Gegen den Abriss der Rodenkirchener Brücke! Unveröffentlichte Fotos vom Brückenbau 1940

Gegen den Abriss der Rodenkirchener Brücke! Unveröffentlichte Fotos vom Brückenbau 1940

Die Rodenkirchener Brücke – So wie wir sie lieben. © B. Polgar-Stüwe

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen ist gegen den Abriss der Rodenkirchener Brücke. Zwar stellt sie sich keinesfalls gegen die Erweiterung der Brücke, denn sie ist wegen der überlasteten Verkehrssituation auf dieser wichtigen europäischen Verkehrsachse  der A4 nötig. Aber trotz der Erweiterungspläne ist sie der Meinung, dass die denkmalgeschützte Rodenkirchener Brücke erhalten bleiben muss.

Argumente gegen den Abriss

Die Rodenkirchener Brücke gilt als eingetragenes Baudenkmal . Sie hat ihren besonderen Wert als anerkanntes Kulturgut, das sogar international. Das macht die Brücke zu einem bewahrens- und schützenswerten Bauwerk. Zudem prägt die Brücke das Ortsbild und gilt als das Wahrzeichen von Rodenkirchen. Daher sind die Bürgerinnen und Bürger in Rodenkirchen auch emotional stark mit “ihrer” Brücke verbunden. Seit Beginn der Planung ist die Bürgervereinigung Rodenkirchen vertreten im Dialog Forum A4plus zum geplanten Ausbau. Als Mitglied im Forum haben wir auf konkrete Informationen im Treffen am 16. Februar 2021 über angekündigten bauliche Alternativen gehofft. Leider hat der Tagesordnungspunkt unserer Erwartungen nicht erfüllt. Denn es wurde nur dargestellt, was nicht geht. Zudem wurde das Gutachten immer noch nicht veröffentlicht. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen wünscht sich, dass eine gute Lösung im Dialog gefunden wird, damit die Rodenkirchener Rheinbrücke erhalten bleibt. Es muss möglich sein, Alternativen zum Abriss zu finden, diese zu prüfen und zu bewerten.

Rarität: Historische Fotos vom Bau der Brücke in Rodenkirchen

Bau der Rodenkirchener Brücke ca. 1940

Eindrucksvolles Foto vom Bau der Brücke in Rodenkirchen (ca. 1940) © Walter Stübner

Hoch spannende, außergewöhnliche historische Einblicke vom Brückenbau in Rodenkirchen Anfang der 1940er Jahren stellte Heinz Rheinfeld der Bürgervereinigung Rodenkirchen aus dem Nachlass der Familie Stübner zur Verfügung. Die unveröffentlichten Fotos von Walter Stübner, die unten in der Galerie zu sehen sind, zeigen eindrucksvoll die fortschreitenden Bauarbeiten während des 2. Weltkriegs. Der Hobbyfotograf mit eigenem Fotolabor fertigte diese Fotos mit seiner Leica-Kamera an.

Jedoch stürzte vor dem Ende des zweiten Weltkriegs im Januar 1945 die Rodenkirchener Brücke ein, nachdem sie durch Bombenangriffe beschädigt wurde. Anfang der 1950er Jahre erfolgte der Wiederaufbau der Überquerung. Am 9. Dezember 1954 fuhren endlich die ersten Autos wieder über die Brücke. In der Zeit von 1990-1994 wurde die Rodenkirchener Brücke mit einem “Zwillingsbau” auf sechs Fahrspuren ausgebaut. Nun ist der Ausbau auf acht Spuren geplant.

 

Copyright Fotos vom Brückenbau 1940: Walter Stübner

Wichtiger Hinweis:

Ohne schriftliche Zustimmung der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. dürfen diese Fotos von Walter Stübner in keiner Form reproduziert, elektronisch verarbeitet, kopiert oder verteilt werden. Gerne können Sie aber zu dieser Web-Seite verlinken oder diesen Beitrag in den Social Media teilen.

Ausführliche geschichtliche Informationen mit alten und neuen Fotos hat Thomas Gaida zusammengetragen unter:
https://www.gaidaphotos.com/blog/2019/09/10/die-autobahnbruecke-in-koeln-rodenkirchen/

Geschichtswerkstatt 2016 Dr. Cornelius Steckner zum Bau der Rodenkirchener Brücke

Geschichtswerkstatt 2016 zum Bau der Rodenkirchener Brücke © Dr. Cornelius Steckner

Zum 75. Geburtstag der Rodenkirchener Brücke referierte Dr. Cornelius Steckner in der 34. Folge der Geschichtswerkstatt „Rodenkirchen erinnert sich“ über interessante Fakten rund um die Entstehung der Brücke. Eine Zusammenfassung gibt es auf https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner-wochenspiegel/rodenkirchen/rodenkirchen–75-jahre-autobahnbruecke-25474234 und im Bild links.

 

 

 

 

 

 

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

 

Stefanie Haaks KVB am 30.9. im Gespräch zum ÖPNV in Köln Süd

Stefanie Haaks KVB am 30.9. im Gespräch zum ÖPNV in Köln Süd

Stefanie Haaks Vorstandsvorsitzende der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB)

Stefanie Haaks, Vorstandsvorsitzende der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) kommt am 30.9. nach Rodenkirchen. Foto: Frank Reinhold, Kölner Verkehrs-Betriebe AG

Auf Einladung der Bürgervereinigung Rodenkirchen stellt Stefanie Haaks, Vorstandsvorsitzende der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), die Pläne für die Zukunft im Kölner Süden vor und berichtet über die aktuelle Situation in Corona-Zeiten. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 30.9.20 um 19.30 Uhr im Saal des Kölner Ruderverein von 1877, Barbarastr. 47-49, 50996 Köln-Rodenkirchen. Eine Anmeldung ist erforderlich:

Hier anmelden

Zu den wichtige Themen im Kölner Süden zählen unter anderem die Baustufen 3 (Bonner Straße) und die Baustufe 4 (Meschenich) der Nord-Süd-Bahn und ihre Realisierung. Wesentlich sind zudem die Planungen über die mögliche Verbindung hinter Godorf an die rechtsrheinische Seite, die umweltpolitischen Zielsetzungen der KVB, der Ausbau des Leihangebots für Fahrräder sowie eine bessere Anbindung von Weiß und Sürth, wie sie zuvor durch die Buslinie 134 war.

Der Vorrang der Stadtbahn an Ampeln gewährleistet einen zügigen und pünktlichen Betrieb. Nach der endgültigen Fertigstellung aller drei Baustufen verkürzt sich die Fahrzeit vom Verteilerkreis zum Hauptbahnhof von zurzeit 30 auf 13 Minuten. „Gemeinsam mit den Kölner Verkehrs-Betrieben erwarten wir dadurch eine deutliche Verlagerung vom Auto zum Öffentlichen Personennahverkehr“, sagt Dieter Maretzky, Vorsitzender der Bürgervereinigung Rodenkirchen.

Während des Abends besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und zur Diskussion.

Die Teilnehmerzahl ist wegen der Corona-Bestimmungen beschränkt. Eine vorherige Anmeldung ist daher bis zum 28.9.2020 erforderlich.     Hier anmelden

Bitte die Corona-Hygiene-Vorschriften beachten (Maske, Abstand, Handdesinfektion).

Änderungen vorbehalten.

Infos über die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB): www.kvb.koeln/unternehmen/

Ausbau A4 Köln-Süd: Die Rodenkirchener Brücke muss bleiben

Ausbau A4 Köln-Süd: Die Rodenkirchener Brücke muss bleiben

Die A4 Brücke in Köln Süd

Beim Ausbau der A4 muss die Rodenkirchener Brücke bleiben. (Foto: Dieter Maretzky)

Im ersten Dialogforum zum A4-Ausbau in Köln-Süd wurde deutlich: Die A4 ist eine wichtige europäische Hauptverkehrsachse und auch für die Region um Köln besonders wichtig. Jedoch sind die drei Fahrspuren pro Fahrtrichtung zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Süd und dem Autobahnkreuz Köln-Gremberg für das gegenwärtige Verkehrsaufkommen nicht mehr ausreichend. Staus im gesamten Kölner Süden sind die regelmäßige Folge. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen wird sich nicht gegen eine Erweiterung der Brücke um weitere zwei Fahrspuren quer stellen. Jedoch muss aus ihrer Sicht ein Abriss der als Denkmal geschützten Brücke unbedingt verhindert werden. Denn nach dem Regionalplan Köln 367 ist die Rodenkirchener Brücke ein „wertgebendes Merkmal des Kulturlandschaftsbereichs“ und zudem das Wahrzeichen von Rodenkirchen. Deshalb fordert die Bürgervereinigung Rodenkirchen den Erhalt dieser Brücke.

Das Projekt „A4plus – Ausbau im Kölner Süden“ wurde daher im Bundesverkehrswegeplan 2030 der Bundesregierung in den „Vordringlichen Bedarf“ eingestuft. Straßen.NRW hat hierfür einen Planungsauftrag erhalten. Mit der ersten Sitzung des Dialogforums am 25. Juni 2020 begann offiziell die Gremienarbeit zum Projekt A4plus. Das Dialogforum ist eine wesentliche Maßnahme des Beteiligungskonzeptes. Insgesamt 23 Mitglieder, so auch die Bürgervereinigung Rodenkirchen, nahmen an der konstituierenden Sitzung teil.

Das zweite Dialogforum A4plus wird im September stattfinden. Besprochen wreden unter anderem dann Themen zu Lärmimmissionen und Luftschadstoffen sowie die Tragwerksplanung der Rodenkirchener Brücke.

Zur Presseinformation Erste Sitzung Dialogforum A4plus

Weitere Informationen auf https://www.strassen.nrw.de/de/wir-bauen-fuer-sie/projekte/a4/ausbau-zwischen-koeln-sued-und-koeln-gremberg.html

Volles Haus beim Bürgertreff zur Rheinspange A553

Volles Haus beim Bürgertreff zur Rheinspange A553

Muss die Rodenkirchener Brücke abgerissen und neu gebaut werden?

Rüdiger Däumer referiert zur Rheinspange beim Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen

Beim Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen ging es um das hoch­aktuelle Thema „Rheinspange A553“ und um den 8-spurigen Ausbau der Rodenkirchener Autobahnbrücke.

Über den Stand der aktuellen Planung berichtete als Experte Rüdiger Däumer, Projektleiter beim Landesbetrieb Straßenbau NRW. Köln wächst um viele Einwohner, auch im Um­land. Köln ist eine Pendler­stadt, deshalb ist der Ausbau der Infrastruktur für die Mobilität inzwischen mit hohen Prioritäten versehen. So wird das Land NRW eine Autobahnbrücke und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH eine kombinierte Bahn-Rad­fahrer/ Fußgängerbrücke zwischen Godorf und Wesseling bauen. Über die Trassenführungen wird noch diskutiert, aber 2020 sollen darüber die Entscheidungen fallen.

Viele Details der Planungen und die umfangreiche Bürgerbeteiligung und -information für die „Rheinspange A553“ stellte Projektleiter Rüdiger Däumer vor und beantwortete zahlreiche Fragen der rund 60 Teilnehmer. Da auch eine Null-Variante in den Diskussionsbeiträgen gefordert wurde, u.a. wegen des Klimawandels und Änderungen in der Mobilitätsnutzung, verwies Däumer auf die umfangreiche Verkehrsuntersuchung, auch für den Ausbau der Rodenkirchener Brücke. Er machte aber klar, dass eine Null-Variante nicht der Auftrag von Straßen.NRW sei, aber für alle Fälle berücksichtigt wurde.

Noch ist das Projekt in der Phase 1, bei der möglichen Linienführung. Zurzeit sind ca. sieben Varianten in der Diskussion. Daraus wird eine Vorzugsvariante herausgearbeitet. Der zweite Prozessschritt ist die Entwurfsplanung, die etwa zwei Jahre dauert. In der Entwurfsplanung wird in einem sogenannten Vorentwurf die Vorzugsvariante lage- und höhenmäßig ausgearbeitet. Gegenüber der Vorplanung sind in einem begrenzten Korridor noch Verschiebungen möglich. Die Entwurfsplanung dient zur verwaltungsinternen und fachtechnischen Prüfung. Sie legt den haushaltsrechtlichen Kostenrahmen fest und ist Grundlage für die Veranschlagung im Haushalt. Außerdem erfolgt der Nachweis der Flächeninanspruchnahme. Der genehmigte Vorentwurf ist die Grundlage für das Planfeststellungsverfahren. Beim dritten Prozessschritt handelt es sich um die Genehmigungsplanung und Planfeststellung, die mindestens ein Jahr dauert. In der Genehmigungsplanung wird der Vorentwurf weiterentwickelt und ergänzt. Dabei werden die rechtlich maßgebenden Details in ausreichender Genauigkeit dargestellt. Aus der Genehmigungsplanung müssen für alle im Planfeststellungsverfahren Beteiligten Art und Umfang der Betroffenheit erkennbar sein.

Straßenbauvorhaben wie die Rheinspange 553 dürfen nur gebaut werden, wenn der aus Zeichnungen, Berechnungen und Erläuterungen bestehende Plan vorher festgestellt ist. Dazu wird ein Verwaltungsverfahren in Form eines Planfeststellungsverfahrens durchgeführt. Die Durchführung des Verwaltungsverfahrens wird bei der zuständigen Anhörungs- bzw. Planfeststellungsbehörde von Straßen.NRW. beantragt. Nach einem umfassenden Anhörungsverfahren (Offenlage und Erörterung) entscheidet die Planfeststellungsbehörde schließlich über die Einwendungen und stellt den Plan fest, indem alle öffentlich-rechtlichen und privaten Belange unter- bzw. gegeneinander abgewogen werden. Die Planfeststellungsbehörde ist zurzeit die Bezirksregierung Köln.

Gegen den Planfeststellungsbeschluss kann Klage erhoben werden. Die Bestandskraft liegt vor, wenn der Planfeststellungsbeschluss unanfechtbar ist. Mit dem bestandskräftigen Beschluss erhält die Straßenbaubehörde die Zulassungsentscheidung für das Bauvorhaben: Ab diesem Punkt kann der Bau der Rheinspange in die Wege geleitet werden.

Britta Dierke zum 8-streifigen Ausbau der Rodenkichener Brücke / A4

Britta Dierke, Projektingenieurin beim Landesbetrieb Straßenbau NRW, referierte über den Sachstand zum 8-streifigen Ausbau der Autobahn zwischen AK Süd und AK Gremberg, insbe­sondere der Rodenkirchener Brücke und stellte in einen Überblick das geplante Beteiligungs­konzept vor. Auch sie beantwortete viele Fragen der anwesenden Gäste. Der Planungsprozess steht noch ganz am Anfang und bedingt eine Anpassung der vorhandenen Bauwerke oder deren Neubau, wenn notwendig. Der Satz „Der Verlauf des Ausbaus der A4 ist im Wesentlichen von der Lage des Ersatzneubaus für die Rheinbrücke abhängig“ verdeutlicht, dass alle Optionen geprüft werden, auch ein Neubau der Rodenkirchener Brücke, die als Denkmal geschützt ist, könnte möglich sein.

Eine Umweltverträglichkeitsstudie wurde im September 2019 beauftragt, ein Straßenplanerischer Variantenentwurf und die Tragwerksplanung wurden im August 2019 in Auftrag gegeben und die Verkehrsuntersuchung im Januar 2018, wobei sie von der endgültigen Lage von der Rheinspange abhängig ist. Die Varianten, die vertieft untersucht werden sollen, werden festgelegt (Bund-Länder-Abstimmungsprozess), nach dem Abstimmungsvorgang zur Umweltverträglichkeitsstudie wird die Vorzugsvariante festgelegt, anschließend Fertigstellung der Vorplanung, dann folgt ab ca. 2022 die Entwurfsplanung, 2024 die Genehmigungsplanung und 2026 die Ausführungsplanung & Bau.

Bildrechte der Graphiken:  Landesbetrieb Straßen.NRW

Fotos/Text: Dieter Maretzky

Weitere Infos auf: https://rheinspange.nrw.de/

Bürgertreff zur Rheinspange A553 am 4.2.20 in der Quetsch

Bürgertreff zur Rheinspange A553 am 4.2.20 in der Quetsch

Ideen für Linienführungen der Rheinspange visualisiert

Visonen zur Rheinspange visualisiert. Urheber: StraßenNRW

Im Bürgertreff am Dienstag, 4. Februar 2020 um 19 Uhr geht es um das hoch­aktuelle Thema „Rheinspange A553“, welches die Bürger in Rodenkirchen und im Kölner Süden be­sonders betrifft. Über den Stand der Planung für die „Rheinspange A553“ wird als Experte Rüdiger Däumer, Projektleiter beim Landesbetrieb Straßenbau NRW, informieren. Die Veranstaltung findet statt im Brauhaus “Quetsch”, Hauptstr. 7, 50996 Köln. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Bekanntlich wächst Köln um viele Einwohner, auch im Um­land. Köln ist eine Pendler­stadt, deshalb ist der Ausbau der Infrastruktur für die Mobilität inzwischen mit hohen Prioritäten versehen. So wird das Land NRW eine Autobahnbrücke und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH eine kombinierte Bahn-Rad­fahrer/Fußgängerbrücke zwischen Godorf und Wesseling bauen. Über die Trassenführungen wird noch diskutiert, aber 2020 sollen darüber die Entscheidungen fallen.

Über die Details der Planungen für die „Rheinspange A553“ wird Rüdiger Däumer, Projektleiter, Planungsabteilung, Landesbetrieb Straßenbau NRW berichten und Fragen beantworten.  Seine Kollegin Britta Dierke referiert über den Sachstand zum 8-streifigen Ausbau der Autobahn, insbe­sondere der Rodenkirchener Brücke und gibt einen Überblick über das geplante Beteiligungs­konzept. Auch sie steht für Fragen zur Verfügung.

Erläuterung zum Bild: Die Ideen für Linienführungen der Rheinspange wurden visualisiert. Jede Gruppe hat dabei eine Farbe genutzt. Die blauen Rheinquerungen waren erste Ideen von Straßen.NRW, die vorab in die Diskussion gegeben wurden. Die grauen Linien sind Überlegungen zur Bündelung mit geplanten Schienentrassen in der Region, die einige Gruppen bereits mitdenken wollten.

Weitere Infos auf: https://rheinspange.nrw.de/

https://www.sbahnkoeln.de/start/

Stellungnahme: Geplante zusätzliche Busangebote in Rodenkirchen, Weiß, Sürth, Sürther Feld

Stellungnahme: Geplante zusätzliche Busangebote in Rodenkirchen, Weiß, Sürth, Sürther Feld

Noch fährt der Bus 130 durch die Maternusstr. in Rodenkirchen Foto: © Dieter Maretzky

Stellungnahme der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V.: Geplante zusätzliche Busangebote in Rodenkirchen, Weiß und Sürth, insbesondere Sürther Feld

Die geplanten Verbesserungen sind dringend notwendig, doch viel zu halbherzig, denn eine spürbare Verbesserung des ÖPNV-Angebots im Stadtbezirk Rodenkirchen und damit zugleich auch eine Erhöhung der Attraktivität wird damit noch nicht erreicht. So bleibt Immendorf weiterhin in seiner Insellage. Ganz zu schweigen von den Kosten für die Fahrscheine, so kostet eine Fahrt von Weiß zum Bezirksrathaus 2,90 Euro. Ein engmaschiges Busnetz muss die Stadtbahnlinien ergänzen und anbinden.

Die Planung der Busführung der Linie 130 durch das Sürther Feld ist schon einige Jahre alt und soll nun endlich zu Dezember 2018 umgesetzt werden.

Der Linienweg der Linie 130 im neuen Abschnitt zwischen Rodenkirchen Bahnhof und Sürth Bahnhof verläuft folgendermaßen:

Bahnhof Rodenkirchen – Ringstraße – Sürther Straße –  Eygelshovener Straße –  Sürther Feldallee –  Am Feldrain – Kölnstraße –  Heinrich-Erpenbach-Straße –  Falderstraße – Sürth Bahnhof.

Das kann aber nur ein erster Schritt sein, um den ÖPNV im Kölner Süden attraktiver zu machen. Insbesondere die Neubürger im Sürther Feld können nicht auf Dauer damit zufrieden gestellt werden, denn:

  • nach 20.30 Uhr gibt es keinen Busverkehr mit der Linie 130. Forderung: bis 23 Uhr sollte im 15-Minuten-Takt der Bus fahren.
  • samstags fährt der Bus erst ab 9 Uhr. Vorschlag: eine Stunde früher sowie nach 20.30 Uhr alle 30 Minuten.
  • sonntags gibt es kein Angebot – das kann nicht bleiben, mindestens ein stündlicher Takt von 8 bis 22 Uhr ist notwendig.
  • der 20-Minuten-Takt wird schnell aktualisiert werden müssen, da die Schülerzahlen weiter steigen werden, zumindest in den stärksten Vormittagsstunden muss ein Verstärkerbus direkt eingesetzt werden. Nach Fertigstellung des 3. Baufeldes muss die Buslinie alle 10 Minuten fahren.

Verbesserungsbedarf insgesamt bei den Buslinien 130 und 131

Am Abend endet der Bus in Richtung Rodenkirchen auf dem Bayenthalgürtel, so dass KVB-Kunden, die nach Weiß wollen, an den Rhein zur Stadtbahn laufen müssen, dann in Rodenkirchen in den Bus Linie 131 umsteigen müssen. Die Buslinie hier enden zu lassen und nicht an den Bahnhof Rodenkirchen anzubinden, ist umgehend zu ändern.

Die Buslinie 131, die zwischen Rodenkirchen und Sürth somit nicht mehr durch die Linie 130 verstärkt wird, verkehrt in diesem Linienabschnitt zukünftig montags bis freitags zwischen ca. 7:00 und 9:00 Uhr und ca. 13:00 und 18:00 Uhr im 10-Minuten-Takt. Das wird aber dem wachsenden Bedarf nicht gerecht, deshalb muss von 9.00 bis 13 Uhr die Buslinie 131 mindestens alle 15 Minuten fahren.

Aktualisiert: 1.6.2018 Dieter Maretzky