
Am 7. April 22 um 19:30 Uhr: Bürgertreff Rodenkirchen im Ruderverein 1877. Direktkandidaten stellen sich vor. Es moderiert Ilka Eßmüller von RTL.
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt am Donnerstag, 7. April 22 um 19:30 Uhr zum Bürgertreff „Landtagswahl NRW 2022“ ein. Die Direkt-Kandidatinnen und Kandidaten im Wahlkreis Köln 13 (Köln I) für den Kölner Süden und die Innenstadt stellen ihre Pläne vor und beantworten Fragen. Mit dabei sind Oliver Kehrl (CDU), Berit Blümel (SPD), Eileen Woestmann (Grüne) und Lorenz Deutsch (FDP). Die Diskussionsleitung übernimmt Ilka Eßmüller, Hauptmoderatorin beim RTL Nachtjournal. Der Bürgertreff findet statt im Kölner Ruderverein von 1877, Barbarastr. 47-49, 50996 Köln-Rodenkirchen.
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Über die Gäste im Bürgertreff Landtagswahl 2022 NRW

Oliver Kehrl MdL (CDU) | Foto: Teresa Rothwangl
Oliver Kehrl ist CDU-Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen seit 2017, als er direkt im Wahlkreis 13 (Köln 1) gewählt wurde. Im Parlament ist er ordentliches Mitglied im Rechtsausschuss, im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung sowie im Ausschuss für Digitalisierung und Innovation. Der Diplom-Betriebswirt ist u.a. Stadtbezirksvorsitzender der CDU Rodenkirchen und Vorstandsmitglied der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen. Im Jahr 2020 wurde er zudem zum Beauftragten für Handel und vitale Innenstädte seiner Fraktion ernannt. Oliver Kehrl ist Inhaber von Textil-Einzelhandelsgeschäften im Raum Köln.

Berit Blümel (SPD) Foto: Susi Knoll
Berit Blümel ist die SPD-Kandidatin für den Wahlkreis 13 im Kölner Süden. Die Diplomkauffrau trat 2017 in die SPD ein und wurde ein Jahr später Vorsitzende des Ortsvereins Rodenkirchen/Weiß/Hahnwald/Michaelshoven. Seit 2020 steuert sie ferner ihre Kenntnisse als sachkundige Bürgerin im Wirtschaftsausschuss und als Aufsichtsrätin der GEW Köln AG bei. Sie setzt sich u.a. für Bildungspolitik, sozial & ökologisch ausgerichteten Wohnungsbau, Infrastruktur-Optimierung und Integration von Geflüchteten ein. Zudem engagiert sich Berit Blümel ehrenamtlich, u.a. bei der Kölner Tafel e.V., WiSü e.V. Sie arbeitet als Projekt-Controllerin für Forschungsbereiche am Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik FIT.

Eileen Woestmann (Grüne)
Foto: Grüne Köln
Eileen Woestmann wurde von den Grünen als Direktkandidatin für den Wahlkreis Köln I nominiert. Bei den Grünen ist sie seit 2004, für Köln ist sie seit 2017 tätig. Zuvor war sie Stadträtin in Baden-Württemberg. Für die Sozialpädagogin, die in der öffentlichen Jugendhilfe in einer Nachbarstadt von Köln arbeitet, stehen neben der zentralen Frage nach dem Klimaschutz vor allem die Belange von Kindern, Jugendlichen und Familien im Mittelpunkt, außerdem das große Thema des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Sie ist Mitglied im Kreisvorstand, Teil der Personalentwicklungskommission der Kölner Grünen, sowie Gründerin des Arbeitskreise Kinder, Jugend und Familie. Des Weiteren ist sie für verschiedene Gremien auf Landesebene delegiert und aktiv.

Lorenz Deutsch MdL (FDP)
Foto: Fotografie Björn Lülf
Lorenz Deutsch (FDP), gehört seit 2017 Mitglied dem NRW-Landtag für den Kölner Wahlkreis 13 für die südliche Innenstadt und Rodenkirchen an. Er ist Sprecher für Kulturpolitik und Weiterbildung der FDP-Fraktion. Er wurde 1997 Mitglied der FDP, seit 2004 ist er Sachkundiger Einwohner, später Sachkundiger Bürger im Kulturausschuss des Rates der Stadt Köln. Im Jahr 2020 übernahm er das Amt als kulturpolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion. Der Dozent für Altgermanistik an die Universität Düsseldorf ist darüber hinaus Mitglied im Landesfachausschuss für Kultur und Medien der NRW-FDP sowie im Bundesfachausschuss Kultur der FDP. Seit 2017 ist er Vorsitzender der FDP-Köln. Sein Engagement gilt der Kulturpolitik und den Kunstschaffenden in NRW und Köln.
Moderatorin des Bürgertreff: Ilka Eßmüller

Ilka Eßmüller, RTL Nachtjournal
Foto: Stefan Menne
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen freut sich, dass Ilka Eßmüller sich bereit erklärt hat, den Bürgertreff zu moderieren. Ilka Eßmüller ist bereits seit 2008 Hauptmoderatorin beim „RTL Nachtjournal“. Sie hat sich fachlich und durch ihre sympathische Art einen Namen in der Medienbranche gemacht und so einen großen Bekanntheitsgrad erarbeitet. Zudem wohnt sie mit ihrer Familie im Kölner Süden.
Infos zum Bürgertreff-Abend
Für das leibliche Wohl im Ruderverein von 1877 sorgt Gastronom Achim Feige. Wer hier obendrein einen besonderen Platzwunsch im Saal hat, kann sich telefonisch unter 0221/ 39 29 60 einen Platz am Tisch reservieren. Die am Veranstaltungstag geltenden Corona-Schutzregeln sind einzuhalten. Folglich bitten wir um das Tragen von Masken und Einhaltung der AHA-Regeln. Änderungen vorbehalten.
Infos zum Wahlkreis 13 Köln I
Zum Wahlkreis 13 Köln I zählen der Stadtbezirk Innenstadt mit Neustadt und Köln-Süd, somit der Stadtbezirk Rodenkirchen mit Bayenthal, Godorf, Hahnwald, Immendorf, Marienburg, Raderberg, Raderthal, Rodenkirchen, Rondorf, Sürth, Weiß und Zollstock.
Wissenswertes zu den Landtagswahl 2022 für Köln zum Beispiel auf https://rp-online.de/nrw/landespolitik/landtagswahl-nrw/nrw-landtagswahl-2022-in-koeln-infos-zu-kandidaten-wahlbezirken-parteien_aid-66950709
Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

Eingang zum Südfriedhof Köln
(Foto: BPS)
Zu einer Frühlingsführung über den Südfriedhof lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen am Samstag, 2. April 2022 um 11 Uhr ein. Der bekannte Kölner Stadtführer Günter Leitner wird die Gruppe über den größten Friedhof Kölns begleiten. Mit heute einer Fläche von über 60 Hektar ist diese Ruhestätte im Bezirk Rodenkirchen besonders für Naturliebhaber ein Erlebnis mit blühender Flora und vielfältiger Fauna. Architektonisch verspricht gerade der Eingangsbereich im neuromantischen Stil deshalb eine interessante Entdeckungsreise in die Zeit der Entstehung und Anlage des Friedhofs. Während der Führung zeigt Günter Leitner die parkähnliche Gestaltung und auch die Bestattungsgärten, deren Hintergründe und Entstehung.
Anmeldung
Eher ein Park als Friedhof
Unendliche verschlungene Wege mit großen, alten Bäumen und blühenden Pflanzen: Der Südfriedhof ist eher ein riesiger Park. Viele repräsentative und altehrwürdige Grabstätten gibt es hier zu bewundern. Zahlreiche Prominente haben ihre letzte Ruhe hier gefunden, darunter auch Sportler wie Weltmeister Hans Schäfer oder der Boxer Peter Müller, bekannt als „Müllers Aap“. Auch der erste Präsident des 1. FC Kölns, Franz Kremer ist hier begraben und auch der Präsident von Fortuna Köln Hans „Schäng“ Löring.
Der Südfriedhof in Köln ist ein städtischer Friedhof im Stadtteil Zollstock und gehört zum Stadtbezirk Rodenkirchen. Er wurde bereits ab 1896 parkähnlich angelegt und im Jahr 1901 eingeweiht. So zählt der Fiedhof mit seiner Parkanlage und den vielfältigen Grabstätten als Höhepunkt der Trauer- und Begräbniskulturstätten der Stadt Köln.
Treffpunkt um 10:45 Uhr: Haupteingang Südfriedhof, Höninger Platz 25, 50969 Köln / Führung: 11 bis ca. 12:30 Uhr, Kosten: Mitglieder 10 €, Nicht-Mitglieder 15 € / Anmeldung erforderlich!!
Es gelten die Corona-Schutz- und Abstandsregeln.
Anfahrt: ÖPNV Bus-Linie 130 / Umstieg U12 oder 131, Haltestelle Zollstock-Südfriedhof
Stadtbahn-Linie 16/Umstieg U12, Haltestelle: Zollstock-Südfriedhof
Parkplatz mit einigen Plätzen, in der Umgebung teils kostenpflichtig mit Parkticket.
Artikel der Stadt Köln

Zu einem digitalen Bürgertreff lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen am 4.2.22 um 19 Uhr rund um die größten Verkehrsirrtümer ein.
Zum digitalen Bürgertreff lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen am Freitag, 4. Februar 2022 um 19 Uhr rund um die größten Verkehrsirrtümer im Straßenverkehr ein. Das Team der Fahrschule Lukas von Zimmermann in Köln-Sürth steht an diesem Abend Rede und Antwort. Es wird versuchen, möglichst viele Fragen nach bestem Wissen zu beantworten. Dabei geht es vor um ein Update rund um Verkehrsregeln, Führerschein und Sicherheit im Straßenverkehr. Denn leider gibt es etliche Verkehrsirrtümer, die sich aber hartnäckig halten, bei Auto-, Fahrrad- und motorisierten Zweiradfahrenden gleichermaßen.
Änderungen beim Führerschein und den Verkehrsregeln stehen fast jedes Jahr an. Oft fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Besonders dann, wenn der Führerscheinerwerb schon eine längere Zeiten zurückliegt. Das müssen keinesfalls 30 oder mehr Jahre Fahrerlaubnis sein! „Auch jüngere Verkehrsteilnehmende dürften schon wenigen Jahre nach ihrer Fahrprüfung Schwierigkeiten haben, alle Fragen aus der theoretische Prüfung richtig zu beantworten“, sagt Lukas von Zimmermann.
Was ist neu bei Führerschein & Verkehrsregeln?
Ab 2022 müssen rund 43 Millionen Papier- und Scheckkartenformat-Führerscheine in Deutschland in fälschungssichere Exemplare umgetauscht werden. Bis wann muss umgetauscht werden? Wer ist betroffen?
Welche Verkehrsregeln haben sich aktuell geändert? Was ist neu bei den Verkehrsregeln zum Schutz von Radfahrern und Fußgängern? Was gilt jetzt beim Fehlverhalten bei Rettungsgassen, bei Tempoverstößen und beim Parken? Welche Regeln gelten in sogenannten verkehrsberuhigten Bereichen, die landläufig als „Spielstraßen“ bezeichnet werden? Wie war das mit dem grünen Pfeil oder dem „amerikanischen“ Abbiegen auf Kreuzungen? Dürfen Autos von Fahrrädern rechts überholt werden? Wie funktioniert Reißverschlussverfahren richtig? Gelten für Pedelec und E-Bikes die gleichen Regeln wie für Fahrräder? Die Bürgervereinigung Rodenkirchen und die Fahrlehrer freuen sich auf einen spannenden digitalen Abend.
Zoom-Link für den 4. Februar 2021 um 19 Uhr:
https://us02web.zoom.us/j/89809212973?pwd=VDhUbzNNQnFsMnZnM0huWmplUFMrdz09
Meeting-ID: 898 0921 2973 / Kenncode: 197300
Es können maximal 100 Personen teilnehmen an dieser kostenlosen Zoom-Veranstaltung. Eine rechtliche Beratung oder die Vertiefung in manche hoch komplexe Bereiche der Straßenverkehrsordnung kann der Abend nicht bieten.
Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt am Sonntag, 23. Januar 2022 ab 11.30 Uhr zu ihrem Neujahrsempfang per Video ein. Zu sehen ist das Video dann auf unserer Homepage, über den YouTube-Kanal der Bürgervereinigung oder in Facebook.
Wolfgang Behrendt, 1. Vorsitzender der Bürgervereinigung Rodenkirchen, berichtet über die aktuellen Tätigkeiten des Vereins. Er stellt die einzelnen Vorstandsmitglieder mit ihren Aufgaben vor. Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln richtet ihr Grußwort an die Bürgerinnen und Bürger im Bezirk. Im Video ist auch das Dreigestirn 2021 mit Jungfrau Sonja (Björn Doant), Prinz Willi III (Willi Meißeler) und Bauer Peter (Peter Scheuß) zu Gast.

„Violoncello à deux“: Cellistinnen Uta Schlichtig und Birgit Heinemann.
Musikalisch passend zur karnevalistischen 5. Jahreszeit wird der Video-Neujahrsempfang eingerahmt von einem virtuosen Tango-Stück von „Violoncello à deux“. Es spielen die Cellistinnen Uta Schlichtig und Birgit Heinemann aus dem Kölner Süden.
Ursprünglich hatte die Bürgervereinigung Rodenkirchen geplant, ihren traditionellen Neujahrsempfang mit dem Vorstand und einzelnen Gastredenden in YouTube als Livestream zu übertragen. „Auf den persönlichen Austausch und die interessanten Gespräche mit unseren Gästen nun zum zweiten Mal verzichten zu müssen, macht es uns daher doppelt schwer. Aber angesichts der notwendigen Kontaktbeschränkungen mussten wir auf die ursprünglich geplante Live-Übertragung im kleinen Kreis verzichten und auf das Medium Video ausweichen“, sagt Behrendt. Der Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen hofft, dass sich die Corona-Pandemie-Lage bald bessert und wird dann zu einem sommerlichen Empfang einladen.
Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

Eine Schätzfrage: Wie viel Zeit habe ich bei einem Tannenbaumbrand den Raum sicher zu verlassen?
Weihnachten ist unbestritten ein Jahreshöhepunkt. Kerzen, elektrische Lichterketten, Fondue und Festessen sorgen beim Feiern für die gemütliche Stimmung. Aber was tun? Die Tanne brennt, der trockene Adventskranz hat Feuer gefangen, das heiße Fett im Fondue sich entzündet, die billige Lichterkette setzt das Wohnzimmer in Brand! Über diese brandgefährlichen Szenarien sprach am digitalen Bürgertreff Brandschutzfachingenieur Christian Goebel von Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Löschgruppe Rodenkirchen am 20.12.21.
Eine Schätzfrage: Wie viel Zeit habe ich bei einem Tannenbaumbrand den Raum sicher zu verlassen? Oft sind es vielleicht nur 30 Sekunden! Eindrucksvoll im Video https://youtu.be/ti-vk7T9QKA zu sehen.
Mit welchen Mitteln können im Fall des Falle Brände effektiv gelöscht werden? Wann können Wasser, ein Feuerlöscher, eine Wolldecke oder eine Löschdecke genutzt werden? Wie und wann muss die Wohnung verlassen werden? Diese und viele andere Fragen konnten am Abend beantwortet werden.
Wer nicht dabei sein konnte, kann die Präsentation „Brandschutz in der Weihnachtszeit“ von Hauptbrandmeister Christian Goebel auf unserer Homepage nachlesen.
Der Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen dankt Christian Goebel für den informativen Abend und die zahlreichen Tipps für ein sicheres Weihnachtsfest.

Screenshot: Digitaler Bürgertreff mit FDP-Kommunalpolitikern
Wie kann Rodenkirchen für Einwohner und Besucher attraktiv bleiben und die Vielfalt des Einzelhandels am Ort erhalten werden? Auf diese Frage führte die Diskussion beim digitalen Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. mit Kommunalpolitikern der FDP am 1. Juli 2021 immer wieder zurück. Joachim Krämer, Bundestagskandidat der Liberalen für den Wahlkreis Köln II, präsentierte zudem Vorschläge, um die Schulen bei der Herausforderung Digitalisierung besser zu unterstützen.
Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat und Sprecher für Stadtentwicklung, erläuterte die Bedeutung von Großbauprojekten für den Stadtbezirk. Dabei erwähnte er das Neubaugebiet Rondorf-Nord-West mit der wichtigen Verlängerung der Nord-Süd-Stadtbahn bis Meschenich, die Parkstadt Süd und das Waldviertel in Rodenkirchen. Die über Jahre umstrittene Neugestaltung am Maternusplatz in Rodenkirchen betrachtet Sterck als gelungen, sie könne beispielhaft für andere Plätze sein.
Hier geht es zur Präsentation von Ralph Sterck „Köln baut Rodenkirchen“.
Parkleitsystem für Rodenkirchen vorgeschlagen
Mit Blick auf Großprojekte wie den Ausbau der Rodenkirchener Brücke und eine zusätzliche Brücke („Rheinspange“) sowie generell die Gestaltung des innerörtlichen Straßenraums gehen die FDP-Politiker davon aus, dass der Individualverkehr keineswegs ein auslaufendes Modell ist, sondern weiter wachsen wird. Deshalb hält Karl Wolters, Vorsitzender der FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Rodenkirchen und stellvertretender Bezirksbürgermeister, nichts davon, öffentliche Parkplätze ersatzlos wegfallen zu lassen. In der Bahnhofstraße in Sürth sei genau das geschehen. Wolters: „Eine Verkehrswende ohne Alternative? Das kann nicht gut gehen.“ Die FDP will erreichen, dass öffentliche Parkplätze, die wegfallen, im Umkreis von 500 m ersetzt werden, etwa durch den Bau von „Quartiersgaragen“, also Parkhäusern. Dass es für diesen Vorschlag in der Bezirksvertretung bisher keine Unterstützung gab, beklagt Wolters auch mit Blick auf die Perspektiven der vielen inhabergeführten Geschäfte in Rodenkirchen. „Ich will nicht, dass Kundinnen und Kunden wegbleiben, weil sie keinen Parkplatz finden.“ Eine „schleichende Verödung“ des Zentrums müsse vermieden werden.
Wolters vermisst ein Parkleitsystem in Rodenkirchen, das freie Parkplätze anzeige. Außerdem könnten Unternehmen wie Lidl angesprochen werden, ob sie die Mitnutzung ihres Parkraums gestatteten. Dazu will die FDP einen Arbeitskreis ins Leben rufen. Der Vorsitzende der Bürgervereinigung, Dieter Maretzky, befürwortete ein Parkleitsystem. Er erinnerte daran, dass es ein Parkraumkonzept für Rodenkirchen gebe. Nach einem Appell der Bürgervereinigung Rodenkirchen an die Stadt Köln soll das Parkraumkonzept aber erst realisiert werden, wenn das neue Rathaus steht. Denn während der Bauzeit werden die Parkplätze rund ums Rathaus entfallen.
FDP sorgt sich um die schönen Ladengeschäfte in Rodenkirchen
Mitglieder der Bürgervereinigung sprachen das triste Erscheinungsbild des Sommershofs und den dortigen Leerstand an. „Das ist ein Problem. Die Visitenkarte Rodenkirchens macht keinen guten Eindruck“, sagte auch Rüdiger Nies, FDP-Mitglied in der Bezirksvertretung. Nies und Wolters sorgen sich generell um die Zukunft der inhabergeführten Geschäfte in Rodenkirchen. Wenn Vermieter zu wenig investierten oder Ladenfläche lieber leer stehen ließen, als die Miete zu senken, sei der Einfluss der Kommunalpolitik aber begrenzt. Verhindern könnten sie auch nicht, dass sich, wie ein Diskussionsteilnehmer beklagte, viele Maklerbüros oder Nagelstudios in Rodenkirchen breit machten. „Das Ladensterben aufhalten können wir alle, indem wir in den örtlichen Geschäften einkaufen“, stellten die FDP-Politiker heraus.
Sterck erinnerte daran, dass der Trend zu größeren Geschäften im Lebensmitteleinzelhandel dem Kaufverhalten der Kunden folge. Daher ist seine Zuversicht begrenzt, dass auf dem Sürther Feld das den Bewohnern versprochene Nahversorgungszentrum entstehen wird: „Die Stadt kann das nicht verordnen.“ In der Diskussion wurde ein Bio-Supermarkt für die geplante Nahversorgung auf dem Sürther Feld vorgeschlagen. Denn die Eygelshovener Straße im Sürther Feld wäre ein guter Standort, darüber waren sich alle einig.
Zu einer besseren Aufenthaltsqualität in Rodenkirchen, Sürth und Weiß würden auch mehr öffentliche Toiletten beitragen, sagte Wolters. Zwar hat sich die Aufstellung werbefinanzierter Toilettenhäuschen als nicht realisierbar erwiesen. Die FDP werde aber an dem Thema dranbleiben, versprach Wolters. Für die Idee, wie in den USA ehrenamtliche „Toiletten Ranger“ als Paten für öffentliche Toiletten zu gewinnen, zeigte er sich offen.
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen setzt sich seit Jahren für längere Öffnungszeiten des Hallenbads an der Mainstraße für alle ein. Dass dieses derzeit nur für Schwimmkurse und die Nutzung durch Vereine geöffnet ist, will Nies nicht hinnehmen. Es sei nicht einzusehen, wieso das Bad mit schöner Liegewiese nicht stärker genutzt werden könne. Nies appellierte an alle, gemeinsam den Druck auf die KölnBäder GmbH zu erhöhen. Die Bürgervereinigung beklagte ferner, dass das Hallenbad in den Sommerferien geschlossen ist.
Never Ending Story um das Rathaus in Rodenkirchen
Zu den unbeantworteten Fragen im Bezirk Rodenkirchen gehört, wann der Neubau des Rathauses startet. Sterck sprach von einer „never ending story“. Die Verwaltung hätte schon längst die Bauvoranfrage und die Planung des Rathaus-Abrisses vorlegen müssen. „Wir wollen das beschleunigen. Am Stadtrat liegt es nicht.“
Beim Breitbandausbau und schnellen Internet passiere viel, und Köln sei unter den Top Hotspots in Deutschland, stellte Bundestagskandidat Joachim Krämer, Pressesprecher, stellvertretender Vorsitzender des FDP-Kreisverbands und Mitglied im Bezirksvorstand, heraus. Auch die Schulen würden versorgt, Engpass sei nun oft aber das schulinterne Netz. Dafür müsse der Bund Geld bereitstellen. Krämer, der als Studienrat arbeitet, schlug „digitale Hausmeister“ für die Schulen vor, die sich um die technischen Fragen des Netzzugangs kümmerten. Diese Idee fand bei den 18 Gästen des digitalen Bürgertreffs Anklang. Die Veranstaltung wurde von Beatrix Polgar-Stüwe, Pressesprecherin der Bürgervereinigung Rodenkirchen, moderiert
Autor: Heinz Stüwe