Veedel-Führung mit Günter Leitner durch Neuehrenfeld

Veedel-Führung mit Günter Leitner durch Neuehrenfeld

Nussbauemerstraße Köln-Ehrenfeld

Veedel-Führung: Gründerzeithaus in der Nussbaumerstraße in Köln-Ehrenfeld © Günter Leitner

Am Samstag, 17. Juli 2021 um 11 Uhr lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen zu einer Veedel-Führung durch Köln-Neuehrenfeld mit Günter Leitner ein. Der Treffpunkt ist die KVB-Haltestelle Liebigstraße der Linie fünf.

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Ende des 19. Jahrhunderts wurde aus dem nördlich der Venloer Straße gelegenen, agrarisch bestimmten Flächen systematisch ein Vorort entwickelt. Dieses Veedel fällt durch seine Heterogenität besonders auf. Zum einen sind es die gründerzeitlichen Häuser zum andern die genossenschaftlichen Häuser der Ehrenfelder Wohnungsgenossenschaft.

Der Rundgang durch Neuehrenfeld will die Vielfalt des gerne als Tinten-Viertel bezeichneten hoch beliebten Quartiers vorstellen. Die bunten Fassaden der Häuser wurden ganz im Stil der Gründerzeit reich verziert. Da sich nur wohlhabendere Bürger eine solche Wohnung leisten konnten, nannten die Kölner die Gegend, in Anlehnung an die häufig vertretenen Berufe der Bewohner „Tinten-Viertel“ (kölsch: Tinteveedel). Denn hier lebten vor allem Kaufleute, Lehrer, Beamte oder höhere Angestellte.

Haus in Liebigstraße Köln-Ehrenfeld

Ein besonderes Haus in der Liebigstraße in Neuehrenfeld © Günter Leitner

Wir beginnen an der KVB Haltestelle der Linie 5, Liebigstraße, wandern an den Bürgerlichen Bauten an der Eichendorffstraße und der Förster Straße entlang. Auch zur Diskussion der Umbenennung des so genannten Chinesen-Viertels rund um den Taku-Platz wird Stellung bezogen. Die Führung endet am Lenauplatz.

Neuehrenfeld und das angrenzende Ehrenfeld zählen zu den beliebtesten Wohn-, Arbeits- und Szenevierteln in Köln.

Datum: Sa., 17. Juli 2021 / Treffen um 10:45 Uhr / Treffpunkt: KVB-Haltestelle Liebigstraße (Linie 5) / Maximal 20 Personen

Uhrzeit: 11 bis ca. 13.00 Uhr  / Kosten: Mitglieder 10 Euro / Nichtmitglieder 15 Euro

Anmeldung erforderlich: Hier anmelden!

Bon Voyage, Signac! Zwei Führungen im August durch das Wallraf-Richartz-Museum

Bon Voyage, Signac! Zwei Führungen im August durch das Wallraf-Richartz-Museum

Paul Signac, Der Hafen bei Sonnenuntergang

Paul Signac, Hafen bei Sonnenuntergang, 1892, Museum Barberini, Potsdam –Sammlung Hasso Plattner

Bon Voyage, Signac – so lautet der Titel der Impressionismus-Sonderschau. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen hat zwei Führungen mit Mareike Fänger durch das Wallraf-Richartz-Museum vereinbart im August. Paul Signac (* 1863 in Paris; † August 1935) war ein französischer Maler und Grafiker und gilt als bedeutendster Künstler des Neo-Impressionismus.

Da die Teilnehmerzahl derzeit noch auf neun Personen begrenzt ist, haben wir zwei Führungen für die Impressionismus-Reise vereinbart.

Die Führungen sind ausgebucht!

Termin 1: Dienstag, 10.08.2021 um 15 Uhr

Anmeldung 10.8.

Termin 2: Dienstag, 17.08.21 um 15 Uhr

Anmeldung 17.8.

Eine Tour von Paris über die Normandie und Bretagne durch die Provence zur Côte d’Azur dann über Korsika und Venedig bis nach Istanbul dauert normalerweise viele Wochen. Kunstliebhaber können aber im Wallraf-Richartz-Museum eine solche Reise antreten: Mit der neuen Sonderausstellung “Bon Voyage, Signac!” lädt das Museum ein, den Spuren von berühmten Malern wie Monet, Renoir, Caillebotte, Gauguin, Cézanne, van Gogh, Matisse zu und wie der Titel der Ausstellung verrät Paul Signac zu folgen.

Termine: Dienstag 10.08. und 17.08.21 jeweils um 15 Uhr

Kosten: Führung: 5 Euro für Mitglieder, 10 Euro für Nicht-Mitglieder plus Eintritt 10 Euro p.P.

Treffpunkt: 14.45 Uhr an der Museumskasse.

Ort: Museum Wallraf-Richartz, Obenmarspforten, 50667 Köln

Die Pandemie-Regeln müssen eingehalten werden.

Weitere Informationen zur Ausstellung: https://www.wallraf.museum/ausstellungen/aktuell/2021-03-04-bon-voyage-signac/

Führung durch die Maternus Kirchen in Rodenkirchen

St. Maternus Kirche in Köln Rodenkirchen

Führung am 17. Mai 2020 durch die St. Maternus Kirche in Köln-Rodenkirchen

Am Samstag, 12. September 2020 lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen zur Führung durch die St. Maternus Kirche um 14:30 Uhr ein (Hauptstr. 21, 50996 Köln-Rodenkirchen).

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Der Kölner Baumeister Vincenz Statz (1819–1898) wurde mit der Planung beauftragt und im Jahre 1865 begannen die Bauarbeiten zur Maternuskirche, die schon in nur zwei Jahren, 1867, zu Ende geführt werden konnten. Am 6. Juni 1867 wurde die neue Pfarrkirche St. Maternus durch Weihbischof Johann Anton Friedrich Baudri konsekriert.

Die St. Maternus Kirche wurde für die damalige Zeit ihrer Erbauung sehr großzügig konzipiert. So beträgt ihre Gesamtlänge 47,40 Meter, die Breite 19,10 Meter. Das Mittelschiff misst 7,84 und die Seitenschiffe je 4,06 Meter.

Die im Jahr 2017 begonnene Sanierung der Kirche konnte 2018 abgeschlossen werden und nun präsentiert sie sich in der Farbgebung und in der Neuordnung der Heiligenfiguren sehr gelungen. Die Orgel wurde 1869 für die Methodistische Kirche in Keene, New Hampshire, erbaut und stand dort vor einigen Jahren zum Verkauf. Da sie optisch wie klanglich hervorragend zur Maternuskirche von 1867 passt und die alte Seifert-Orgel nicht mehr reparabel war, wurde sie gekauft, überholt und in Rodenkirchen eingebaut.

Angelika Lehndorff-Felsko hat uns viel zu erzählen und zu zeigen. Maximal 25 Personen, 10 € Führungsgebühr für Mitglieder, 15 Euro für Nicht-Mitglieder.Treffpunkt vor der Kirche. Bitte die aktuellen Pandemievorschriften einhalten! Änderungen möglich!

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Führung durch die Kirche St. Maternus am 12. September

Führung durch die Kirche St. Maternus am 12. September

St. Maternus Kirche in Köln Rodenkirchen

Führung am 12.9. 2020 durch die St. Maternus Kirche in Köln-Rodenkirchen (Foto: Dieter Maretzky)

Die Führung durch die St. Maternus Kirche findet am Samstag, 12. September 2020 um 14:30 Uhr statt. (Hauptstr. 21, 50996 Köln-Rodenkirchen). Angelika Lehndorff-Felsko wird viel Wissenwertes über die Geschichte der Kirche berichten.

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Der Kölner Baumeister Vincenz Statz (1819–1898) wurde mit der Planung beauftragt und im Jahre 1865 begannen die Bauarbeiten zur Maternuskirche, die schon in nur zwei Jahren, 1867, zu Ende geführt werden konnten. Am 6. Juni 1867 wurde die neue Pfarrkirche St. Maternus durch Weihbischof Johann Anton Friedrich Baudri konsekriert.

Die St. Maternus Kirche ist für die damalige Zeit ihrer Erbauung sehr großzügig konzipiert. So beträgt ihre Gesamtlänge 47,40 Meter, die Breite 19,10 Meter. Das Mittelschiff misst 7,84 und die Seitenschiffe je 4,06 Meter.

Die im Jahr 2017 begonnene Sanierung der Kirche konnte 2018 abgeschlossen werden und nun präsentiert sie sich in der Farbgebung und in der Neuordnung der Heiligenfiguren sehr gelungen. Die Orgel wurde 1869 für die Methodistische Kirche in Keene, New Hampshire, erbaut und stand dort vor einigen Jahren zum Verkauf. Da sie optisch wie klanglich hervorragend zur Maternuskirche von 1867 passt und die alte Seifert-Orgel nicht mehr reparabel war, wurde sie gekauft, überholt und in Rodenkirchen eingebaut.

Zur Kunst: So hat Elmar Hillebrand die Altäre entworfen, die Fenster stammen von Hanns Kirchner. Im Chor sind Bilder aus der Johannesoffenbarung und dem Bombenkrieg zu sehen. Angelika Lehndorff-Felsko hat uns viel zu erzählen und zu zeigen. Maximal 25 Personen, 10 € Führungsgebühr für Mitglieder, 15€ für Nicht-Mitglieder, Treffpunkt vor der Kirche. Bitte die aktuellen Pandemievorschriften einhalten! Änderungen möglich!

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Besonders lesenwert ist die Chronik, die von Pfarrer Peter Nüsser verfasst wurde: https://www.rheinbogen-kirche.de/kirchen/st-maternus/

Führung mit Günter Leitner Neuer Friedhof Rodenkirchen am 27. September 14.30 Uhr

Führung mit Günter Leitner Neuer Friedhof Rodenkirchen am 27. September 14.30 Uhr

Eingang zum Neuen Friedhof Rodenkirchen

Eingang zum Neuen Friedhof Sürther Straße in Rodenkirchen

Die Führung mit Günter Leitner über den Neuen Friedhof Rodenkirchen an der Sürther Straße findet am Sonntag, 27. September 2020 um 14.30 Uhr statt.  Anmelden

Ein Friedhof ist ein Ort der Ruhe und Besinnung, aber zugleich lassen Grabsteine die Geschichte der Stadt, der Kunst und vieler Menschen nachvollziehen. Die Führung verspricht interessante Einblicke in rund 80 Jahre Geschichte von Rodenkirchen. Denn der Friedhof wurde mit den älteren, der Sürther Straße zugewandten Teilen bereits im Jahr 1941 angelegt. Die Kriegsgräberstätten mit Opfern des 2. Weltkriegs aus Rodenkirchen sind die ältesten Gräber. Zahlreiche Familiennamen dürften Rodenkirchener Bürgern bekannt sein. Viele bekannte Menschen des Kölner Kulturlebens und Prominente sind hier begraben. So beispielsweise der Bildhauer Theo Heiermann oder der bekannte Journalist Werner Höfer aus der Diskussionsrunde „Internationaler Frühschoppen“ (verstorben 1997). An den Begründer und Leiter der Stiftung Coenaculum in Michaelshoven, Ehrenbürger der Altgemeinde Rodenkirchen, erinnert die Grabstätte von Pfarrer Erwin te Reh (1911 bis 1991).

Alte Kriegsgräber am Neuen Freidhof in Köln Rodenkirchen

Die Kriegsgräberstätten mit Opfern des 2. Weltkriegs aus Rodenkirchen sind die ältesten Gräber.

Zum Nachdenken: Werke von Bilderhauer Willy Meller

Erwähnenswert ist die Grabstätte des Bildhauers Willy Meller (1887 bis 1974). Drei Frauen sind übereinandersitzend wiedergegeben. Es scheint sich um die drei Moiren (Schicksalsgöttinnen) zu handeln, die eine, die den Lebensfaden spinnt, die zweite, die ihn abmisst und die dritte, die ihn abschneidet.

Denkmal Opfer der Gewaltherrschaft

Denkmal Opfer der Gewaltherrschaft

 

 

 

 

 

 

Jedoch muss Mellers Rolle im Nationalsozialismus kritisch gesehen werden und regt zum Nachdenken an. Denn Meller gehörte bereits ab 1933 zu den vielbeschäftigten Architekten und Bildhauern der NS-Zeit. Er baute zahlreiche Baudenkmäler in der Formensprache der Nationalsozialisten. Wegen seiner Arbeiten für die Nationalsozialisten erhielt Meller von Seiten der Stadt Köln nach dem Krieg zunächst keine Aufträge mehr. Dennoch stehen bundesweit zahlreiche seiner Werke bis heute unkommentiert im öffentlichen Raum. So beispielsweise auch das um 1950 erstellte großformatige Denkmal Willy Mellers am Neuen Friedhof Rodenkirchen, das eindrucksvoll an die Opfer der Gewaltherrschaft mahnt. Diese 1968 aufgestellten fünf Liegefiguren symbolisieren den Schmerz, die Trauer und Brutalität des Kriegs.

Treffpunkt: Neuer Friedhof Rodenkirchen, Eingang Sürther Straße. 30 Personen. Kosten 10 € pro Person für Mitglieder, Nicht-Mitglieder 15 €. Bitte die aktuellen Pandemievorschriften einhalten!

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Lageplan zum Neuen Friedhof Rodenkirchen: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/friedhoefe/rodenkirchen-neu