Gegen den Abriss der Rodenkirchener Brücke! Unveröffentlichte Fotos vom Brückenbau 1940

Gegen den Abriss der Rodenkirchener Brücke! Unveröffentlichte Fotos vom Brückenbau 1940

Die Rodenkirchener Brücke – So wie wir sie lieben. © B. Polgar-Stüwe

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen ist gegen den Abriss der Rodenkirchener Brücke. Zwar stellt sie sich keinesfalls gegen die Erweiterung der Brücke, denn sie ist wegen der überlasteten Verkehrssituation auf dieser wichtigen europäischen Verkehrsachse  der A4 nötig. Aber trotz der Erweiterungspläne ist sie der Meinung, dass die denkmalgeschützte Rodenkirchener Brücke erhalten bleiben muss.

Argumente gegen den Abriss

Die Rodenkirchener Brücke gilt als eingetragenes Baudenkmal . Sie hat ihren besonderen Wert als anerkanntes Kulturgut, das sogar international. Das macht die Brücke zu einem bewahrens- und schützenswerten Bauwerk. Zudem prägt die Brücke das Ortsbild und gilt als das Wahrzeichen von Rodenkirchen. Daher sind die Bürgerinnen und Bürger in Rodenkirchen auch emotional stark mit “ihrer” Brücke verbunden. Seit Beginn der Planung ist die Bürgervereinigung Rodenkirchen vertreten im Dialog Forum A4plus zum geplanten Ausbau. Als Mitglied im Forum haben wir auf konkrete Informationen im Treffen am 16. Februar 2021 über angekündigten bauliche Alternativen gehofft. Leider hat der Tagesordnungspunkt unserer Erwartungen nicht erfüllt. Denn es wurde nur dargestellt, was nicht geht. Zudem wurde das Gutachten immer noch nicht veröffentlicht. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen wünscht sich, dass eine gute Lösung im Dialog gefunden wird, damit die Rodenkirchener Rheinbrücke erhalten bleibt. Es muss möglich sein, Alternativen zum Abriss zu finden, diese zu prüfen und zu bewerten.

Rarität: Historische Fotos vom Bau der Brücke in Rodenkirchen

Bau der Rodenkirchener Brücke ca. 1940

Eindrucksvolles Foto vom Bau der Brücke in Rodenkirchen (ca. 1940) © Walter Stübner

Hoch spannende, außergewöhnliche historische Einblicke vom Brückenbau in Rodenkirchen Anfang der 1940er Jahren stellte Heinz Rheinfeld der Bürgervereinigung Rodenkirchen aus dem Nachlass der Familie Stübner zur Verfügung. Die unveröffentlichten Fotos von Walter Stübner, die unten in der Galerie zu sehen sind, zeigen eindrucksvoll die fortschreitenden Bauarbeiten während des 2. Weltkriegs. Der Hobbyfotograf mit eigenem Fotolabor fertigte diese Fotos mit seiner Leica-Kamera an.

Jedoch stürzte vor dem Ende des zweiten Weltkriegs im Januar 1945 die Rodenkirchener Brücke ein, nachdem sie durch Bombenangriffe beschädigt wurde. Anfang der 1950er Jahre erfolgte der Wiederaufbau der Überquerung. Am 9. Dezember 1954 fuhren endlich die ersten Autos wieder über die Brücke. In der Zeit von 1990-1994 wurde die Rodenkirchener Brücke mit einem “Zwillingsbau” auf sechs Fahrspuren ausgebaut. Nun ist der Ausbau auf acht Spuren geplant.

 

Copyright Fotos vom Brückenbau 1940: Walter Stübner

Wichtiger Hinweis:

Ohne schriftliche Zustimmung der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. dürfen diese Fotos von Walter Stübner in keiner Form reproduziert, elektronisch verarbeitet, kopiert oder verteilt werden. Gerne können Sie aber zu dieser Web-Seite verlinken oder diesen Beitrag in den Social Media teilen.

Ausführliche geschichtliche Informationen mit alten und neuen Fotos hat Thomas Gaida zusammengetragen unter:
https://www.gaidaphotos.com/blog/2019/09/10/die-autobahnbruecke-in-koeln-rodenkirchen/

Geschichtswerkstatt 2016 Dr. Cornelius Steckner zum Bau der Rodenkirchener Brücke

Geschichtswerkstatt 2016 zum Bau der Rodenkirchener Brücke © Dr. Cornelius Steckner

Zum 75. Geburtstag der Rodenkirchener Brücke referierte Dr. Cornelius Steckner in der 34. Folge der Geschichtswerkstatt „Rodenkirchen erinnert sich“ über interessante Fakten rund um die Entstehung der Brücke. Eine Zusammenfassung gibt es auf https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner-wochenspiegel/rodenkirchen/rodenkirchen–75-jahre-autobahnbruecke-25474234 und im Bild links.

 

 

 

 

 

 

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

 

Neujahrsempfang 2021 im Video

Neujahrsempfang 2021 im Video

Zum ersten Mal lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen im Jahr 2021 digital im Video zu ihrem Neujahrsempfang ein. Die traditionelle Veranstaltung, seit 43 Jahren immer im Januar, kann aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt stattfinden. Deshalb entschied der Vorstand, mit einem Video den Neujahrsempfang 2021 virtuell zu veranstalten. Oberbürgermeisterin Henriette Reker richtet in einer Video-Botschaft ihren Neujahrsgruß an die Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirks Rodenkirchen und an die Mitglieder des Vereins. Der 1. Vorsitzende der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V., Dieter Maretzy, stellt dar, welche Themen die Bürgervereinigung beschäftigen. In kurzen Filmsequenzen erläutern die einzelnen Vorstandmitglieder, was sie sich persönlich für den Bezirk im Kölner Süden wünschen. Dabei reichen sie sich symbolisch den roten Anker aus dem Wappen von Rodenkirchen zu, Sinnbild für Stabilität und die Hoffnung, dass alle bald in den sicheren Hafen zurückkehren können. Kurzlink Video: https://youtu.be/JgzfUzNv3ZY

Video-Grußwort der Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker

Oberbürgermeisterin Henriette Reker

In ihrem Neujahrsgruß betont Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, „wie wichtig gerade in so schlimmen Zeiten bürgerschaftliches Engagement ist, für das in meinem Heimatbezirk die Bürgervereinigung Rodenkirchen so beispielhaft steht“. „Noch vor einem Jahr haben wir beim Neujahrempfang der Bürgervereinigung Rodenkirchen im polnischen Generalkonsulat den Jahresbeginn ganz unbeschwert begangen, ohne zu erahnen, was uns ereilen würde. Aber erst recht in der Krise kommt es auf eine starke Zivilgesellschaft an, die sich kümmert, sich einsetzt und zusammensteht“, erklärte die Oberbürgermeisterin. Sie danke den Engagierten für ihren Beitrag dazu und besonders der Bürgervereinigung Rodenkirchen, dass sie trotz der Herausforderungen der Pandemie viele zukunftsweisende Projekte eng und sachlich begleitet habe. Bei vielen Themen hätte sich die Bürgervereinigung als verlässliche Partnerin der Stadt Köln und als die Expertin vor Ort gezeigt. „Dafür bin ich Ihnen wirklich dankbar und freue mich auf die Fortsetzung unserer guten Zusammenarbeit“, so Henriette Reker. Dieter Maretzky dankte herzlich für das freundliche und ermutigende Grußwort der Oberbürgermeisterin, die in den letzten Jahren immer persönlich an den Neujahrsempfängen teilgenommen hat.

Mit Zuversicht, Solidarität und Geduld durch die Krise

Dieter Maretzky

Dieter Maretzky, 1. Vorsitzender

Neben der Darstellung ihrer Aktivitäten möchte die Bürgervereinigung Rodenkirchen im virtuellen Neujahrsempfang den Bürgerinnen und Bürgern im Bezirk Hoffnung und Mut machen. „Das Leben wird gewiss wieder anders werden, vielleicht nicht schon in kurzer Zeit, aber hoffentlich im Laufe des Jahres. Geduld und Zuversicht sind nötig, Solidarität, Gemeinsinn und Mitgefühl für traurige Ereignisse“, führt Dieter Maretzky aus. Denn viele Menschen stehen vor immensen privaten und beruflichen Herausforderungen. „Wir alle müssen auf unser gewohntes Leben verzichten, um der Ansteckungsgefahr aus dem Weg zu gehen oder Schwächere nicht zu gefährden“, sagt Maretzky. Das sei eine noch nie dagewesene Situation beispielsweise für Familien mit Kindern, für Großeltern, Senioren, Geschäftsleute, Künstler, Pädagogen und viele andere. „Aber wir werden die Krise gemeinsam bald bewältigt haben. Daran glaube ich fest. Bis dahin müssen wir mit Optimismus durchhalten.“ Der Vorsitzende und auch die Oberbürgermeisterin richten die Bitte an alle, sich – sobald es möglich ist – gegen Covid-19 impfen zu lassen.

Engagement der Bürgervereinigung Rodenkirchen

Seit Beginn der Pandemie ist die Bürgervereinigung Rodenkirchen neue Wege gegangen, um den Kontakt zu den Bürgern und Bürgerinnen zu halten. Mitgliederversammlung, verschiedene Bürgertreffs, eine Nikolaus-Feier für Kinder, eine Führung durch die St. Maternuskirche zum Tag des Denkmals und nun der Neujahrsempfang – all das wurde digital veranstaltet. Dafür habe der Verein großen Zuspruch von vielen Bürgerinnen und Bürgern erfahren. Auch in den Social Media wie Facebook, Instagram und Twitter sei man aktiv und tausche sich zudem tagtäglich mit vielen Menschen über Themen im Kölner Süden aus, sagte Maretzky.

Die Vereinigung versteht sich als die Interessenvertretung für den ganzen Kölner Süden, betonte Maretzky auf dem ditalen Neujahrsempfang. Auch in Zeiten von Corona sammelt der Verein Bürgerwünsche, lädt Experten und Politiker zu digitalen Bürgertreffs zu unterschiedlichen Themen ein, hält überdies den Kontakt zu Politikern aus der Bezirksvertretung, dem Stadtrat, der Verwaltung und dem Landtag, um Anliegen der Bürger weiterzugeben.

Die Wunschliste der Vorstandsmitglieder ist lang

So gibt es noch viel zu tun. Das machen die Wünsche, beziehnunsgweise Verbesserungsvorschläge der Vorstandsmitglieder deutlich. Dazu zählen:

  • der Erhalt der Rodenkirchener Brücke
  • deutliche Verbesserungen im ÖPNV besonders bei den Busverbindungen
  • längere Öffnungszeiten des Hallenbads in Rodenkirchen
  • ein Jugendzentrum in der Ortsmitte von Rodenkirchen
  • der Bau eines Kreisverkehrs an der Ecke Emil-Hoffmann-Straße/ Industriestraße Verkehrsberuhigung am Leinpfad
  • bessere Radwege, besonders entlang der Industriestraße
  • der sofortige Baubeginn des Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen und der zügige Bau der Rettungswache auf dem Sürther Feld
  • die rasche Realisierung des Neubaus für das Rathaus Rodenkirchen
  • eine klare Kennzeichnung von Rad- und Fußgängerweg entlang der Rheinwiesen an der „Riviera“ verbunden mit einer Aufwertung des Rheinufers zwischen Rodenkirchen und der Südstadt
  • eine Schullandschaft, in der in kleinen Klassen gelernt und das individuelle Lernen gefördert wird
  • die Berücksichtigung jedes Schulwunsches bei der Wahl der weiterführenden Schule
  • enldich mehr Tempo bei den Schulsanierungen

 

Gute Nachrichten aus dem Bezirk, aber es gibt noch viel zu tun!

„Allerdings gibt es erfreulicherweise auch gute Nachrichten“, streicht Dieter Maretzky heraus. 2020 hat die Stadt Köln das Naturschutzgebiet „Sürther Aue“ von der HGK zurückerworben und somit das Naturschutzgebiet nun auf Dauer gesichert. „Der Einsatz der Bürgervereinigung Rodenkirchen seit 1986 ist nun endlich erfolgreich“, hob Maretzky hervor.

Kurz gesagt: Der Kunstraum Fuhrwerkswaage wird bestehen bleiben. Ebenso ist auch das Kunstzentrum Wachsfabrik vorerst gesichert, beides auch mit Unterstützung der Bürgervereinigung.

Die Neubauten für die EMA (Ernst-Moritz-Arndt-Schule) und die Offene Schule Köln sind jedenfalls im Bau und der Erweiterungsbau der Gesamtschule auf dem Weg!

Schließlich gibt es auch beim ÖPNV Verbesserungen, sodass der 15-Minuten-Takt bei der Bahn täglich auch auf die Zeiten zwischen 23 und 24 Uhr ausgeweitet wird.

Dieter Maretzky vor dem Rathaus Rodenkirchen

Dieter Maretzky

Die neu gewählte Bezirksvertretung ist ein wichtiger politischer Partner für die Bürgervereinigung vor Ort. „So erinnern wir Sie hier daran, dass uns ein Bürgerzentrum für Rodenkirchen und auch das breite Angebot der Volkshochschule schmerzlich fehlen“, machte Maretzky deutlich. Außerdem werden dringend zusätzliche Sportflächen und Hallen für die wachsende Bevölkerung benötigt.

Zudem müsse das Neubaugebiet Rondorf unter Beteiligung der Bürger vor Ort entwickelt und realisiert werden. Hingegen darf das besonders schützenswerte Ortsbild von Immendorf nicht beeinträchtigt werden.

Neben den guten Wünschen für das Jahr 2021 bittet Dieter Maretzky im Video, die Bürgervereinigung Rodenkirchen bei ihrer Arbeit durch eine Mitgliedschaft zu unterstützen. Der Mitgliedsbeitrag pro Jahr ist überschaubar mit 25 Euro für Berufstätige oder 12,50 Euro für alle Nicht-Berufstätigen.

Das Video wurde von Timo Brings (Kamera/Schnitt) aus Rodenkirchen realisiert. / Copyright: Bürgervereinigung Rodenkirchen/Grußwort Oberbürgermeisterin: Stadt Köln.

Kurzlink Video: https://youtu.be/JgzfUzNv3ZY

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

Bürgertreff Corona und Psyche: Praktische Tipps für mehr Resilienz

Bürgertreff Corona und Psyche: Praktische Tipps für mehr Resilienz

Der digitale Bürgertreff zum Thema “Corona und Psyche” mit Dr. Christian Prüter-Schwarte zeigte: Vortrag Bürgertreff Corna und Psyche mit Dr. Prüter-SchwarteResilienz ist wichtig, denn das Coronavirus und die Krankheit Covid-19 stellt Menschen vor enorme Herausforderungen. Der Umgang mit häuslicher Isolation ist für viele eine riesige und vor allem auch neuartige psychische Herausforderung. An 24 Bildschirmen sahen und hörten etwa 30 Teilnehmer am 13. Januar den Vortrag von Dr. Prüter-Schwarte, Chefarzt Abteilung Forensische Psychiatrie und Psychotherapie II an der LVR-Klinik Köln und stellten im Anschluss Fragen.

Dr. Christian Prüter-Schwarte spricht auf dem digitalen Bürgertreff über Corona und Psyche

Dr. Christian Prüter-Schwarte, Chefarzt Abteilung Forensische Psychiatrie und Psychotherapie II an der LVR-Klinik Köln (Foto: © LVR-Klinik Köln)

 

Resilienz nötig, aber wie?

Kontaktverbot, Ausgangssperren oder Quarantäne haben für die psychische Gesundheit gesunder Menschen verschiedene Folgen. Die Reaktionen auf die Corona-Krise sind sehr unterschiedlich. Warum können einige besser mit der sorgenvollen Zeit umgehen als andere? Bedeutsam hierfür sei das Phänomen der Resilienz. Resilienz wird auch als Kunst der Anpassung bezeichnet. Wenn man die Rahmenbedingen nicht ändern kann, muss man das Beste daraus machen. Resilienz besteht, wenn Individuen in großen psychischen oder körperlichen Stresssituationen ihre psychische Gesundheit aufrechterhalten oder diese nach einer kurzen Phase von Belastungssymptomen rasch wiederherstellen können. Das bedeutet: Die Aufrechterhaltung oder schnelle Erholung der psychischen Gesundheit ist auf eine positive Anpassung an Stressoren zurückzuführen ist. Das heißt auch: Belastbarkeit ist damit nicht einfach die Unempfindlichkeit gegen Stress, sondern Folge eines aktiven und dynamischen Anpassungsprozesses. „Jeder kann etwas tun, um diese Fähigkeit in sich zu stärken“, erklärte Dr. Prüter-Schwarte und damit Maßnahmen für die Aufrechterhaltung des seelischen Gleichgewichts und der psychischen Gesundheit ergreifen, um sein seelisches Gleichgewicht zu tun.

Fünf Empfehlungen für Resilienz

Der Experte gab fünf konkrete Empfehlungen, wie Menschen in der Corona-Krise resilient bleiben:

  1. Informiert bleiben – aber richtig

 

  1. Den Alltag positiv gestalten

 

  1. Sich austauschen und einander helfen

 

  1. Negative Gefühle anerkennen, positive Gefühle stärken

 

  1. Wenn es Ihnen sehr schlecht geht: professionelle Hilfe suchen

 

Präsentation Corona und Psyche

Hier können Interessierte die komplette Präsentation „Corona und Psyche lesen. (© Dr. Prüter-Schwarte)

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen dankt Dr. Prüter-Schwarte, dass er als Gastredner diese wichtige Veranstaltung ermöglichte. Großer Dank auch für die zahlreichen praktischen Tipps für einen positiven, strukturierten Alltag, die auch ohne Corona wichtig sind. Sich mit guten Dingen zu beschäftigen, morgens die Tasse Kaffee zu genießen, eine Auszeit beim Sport, Spaziergang durch die Natur oder bei der Gymnastik mit Hilfe eines YouTube-Videos, ein Anruf bei Freunden und vieles mehr, worüber man sich freuen kann, können helfen, die die positiven Gefühle zu stärken und die Stimmung zu verbessern.  Natürlich seien negative Gefühle erlaubt, aber sie dürften uns nicht beherrschen, erklärte Dr. Schwarte-Prüter. Falls aber diese Maßnahmen nicht ausreichen, dem Stimmungstief zu entkommen, sollte man sich professionelle Hilfe suchen, beispielsweise beim Hausarzt, Psychotherapeuten oder bei Beratungstelefonen.

Top besucht: Digitaler Bürgertreff Rodenkirchen mit neuem Bezirksbürgermeister Manfred Giesen

Top besucht: Digitaler Bürgertreff Rodenkirchen mit neuem Bezirksbürgermeister Manfred Giesen

Manfred Giesen digitaler Bürgertreff Rodenkirchen

Manfred Giesen Bezirksbürgermeister Rodenkirchen

Der digitale Bürgertreff  mit Manfred Giesen, neuer Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk Rodenkirchen, traf auf große Resonanz. Am Abend des 7. Januars waren rund 80 Gäste an 72 Bildschirmen dem Zoom-Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen zugeschaltet. Trotz der großen Teilnehmerzahl war eine gute Diskussion möglich. Die Rede-Disziplin war ausgezeichnet. Denn viele Teilnehmer stellten im Chat-Fenster schriftlich ihre Fragen oder meldeten sich mit Handzeichen.

Manfred Giesen dankte allen für ihre rege Beteilung und für die gute Struktur des Abends. Der digitale Bürgertreff wurde von Dieter Maretzky und Wolfgang Behrendt moderiert.

Der neue Bezirksbürgermeister zeigte sich positiv überrascht von der breit gefächerten Diskussion, der Themenvielfalt und lobte die große Disziplin der Teilnehmer. Da nicht alle Themen, die Bürger des Bezirks Rodenkirchen bewegen, aus Zeitgründen an diesem Abend besprochen werden konnten, erklärte der neue Bezirksbürgermeister sich bereit, an einem weiteren digitalen Bürgertreff Rede und Antwort zu stehen.

Themen des digitalen Bürgertreff mit Manfred Giesen

  • Sürther Feld / das wahrscheinlich nicht realisierbare Versorgungszentrum an der Ecke Eygelshovener/Sürther Straße / Weiter Durchfahrtsverbot Sürther Feldallee?
  • Infrastruktur, ÖPNV und das geplante Verkehrskonzept (u.a. Kreisverkehre Sürther Straße)
  • der schlechte Zustand der Radfahrwege (u.a. Industriestraße, Kreuzung Unterbuschweg)
  • die geplante Entlastungsstraße in Rondorf
  • die neuen Planungen mit Umgehungsstraße in Immendorf
  • weitere Einkaufmöglichkeiten in Godorf (Edeka), Rondorf und Immendorf
  • die Verkehrssituation vor der Brüder Grimm Schule und auf der Sürther Straße zwischen Gesamtschule und Aral-Tankstelle
  • Anpassung und Teilverlegung der ehemaligen Kiesgrubenfläche Galgenbergsee bei Rondorf bzw. Hochkirchen
  • Zebrastreifen Gebrüder-Grimm-Schule, Sürth
Rund 80 Teilnehmer beim digitalen Bürgertreff mit Manfred Giesen

Rund 80 Gäste nahmen am digitalen Bürgertreff mit Manfred Giesen teil.

Ich finde, dass unser Bürgertreff einen ausgezeichneten Austausch ermöglicht hat“, resümierte Dieter Maretzky, 1. Vorsitzender der Bürgervereinigung Rodenkirchen. Das Interesse sei erstaunlich stark gewesen. Es gab viele Fragen, die Manfred Giesen, soweit es ihm möglich war, beantworten konnte. Zahlreiche Anregungen und Bitten wurden seitens der Gäste an die Bezirksvertretung gerichtet. „Deutlich zu spüren war, wie groß der Bedarf nach Austausch, guter Diskussion und Zusammentreffen in der durch Beschränkungen geprägten Corona-Zeit ist“, bemerkte Maretzky. Deshalb wird die Bürgervereinigung Rodenkirchen in den nächsten Monaten weitere digitale Austauschmöglichkeiten zu unterschiedlichen Themen anbieten. Der nächste Online-Bürgertreff findet am Mittwoch, 13. Januar um 19.30 Uhr statt zum Thema „Corona und Psyche“. Dann spricht als Experte Dr. Christian Prüter-Schwarte, Chefarzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der LVR-Klinik. Mehr: digitaler-buergertreff-corona-und-psyche-mit-dr-prueter-schwarte

Der Vorstand der Bürgervereinigung dankte Manfred Giesen für seine Bereitschaft, als Gastredner am digitalen Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen teilzunehmen und auf die vielfältigen Fragen der Bürger Antworten zu geben. Mehr über Manfred Giesen, seine Vita und Prioritäten auf www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/digitaler-buergertreff-am-7-1-mit-rodenkirchens-neuem-bezirksbuergermeister-manfred-giesen

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

Zwei Rodenkirchen an Rhein und Weser: Verwechslung nicht ausgeschlossen!

Zwei Rodenkirchen an Rhein und Weser: Verwechslung nicht ausgeschlossen!

Ja, es gibt zwei Rodenkirchen und Verwechslung ist daher nicht ausgeschlossen. Uwe Stratmann, Journalist aus dem norddeutschen Rodenkirchen, genauer Stadland-Rodenkirchen, hatte die Idee: Im Magazin „Stadland im Blick“ verglich er die beiden Rodenkirchen. Nun gibt es keine Verwechslungsgefahr mehr. Zudem sind die Artikel spannend zu lesen! Vor allem hoffen nun Rodenkirchen am Rhein und an der Weser, dass beide Orte wieder zueinander finden. Denn es ist mittlerweile rund 50 Jahre her, dass sich die beiden Orte getroffen haben. Das Treffen wollen beide Rodenkirchen bald nachholen und die Freundschaft wieder festigen. Denn in der Vergangenheit gab es einige Besuche und Gegenbesuche, sogar ein Fußballspiel zwischen den beiden Rodenkirchen.

Verwechselungen gab es bereits etliche in der Vergangenheit zwischen dem Rodenkirchen in der Nähe der Nordseeküste und am Rhein. So erzählt Uwe Stratmann über eine Anekdote, die vor langer Zeit für Wirbel sorgte, über die man heute gewiss schmunzeln kann. „Als die Tankstelle in Rodenkirchen im Jahr 1987 umgebaut wurde, musste sie lange auf das neue Dach warten. Denn die beauftragte Lieferfirma hatte die Anlage irrtümlich nach Rodenkirchen bei Köln geliefert.“ Solche und ähnliche Geschichten gibt es einige, gewiss auch in Köln-Rodenkirchen.

Wie es sich in Rodenkirchen bei Köln lebt, das beschreibt Beatrix Polgar-Stüwe im „Stadland im Blick“ und hofft, dass die Freundschaft zwischen den beiden Orten mit gegenseitigen Besuchen bald stattfinden werden. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen wird auf jeden Fall mit dabei sein!

Wir danken Uwe Stratmann, dem Magazin „Stadland im Blick“ und der Kreiszeitung Wesermarsch, dass wir die zwei Seiten des Dezember 2020 Hefts auf unserer Webseite veröffentlichen dürfen.

Das andere Rodenkirchen                               Rodenkirchen am Rhein

© Stadland im Blick

Als PDF >>>

Rodenkirchen Weser und Rhein S. 8

Rodenkirchen Weser und Rhein Seite 9

Wissenwertes über Rodenkirchen (Stadland) gibt es auf www.stadland.de/

 

Digitaler Bürgertreff zu Corona und Weihnachten

Digitaler Bürgertreff zu Corona und Weihnachten

Der Lockdown light hat ausgedient, am Mittwoch geht Deutschland in einen harten Corona-Lockdown – und das vor Weihnachten! Als Experten für unseren digitalen Bürgertreff am 14.12.20 zum Thema “Weihnachten trotz Corona-Zeit” konnten wir Dr. Flügel-Bleienheuft, Facharzt für Innere in Rodenkirchen, gewinnen. Er ist Mitglied der Bürgervereinigung Rodenkirchen und Vorsitzender des Vorstands im Gesundheitsnetzwerk Köln Süd e.V.

Dr. med. Flügel-Bleienheuft

Dr. med. Flügel-Bleienheuft (Foto: Ulrike Fackert)

Der Abend war sehr informativ, spannend und  gelungen. Er bot den 32 Gästen viel Wissenswertes und ging auch auf verschiedene persönliche Sorgen und Herausforderungen ein. Viele Fragen wurden gestellt und wurden beantwortet. Dr. Bleienheuft gestaltet die digitale Veranstaltung sehr professionell, dennoch für alle leicht verständlich. In einer kurzen bebilderten Präsentation stellte er kurz den “Corona-Steckbrief” vor. Er erläuterte die verschiedenen Ansteckungswege, Symptome und Testmöglichkeiten – auch hier in Rodenkirchen. Danach gab er aus medizinischer Sicht praktische Anregungen, wie Familien das Weihnachtsfest in der Corona-Zeit für alle Beteiligten sicherer gestalten können. Auch wenn der Arzt kein allgemein gültiges Patentrezept für das Weihnachtsfest in der Familie geben konnte, nahmen alle Teilnehmer viel Informatives mit. Ein großes Dankeschön an unseren Referenten und an die interessierten Gäste des Zoom-Bürgertreffs der Bürgervereinigung Rodenkirchen. 

  Der Corona-Steckbriefzeigt die möglichen Symptome     Die A.H.A.L.C Regeln gegen Corona-Ansteckung

Testmöglichkeiten bei Verdacht auf Corona

 

Folien © Dr. Flügel-Bleienheuft

Dr. Christian Flügel-Bleienheuft ist Vorsitzender des Vorstands im Gesundheitsnetzwerk Köln Süd e.V. Infos hier: https://www.gks-gesundheitsnetz.de

So sah unser Zoom-Bürgertreff am Bildschirm aus:

Digitaler Bürgertreff zu Weihnachten trotz Corona