
Zum Neujahrsempfang 2026 lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen am 18.1.2026 in die CBS ein.
Neujahrsempfang 2026: Die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. und die CBS University of Applied Sciences Campus Köln laden herzlich ein zum Neujahrsempfang
am Sonntag, 18. Januar 2026 um 11.30 Uhr
zum Campus Köln der CBS University of Applied Sciences
Bahnstraße 6-8 | 50996 Köln-Rodenkirchen
Die Personenzahl ist begrenzt. Eine vorherige Anmeldung ist daher erforderlich mit Vor- und Zunamen und Personenzahl bis zum 8.1.2026 über unser Kontaktformular oder E-Mail. Update: Unser Neujahrsempfang ist ausgebucht!
Bitte haben Sie Verständnis, dass zuerst unsere Vereinsmitglieder und geladene Gäste berücksichtigt werden und dass wir ggf. anderen Interessierten absagen müssen, wenn keine Plätze mehr frei sind.
Über Ihre Teilnahme freuen sich der Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. und der Geschäftsführer der CBS University of Applied Sciences, Prof. Dr. Christoph Willers.
>>> zum Download
Einladungskarte zum Neujahresempfang 2026
Auf dem Neujahrsempfang haben Gäste die Möglichkeit, die CBS University of Applied Sciences und ihre Räumlichkeiten am Campus Köln-Rodenkirchen kennenzulernen. Die CBS ist eine staatlich anerkannte private Hochschule mit rund 4.000 Studierenden an neun Standorten in Deutschland. Unter dem Credo „Creating Tomorrow“ bietet sie daher Studienprogramme in den Themenfeldern Wirtschaft, Soziales, Gesundheit sowie Pädagogik an.
Bezirksbürgermeisterin Dr. Sabine Müller wird in ihrer Vertretung von Oberbügermeister Torsten Burmester ein Grußwort sprechen.
Zudem treffen Sie den neuen Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen, der in der Mitgliedervesammlung 2025 gewählt wurde.
Wolfgang Behrendt, 1. Vorsitzender
Beatrix Polgar-Stüwe, 2. Vorsitzende
Holger Marscheider, Schatzmeister (neu)
Barbara Brunotte, Beisitzerin Kultur & Führungen
Claudia Hein, Geschäftsführerin (in Abwesenheit /neu)
Christina Henningsen, Schriftführerin (neu)
Dr. Elke Ohrem, stellvertretende Schatzmeisterin und Öffentlichkeitsarbeit (neu)
Mechthild Posth, Beisitzerin Politik & Veranstaltungen
Auch das Dreigestirn der Alt-Gemeinde Rodenkirchen wird am Neujahresempfang 2026 zu Gast sein.
In dieser Session verkörpern Prinz Andre Skibbe, Bauer Alexander Reimer und Jungfrau Berthold Tobjinski die traditionellen Rollen des Dreigestirns.

Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen ab 11/2025

Die St. Gereon Kirche in Köln, gezeichnet mit künstlicher Intelligenz (KI/AI) durch Gemini.
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt Interessierte zu einer exklusiven Führung durch die beeindruckende St. Gereon Kirche in Köln ein – eine der außergewöhnlichsten und historisch bedeutsamsten romanischen Kirchen der Stadt. Die Führung findet am Mittwoch, 4. Februar 2026 von 14 bis 15:30 Uhr statt. Dr. Ulrich Bock führt die Gruppe und wird die spannende Geschichte dieses architektonischen Meisterwerks fachkundig erläutern.
Es können max. 30 Personen teilnehmen. Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen zahlen 5 €, Nicht-Mitglieder 10 €. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Wenn hier keine Karten mehr zur Verfügung stehen, ist die Führung somit ausgebucht.
Treffen um 13.45 Uhr am Eingang der Kirche St. Gereon, Gereonskloster 2, 50670 Köln [u.a. KVB-Haltestellen Appellhofplatz (16) oder Christophstr./Mediapark (15)]
Anmeldung / Tickets
Über die Kirche St. Gereon
St. Gereon gehört zu den ältesten Kirchen in Deutschland, zu den einzigartigen 12 romanischen Kirchen Kölns und ist zudem berühmt für seinen zehneckigen großen Kuppelbau, dem Dekagon.
Ihre Geschichte reicht weit zurück bis ins 4. Jahrhundert n. Chr., in dem auf einem römischen Grabbau ein monumentaler ovaler Bau entstand. Neben dem Stück Mosaikboden ist noch das Mauerwerk erhalten sowie die sogenannte „Blutsäule“ aus Granit, die der Legende nach zwischen Gut und Böse zu entscheiden kann.
St. Gereon ist nicht nur eine katholische Kirche, sondern vielmehr ein herausragendes Beispiel spätantiker und mittelalterlicher Baukunst, das in seiner Form einzigartig ist.
Einzigartige Architektur von St. Gereon: Das Dekagon
Das Herzstück der Kirche ist das sogenannte Dekagon – ein zehnseitiger Zentralbau. Dieser Bau geht auf einen spätantiken römischen Zentralbau aus dem 4. Jahrhundert zurück, der vermutlich als Mausoleum oder als Kultraum für eine christliche Gemeinde diente. Damit steht St. Gereon in einer direkten Verbindung zur frühchristlichen Geschichte Kölns, als die Stadt noch die römische Provinzhauptstadt Colonia Claudia Ara Agrippinensium war.
Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/St._Gereon_%28K%C3%B6ln%29

Der geschäftsführende Vorstand v.r.: Wolfgang Behrendt, 1. Vorsitzender, Beatrix Polgar-Stüwe, 2. Vorsitzende, Holger Marscheider, Schatzmeister
Reges Interesse fand die Mitgliederversammlung 2025 der Bürgervereinigung Rodenkirchen am 25.11. im Bistro Verde Walterscheidt. 59 Mitglieder waren gekommen. Unter ihnen waren auch die Bezirksbürgermeisterin Sabine Müller, Ratsmitglied Berit Blümel einige mit politischen Mandaten. Zum anschließenden Talk mit Zeitzeugen zur Eingemeindung von Rodenkirchen kamen noch einige interessierte Gäste aus der Bezirksvertretung dazu.
In seinem Bericht stellte Wolfgang Behrendt als 1. Vorsitzender die Schwerpunkte der Vorstandsarbeit in einer Präsentation dar. Schatzmeisterin Silvia Behrendt berichtete der Mitgliederversammlung über das Geschäftsjahr 2024 und stellte die Ausgaben- und Einnahmenentwicklung vor, die ausgewogen war. Die Mitgliederzahlen steigen stetig. Derzeit sind es 638 Mitglieder.
Der Kassenprüfer Dr. Peter Wohlleben berichtete über die Kassenprüfung durch ihn und Dr. Heinz-Joachim Koch. Es gab keine Beanstandungen. Er beantragte die Entlastung des Vorstands und die Mitgliederversammlung stimmte einstimmig zu.
Die Mitglieder des ausscheidenden Vorstands wurden von Wolfgang Behrendt, 1. Vorsitzender, verabschiedet. Zum Vorstand wählte die Mitgliederversammlung einstimmig:
Wolfgang Behrendt, 1. Vorsitzender
Beatrix Polgar-Stüwe, 2. Vorsitzende
Holger Marscheider, Schatzmeister (neu)
Barbara Brunotte, Beisitzerin Kultur & Führungen
Claudia Hein, Geschäftsführerin (in Abwesenheit /neu)
Christina Henningsen, Schriftführerin (neu)
Dr. Elke Ohrem, stellvertretende Schatzmeisterin und Öffentlichkeitsarbeit (neu)
Mechthild Posth, Beisitzerin Politik & Veranstaltungen

Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen ab 11/2025

Elke Ohrem, stellvertretende Schatzmeisterin

Christina Henningsen, Schriftführerin

Holger Marscheider, Schatzmeister
Mitgliederversammlung 2025: Dank an den alten Vorstand

Mitgliederversammlung 2025
Wolfgang Behrendt dankte bei der Verabschiedung den Mitgliedern des alten Vorstands für großes, jahrelanges ehrenamtliches Engagement.
Am längsten im Vorstand war Ursula Hölz. Sie wurde 2007 – also vor 18 Jahren – zur Geschäftsführerin gewählt. Silvia Behrendt unterstützte seit 2014 durch ihre Mitarbeit den Vorstand. Im Jahr 2015 wurde sie zur Schriftführerin, 2016 zur Schatzmeisterin gewählt. Iris Ebel-Philippi arbeitet seit 2017 als Schriftführerin im Vorstand. Désirée von Hinckeldey war zunächst für zwei Jahre zur Kassenprüferin, danach ab 2019 im Vorstand als stellvertretende Schatzmeisterin aktiv. Dr. Markus Sauer wählte die Mitgliederversammlung im Jahr 2021 zum Beisitzer Kultur.
Die im Vorstand nun Ausgeschiedenen hatten sehr viel mehr als „nur“ ihr eigenes Tätigkeitsfeld im Blick gehabt. Sie boten zahlreiche Führungen und Veranstaltungen für die Mitglieder an, begleiteten u.a. politische, wirtschaftliche, kulturelle und sonstigen Treffen und nahmen Position ein für den Verein. Auch in Zukunft wollen sie die Bürgervereinigung aktiv unterstützen, u.a. durch die Mithilfe bei Veranstaltungen und Führungen.
Diskussionen über Fragen, die Rodenkirchen beschäftigen
Kritik äußerten einige Mitglieder wegen der gleichzeitig an allen Ausfahrtsstraßen Rodenkirchens stattfindenden Baumaßnahmen und Sperrungen. So führe beispielsweise der Umbau von mehreren Kreuzungen in Kreisverkehre und die gleichzeitige Sperrung der Straße Zum Forstbotanischen Garten zwischen Friedrich-Ebert-Str. und Militärring zu chaotischen Verkehrsverhältnissen und langen Staus. Bezirksbürgermeisterin Sabine Müller bestätigte die Situation aus eigener Erfahrung. Sie wies aber darauf hin, dass die Situation nicht in allen Teilen vorhersehbar war, weil es z.B. an der Baustelle zum Forstbotanischen Garten archäologische Funde gab. Leider sei die Situation derzeit nicht kurzfristig abänderbar, so die Bezirksbürgermeisterin. Sie wies auch darauf hin, dass der Umbau der Kreuzung Sürther Straße/Grüngürtelstraße sogar drei Monate früher als geplant fertig wurde.
Des Weiteren gab es eine Diskussion zur Frage der allgemeinen Verkehrssicherheit, wie Übergänge und Kreisverkehre sicher gestaltet werden können. Eine Untersuchung zeige, so Müller, dass Kreisverkehre sicherer seien für Radfahrende als Ampelkreuzungen, weil PKW ihr Tempo stärker verlangsamen.
Über den Leerstand im Einzelhandel von Rodenkirchen äußerten einige Mitglieder ihre Sorgen und wünschten sich Konzepte. Sie kritisierten, dass oft neue Ideen wegen der hohen Mieten keine Chance hätten.
Die Situation im Sommershof und der Leerstand der Gaststätte Treppchen wurden angesprochen, ebenso der Vorschlag, das gastronomische Erlebnis am Rhein wieder aufleben zu lassen.
Talk mit Zeitzeugen nach der Mitgliederversammlung 2025

Talk zur Eingemeindung mit Horst Schneider, Marlene Januszewski und Dieter Maretzky (v.l.)
Nach dem offiziellen Teil der Mitgliederversammlung 2025 fand ein spannender Talk zur Eingemeindung im Jahr 1975 mit Zeitzeugen statt. Wolfgang Behrendt interviewte Marlene Januszewski (TVR), Horst Schneider (Mitbegründer und früherer Leiter der Gesamtschule Rodenkirchen) und Dieter Maretzky (langjähriger Vereinsvorsitzender).

Verabschiedung Ursula Hölz, vorne im Bild Mechthild Posth und Barbara Brunotte

Verabschiedung Iris Ebel-Philippi

Verabschiedung Désirée von Hinckeldey, hinten im Bild Markus Sauer

Verabschiedung Silvia Behrendt
Fotos: Désirée v. Hinckeldey, Heinz Stüwe, Beatrix Polgar-Stüwe, Claudia Marscheider

Einfach die Beitrittserklärung ausfüllen!
Mitglied werden bei der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. ist ganz einfach! Sie möchten sich im Bezirk Rodenkirchen für mehr Lebens- und Wohnqualität einsetzen? Auch für mehr Kultur, Bildung und Sport für alle? Für Gute Verkehrs- und Stadtentwicklung? Natur-, Klima und Umweltschutz ist auch Ihre Herzensangelegenheit?
Dann sind Sie bei uns, der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V., genau richtig!
Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Beitrittserklärung
Es ist ganz einfach: Sie füllen unser neues Formular „Beitrittserklärung“ auf Ihrem PC aus und speichern es. Sie unterschreiben elektronisch. Danach senden Sie uns das Dokument zu per E-Mail an info@buergervereinigung-rodenkirchen.de
Alternativ können Sie das Formular ausdrucken und handschriftlich ausfüllen. Dann scannen Sie die Seiten und senden sie per E-Mail an info@buergervereinigung-rodenkirchen.de. Oder Sie schicken den Mitgliedsantrag per Briefpost an Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V., c/o Mayersche Buchhandlung Köhl, Hauptstraße 81-83, 50996 Köln.
Welchen Nutzen hat eine Mitgliedschaft?
Sie erfahren in unseren Mitgliederbriefen über viefältige Themen, die den Berzirk Rodenkirchen bewegen. Wir bieten ein anspruchsvolles Kulturprogramm. Als Mitglied haben Sie einen geldwerten Vorteil bei den Kosten für Führungen und Veranstaltungen. Nicht-Mitglieder zahlen einen Aufpreis.
Beitrittserklärung
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen hat über 630 Mitglieder. Wir finden, dass es ein Paar mehr werden können!
Denn durch jedes weitere Mitglied wird unsere Stimme gewichtiger im Bezirk Rodenkirchen!
Dementsprechend lautet unser Motto: Gemeinsam leben, gemeinsam gestalten, gemeinsam verändern. Dabei können Sie uns helfen!
Über unsere Themen und Aktionen erfahren Sie mehr in den weiteren Artikeln auf unserer Homepage und im Flyer.

Broschüre: 50 Jahre Eingemeindung Rodenkirchen
Vor 50 Jahren am 1. Januar geschah es: Rodenkirchen wurde zur Stadt Köln eingemeindet. War es für alle ein Grund zum Feiern? Nun, von einer Liebeshochzeit konnte keine Rede sein. Denn Rodenkirchen war 1975 ganz und gar nicht freiwillig unter die Fittiche der Stadt Köln geschlüpft.
Wie es zur Eingemeindung kam, warum so viele Menschen in Rodenkirchen lautstark protestierten, Gerichte bemüht wurden, warum andere wiederum das Köln-Gesetz gut fanden, das erfahren die Leserinnen und Leser in unserer druckfrischen Broschüre hier online zum Lesen bzw. >>> Download.
Köln wird zur Millionenstadt dank Eingemeindung – aber nur kurz
Achten Sie auf die Karikatur auf dem Cover der Broschüre, die Gerda Laufenberg hinreißend, aber auch durchaus mit Biss gezeichnet hat. Alles dreht sich um das so treffende Karnevalsmotto von 1975: „Seid umschlungen Millionen“. Wie deuten Sie die Karikatur von Gerda Laufenberg zur Eingemeindung von Rodenkirchen? Ihren Interpretationen sind keine Grenzen gesetzt!
Warum es zur Eingemeindung von Rodenkirchen kam?
In unserer Broschüre können Sie zuerst die Geschichte der Eingemeindung in einer humorvollen, kölschen Darstellung Revue passieren lassen. Danach lesen Sie in Interviews zahlreiche persönliche Erinnerungen bekannter Zeitzeugen, wie sich Rodenkirchen durch die Eingemeindung geändert hat.
Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre und bei den alten Fotos aus Rodenkirchen der 1970er Jahre!
Wolfgang Behrendt & Beatrix Polgar-Stüwe
Die Vorsitzenden der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V.
Mitglieder des Vereins können sich eine gedruckte Broschüre im Juweliergeschäft Behrendt (Maternusstr. 14a) kostenlos abholen. Gerne geben wir die Broschüre auch an andere Interessierte ab. Bei Nicht-Mitgliedern bitten wir um eine kleine Spende für die Broschüre.
Alternativ warten Sie bis zur Mitgliederversammlung im November und erhalten passend zum Rahmenprogramm des Abends unsere Broschüre.
Kleiner Exkurs: Ereignisse in der Zeit der Eingemeindung von Rodenkirchen zu Köln
Was passierte so alles im Jahr 1975? Kleine Highlights
- Köln wird am 1.1.1975 – wenn auch nur für kurze Zeit – Millionenstadt. Die Karnevalisten erfanden dazu das passende Motto: „Seid umschlungen Millionen“.
- Weitere 35 (!) Jahre sollten noch vergehen, bis Köln wieder eine Million Bewohner hatte!
- In der Bundesrepublik Deutschland wird per Gesetz das Volljährigkeitsalter von 21 auf 18 Jahre gesenkt.
- Kalte Ente oder der Kullerpfirsich waren die Renner auf jeder Fete.

Zehn Kandidierende für das Oberbürgermeisteramt stellten sich in Rodenkirchen vor
Rund zwei Wochen vor der Kommunalwahl 2025 lud die Bürgervereinigung Rodenkirchen zehn Kandidierende für das Oberbürgermeisteramt Köln ein. Bürgerinnen und Bürger hatten so die Möglichkeit, zehn OB-Kandidierende kennenzulernen und über ihre Visionen für die Stadt und für den Bezirk Rodenkirchen zu erfahren.
Spannend und informativ, so urteilten die Gäste über die Veranstaltung der Bürgervereinigung zu den Kommunalwahlen 2025. Auch die Politikerinnen und Politiker waren unisono sehr zufrieden mit dem Ablauf und der Resonanz. Der Abend fand am 27. August 2025 in der Aula im Berufsförderungswerk der Diakonie Michaelshoven statt. Auch das neue Format mit Podium & einzelnen Infoständen für Gespräche fand großen Anklang. Die Plätze auf dem Podium und an den Ständen wurden ausgelost.
Großes Interesse: Ausgebuchter Informationsabend zu den Kommunalwahlen 2025 in Rodenkirchen
Eine kurz vor der Veranstaltung erfolgreich beendete Bombenentschärfung durch den Kampfmittelräumdienst sowie Straßensperrungen nah am Tagungsort konnten dem Interesse keinen Abbruch tun. Die Aula war bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt.

Ilka Eßmüller und Wolfgang Behrendt
Wolfgang Behrendt, 1. Vorsitzender des Vereins, begrüßte die 140 Gäste. Ilka Eßmüller, bekannt aus dem RTL Nachjournal, moderierte gekonnt den Abend und sorgte dafür, dass alles strukturiert ablief und nicht ausufernd gesprochen wurde auf der Podiumsbühne. Nach der kompakten Vorstellungsrunde zogen die einzelnen Kandidierenden mit ihren Teams, unter ihnen auch Kandidierende für den Stadtrat und für die Bezirksvertretung, an die Gesprächsstände. Hier beantworteten sie die einzelne Fragen der Gäste.

Professor Uwe Ufer (re.) und Rainer Schmid, Vorstand der Diakonie Michaelshoven
Unser besonderer Dank geht an die Diakonie Michaelshoven, ihrem Vorstand Professor Uwe Ufer (Foto re.) und Rainer Schmidt sowie dem Team des Berufsförderungswerk Köln für ihre große Gastfreundschaft. Die Bürgervereinigung hat sich sehr gefreut, dass sie ihre Veranstaltung in der Aula halten durften.
Herzlichen Dank auch an die Kandidierenden und ihr Teams, besonders auch an Ilka Eßmüller für die souveräne Moderation und allen anderen Beteiligten für ihr Hilfe.
Welche Ideen, Konzepte und Programme haben Kandidierenden der Kommunalwahl 2025 mit?

Berivan Aymaz, MdL/Vizepräsidentin (Bündnis 90/Die Grünen), wies in ihrer Kurzvorstellung auf ihre politische Führungserfahrung hin. Als Oberbürgermeisterin würde sie sich für eine enge Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und der Stadt Köln einsetzten und so die Herausforderungen gemeinsam angehen. Sie setzt sich für eine soziale Bodenpolitik ein: Städtische Grundstücke sollen nicht mehr verkauft werden, sondern in Erbpacht an Genossenschaften vergeben werden für den Wohnungsbau. Auch möchte sie generationenübergreifendes Wohnen fördern. Für die KBV brauche es eine Strategie und solide Finanzierung.
Für Rodenkirchen würde Frau Aymaz als OB aktiv dafür kämpfen, die Rodenkirchener Brücke zu erhalten und die Planung transparent zu gestalten. Des Weiteren fordert sie ein Schwimmverbot im Rhein. Aber Kinder und Familien müssten dann Alternativen bekommen. Die Nord-Süd-Bahn hat für sie Priorität.
Pfarrer Hans Mörtter (parteilos), nun in Rente, war 40 Jahre Seelsorger gewesen. Er ist Rheinländer, Protestant und beschreibt sich als einen mit einer „dicken Disziplinarakte“. Das Einmaleins des Lebens habe er gelernt. Bürgernähe ohne bürokratische Distanz, Menschenwürde und mehr Soziales, das „Wir“ würde Mörtter fördern als Oberbürgermeister. Er würde in allen Stadtteilen Bürgerräte schaffen, die Lösungen entwickeln, die nach der Experimentierklausel der Gemeindeordnung realisiert würden.
„Als OB werde ich einen inoffiziellen Oberstadtdirektor an meiner Seite haben“, prophezeit Pfarrer Mörtter. In Rodenkirchen würde er sich für mehr Sicherheit und den Ausbau der Radwege, aber auch für Platz für Autos einsetzen. Die Rodenkirchener Brücke sollte nach seiner Ansicht nicht erweitert werden.

Torsten Burmester (SPD) möchte die Stadt und die Verwaltung effektiver machen. „Die Stadt muss wieder funktionieren“, sagt der OB-Kandidat. Seine Schwerpunkte liegen bei der Stärkung des ÖPNV, bei bezahlbares Wohnen, Bildung und einer wirtschaftlich starken Stadt, die Arbeit und Infrastruktur gleichermaßen fördert. 4 500 Airbnb-Wohnungen in Köln müssten nach seiner Ansicht reguliert werden. So möchte Burmester eine neue kommunale Wohnungsbaugesellschaft schaffen. Deutliche Verbesserung sieht der OB-Kandidat bei der Sauberkeit in der Stadt
Burmester bekennt sich für den Erhalt der Rodenkirchener Brücke und möchte ein Verkehrskonzept für den Kölner Süden und das Gebiet rund um die Sürther Straße erstellen.

Mark Benecke OB-Kandidat für „Die Partei“, sorgte für etliche Lacher im Publikum. Er regte an, dass es in ganz Deutschland Kölner Plätze geben sollte mit 15 Jahren Bauzeit. Die Oper würde er in den Urzustand zurückversetzen. Und der West-Ost-Tunnel könne schließlich bis Neukölln gehen. Als weiteren satirischen Vorschlag möchte er gerne aus der Rodenkirchener Brücke einen großen Garten gestalten und sogar eine „männerfreie“ Zone in Rodenkirchen einrichten.

Heiner Kockerbeck (Die Linke) gestaltete seine Vorstellung wesentlich ernster als sein Vorredner. Als Lehrer setzt er sich besonders für Kinder und Jugendliche ein. So schilderte der OB-Kandidat seine Unzufriedenheit über öffentliche Einrichtungen. Man bräuchte eine solide soziale Infrastruktur. Er wies auf den Mangel an U3-Kitaplätzen und forderte bezahlbare Mieten.
Es gebe eine hohe Dunkelziffer bei überhöhten Mieten. Hier müsse nach Kockerbecks Meinung das Wohnungsamt eingreifen. Die öffentliche Hand müsse zudem preisgünstige Wohnungen bauen. Deshalb fordere er ein Wohnungsbauprogramm mit neuer (städtischer) Wohnungsbaugesellschaft.
Für Rodenkirchen forderte OB-Kandidat Kockerbeck, dass die Linie 17 wieder bis Sürth fahren müsse. Eine Erweiterung der Rodenkirchener Autobahnbrücke wünscht dieser Kandidat auch nicht.

Roberto Campione, Kölner Stadt-Gesellschaft ist 52 Jahre alt. Die neue Partei wurde im November gegründet. Der OB-Kandidat setzt sich u.a. für den Ausbau der KVB, ein barrierefreies Leben, bezahlbare Wohnungen, Sanierung von Schulen und für eine Unterstützung von Unternehmern ein. Für Rodenkirchen fordert er Barrierefreiheit für Bürgerinnen und Bürger, nicht nur an Bürgersteigen, Ampeln und Straßen. Seine Partei ist gegen ein Schwimmverbot im Rhein und schlägt in Rodenkirchen ein gesichertes Rheinbad vor. Zudem fände Campione einen Wasserbus vom Kölner Süden ins Zentrum bis in Kölner Norden sinnvoll.

Volker Görzel (FDP) ist Rechtsanwalt am Rudolfplatz und seit 2017 ehrenamtlich Politiker. Der Kandidat für das Oberbürgermeisteramt kritisiert markant: Die KVB habe einen Burnout, die Stadt sei eine Drogenhölle und die Wirtschaft sei im Sinkflug. „Köln ist ein Schiff ohne Kurs, niemand auf der Kommandobrücke“, sagte Görzel.
Deshalb fordert er mehr Polizei auf der Straße, eine Betreuung für Drogenabhängige, aber auch mehr Schutz für Passanten. Man müsse an die KVB ran als Stadtrat, denn bei 15 % Krankenstand würde in der freien Wirtschaft sofort der Personalchef ausgewechselt, so Görzel.
Der Ob-Kandidat machte auch darauf aufmerksam, dass Unternehmen in Köln Fläche brauchen. In Bayenthal wird aber am Großmarkt bald der Stecker gezogen. Das führe hier zur Verdrängung von 2000 Arbeitsplätzen. Den Händlern müsse man Alternativen bieten. Für Rodenkirchen wünscht er sich eine Taktverdichtung der Linien 16/17.

Lars Wolfram (Volt), ist OB-Kandidat aus Sürth, also aus dem Bezirk Rodenkirchen, denkt aber europäisch. Der gebürtige Porzer ist Unternehmer mit 100 Angestellten und setzt sich für Digitalisierung von Recruiting-Prozessen ein. Er glaubt, dass Antworten aus Europa für Köln nötig sind. Zu seinen Vorbildern zählen Städte wie Kopenhagen, Zürich, Utrecht, die es geschafft haben, lebenswerte Städte zu werden. Köln müsse dazugehören. Die Stadt soll Unternehmen anziehen, Innovation ermöglichen und Menschen hier willkommen heißen, so lauten die Visionen des OB-Kandidaten Wolfram. Für Rodenkirchen wünscht er sich u.a. mehr Radwege, Carsharing und mehr Barrierefreiheit.

Inga Feuser (Gut und Klima-Freunde) setzt sich als OB-Kandidatin für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und für sozialen Zusammenhalt durch Partizipation ein. Vor allem möchte sie die Verwaltung effektiver gestalten durch Selbstwirksamkeitserfahrungen der Mitarbeitenden in der Verwaltung. Für Inga Feuser dient die Stadt Paris als Vorbild für den ÖPNV. Die Lehrerin wünscht sich mehr Grünflächen, mehr Hitzeschutz in der Stadt und möchte sich für Kinder und Jugendliche einsetzen. In Rodenkirchen soll die Autobahnbrücke erhalten bleiben. Auch hier wünscht sie sich mehr Grünflächen und möchte innovative Bildungslandschaft stärken.

Markus Greitemann (CDU) setzt sich für Entschlossenheit ein. Er arbeitete 25 Jahre im Mittelstand im gehobenem Management. Seit 2020 ist er Baudezernent der Stadt Köln. Und nun kandidiert der Architekt für das Amt des Oberbürgermeisters. Er kenne das Spannungsfeld zwischen Tempo beim Bauen und Bürgerbeteiligung. Schulbau in Köln sei eine Erfolgsgeschichte und zeige, dass Erfolge möglich sind. Sicherheit und Sauberkeit und Ordnung stehen bei Greitemann ganz oben auf der Liste. Er möchte die Ordnungskräfte verstärken, aber gleichermaßen den drogensüchtigen Menschen auch helfen. In der Drogenpolitik würde er das Züricher zum Kölner Modell machen. Außerdem plant Greitemann im Wohnungsbau Kosten und Neubau-Standards zu senken. Damit könne nach seiner Meinung der Wohnungsmarkt belebt werden.
Zum Neubaugebiet Rondorf-Nordwest meinte Greitemann, dass erst gebaut werden sollte, wenn die Infrastruktur steht. Als Architekt möchte er die Rodenkirchener Brücke erhalten sehen.
Beatrix Polgar-Stüwe
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© Fotos: Beatrix Polgar-Stüwe, Désirée von Hinckeldey, Heinz Stüwe, Kölner Presseclub /T. Leege