Museum Ludwig zeigt Schenkung von Kasper König: Führung am 28.2.2024

Museum Ludwig zeigt Schenkung von Kasper König: Führung am 28.2.2024

Elaine SturtevantWarhol Flowers im Museum Ludwig

Museum Ludwig Köln, Schenkung Kasper König 2022, ML, Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln 10419, Sturtevant, Elaine, “Warhol Flowers”.

Zwölf Jahre lang war Kasper König Direktor des Museum Ludwig. Im vergangenen Jahr schenkte er dem Haus eine Werkauswahl aus seiner privaten Sammlung. Sie wird präsentiert in einem Raum innerhalb der ständigen Sammlung des Museums mit dem Titel „1000 … miles to the edge – Schenkung Kasper König“.

Am Mittwoch, 28. Februar 2024 lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen um 10:15 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung ein. Kunsthistorikerin Mareike Fänger führt die Gruppe.

Anmeldung

In enger Absprache mit dem Museum hat König für seine Schenkung rund 50 Werke ausgewählt. Darunter befinden sich bedeutende künstlerische Arbeiten, die in Zusammenhang mit der vorhandenen Museumssammlung stehen oder diese auch ergänzen. König trennt sich von diesen, beispielsweise auch von namentlich ihm gewidmeten Werken und vertraut sie dem Museum Ludwig an

Kasper König prägte den Kunstdiskurs der letzten fünf Jahrzehnte mit wie kaum ein anderer. Für ihn ist ein Museum ein öffentlicher Ort: „Er gehört allen und keinem“ war sein pointierter Kommentar zu seiner bedingungslosen Schenkung.

Die Schenkung

Die Schenkung umfasst Bilder, Skulpturen, Arbeiten auf Papier und Objekte von:

Paweł Althamer, Richard Artschwager, Bernhard Johannes und Anna Blume, Jonathan Borofsky, Stanley Brouwn, Günter Brus, Hanne Darboven, Jeremy Deller, Maria Eichhorn, Ayşe Erkmen, Katharina Fritsch, Isa Genzken, Jef Geys, Dan Graham, Tue Greenfort, Thomas Hirschhorn, Jenny Holzer und Peter Nadin, Bethan Huws, Donald Judd, On Kawara, Edward Kienholz, Mark Leckey, Richard Long, Allan McCollum, Meuser, John Miller, Henrik Olesen, Tomas Schmit, Robert Smithson, Elaine Sturtevant, Robert Watts, Annette Wehrmann und H. C. Westermann.

Die Führung ist am Mittwoch, 28.2.2024 um 10.15 bis 11.15 Uhr. Treffpunkt ist an der Museumskasse Ludwig um 10 Uhr. Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln.

Anmeldung erforderlich!

Kosten Führung: 5 € für Mitglieder, 10 € für Nicht-Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen, zzgl. Eintritt 12 €, ab 20 Personen ermäßigt 8,70 €. Maximal 25 Personen

Weitere Informationen bietet die Museumswebsite https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/1000-miles-to-the-edge-schenkung-kasper-koenig.html

 

Wege zum Impressionismus im Wallraf Museum: Führung am 17.4.2024

Wege zum Impressionismus im Wallraf Museum: Führung am 17.4.2024

Impressionismus Ausstellung Museum Wallraf Köln

Alfred Sisley, Wiesen von Veneux Nadon, 1881, Sammlung Hasso Plattner © Foto: Sammlung Hasso Plattner

150 Jahre Impressionismus! Die Bürgervereinigung Rodenkirchen bietet eine Führung durch die neue Impressionismus-Ausstellung am Mittwoch, 17. April 2024 von 10.15 bis 12 Uhr im Wallraf Richartz Museum an. Die Ausstellung unter dem Titel „1863 • PARIS • 1874: Revolution in der Kunst“ zeigt die Wege beginnend bei der Salonmalerei in Paris zum Impressionismus. Die Gruppe führt Kunsthistorikerin Mareike Fänger.

Anmeldung

Update: Sollten keine Karten mehr verfügbar sein, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail und lassen sich auf die Warteliste setzen. Wir melden uns, wenn Plätze frei werden.

Von Salon bis Impressionismus

Kaum ein Ort und eine Zeit haben die Kunstgeschichte so beeinflusst wie das Paris von 1874. Denn hier fand vor 150 Jahren die erste Ausstellung der später weltberühmten Impressionisten wie Degas, Morisot, Monet, Renoir und Sisley statt. Wie es dazu kam, dass sich diese Kunstschaffenden jenseits der offiziellen Salon-Ausstellung der Pariser Akademie selbst organisierten, und warum ihre Kunst anfänglich abgelehnt und später weltweit gefeiert wurde, zeigt jetzt deshalb das Wallraf Richartz Museum.

Impressionismus Führung Wallraf-Museum Köln

Claude Monet, Frauen im Garten, 1866, Musée d’Orsay Paris © Foto: bpk RMN Grand Palais Hervé Lewandowski

Mit seiner großen Ausstellung „1863 • PARIS • 1874: Revolution in der Kunst“ zeichnet das Kölner Museum somit den spannenden Weg der französischen Malerei vom Salon bis zum Impressionismus nach. Es präsentiert ein faszinierendes Panorama an Künstlern, Stilrichtungen und Motiven.

Die Führung ist am Mittwoch, 17.4.2024 um 10.15 bis 12.00 Uhr. Treffpunkt ist an der Museumskasse um 10 Uhr im Wallraf Richartz Museum, Obenmarspforten 40, 50667 Köln.

Anmeldung erforderlich!

Kosten Führung: 5 € für Mitglieder, 10 € für Nicht-Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen, zzgl. Eintritt 11 €, maximal 25 Personen.

Mehr Informationen auch auf https://www.wallraf.museum/

 

Führung am 31.1.2024 im Museum Ludwig: Picasso„Suite 256“ mit erotischen Spätwerken

Führung am 31.1.2024 im Museum Ludwig: Picasso„Suite 256“ mit erotischen Spätwerken

Es geht um Sex und Erotik: Pablo Picasso und sein grafisches Werk „Suite 156“ im Museum Ludwig in Köln

Es geht um Sex & Erotik in den Grafiken von Pablo Picasso in „Suite 156“ im Museum Ludwig in Köln © Succession Picasso/VG Bild-Kunst Museum Ludwig, ML, Pablo Picasso, Suite 156, ML/G 2001/035/021

Mit der grafischen Sammlung „Picasso.Suite 156“ zeigt das Museum Ludwig Picassos erotische Spätwerke. Die 155 Radierungen aus den Jahren 1968 bis 1972 wurden nicht nur damals als durchaus provokativ empfunden. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt am Mittwoch, 31.1.2024 um 10.15 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Picasso.Suite 156“ ein. Kunsthistorikerin Mareike Fänger führt die Gruppe 1,5 Stunden durch die Ausstellung im Museum Ludwig.

Ergänzt wird die Schau durch Werke der afghanischen Künstlerin Kubra Khademi, die in ihrer Kunst bewusst dementsprechend den Körper als ebenfalls provokantes Mittel einsetzt, aber um die folglich Blickumkehr von der männlichen zur weiblichen Perspektive darzustellen. Andres gesagt: Diese Blickumkehr erweitert das Thema der sexuellen Begierde um eine weibliche Perspektive. Sie bietet damit eine Gelegenheit, „Picasso.Suite 156“ im Zusammenhang mit aktuellen Debatten über Kunst und Gender zu reflektieren.

 

Anmeldung

 

Ausstellung zum 50. Todestag von Pablo Picasso

Am 8. April 2023 jährte sich Pablo Picassos Todestag bereits zum 50. Mal. Unter dem Titel “The Picasso Celebration 1973-2023” nahmen eine Vielzahl von Ausstellungen in Europa und den USA diesen Jahrestag zum Anlass, sein Werk dem heutigen Publikum näher zu bringen.

Die Sammlung des Museum Ludwig beherbergt somit weltweit die drittgrößte Picasso-Sammlung und beteiligt sich im Jubiläumsjahr mit der Grafik-Sammlungspräsentation Suite 156 mit späten Werken des Meisters aus den 1960er und 1970er Jahren. Die Ausstellung endet am 4. Februar.

Rückblick Picassos Suite 156

Zehn Wochen vor Pablo Picassos Tod im Januar 1973 zeigte Louise Leiris in ihrer Pariser Galerie einen Zyklus von Grafiken. Es war Picassos  letztes Vermächtnis: Eben diese 155 Radierungen aus den Jahren 1968 bis 1972. Aber nach dieser Premiere wurden diese letzten grafischen Blätter des Künstlers nur noch wenige Male in vollem Umfang präsentiert. Heute gilt die sogenannte Suite 156 als beispielhaft für das späte grafische Werk Picassos und befindet sich in der Sammlung des Museum Ludwig. Eine Druckplatte ist verloren gegangen, deshalb sind nur 155 Grafiken in der Ausstellung.

Die Führung ist am Mittwoch, 31.1.2024 um 10.15 bis 11.45 Uhr. Treffpunkt ist an der Museumskasse Ludwig um 10 Uhr. Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln.

Kosten Führung:

5 € für Mitglieder, 10 € für Nicht-Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen, zzgl. Eintritt 12 €, ab 20 Personen  ermäßigt 8,70 €

Weitere Informationen bietet die Museumswebsite https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/sammlungspraesentation-pablo-picasso-suite-156-mit-kubra-khademi.html

 

Führung durch die Englische Siedlung in Köln-Raderthal am 28.10.2023

Führung durch die Englische Siedlung in Köln-Raderthal am 28.10.2023

Englische Siedlung in Köln-Raderthal

Blick in die Englische Siedlung

Am Samstag, 28. Oktober 2023 um 14:30 Uhr laden wir zu einem geführten Spaziergang durch die denkmalgeschützte, sogenannte „Englische Siedlung“ am Volkspark in Köln-Raderthal ein. Es führt Angelika Lehndorff-Felsko durch die architektonisch spannende englische Gartenstadt, die auch als Siedlung Volkspark in der Heidekaul bekannt ist. Eigentlich war die Führung nur für Mitglieder vorgesehen, aber wir haben noch acht Plätze frei.

Die Kosten betragen für Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen 10 €, für Nicht-Mitglieder 15 €.  Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Anmeldung

Treffpunkt ist um 14:15 Uhr in Köln-Raderthal, Heidekaul/Ecke Bonner Straße (vor dem Verteilerkreis).

Die denkmalgeschützte Englische Siedlung

Die Heidekaul war die frühere Wohnsiedlung des englischen Militärs und liegt im Kölner Süden am äußeren Grüngürtel. Vom Verteilerkreis Köln-Süd sind das siebenstöckige Hochhaus (Wilhelm Riphahn) sowie die vier dreistöckigen Wohnblöcke, westlich entlang der Militärringstraße gut zu erkennen. Die Siedlung steht unter Denkmalschutz. An der Straße Heidekaul liegt der fast vergessene Friedhof von Bayenthal, von dem noch ein denkmalgeschütztes Hochkreuz Nachweis über den 1876 angelegten Friedhof gibt. Er wurde 1914 stillgelegt.

Die Englische Gartenstadt am Grüngürtel von Köln

Torbogen im Fritz-Encke-Park Volkspark Köln

Torbogen Fritz-Encke-Park (Volkspark Köln)

Hier im äußeren Grüngürtel des Kölner Südens wurde 1923/24 ein größeres Parkareal angelegt. Der später nach seinem Erbauer Fritz Encke benannte Park (Fritz-Encke-Park) ist heute um zwei Drittel seiner ursprünglichen Größe kleiner. Denn dort wurde in den Jahren 1949 bis 1952 auf Veranlassung der britischen Militärverwaltung eine zusammenhängende Siedlung, bekannt auch unter dem Namen „Englische Siedlung“, für die britische Besatzungsmacht errichtet. Dabei entstand eine Gartenstadt nach englischem Vorbild mit rund 140 freistehenden Häusern und einigen Mehrfamilienhäusern, geschwungenen Straßen- und Fußwegnetz sowie Versorgungseinrichtungen. Es gab auch ein Kino und eine Schule.

Berühmte Architekten bauten die englische Siedlung

Berühmte Architekten wie Wilhelm Riphahn, Fritz Schaller, Hans Schilling und Hans Lohmeyer waren an den Bauprojekten beteiligt. Für Familien wurden Vier-Zimmer-Wohnungen mit zwei Badezimmern gebaut. Die verschiedenen Bauten – ein Wohnhochhaus, mehrgeschossige Zeilenbauten, Reihenhäuser und freistehende Einfamilienhäuser – spiegelten die militärische Rangordnung ihrer Bewohner wider. Erst im Jahr 2005 ging die englische Wohnsiedlung in das Eigentum der Bundesrepublik Deutschland über. Bereits seit den 1970er Jahren fanden dort viele deutsche Soldatenfamilien ein neues Zuhause. Jedoch gab es zahlreiche Skandale, Begehrlichkeiten und durchaus auch „Kraut und Rüben“ beim Denkmalschutz.

 

Kirche Alt Sankt Maternus in Rodenkirchen: Führung am 13.8.

Kirche Alt Sankt Maternus in Rodenkirchen: Führung am 13.8.

Kirche Alt Sankt Maternus in Rodenkirchen mit Blick zum Kölner Dom und Rhein.

Führung durch die Kirche Alt Sankt Maternus in Rodenkirchen am 13.8.23 Foto: Iris Ebel-Philippi (edited)

Die Kirche Alt Sankt Maternus, in Rodenkirchen auch als „Kapellchen“ benannt, liegt direkt am Rheinufer inmitten des Ensembles alter Fachwerkhäuser. Am Sonntag, 13. August 2023 öffnet Alt Sankt Maternus seine Türen für eine Führung der Bürgervereinigung Rodenkirchen. Kunsthistorikerin Angelika Lehndorff-Felsko führt durch das Rodenkirchener „Kapellchen“ und berichtet über die Geschichte der romanischen Kirche, deren Ursprünge wohl bis zum 4. Jahrhundert zurück gehen.

Die Kirche Alt Sankt Maternus ist dem heiligen Maternus gewidmet, dem ersten historisch nachweisbaren Bischof von Köln. Zahlreiche Legenden, viele Überlieferungen, aber auch Fakten ranken sich um den heiligen Mann und um die jahrhundertealte Geschichte der Kirche. Ein besonderer Schwerpunkt der Führung liegt bei der Erklärung der Baugeschichte und möglicher Vorgängerbauten von Alt Sankt Maternus sowie wie sich die Kirche mit seinem Haupt- und Nebenschiff im Laufe der Zeit verändert hat.

Was hat es mit den heute eingemauerten Memoriensteinen auf sich, die erst im Jahr 1925 erst wiederentdeckt wurden? Wer hat den modernen Altar mit dem kostbaren Kreuz aus dem 16. Jahrhundert angefertigt? Seit wann ist die alte Maternus-Statue verschollen? Wann wurde sie durch eine neue imposante Figur von Bildhauer Elmar Hillebrand ersetzt? Was hat es mit dem kleinen Friedhof auf dem Kirchhof auf sich?

Fachkundige Antworten gibt es in der Führung von Angelika Lehndorff-Felsko am Sonntag, 13. August 2023 von 10:30 bis 12:30 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung

Die Kosten betragen 10 Euro für Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen, 15 Euro für Nicht-Mitglieder, maximale 25 Personen.

Alle Teilnehmenden erhalten ein Exemplar des kleinen Buchs „Die Kirche Alt St. Maternus Köln-Rodenkirchen“. Die Broschüre wurde von der Bürgervereinigung Rodenkirchen in einer überarbeiteten und ergänzten Auflage im Jahr 2018 herausgegeben. Es enthält 20 Seiten mit vielen Fotos und historischen Abbildungen.