
100. Geburtstag feierte Achim von Dombois in Rodenkirchen, hier mit Wolfgang Behrendt und Mechthild Posth.
Unserem langjährigen Mitglied Achim von Dombois gratulierten am 30. April 2026 zum 100. Geburtstag der Vorsitzende der Bürgervereinigung Rodenkirchen, Wolfgang Behrendt und die Beisitzerin Mechthild Posth herzlich. Beim Empfang im Maternus Seniorencentrum Rodenkirchen berichtete der Jubilar aus seinem Leben während und nach dem Krieg, über entbehrungsreiche Zeiten, von politischen Neuanfängen und seinem ganz persönlichen Werdegang. In humorvoller Weise konnte er anwesende Wegbegleitende nach gemeinsamen Erfahrungen befragen, die seine Zeit als Schulleiter der Deutschen Schulen in Kairo, Kapstadt und später auch in Bonn miterlebt haben.
An der Seite seiner Frau Gabriele, die Presbyterin, Schulpflegschaftsvorsitzende und lange Jahre auch Bezirksbürgermeisterin war, wurden etliche Kontakte geknüpft. Sie hielten lebenslang und bereicherten das Leben der Familie sehr.
Seinen Kindern, Enkeln und Urenkeln sowie der Nachbarschaft hier in Rodenkirchen und vielen anderen wird der in vielen Ehrenämtern aktive Senior daher immer ein Vorbild bleiben für Menschlichkeit und Achtung vor dem Leben. Sein Bericht endete beim Blick in die Wolken am Himmel mit den Worten „Denn wir haben hier keine bleibende Statt.“
Einen herzlichen Glückwunsch an den Hundertjährigen!
Als kleine Aufmerksamkeit hatte die Bürgervereinigung für Achim von Dombois ein Fotobuch mit historischen Aufnahmen aus Rodenkirchen mitgebracht. Diese alten Fotos hat der Verein erst kürzlich digitalisiert. Sie stammen aus dem Nachlass Walter Renkawitz, der von der Bürgervereinigung verwaltet wird. Einige Fotos konnten Interessierte am Eröffnungstag der Kunstmeile 2026 sehen: https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/fotoausstellung-alte-und-neue-bilder-aus-rodenkirchen-zur-kunstmeile-2026
Mechthild Posth

Fotoausstellung über das alte und neue Rodenkirchen auf der 24. Kunstmeile zu sehen
Foto: BPS
Update: Das Interesse an Fotos vom alten Rodenkirchen in Kontrast zu heute war riesig! Bis um 21 Uhr war die Ausstellung der Bürgervereinigung Rodenkirchen gut besucht und erfreute zahlreiche junge und ältere Gäste. Eine ältere Besucherin konnte sich noch an den Sommershof als Bauernhof erinnern, andere nur noch an den großen Parkplatz und die Kirmes, wo heute der Sommershof steht. Die Fotoausstellung mit historischen und neuen Bilder fand zur Eröffnung der Rodenkirchener Kunstmeile 2026 statt am 24.4.
Fotos vom 24.4. in unserer Galerie
Wordpress Gallery Plugin Free
Ankündigung für die Ausstellung:
Mit ihrer Fotoausstellung lädt die Bürgervereinigung zur Eröffnung der 24. Kunstmeile Rodenkirchen am Freitag, 24.4.2026 ab 16 Uhr zur Entdeckungsreise ein. Hier an ihrem Stand am Maternusplatz zeigt der Verein zahlreiche alte Fotos aus dem Ort mit einzigartigen historische Ansichten. Viele Aufnahmen wurden in Kontrast gesetzt zu den aktuellen Ansichten. Zudem werden jedes Jahr weitere alte Fotos für die Kunstmeile und die Ausstellung aufbereitet.
Zahlreiche Fotoschätze haben uns Karin Ahrens, Peter Andreae und der verstorbene frühere Rektor der Hauptschule, Walter Renkawitz aus ihren Sammlungen zur Verfügung gestellt. Eine Reihe von Fotos aus dem Renkawitz-Nachlass hat nun unser Vorstandsmitglied Elke Ohrem digitalisiert. Einige neu aufbereitete Fotos aus dem Nachlass werden Sie nun auf unserer Ausstellung sehen können. Andere Aufnahmen, die hier wieder ausgestellt werden, sind aus dem Archiv-Bestand der Bürgervereinigung Rodenkirchen.
Rodenkirchen gestern und heute
Eine Auswahl alter und neuer Fotos aus Rodenkirchen haben wir im PDF auf https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/wp-content/uploads/2024/09/Gestern_und_Heute_2.pdf zusammengestellt.
Bitte beachten: Die Vervielfältigung dieser PDF-Datei oder einzelner Fotos ist nicht gestattet! Copyright: Archiv Bürgervereinigung Rodenkirchen
24. Kunstmeile Rodenkirchen vom 24.4. bis 9.5.2026

24. Kunstmeile Rodenkirchen vom 24.4. bis 9.5.2026
Veranstalter der Kunst & Musik und Kunstmeile ist jedes Jahr der Treffpunkt Rodenkirchen. Viele etablierte und junge Künstlerinnen und Künstler präsentieren auch dieses Jahr in Rodenkirchen ihre Arbeiten zwei Wochen lang. Das machen sie in Geschäften, bei Dienstleistern, in Büros und Schulen. Mehr über das Programm und die Künstler auf der 24. Kunstmeile Rodenkirchen finden Sie auf https://app.treffpunkt-rodenkirchen.de

Jürgen Müller
© Ulrike Fackert
Wir trauern um Jürgen Müller. Unser langjähriges Vorstandsmitglied Jürgen Müller ist nach schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren verstorben. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Eva, den beiden Söhnen und der gesamten Familie.
Wir sind sehr traurig, blicken aber dankbar auf die gemeinsame Zeit zurück: Jürgen Müller trat im Jahr 2001 in den Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen ein. Von 2007 bis 2017 war er gewählter 2. Vorsitzender, danach übernahm er im Vorstand die Position als Beisitzer. Im Jahr 2021 beendete Jürgen sein langjähriges Wirken im Vorstand aus gesundheitlichen Gründen.
Nun müssen wir tief betroffen Abschied nehmen von unserem langjährigen Vorstandsmitglied. Wir verlieren mit ihm einen überaus geschätzten Menschen und engagierten Mitstreiter. Seine Erfahrung, seine politische Expertise und sein kluger Rat, manche Dinge nicht überzubewerten – das alles wird uns fehlen.
Über Jürgen Müller
Während der 20-jährigen Vorstandsarbeit galt Jürgen Müllers Interesse vor allem der Lokalpolitik. Dafür brachte er die besten Voraussetzungen mit. Denn von 1975 bis 1989 war er in der Bezirksvertretung Rodenkirchen für die FDP-Fraktion tätig. Zwei Wahlperioden war er stellvertretender Bezirksbürgermeister, eine Wahlperiode im Rat der Stadt Köln sowie in verschiedenen Ratsausschüssen. Bereits vor der Eingemeindung zur Zeit der eigenständigen Gemeinde Rodenkirchen gehörte er dem Umweltausschuss der Gemeinde Rodenkirchen an.
Beruflich war Jürgen Müller lange Jahre bei Rheinbraun in der IT beschäftigt. Zudem fungierte er als Berater für Tochtergesellschaften. Im Auftrag der Treuhand hat er an verschiedenen Beratungsprojekten in den neuen Bundesländern gearbeitet.
Jürgen Müller studierte Maschinenbau, später noch Betriebswirtschaft. Nach seiner Berufstätigkeit zusätzlich Geschichte und Völkerkunde. Das Reisen zählte zu seinen wichtigsten Hobbys.
Privat war ihm immer die Hilfe für junge Menschen, besonders für diejenigen mit Behinderungen, sehr wichtig. Er unterstützte unter anderem verschiedene integrative Gründungsprojekte des verstorbenen Kinderarztes Dr. Harald von Zimmermann in Rodenkirchen, den Reitverein, das Jugendhaus Sürth und ähnliche Projekte.
Danke Jürgen für die gemeinsame Zeit, sagen
Wolfgang Behrend (1. Vorsitzender) und Beatrix Polgar-Stüwe (2. Vorsitzende)
Im Namen des neuen und alten Vorstands der Bürgervereinigung Rodenkirchen

Blühende Rhododendren und Azaleen sehen die Gäste bei unserer Führung im Forstbotanische Garten
Foto: Beatrix Polgar-Stüwe
Auch dieses Jahr lädt die Bürgervereinigung zu den blühenden Rhododendren in den Forstbotanischen Garten (kurz FoBo) in Rodenkirchen ein. Im Frühjahr bietet der FoBo immer ein besonderes Naturerlebnis mit seiner Blütenpracht und den blühenden Rhododendren, Azaleen und der spannenden Tierwelt.
Interessierte heißt der Verein zur kostenlosen Führung am Mittwoch, 29. April 2026 um 14 Uhr willkommen. Die Gruppe trifft sich um 13.45 Uhr am Unterstellpilz (im botanischen Teil an der Brunnenanlage, vgl. Bild unten). Die Führung dauert gut 1,5 Stunden, festes Schuhwerk empfehlenswert, die Wege sind nicht alle barrierefrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich auf
Anmeldung / Ticket
Die Plätze sind begrenzt! Wenn es hier keine Tickets mehr gibt, ist die Führung ausgebucht.
Ralf Maiwald von der städtischen Forstverwaltung und sein Kollege werden die Führung leiten. Sie berichten über die Geschichte des Forstbotanischen Gartens, die Tierwelt und geben auch Tipps für den eigenen Garten.
Rhododendren im Forstbotanischer Garten: Bunte Blütenpracht & Tiere
Unsere Gäste erleben einen leuchtenden Blütenteppich in allen Schattierungen von Rosa, Blauviolett, Weiß und Gelb. Auch die japanische Abteilung mit Azaleen ist zu dieser Jahreszeit besonders sehenswert.
Beachtenswert ist zudem die Baumartenvielfalt, u.a. mit Mammutbäumen und auch die Tierwelt wie Pfaue, exotische Vögel und andere Wildtiere. Wie Fuchs und Kaninchen zusammenleben, auch darüber berichtet der Förster.
Auch die Geschichte des Forstbotanischen Gartens in Rodenkirchen ist spannend: Denn hier war im 1. Weltkrieg ein Infanterie-Stützpunkt, genau da wo heute die Rhododendronschlucht ist.
Wie immer gilt: Keiner kann garantieren, dass alle Rhododendren-Arten (noch) in voller Pracht blühen!
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen bietet diese Führung im Rahmen der 24. Kunstmeile an. Die Kunst, Musik und Kulturmeile Rodenkirchen wird vom Treffpunkt Rodenkirchen organisiert und findet dieses Jahr vom Freitag, 24. April bis 9. Mai 2026 statt. Informationen https://kunstmeile-rodenkirchen.de/
Hier sehen Sie die Anfahrtsskizze zum Treffpunkt am Unterstellpilz (Quelle: Stadt Köln):


Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen bei Kohl & Sohn in Rodenkirchen
Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung der Bürgervereinigung Rodenkirchen zur Besichtigung der Firma Kohl & Sohn. Ursprünglich hatte die Firma ihren Sitz gegenüber des Rodenkirchener Bahnhofs, wo jetzt die Alexianer im Begardenhof ein Hotel und eine Tagesklinik betreiben. Seit 1997 – genau 100 Jahre nach Gründung durch Hermann Kohl – befindet sich Kohl & Sohn im Gewerbegebiet Rodenkirchen.
Das Familienunternehmen ist seit 2015 nun in den Händen der vierten Generation und wird von dieser geleitet.
Die unternehmerische Tätigkeit startete damals 1897 mit zehn Mitarbeitenden und der Produktion von Milchkannen. Heute werden ca. 280 Mitarbeitende beschäftigt. Es gibt jährlich neue Ausbildungsplätze als Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d), Werkzeugmechaniker (m/w/d) und für Industriekaufleute. Das Press- und Ziehwerk ist spezialisiert auf die Fertigung von Metallteilen, die anschließend zur weiteren Bearbeitung in vielen Branchen gebraucht werden. So konnten in den weitläufigen Hallen nach einer Einführung durch Werksleiter Alexander Pawlowski und Produktionsleiter Vitali Krischkowski die großen Hallen mit ihren vielen Maschinen besichtigt werden.
Stahlverarbeitung für die Bedürfnisse der Kundschaft bei Kohl & Sohn

Werksleiter Alexander Pawlowski und Produktionsleiter Vitali Krischkowski erklären die Produktion
Die Stahlverarbeitung, die hier im Dreischichtbetrieb stattfindet, produziert überwiegend für den Bereich Gabelstapler, aber auch für die Gastronomie, Großküchen, Medizintechnik und neuerdings auch Besprechungskabinen für einen ganz neuen Kundenkreis.
Wie wichtig die Qualität des zu verarbeitenden Stahls dabei ist, konnte dabei an den großen Pressen demonstriert werden. Geliefert wird fast nur im europäischen Raum, da sonst die Transportkosten zu hoch wären. Nach Aussage der Firmenleitung beruht der Erfolg der Firma auf der Nische, die man kontinuierlich weiterentwickelt hat: „Wir machen das, was die Großen nicht wollen und die Kleinen nicht können.“ 2009 wurde ein weiterer Standort in Slubice (Polen) eröffnet, um noch besser auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können.
Ein informativer und spannender Nachmittag mit Einblicken in ein Umfeld, das man nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Wir danken den Mitarbeitenden der Firma Kohl & Sohn sehr herzlich für diese interessante Führung.
Redaktion: Mechthild Posth
Fotos: Dieter Maretzky und Mechthild Posth
Mehr auf https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/betriebsbesichtigung-bei-kohl-sohn-am-15-4-2026
und auf der Homepage der Firma https://www.kohl-gruppe-ag.de/de/
Weitere Fotos:

Dr. Elke Ohrem berichtet über die Geschichte des Unternehmens



(v.r.) Wolfgang Behrendt, 1. Vorsitzender, Nicole Bednarczyk, Präsidentin StuPa und Mechthild Posth, Beisitzende Bürgervereinigung Rodenkirchen
Foto: Annika Zaeske
Die Bürgervereinigung bedankte sich mit einer Spende an Studierende der CBS University of Applied Sciences. Denn im Januar durfte der Verein seinen traditionellen Neujahrsempfang in den großzügigen Räumen der CBS an ihrem neuen Standort am Campus in Rodenkirchen ausrichten.
Nun überreichten der 1. Vorsitzende Wolfgang Behrendt und die Beisitzerin Mechthild Posth als Dankeschön für die große Gastfreundschaft einen Gutschein für die Studierenden. Darüber freute sich sichtlich die Präsidentin des Studierendenparlaments (StuPa), Nicole Bednarczyk. Die Zuwendung (500 €) nahm sie dankend im Namen der Studierenden an. Unter anderem werde das Geld zur Unterstützung von Veranstaltungen wie z.B. das Kennenlernen der Erstsemester genutzt.
Am 18. Januar 2026 waren über 200 Gäste der Einladung in die modernen Räume der CBS ganz in der Nähe des Bahnhofs in Rodenkirchen gefolgt. Wie es auf dem Neujahrsempfang war und was besprochen wurde, finden Interessierte hier https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/neujahrsempfang-2026-klare-worte-zum-wert-der-demokratie-buergervereinigung-fordert-mehr-miteinander-und-kritisiert-lokale-missstaende
Die CBS ist eine staatlich anerkannte private Hochschule mit rund 4.000 Studierenden an neun Standorten in Deutschland. Unter dem Credo „Creating Tomorrow“ bietet sie Studienprogramme in den Themenfeldern Wirtschaft, Soziales, Gesundheit sowie Pädagogik an.
In seiner Ansprache am Neujahrsempfang hob der CBS-Geschäftsführer Prof. Dr. Christoph Willers deshalb hervor, dass die CBS mehr sein wolle als nur eine reine Bildungsstätte. Durch die Öffnung des Campus für Veranstaltungen wie den Neujahrsempfang solle somit ein lebendiger „Ort des Austauschs“ entstehen. Dabei würdigte er das Engagement der Bürgervereinigung Rodenkirchen, die sich seit Jahrzehnten für die Lebensqualität im Kölner Süden einsetzt, und bot überdies an, die Expertise der Hochschule in lokale Projekte – etwa in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Stadtteilentwicklung – verstärkt einzubringen.