Sofortige Öffnung Sürther Feldallee: Entlastung der Sürther Straße im Schulverkehr

Sofortige Öffnung Sürther Feldallee: Entlastung der Sürther Straße im Schulverkehr

Bürgervereinigung fordert soforte Öffnung der Sürther Feldallee zur Entlastung des SchulverkehrsDie Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. (BVR) fordert die sofortige Öffnung der Sürther Feldallee für alle PKW in beide Richtungen, mit dem Ziel, die Sürther Straße während der Schulstoßzeiten vom ab- und anfahrenden Verkehr der Sürther Feld Anwohnenden zu entlasten. Das muss bis spätestens 9. August 2022 (Schulbeginn) geschehen. Denn dann startet der Schulbetrieb der beiden neu gebauten Schulen (EMA und OSK) mit mit einem Plus von ca. 1000 Schülern sowie Lehrkräften und befördernden Eltern bzw. Taxis. Das stellt eine erhebliche Verkehrsmehrbelastung auf der Sürther Straße dar. Schon jetzt bilden sich regelmäßig lange Staus zu den Schulstoßverkehrszeiten. Ihre Stellungnahme teilte die Bürgervereinigung Rodenkirchen in einem Schreiben an die Fraktionsvertretenden der Bezirksvertretung Rodenkirchen für die BV-Sitzung am 2. Mai 2022 zu den entsprechenden Tagesordnungspunkte zu dieser Straße mit. Der Verein hofft, dass die Öffnung der Sürther Feldallee Straße kurzfristig realisiert wird.

Ohne Öffnung der Sürther Feldallee droht der Verkehrskollaps auf der Sürther Straße

1. Welchen Sinn macht es, die Sürther Straße und das Nadelöhr Eygelshovener Straße zusätzlich mit PKW-Anliegern aus dem Sürther Feld zu belasten und damit das bereits bestehende Verkehrschaos zu potenzieren? Denn die PKW-Sperrung der Sürther Feldallee ist nicht mehr sinnvoll. Baufahrzeuge mit Anliegen für den 3. Bauabschnitt nutzen seit geraumer Zeit die Zufahrt ab Am Feldrain, nicht über die Eygelshovener Straße. Somit entfällt der ursprüngliche Gedanke, die fertigen Bauabschnitte 1 und 2 vor schwerem LKW-Bauverkehr zu schützen.

2. Warum wird dem mehrheitlichen Wunsch der Sürther Feldbewohner (mindestens 200 Personen lt. Antrag an die BV am 17.3.2021) für die PKW-Öffnung der Sürther Feldallee nicht entsprochen?

3. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen fordert zudem auf der Sürther Feldallee die zügige Neugestaltung eines ordnungsgemäßen Geh- und Radwegs in beide Richtungen gemäß der Grundlagen für Radverkehrsanlagen (ERA). Das derzeitige Provisorium mit Kunststoffabsperrungen darf nur übergangsweise bestehen bleiben. Denn erfahrungsgemäß fallen beim ersten stärkeren Wind die Kunststoffabsperrungen um. Sie gefährden dann alle Verkehrsteilnehmer (inkl. Bus).

4. Ein Verkehrskonzept seitens der Stadt Köln ist für das Sürther Feld nicht in Sicht. Laut Amt für Straßenplanung (Bürgerdialog 14.3.22) kann ein Verkehrskonzept erst nach Fertigstellung aller Bauabschnitte auf dem Sürther Feld erfolgen. Das Amt wollte lediglich die am 15. März 2021 eingereichten Vorschläge der BV Rodenkirchen mit Verkehrsuntersuchung bis spätestens zum Jahresende 2022 prüfen.

Das ist zu spät! Es droht der Verkehrskollaps auf der Sürther Straße!

5. Wir schlagen vor: Nach der sofortigen Öffnung der Sürther Feldallee soll das Amt für Verkehrsplanung nach einer Probezeit die Verkehrsuntersuchung in Auftrag geben. Dann kann geprüft und gemäß der Ergebnisse gehandelt werden, sollte sich der nicht zu erwartende „Schleich- und Abkürzungsverkehr“ eingestellt haben.

Zusätzlich schlagen wir vor zur Sicherheit des Radverkehrs die Sürther Feldallee mit Tempo-30-Beschilderung in beide Richtungen und eine fest installierte Einengung (keine losen Plastik-Zäune) an der Fahrradweg-Kreuzung mitten auf dem Sürther Feld

Sürther Feldallee Sperrung ab Zitronenfalterstraße

Sürther Feldallee mit Sperrung ab Zitronenfalterstraße

 

Auch diese Sperrung auf der Sürther Feldallee muss entfernt werden

Sürther Feldallee: Derzeit dürfen nur Anlieger in die Straße fahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Online-Bürgerdialog Sürther Feld: Wenig Dialog, kein Verkehrskonzept

Online-Bürgerdialog Sürther Feld: Wenig Dialog, kein Verkehrskonzept

Bürgerdialog Sürther Feld am 14.3.22

Online-Bürgerdialog Sürther Feld am 14.3.22 © Karte: Stadt Köln

Zu einem Online-Bürgerdialog lud Bezirksbürgermeister Manfred Giesen am 14. März 2022 zur Verkehrsproblematik „Sürther Feld“ ein. Der Termin kam aufgrund unserer Initiative zustande in Zusammenarbeit mit dem Sprecher des Sürther Felds, Joachim Heinemeyer und anderen Anliegern. Denn ein Artikel im Express und Aussagen des Bezirksbürgermeisters erhitzten die Gemüter der Bewohner. Eine Busschleuse in der Sürther Feldallee mit hohen Bodenwellen und Pollern sollte demnach die derzeitige temporäre Sperrung in Stein meißeln. Diese würde für immer die Möglichkeit verhindern, dass Bewohner ihre Wohnungen aus zwei Richtungen über Am Feldrain und Eygelshovener Straße erreichen können und somit zwei Sackgassen schaffen.

Wenig Dialog, kein Verkehrskonzept in Sicht

Das Online-Format war leider nicht dialogfördernd und wurde von vielen als unbefriedigend empfunden. Anwohner und ihr Sprecher konnten sich lediglich im Chat-Fenster schriftlich äußern. Viele Teilnehmer zeigten sich in entsprechende Kommentare enttäuscht. Der im März 2021 von 200 Anwohnenden eingereichte Antrag an die Bezirksvertretung Rodenkirchen zur Öffnung der Sürther Feldallee wurde abermals nicht beachtet. Hier hatte eine überwältigende Mehrheit von 95 Prozent sich gegen eine Sperrung der Sürther Feldallee ausgesprochen.

Kurzfristige Lösungen sind auch nicht in Sicht

Kurzfristigem, konkrete Lösungen der Verkehrsproblematik wurden von Herrn Giesen und den Mitarbeitern der Stadt Köln nicht präsentiert. Vielmehr zeigten sie nur bauplanerische Möglichkeiten auf wie beispielsweise Zebrastreifem, Kreisverkehre, deren Realisierung aber in sehr ferner Zukunft steht.

Die geplante Initiative, nach den Osterferien von Eltern betreute Schülerlotsen am Kreisverkehr vor der Gesamtschule als Versuch zu starten, erscheint uns sinnvoll. Aber das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Denn laut Amt für Straßenplanung kann ein Gesamt-Verkehrskonzept erst nach Fertigstellung aller Bauabschnitte erfolgen. Das dürfte dauern! Denn schließlich wartet Rodenkirchen bereits seit über fünf Jahren auf ein Verkehrskonzept mit Lösungen. Das gleiche gilt für die geplanten Kreisverkehre an verschiedenen Stellen rund ums Sürther Feld. “Maßnahmen können erst umgesetzt werden, sofern die notwendigen Flächen durch die Stadt erworben sind”, hieß es seitens der Stadt Köln. Auch das dürfte dauern. Die Problematik wird aber nach den Sommerferien verschärft, wenn die zwei neuen Schulen öffnen. Das Amt für Straßenplanung versprach, bis spätestens Ende des Jahres die von der Bezirksvertretung gewünschte Verkehrsuntersuchung und die Beschlüsse zum Sürther Feld vom 15.3.2021 zu prüfen.

Zur Busschleuse sagte Lukas Zwiener, Amt 66 für Straßenplanung Stadt Köln: “Seitens der Verwaltung macht eine bauliche Busschleuse hier nur Sinn, wenn dies die Verkehrsuntersuchung empfiehlt und die Bezirksvertretung dauerhaft keine durchgängige Umkehrbarkeit der Sürther Feldallee beschließt.”

Sürther Feldallee mit neuem Rad- und Gehweg seit April 2022

Neu seit April 2022: Der Gemeinsame Geh- und Radweg in beide Richtungen auf der Sürther Feldallee mit Bauabsperrzäunen kann nach u.A. auch nur ein Provisorium sein.

Mehrheitlich herrschte Einigkeit, dass die kreuzenden Radfahrenden auf der Sürther Feldallee geschützt werden müssen. Die Straßenverengung an dieser Stelle bietet dort derzeit nur eine provisorische Lösung. Die Einrichtung einer Tempo-30-Zone auf der Sürther Feldallee erscheint ebenfalls sinnvoll.

Öffnung für Anlieger aus südlicher Richtung im 3. Bauabschnitt erreicht

Sürther Feldallee nun für Anlieger aus südlicher Richtung geöffnet

Wolfgang Behrendt im Fernsehbeitrag der WDR-Lokalzeit.

Etwas Positives hat die Bürgervereinigung zusammen mit dem Sprecher der Anlieger des Sürther Felds durch den kritischen Fernsehbeitrag der WDR-Lokalzeit erreichen können. Kürzlich wurde das Schild Durchfahrtsverbot um den Zusatz „Anlieger frei“ an der Einfahrt Am Feldrain/Sürther Feldallee ergänzt. So „dürfen“ nun die Bewohnende des “Feinen Felds” (3. Bauabschnitt) mit Auto oder Rad aus der nördlichen Richtung ihre Mietwohnungen, Häuser und Garagen legal erreichen. Die Sperrung ab Ecke Zitronenfalterstraße in südliche Richtung Am Feldrain auf der Sürther Feldallee blieb jedoch auch für Anlieger bestehen. Das führt zur absurden Situation, dass Bewohner, die von dem eigentlich vorgesehen Weg Eygelshovener Straße zu ihren Domizilen in der Sürther Feldallee kommen möchten, ihr Auto am Kindergarten Zitronenfalterstraße abstellen müssen, wenn sie keine Ordnungswidrigkeit begehen wollen.

Zitonenfalterstraße Sürther Feld

Hier ab der Ecke Zitronenfalterstraße blieb die Sürther Feldallee gesperrt.

Anlieger frei auf dem Sürther Feld zum 3. Bauabschnitt

Erst kürzlich wurde das Schild Durchfahrtsverbot um den Zusatz „Anlieger frei“ an der Einfahrt Am Feldrain/Sürther Feldallee ergänzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Bürgervereinigung Rodenkirchen setzen wir uns für die sofortige Öffnung der Sürther Feldallee in beide Richtungen ohne Sperrungen und ohne versenkte Busschleuse ein, so wie es 200 Anwohner und zwei BV-Fraktionen fordern, um die Verkehrssituation auf der Sürther Straße an den Schulen zu entlasten und zu entschärfen. Das muss bis zum 9. August 2022 geschehen. Denn dann öffnen die neuen Schulen an der Sürther Straße

Bei der gültigen Beschilderung bis März 2022 ohne Zusatzschilder „Fahrräder frei“ mussten laut StVO alle Zweirad­fahrende (z.B. Schüler mit Ziel Gesamtschule) ihre Räder schieben. Denn sie haben kein Anliegen in der Sürther Feldallee. Scheint keinem bei der Stadt Köln aufgefallen zu sein.

Weitere Infos mit unserer Stellungnahme und Vorschlägen auf www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/suerther-feld-unsere-stellungnahme

Sürther Feld: Unsere Stellungnahme mit Update

Sürther Feld: Unsere Stellungnahme mit Update

Neubaugebiet Sürther Feld

Sürther Feld mit Park

Als Bürgervereinigung Rodenkirchen unterstützen wir den Wunsch der Anlieger im Sürther Feld: Die Bewohnerinnen und Bewohner fordern die Aufhebung des Durchfahrtsverbots Sürther Feldallee. Wir fordern die sofortige Aufhebung des Durchfahrtsverbots Sürther Feldallee. Das heißt, keine Sperrungen und vor allem keine versenkte Busschleuse.

Zudem wünschen Bewohner, dass Durchgangsverkehr ohne Anliegen vermieden wird. Allerdings müssen jetzt die Bewohnerinnen und Bewohner einen Umweg über die vielbefahrene Sürther Straße nehmen und tragen so ungewollt selbst zu mehr Durchgangsverkehr und Rückstaus an den Schulen bei. Denn sie dürfen nur den einzigen offiziellen Weg durch die Eygelshovener Straße nutzen, weil die Durchfahrt  Am Feldrain in die Sürther Feldallee für PKW gesperrt ist. Die Sicherheit der Schulkinder und des Fahrradverkehrs auf der Sürther Straße sollte nach unserer Ansicht einen hohen Stellenwert haben. Denn hier fahren bereits jetzt sehr viele mit dem Rad zur Gesamtschule und es werden immer mehr. Nach den Sommerferien 2022 dürften es morgens bis zu 3000 Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern sein, die die Sürther Straße nutzen. Denn dann eröffnen auf dem Sürther Feld die Ernst-Moritz-Arndt-Schule (EMA) und die Offene Schule Köln (OSK) ihren Schulbetrieb. Anders gefragt: Welchen Sinn macht es, Bewohner des Sürther Felds, die motorisiert zur Arbeit fahren müssen Richtung Autobahn, durch das Nadelöhr Eygelshovener Straße auf die völlig überlastete Sürther Straße zu leiten? Dort belasten sie zusätzlich den Schul-Stoßverkehr und gefährden unter Umständen Radfahrerende und Fußgänger.

Eine Busschleuse auf dem Sürther Feld wird vielen Anwohnern nicht gewünscht

Eine Busschleuse auf dem Sürther Feld wird von vielen Anwohnern nicht gewünscht.

Derzeit erhitzt die Gemüter zudem ein Antrag der Bezirksvertretung Rodenkirchen an die Stadt Köln: Eine “Busschleuse” mit hohen Bodenwellen und Pollern soll in der Sürther Feldallee gebaut werden. Eine solche Busschleuse würde jedoch das Durchfahrtsverbot Sürther Feldallee in Stein meißeln, die Sürther Straße zusätzlich mit PKW-Verkehr belasten und zudem das Wohngebiet durch eine Sackgassen voneinander trennen. Daher zeigen sich die Feld-Bewohner enttäuscht, dass ihr Antrag vom 17.3.2021 an die Bezirksrvertretung Rodenkirchen – gestützt durch eine Befragung der dort Wohnenden – überhaupt nicht berücksichtigt werden soll. Denn eine überwältigende Mehrheit von 95 Prozent hatte sich gegen eine Sperrung der Sürther Feldallee ausgesprochen. Der Express Köln schrieb am 12.2.22 zu dem Thema einen Artikel. Am 14. März 2022 wird nun ein zweiter Bürgerdialog der Bezirksvertretung Rodenkirchen zum Thema „Sürther Feld- Verkehrsthemen” stattfinden.

Sürther Feld Fahrradweg kreuzt Feldhamsterstraße

Gefährlich: Der vielbefahrene Fahrradweg zwischen Gersamtschule und Weiß kreuzt die derzeit für PKW gesperrte Sürther Feldallee.

Neben dem Thema Verkehr ist die teilweise fehlende Infrastruktur, die an der Eygelshovener Straße geplant ist, eine weitere Problematik, die dringend gelöst werden muss. Weiter unten lesen Sie unsere Stellungnahme und unsere weiteren Anregungen (Stand 2021) zum Sürther Feld.

Sperrung der Sürther Feldallee

Ab Zitonenfalterstraße ist die Sürther Feldallee Richtung Süden auch gesperrt, jedoch ist der Wohnkomplex im Hintergrund schon bezogen.

 

 

 

 

 

Anregungen und Vorschläge zum Sürther Feld (Stand 2021)

Geplante Kreisverkehre im Sürther Feld

Diese neun Punkte sind im Sürther Feld geplant. Foto: Stadt Köln

  1. Unser Wunsch ist der Einsatz von Elektrobussen so schnell wie möglich, wie es die KVB zugesagt hat.
  2. Wir fordern die freie Nutzung der Eygelshovener Str. und der Sürther Feldallee mit angemessenen Geschwindigkeitsbeschränkungen.
  3. Am Feldrain: Wir fordern einen Fahrradweg auf beiden Seiten der Straße.
  4. Ausfahrt Sürther Feldallee Richtung am Feldrain: Die Situation ist derzeit sehr unübersichtlich. Ein Kreisverkehr wäre sinnvoll, aber es ist noch nicht gewiss, ob Platz dafür da sein wird, weil noch nicht absehbar ist, wann und ob die noch im Privatbesitz befindlichen Grundstücke der Stadt gehören werden. Ein großer Kreisverkehr mit separatem Radweg wäre hier sehr sinnvoll.
  5. Die beiden Punkte „5“ auf der Skizze: Hier soll eine Einfahrt und eine Ausfahrt hinter den Schulen gebaut werden, wobei Einzelheiten noch nicht bekannt sind. Die Überlegungen sind noch nicht präzisiert. Hierbei geht es auch um die notwendige Schulwegsicherung.
  6. Wir fordern Tempo 30 für die Sürther Feldallee, s.o.
  7. Querungsstelle auf der Sürther Feldallee/Feldweg (Markierung 8): Hier ist ein stark frequentierter Schulweg. Daher muss eine gute Überquerungsmöglichkeit für Schüler geschaffen werden. Weiter fordern wir eine Erweiterung des Fahrradweges (zwischen der Hammerschmidtstraße bis zur Gesamtschule) oder einen zweiten parallel gelegenen Radweg bis zur Gesamtschule. Die Nutzung ist durch Fußgänger und Radfahrer massiv gestiegen und wird sich nach Fertigstellung der EMA und OSK noch entsprechend vergrößern. Beide Verkehre sind auf eigenen Wegen zu führen, um Unfälle zu vermeiden.
  8. Sürther Straße/Einmündung Eygelshovener Str. Die Markierung an dieser Kreuzung stimmt nicht mehr und ist irreführend. Dort wäre ein Kreisverkehr sinnvoll, den wir fordern und auch für die Radfahrer eine eigene Spur.
  9. Kreuzung an der Aral-Tankstelle: Hier fordern wir einen leistungsfähigen Kreisel mit Berücksichtigung der Radfahrer. Die Kreuzung ist dringend verbesserungsbedürftig, verkehrsunsicher und führt zu Staus.
  10. Eygelshovener Str.: Dort ist Tempo 30 vorgeschrieben. Es fehlt jedoch teilweise die Mittellinie. Weitere Forderungen sind entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung der Geschwindigkeiten einzuführen, aber auf keinen Fall Schwellen o.ä.
  11. Die Rettungswache der Berufsfeuerwehr Köln und das Gerätehauses der FFW Löschgruppe Rodenkirchen sind schnellstmöglich zu realisieren.

Dieter Maretzky/Beatrix Polgar-Stüwe Fotos: Beatrix Polgar-Stüwe

Sürther Straße Richtung Sürther Feld Markierungen

Zu 8.: Gemäß dieser Straßenmarkierung besteht auf der Sürther Straße in Rodenkirchen ein Verbot zum Abbiegen in die Eygelshovener Straße zum Sürther Feld.

Eygelshovener Straße Sürther Feld Rodenkirchen

Eygelshovener Straße mit Interimsschulgebäude der Gesamtschule Rodenkirchen ohne Straßenmarkierungen.

Sürther Feldallee

Sürther Feldhallee mit Bushaltestelle Richtung Rodenkirchen

 

Neue Häuser auf dem Sürther Feld Rodenkirchen

Auf dem Sürther Feld schreitet der neue Bauabschnitt voran.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie sind Neubürger*in auf dem Sürther Feld? Für Sie haben wird ein ein kurzes Video erstellt über die Arbeit der Bürgervereinigung Rodenkirchen. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen und wenn wir Ihnen bei Ihren Anliegen helfen können. Sprechen Sie uns an oder werden Mitglied bei uns.

 

 

 

Bürgertreff Rodenkirchen am 13. November in der Quetsch zum ÖPNV

Bürgertreff Rodenkirchen am 13. November in der Quetsch zum ÖPNV

Bürgertreff Rodenkirchen am 13.11.2018

Gunther Höhn, Bereichsleiter Nahverkehrsmanagement bei den Kölner Verkehrs-Betrieben, war der Einladung zum Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen gerne gefolgt. Während des Bürgertreffs am 13.November berichtete er über die neuen Angebote im Busverkehr in Rodenkirchen, die zum 10. Dezember 2018 umgesetzt werden.

Die wesentlichste Änderung ist die Busführung der Linie 130 durch das Sürther Feld bis zum Bahnhof Sürth. Damit werden endlich das neue Wohngebiet, der neue Friedhof und die Diakonie Michaelshoven wesentlich besser angebunden. Der damit reduzierte Busverkehr zwischen Rodenkirchen über Weiß bis Sürth wird durch die neue Buslinie 134 kompensiert, die somit eine direkte Verbindung für die Dörfer im Rheinbogen an die Universität ermöglicht.

Beide Buslinien werden zu den Zeiten unterwegs sein wie bisher die Linie 130 gefahren ist, also im 20-Minuten-Takt. Eine Verdichtung im 10-Minuten-Takt von Rodenkirchen bis zur Universität bindet somit auch Marienburg, Raderthal und Zollstock deutlich besser an.

Gunther Höhn KVB Köln

Gunther Höhn gab noch Zusatzinformationen zur zukünftigen Situation an der Bushaltestelle Rodenkirchener Bahnhof. Um das zusätzliche Busaufkommen abwickeln zu können, werden vorerst provisorisch zwei Bussteige in Richtung Universität für die Linien 130 und 134 eingerichtet: Die Linie 134 hält an der Maternusstraße und die Linie 130 auf der Ringstraße. Beide Haltestellen sollen möglichst schnell mit elektronischen Anzeigetafeln ausgestattet und barrierefrei ausgebaut werden.

Sehr ausführlich diskutierten die Teilnehmer des Bürgertreffs die Angebots- und Nachfragesituation sowie die Qualität des Angebots und der Verbindungen der KVB. Die Bürger äußerten als dringende Wünsche, dass die Linie 17 immer bis Sürth fahren sollte und die Buslinie 135 zur Uferstraße auch in den späteren Abendstunden. Gunther Höhn verwies auf umfangreiche Prüfungen und sieht frühestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 dafür Möglichkeiten. Die zahlreich erschienenen Neubürger vom Sürther Feld wünschten sich, dass die Linie 130 bis 23 Uhr im 15-Minuten-Takt fahren sollte, denn nach 20.30 Uhr endet der Fahrplan. Außerdem fährt der Bus am Samstag erst ab 9 Uhr. Als Vorschlag wurde geäußert: eine Stunde früher und nach 20.30 Uhr alle 30 Minuten. Sonntags jedoch gibt es kein Angebot – das kann nicht bleiben, mindestens ein stündlicher Takt von 8 bis 22 Uhr sei notwendig. Dazu meinte Herr Höhn, dass nach Fertigstellung des 3. Baufeldes Anpassungen an den Fahrplan vorgesehen seien. Bisher habe man hauptsächlich die Versorgung des Tagesverkehrs als vordringlich angesehen.

Weitere Themen wie die Fußgängerbrücke in Michaelshoven oder auch die langen Wartezeiten mit allen Folgen für den Straßenverkehr am Übergang Friedrich-Ebert-Str. stehen in der Zuständigkeit der HGK, die für den Betrieb der Anlagen von der Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer bis Godorf zuständig ist.

Diese Strecke wird nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung betrieben, woraus sich auch die Vorgaben für den Schrankenbetrieb ergeben. Da die heutige Nutzung nur durch die Stadtbahn vorgenommen wird, ist diese Regelung überholt, aber die Änderung ist langwierig, jedoch in der Vorbereitung. Dies könnte die Kreuzung am Bahnhof Rodenkirchen wesentlich entlasten.

Fakten: Über 280 Millionen Fahrgäste nutzten 2017 die Busse und Bahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe – Tendenz steigend.

In der Pressemitteilung vom 14.5.2018 der Stadt Köln zum “Meilenstein für den öffentlichen Nahverkehr in Köln” betonte Oberbürgermeisterin Henriette Reker: “Die zügige Verbesserung des ÖPNV in Köln ist für mich ein vorrangiges Anliegen. Mit diesen Vorhaben gehen wir wichtige Schritte auf dem Weg zur notwendigen Verkehrswende und bringen die Umsetzung der Ziele aus dem Strategiepapier „Köln mobil 2025“ voran. Das alles sind wichtige Bausteine für eine lebenswertere Stadt, ein attraktives Verkehrsangebot und natürlich den Klimaschutz.”

Das Strategiepapier „Köln mobil 2025“ wurde im Zeitraum Oktober 2013 bis Juli 2014 von der Stadt Köln erstellt. Darin heißt es: “Die Verkehrsinfrastruktur, die Straßen- und Schienenverbindungen, Brücken, Wege und Plätze, sind die Lebensadern einer Großstadt. Für ein qualitätvolles Stadtwachstum ist ein attraktives und leistungsstarkes Mobilitätsnetz eine unabdingbare Voraussetzung. Denn nicht nur für den wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch die Lebensqualität der Bewohner und Besucher, ist es von zentraler Bedeutung.”

Diese Erkenntnisse, so Dieter Maretzky, Vorsitzender der Bürgervereinigung Rodenkirchen, bedürfen der baldigen, angepassten Umsetzung in unserer wachsenden Stadt.

Dieter Maretzky

Stellungnahme: Geplante zusätzliche Busangebote in Rodenkirchen, Weiß, Sürth, Sürther Feld

Stellungnahme: Geplante zusätzliche Busangebote in Rodenkirchen, Weiß, Sürth, Sürther Feld

Noch fährt der Bus 130 durch die Maternusstr. in Rodenkirchen Foto: © Dieter Maretzky

Stellungnahme der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V.: Geplante zusätzliche Busangebote in Rodenkirchen, Weiß und Sürth, insbesondere Sürther Feld

Die geplanten Verbesserungen sind dringend notwendig, doch viel zu halbherzig, denn eine spürbare Verbesserung des ÖPNV-Angebots im Stadtbezirk Rodenkirchen und damit zugleich auch eine Erhöhung der Attraktivität wird damit noch nicht erreicht. So bleibt Immendorf weiterhin in seiner Insellage. Ganz zu schweigen von den Kosten für die Fahrscheine, so kostet eine Fahrt von Weiß zum Bezirksrathaus 2,90 Euro. Ein engmaschiges Busnetz muss die Stadtbahnlinien ergänzen und anbinden.

Die Planung der Busführung der Linie 130 durch das Sürther Feld ist schon einige Jahre alt und soll nun endlich zu Dezember 2018 umgesetzt werden.

Der Linienweg der Linie 130 im neuen Abschnitt zwischen Rodenkirchen Bahnhof und Sürth Bahnhof verläuft folgendermaßen:

Bahnhof Rodenkirchen – Ringstraße – Sürther Straße –  Eygelshovener Straße –  Sürther Feldallee –  Am Feldrain – Kölnstraße –  Heinrich-Erpenbach-Straße –  Falderstraße – Sürth Bahnhof.

Das kann aber nur ein erster Schritt sein, um den ÖPNV im Kölner Süden attraktiver zu machen. Insbesondere die Neubürger im Sürther Feld können nicht auf Dauer damit zufrieden gestellt werden, denn:

  • nach 20.30 Uhr gibt es keinen Busverkehr mit der Linie 130. Forderung: bis 23 Uhr sollte im 15-Minuten-Takt der Bus fahren.
  • samstags fährt der Bus erst ab 9 Uhr. Vorschlag: eine Stunde früher sowie nach 20.30 Uhr alle 30 Minuten.
  • sonntags gibt es kein Angebot – das kann nicht bleiben, mindestens ein stündlicher Takt von 8 bis 22 Uhr ist notwendig.
  • der 20-Minuten-Takt wird schnell aktualisiert werden müssen, da die Schülerzahlen weiter steigen werden, zumindest in den stärksten Vormittagsstunden muss ein Verstärkerbus direkt eingesetzt werden. Nach Fertigstellung des 3. Baufeldes muss die Buslinie alle 10 Minuten fahren.

Verbesserungsbedarf insgesamt bei den Buslinien 130 und 131

Am Abend endet der Bus in Richtung Rodenkirchen auf dem Bayenthalgürtel, so dass KVB-Kunden, die nach Weiß wollen, an den Rhein zur Stadtbahn laufen müssen, dann in Rodenkirchen in den Bus Linie 131 umsteigen müssen. Die Buslinie hier enden zu lassen und nicht an den Bahnhof Rodenkirchen anzubinden, ist umgehend zu ändern.

Die Buslinie 131, die zwischen Rodenkirchen und Sürth somit nicht mehr durch die Linie 130 verstärkt wird, verkehrt in diesem Linienabschnitt zukünftig montags bis freitags zwischen ca. 7:00 und 9:00 Uhr und ca. 13:00 und 18:00 Uhr im 10-Minuten-Takt. Das wird aber dem wachsenden Bedarf nicht gerecht, deshalb muss von 9.00 bis 13 Uhr die Buslinie 131 mindestens alle 15 Minuten fahren.

Aktualisiert: 1.6.2018 Dieter Maretzky

 

Bürgervereinigung Rodenkirchen im Gespräch mit KVB-Chef Jürgen Fenske

Bürgervereinigung Rodenkirchen im Gespräch mit KVB-Chef Jürgen Fenske

Bahn Köln
(Foto: Pixabay)

Verbesserungen beim ÖPNV auch im Süden Kölns in Sicht: Linien 16/17 sollen häufiger und weiter fahren – Zwischenlösung für Bus 130 zum neuen Wohngebiet Sürther Feld wird geprüft

Zu einer aufschlussreichen Aussprache zum Thema ÖPNV im Kölner Süden trafen sich der Vorsitzende der Bürgervereinigung Rodenkirchen, Dieter Maretzky und Beisitzer Jürgen Müller mit dem Vorstandsvorsitzenden der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) Jürgen Fenske, und Gunther Höhn, Leiter des Verkehrsmanagements der KVB. Das Gespräch fand im Büro des Vorstandsvorsitzenden der KVB am 19. Dezember 2017 statt.

Jürgen Fenske betonte im Gespräch, dass die KVB wichtige große Vorhaben habe, um die Mobilität Kölns wesentlich zu verbessern. So sei der Ausbau der Ost-West-Achse mit der Planung der Tunnellösung in verschiedenen Varianten eine sehr dringliche Maßnahme. Vor der Sommerpause 2018 will die Verkehrsdezernentin Andrea Blome dazu eine Beschlussvorlage vorlegen. Weitere wichtige große Vorhaben seien der Kauf von 50 neuen Elektrobussen, für die ein neuer Betriebshof auf der rechtsrheinischen Seite benötigt wird. Bis zum Jahr 2040 sollen die Stadtbahnen erneuert werden, denn über 200 der insgesamt 382 Züge sind seit mehr als 20 Jahren im Einsatz. Da Köln eine wachsende Millionenstadt ist, werden die Ansprüche an die KVB immer größer, die sich aber den finanziellen Bedingungen stellen müssen.

Eine alte Forderung der Bürgervereinigung Rodenkirchen ist die dringende Verkehrserschließung des Sürther Feldes, die es bald zu regeln gilt. Schon vor drei Jahren hatte Jürgen Fenske bei der Mitgliederversammlung der Bürgervereinigung die Pläne der KVB vorgestellt. Gunther Höhn erklärte, dass die Linie 130 zukünftig vom Bahnhof Rodenkirchen aus über das Sürther Feld fahren soll, sobald im 3. Baufeld eine geeignete Baustraße auf der Linienführung der “Sürther Feldallee” erstellt worden ist. Er hofft, dass die Beschlussfassung in den politischen Gremien so frühzeitig erfolgt, damit zum Fahrplanwechsel Dezember 2018 die Buslinie in Betrieb gehen kann. Dieter Maretzky verwies auf die schon über 1000 Bewohner, z.T. mit Handicap, die auf ein Angebot der KVB angewiesen seien, und er bat darum, seinen Vorschlag für eine praktikable Zwischenlösung ernsthaft zu prüfen. Dies sagte Jürgen Fenske fest zu, und nach Karneval 2018 werde er den Vorstand der BVR darüber informieren.

Die Verdichtung der Linien 16/17 ist in der Planung und Abstimmung der Kommunen und Kreise, die an der Linie 16 liegen. Die Linie 16/17 soll weiter entwickelt werden möglichst im Takt von 5 Minuten von Godorf bzw. Wesseling bis in die Innenstadt verkehren, auch mit dem Ziel, bis Bonn dann im 10-Minutentakt zu fahren. Dazu seien noch viele Verhandlungen notwendig, aber die Chancen zur Realisierung bestünden.

Im Prinzip fehlt im Kölner Süden eine S-Bahn. Bestehen dafür Planungen bzw. Überlegungen bei der Stadt Köln? Im Zusammenhang mit der möglichen Brücke Godorf Niederkassel könnte künftig dafür eine Option entwickelt werden.

Am „Bahnhof“ Rodenkirchen entstehen an der Querung der Maternusstr./Brückenstr. in die Friedrich-Ebert-Str. durch den zusätzlichen Linienverkehr der Stadtbahnlinie 17 in beiden Straßen erhebliche Probleme für den Autoverkehr. Darauf wies Maretzky hin. Diese Kreuzung müsse aus den eisenbahnrechtlichen Vorschriften (BÜSTRA) entlassen werden, was Grundlage für eine mögliche und eine neue Regelung ist, die hier dringend notwendig scheint. Die Zuständigkeit dieser Strecke von der Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer bis Godorf wird bei der HGK verbleiben, aber im kommenden Jahr werden mit der zuständigen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde darüber Verhandlungen geführt, dass diese Streckenbereiche aus den Büstra-Vorschriften in die allgemeinen Stadtbahnvorschriften überführt werden, da hier ja kein Güterverkehr mehr stattfindet. Ob sich dann anschließend die Signalsteuerung für den Autoverkehr in der Kreuzung Maternusstr./Ringstr./Friedrich-Ebertstr. verbessert werden kann, soll im Anschluss mit der dann zuständigen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde für Stadtbahnanlagen (TAB) geprüft und möglichst umgesetzt werden.

Nord-Süd-Bahn: Die 4. Baustufe bis Meschenich ist dringend zu planen und zu bauen, das sieht inzwischen auch die Politik so. Die KVB plant in einer ersten Baustufe an der nördlichen Seite von Meschenich die Endhaltestelle, da städtebaulich und knapper Raum dagegenspricht, die Stadtbahn durch ganz Meschenich zu führen.

Ein Thema am Rand war die zukünftige Zufahrt auf den P+R-Platz in Sürth, über die aktuell neu verhandelt wird. Busnachtverkehr, Rendezvous Stadtbahn/Bus am Stadtrand waren weitere Themen des Gespräches.

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen dankt Jürgen Fenske und Gunther Höhn für die Möglichkeit dieser Aussprache.

Dieter Maretzky