Führung zur Kölner Musikgeschichte: Chargesheimer fotografiert Jazz

Führung zur Kölner Musikgeschichte: Chargesheimer fotografiert Jazz

Plakat Ausstellung Chargesheimer fotografiert Jazz

Plakat Chargesheimer fotografiert Jazz © Rheinisches Bildarchiv

Zur Führung durch die Ausstellung „Chargesheimer fotografiert Jazz“ lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen am Dienstag, 12. Juli um 14.30 Uhr ins Rheinische Bildarchiv ein. Gäste erleben hier ein spannendes Kapitel der Kölner Jazzgeschichte: Vom Cool Jazz der 1950er Jahre bis hin zur Musik der großen Kölner Jazz-Big Bands in den 1960er Jahren.

Dr. Evelyn Bertram-Neunzig, Kuratorin der Ausstellung und langjährige wissenschaftliche Dokumentarin des Rheinischen Bildarchivs, berichtet in ihre Führung auch über die internationalen Jazz-Stars wie Ella Fitzgerald, Billie Holiday, Louis Armstrong oder Duke Ellington und ihrem Wirken in der Jazzkultur von Köln.

Anmeldung

 

Chargesheimer-Jazz-Foto von Chet Baker beim Konzert im Börsensaal am 9. Oktober 1955

Köln, Rheinisches Bildarchiv, Inv.-Nr. CCH 6106/05, Chargesheimer,Tenorsaxophonist Hans Koller bei: Concerts in Modern Jazz, 5. Folge, “Jazz-Meeting” mit Chet Baker und seinem Quartett, 9. Oktober, 1955 im Börsensaal in Köln, 09.10.1955,

Vor 61 Jahren erschien die Jazz Edition Armstrong-Fitzgerald im DuMont Verlag über den bekannten Kölner Fotografen Chargesheimer. Der unkonventioneller Künstler wurde 1924 geboren unter dem bürgerlichem Namen Carl-Heinz Hargesheimer. Die Ausstellung bietet spannende Einblicke in Chargesheimers fotografischem Nachlass. Heute verwahren gemeinsam das Museum Ludwig (Vintage Prints) und das Rheinischen Bildarchiv (Negative) die Fotos.

Der Eintritt ist frei, es können zehn Personen teilnehmen. Anmeldung erforderlich.

Treffpunkt: 14.15 Uhr Rheinisches Bildarchiv, Eifelwall 5, 50674 Köln, (Haltestelle Linie 18 Eifelwall/Stadtarchiv)

Aufgrund der Pandemie ist die Anzahl der Teilnehmenden für die Führung begrenzt.  Es gelten die Corona-Schutzregeln und die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in allen Gebäuden der Stadt Köln.

Bauhaus: Führung und Besichtigung am Tag des Denkmals in Rodenkirchen am 10. September 2022

Bauhaus: Führung und Besichtigung am Tag des Denkmals in Rodenkirchen am 10. September 2022

Clemens Hillebrand, Kirchenmaler, Grafiker und Glaskünstler lebt bereits seit dritter Generation hier in der Bauhaussiedlung

Haus Hillebrand im Bauhausviertel in Köln-Rodenkirchen. Foto: Beatrix Polgar-Stüwe

Am Tag des offenen Denkmals 2022 veranstaltet die Bürgervereinigung Rodenkirchen am Samstag, 10. September 2022 von 15 bis 17 Uhr eine Führung durch die Bauhaussiedlung am Rhein. Der bekannte Stadtführer Günter Leitner geht dabei mit der Gruppe auf Spurensuche in Köln-Rodenkirchen. Er  zeigt, wie harmonisch modernes Bauhaus neben klassischen Villen hier im Einklang stehen. Clemens Hillebrand, Kirchenmaler, Grafiker und Glaskünstler lebt bereits seit dritter Generation hier in der Bauhaussiedlung. Er lädt die Teilnehmenden zur Besichtigung seines Ateliers im Original erhaltenen Bauhaus ein. Beim Haus ist noch der helle Originalputz von 1929 erhalten. Auch die anderen Häuser der Bauhaussiedlung waren hell verputzt, aber ursprünglich nie alpin angestrichen.

Das Haus Hillebrand wurde 1929 erbaut von Architekt Josef Op Gen Oorth, einem berühmten Vertreter des „Internationalen Stils“. Anschließend findet der Rundgang mit Günter Leitner entlang der sechs Bauhaus-Villen am Rheinufer statt. Hier entstand auf großen Grundstücken mit altem Baumbestand die sogenannte Künstlerkolonie zwischen 1929 und 1933. Günter Leitner wird darüber hinaus über die privaten Wohnhäuser, deren Architekten und Bewohner berichten, die der Hang zur Avantgarde, zum Fortschritt, zur Eleganz und Moderne auszeichnete. Als Kontrastprogramm dient der anschließende geführte Spaziergang zu den klassischen Villen im Auenviertel und am Rhein.

Tag des offenen Denkmals 2022 in Rodenkirchen: Bauhaus & Historismus

Bauhaus in Köln-Rodenkirchen

Bauhaus in Köln-Rodenkirchen Foto: Beatrix Polgar-Stüwe

Der diesjährige bundesweite Tag des offenen Denkmals findet unter dem Motto „Kulturspur. Ein Fall für Denkmalschutz“ statt. Der Tag des offenen Denkmals 2022 geht folglich der Frage nach, welche Erkenntnisse und Beweise sich durch die Denkmäler gewinnen lassen. Andres gefragt: Welche Spuren hat menschliches Handeln inzwischen hinterlassen? Welche Geschichte ist an dem Denkmal ablesbar? Wurden gar „Taten“ im und am Bau verübt? Und schließlich: Welche Schlüsse zieht die Denkmalpflege daraus?

An der Führung können 30 Personen teilnehmen. Die Anmeldung wird hier auf der Seite ab Mitte August freigeschaltet. Dann ist ebenfalls das Gesamtprogramm zum Tag des offen Denkmals online einsehbar.

 

Treffpunkt: Ecke Walther-Rathenau-Straße / Im Park, 50996 Köln-Rodenkirchen  Anmeldung erforderlich!

Dauer: Gut zwei Stunden zu Fuß, das Haus Hillebrand ist nicht barrierefrei. Teilnahme kostenlos.

Weitere Informationen auf www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/tag-des-offenen-denkmals und www.tag-des-offenen-denkmals.de/

 

Ausgebucht: Rhododendren Forstbotanischer Garten: Führung am 10. Mai 2022

Ausgebucht: Rhododendren Forstbotanischer Garten: Führung am 10. Mai 2022

Führung durch den Forstbotanischen Garten Rodenkirchen

Führung zu den Rhododendren im Forstbotanischen Garten am 10.5.22.

Ausgebucht. Wir können keine weiteren Anmeldungen zur Rhododendronführung am 10.5. annehmen!

Führung Der Forstbotanische Garten mit blühenden Rhododendren ist im Frühjahr ein besonderes Naturerlebnis. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt im Rahmen des Kulturfrühling Rodenkirchen am Dienstag, 10. Mai 2022 um 14 Uhr zu einer kostenlosen Führung durch die blühende Rhododendronschlucht ein, die mit hunderten Arten einen leuchtenden Blütenteppich in allen Schattierungen von Rosa, Blauviolett, Weiß und Gelb bildet. Auch die japanische Abteilung mit den Azaleen ist zu dieser Jahreszeit besonders sehenswert. Hinzu kommt die spannende Baumartenvielfalt mit Mammutbäumen und die Tierwelt, mit Pfauen, exotischen Vögeln und anderen Wildtieren. Ralf Maiwald von der städtischen Forstverwaltung wird die Führung leiten. Er wird über die Geschichte des Forstbotanischen Gartens, kurz FoBo genannt, berichten. Denn hier war im 1. Weltkrieg ein Infanterie-Stützpunkt, genau da wo heute die Rhododendronschlucht ist.

Die Grundideen Konrad Adenauers zur Grüngestaltung Kölns nach dem Krieg gingen mit in die Planung des Forstbotanischen Garten ein. Der Bau der botanischen Gartenanlage begann aber erst Anfang der 1960er Jahre. Im Jahr 1964er fand die Eröffnung statt. Erst fast 20 Jahre später wurde der angrenzende Friedenswald als Naherholungsgebiet mit vielen Bäumen aus Staaten, zu denen die Bundesrepublik diplomatische Beziehungen pflegt, gepflanzt. Neben geschichtlichem und botanischem Wissen wird Ralf Maiwald aber auch über die Probleme dieses Parks berichten. Bedingt durch den Klimawandel, die langen Trockenperioden der letzten Jahre, die heftigen Stürme und die Wasserknappheit (Wasserwerk Hochkirchen) sind viele Bäume und Pflanzen in Mitleidenschaft gezogen worden.

Karte Forstbotanischer Garten

Wegbeschreibung zum Unterstellpilz Forstbotanischer Garten (©Stadt Köln)

Treffpunkt am 10.5.22 um 14.00 Uhr am Unterstellpilz im Forstbotanischer Garten Köln, Schillingsrotter Str. 100, 50996 Köln-Rodenkirchen.

Führung ca. 1,5 Stunden, festes Schuhwerk empfehlenswert, keine Kosten. Die am Veranstaltungstag geltenden Corona-Schutzregeln sind einzuhalten.

Anmeldung erforderlich per E-Mail an info@buergervereinigung-rodenkirchen.de

Fotos: © Beatrix Polgar-Stüwe

 

 

 

 

Der Kulturfrügling Rodenkirchen startet am 1. Mai 2022Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kulturfrühling 2022 statt.

Stadtpalais – Bad wird zum Hotel: Führung 12. April 2022

Stadtpalais – Bad wird zum Hotel: Führung 12. April 2022

Blick in das Hotel Stadtpalais in Köln-Deutz

KWB Hotel Stadtpalais (Urheber / Foto: Peter Steffen)

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt am 12. April 2022 um 17 Uhr ein zu einer besonderen Führung durch das historisch und architektonisch bedeutsame Jugendstil Hotel Stadtpalais in Köln-Deutz.

Anmeldung

Das Hotel Stadtpalais hat eine spannende Geschichte: Früher beherbergte es das Kaiser-Wilhelm-Bad und nach dem 2. Weltkrieg Krieg das Deutz-Kalker-Bad. Heute verfügt es über 113 komfortable Zimmer mit insgesamt 190 Betten und zwei Suiten und dem Restaurant KWB im Stadtpalais. Der historische Ursprung des Hotel Stadtpalais beginnt mit dem Bau im Jahr 1913 des Deutz-Kalker Bades nach den Plänen des Stadtbaudirektors Verbeek. Ein Jahr später wird es schließlich als Kaiser-Wilhelm-Bad eröffnet. Es dient bis 1918 als Militärbadeanstalt der damals ansässigen Deutzer Kürassiere.

Hotel Stadtpalais mit außergewöhnlicher Architektur und Geschichte

Während des zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude teilweise zerstört und nach Ende des Krieges der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. 1947 wurde schließ­lich das mit Schutt gefüllte Becken freige­schaufelt und nachdem mit Thermalwasser befüllt. Das Wasser stammte aus der Quelle im Deutzer Rhein­park. Folglich konnte man bis 1996 noch hier im Deutz-Kalker-Bad schwimmen. Seit 2010 beherbergt das ehemalige Bad ein 4-Sterne-Hotel. Denn im Zuge der Eröffnung des Thermal- und Wellnessbads Claudius Therme wurde das Bad geschlossen.

Bio’s Bar – das „Wohnzimmer“ des verstobenen Grandseigneurs der deutschen Fernsehunter­haltung Alfred Biolek stand dort nicht nur Pate für dieses Jugendstil-Kleinod im Hotel Stadtpalais. Vielmehr hat Biolek auch neben seinem Namen viele persönliche Gegenstände aus seiner Fernsehkarriere mit eingebracht und so kurzum dem Ambiente eine besondere Note verliehen.

Die künstlerische Note mit Mosaiken von Ernst Wille neben dem Eingangsbereich sowie das Wandgemälde im Treppenhaus der Bibliothek unterstreichen zudem den exklu­s­­iven Charakter des Hauses.

Treffpunkt Dienstag, 12.4.222 um 16:45 Uhr am Eingang KWB im Stadtpalais, Deutz- Kalker- Str. 52, 50679 Köln

Die Führung ist kostenlos für Mitglieder. Nicht-Mitglieder zahlen bitte vor Ort 5 €. Es können maximal 20 Personen teilnehmen. Es gelten die jeweiligen aktuellen Corona-Regelungen.

Restaurant mit historischen Bildern: kwbkoeln.de/historie/

Hotel: www.hotelstadtpalais.de/de-de/

 

Frühlingsführung Südfriedhof am 2. April 2022

Frühlingsführung Südfriedhof am 2. April 2022

Unsere Führung Südfriedhof in Zollstock am 2.4.22

Eingang zum Südfriedhof Köln
(Foto: BPS)

Zu einer Frühlingsführung über den Südfriedhof lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen am Samstag, 2. April 2022 um 11 Uhr ein. Der bekannte Kölner Stadtführer Günter Leitner wird die Gruppe über den größten Friedhof Kölns begleiten. Mit heute einer Fläche von über 60 Hektar ist diese Ruhestätte im Bezirk Rodenkirchen besonders für Naturliebhaber ein Erlebnis mit blühender Flora und vielfältiger Fauna. Architektonisch verspricht gerade der Eingangsbereich im neuromantischen Stil deshalb eine interessante Entdeckungsreise in die Zeit der Entstehung und Anlage des Friedhofs. Während der Führung zeigt Günter Leitner die parkähnliche Gestaltung und auch die Bestattungsgärten, deren Hintergründe und Entstehung.

Anmeldung

Eher ein Park als Friedhof

Unendliche verschlungene Wege mit großen, alten Bäumen und blühenden Pflanzen: Der Südfriedhof ist eher ein riesiger Park. Viele repräsentative und altehrwürdige Grabstätten gibt es hier zu bewundern. Zahlreiche Prominente haben ihre letzte Ruhe hier gefunden, darunter auch Sportler wie Weltmeister Hans Schäfer oder der Boxer Peter Müller, bekannt als „Müllers Aap“. Auch der erste Präsident des 1. FC Kölns, Franz Kremer ist hier begraben und auch der Präsident von Fortuna Köln Hans „Schäng“ Löring.

Der Südfriedhof in Köln ist ein städtischer Friedhof im Stadtteil Zollstock und gehört zum Stadtbezirk Rodenkirchen. Er wurde bereits ab 1896 parkähnlich angelegt und im Jahr 1901 eingeweiht. So zählt der Fiedhof mit seiner Parkanlage und den vielfältigen Grabstätten als Höhepunkt der Trauer- und Begräbniskulturstätten der Stadt Köln.

Treffpunkt um 10:45 Uhr: Haupteingang Südfriedhof, Höninger Platz 25, 50969 Köln / Führung: 11 bis ca. 12:30 Uhr, Kosten: Mitglieder 10 €, Nicht-Mitglieder 15 € / Anmeldung erforderlich!!

Es gelten die Corona-Schutz- und Abstandsregeln.

Anfahrt: ÖPNV Bus-Linie 130 / Umstieg U12 oder 131, Haltestelle Zollstock-Südfriedhof

Stadtbahn-Linie 16/Umstieg U12, Haltestelle: Zollstock-Südfriedhof

Parkplatz mit einigen Plätzen, in der Umgebung teils kostenpflichtig mit Parkticket.

Artikel der Stadt Köln