Volles Haus beim Bürgertreff zur Rheinspange A553

Volles Haus beim Bürgertreff zur Rheinspange A553

Muss die Rodenkirchener Brücke abgerissen und neu gebaut werden?

Rüdiger Däumer referiert zur Rheinspange beim Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen

Beim Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen ging es um das hoch­aktuelle Thema „Rheinspange A553“ und um den 8-spurigen Ausbau der Rodenkirchener Autobahnbrücke.

Über den Stand der aktuellen Planung berichtete als Experte Rüdiger Däumer, Projektleiter beim Landesbetrieb Straßenbau NRW. Köln wächst um viele Einwohner, auch im Um­land. Köln ist eine Pendler­stadt, deshalb ist der Ausbau der Infrastruktur für die Mobilität inzwischen mit hohen Prioritäten versehen. So wird das Land NRW eine Autobahnbrücke und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH eine kombinierte Bahn-Rad­fahrer/ Fußgängerbrücke zwischen Godorf und Wesseling bauen. Über die Trassenführungen wird noch diskutiert, aber 2020 sollen darüber die Entscheidungen fallen.

Viele Details der Planungen und die umfangreiche Bürgerbeteiligung und -information für die „Rheinspange A553“ stellte Projektleiter Rüdiger Däumer vor und beantwortete zahlreiche Fragen der rund 60 Teilnehmer. Da auch eine Null-Variante in den Diskussionsbeiträgen gefordert wurde, u.a. wegen des Klimawandels und Änderungen in der Mobilitätsnutzung, verwies Däumer auf die umfangreiche Verkehrsuntersuchung, auch für den Ausbau der Rodenkirchener Brücke. Er machte aber klar, dass eine Null-Variante nicht der Auftrag von Straßen.NRW sei, aber für alle Fälle berücksichtigt wurde.

Noch ist das Projekt in der Phase 1, bei der möglichen Linienführung. Zurzeit sind ca. sieben Varianten in der Diskussion. Daraus wird eine Vorzugsvariante herausgearbeitet. Der zweite Prozessschritt ist die Entwurfsplanung, die etwa zwei Jahre dauert. In der Entwurfsplanung wird in einem sogenannten Vorentwurf die Vorzugsvariante lage- und höhenmäßig ausgearbeitet. Gegenüber der Vorplanung sind in einem begrenzten Korridor noch Verschiebungen möglich. Die Entwurfsplanung dient zur verwaltungsinternen und fachtechnischen Prüfung. Sie legt den haushaltsrechtlichen Kostenrahmen fest und ist Grundlage für die Veranschlagung im Haushalt. Außerdem erfolgt der Nachweis der Flächeninanspruchnahme. Der genehmigte Vorentwurf ist die Grundlage für das Planfeststellungsverfahren. Beim dritten Prozessschritt handelt es sich um die Genehmigungsplanung und Planfeststellung, die mindestens ein Jahr dauert. In der Genehmigungsplanung wird der Vorentwurf weiterentwickelt und ergänzt. Dabei werden die rechtlich maßgebenden Details in ausreichender Genauigkeit dargestellt. Aus der Genehmigungsplanung müssen für alle im Planfeststellungsverfahren Beteiligten Art und Umfang der Betroffenheit erkennbar sein.

Straßenbauvorhaben wie die Rheinspange 553 dürfen nur gebaut werden, wenn der aus Zeichnungen, Berechnungen und Erläuterungen bestehende Plan vorher festgestellt ist. Dazu wird ein Verwaltungsverfahren in Form eines Planfeststellungsverfahrens durchgeführt. Die Durchführung des Verwaltungsverfahrens wird bei der zuständigen Anhörungs- bzw. Planfeststellungsbehörde von Straßen.NRW. beantragt. Nach einem umfassenden Anhörungsverfahren (Offenlage und Erörterung) entscheidet die Planfeststellungsbehörde schließlich über die Einwendungen und stellt den Plan fest, indem alle öffentlich-rechtlichen und privaten Belange unter- bzw. gegeneinander abgewogen werden. Die Planfeststellungsbehörde ist zurzeit die Bezirksregierung Köln.

Gegen den Planfeststellungsbeschluss kann Klage erhoben werden. Die Bestandskraft liegt vor, wenn der Planfeststellungsbeschluss unanfechtbar ist. Mit dem bestandskräftigen Beschluss erhält die Straßenbaubehörde die Zulassungsentscheidung für das Bauvorhaben: Ab diesem Punkt kann der Bau der Rheinspange in die Wege geleitet werden.

Britta Dierke zum 8-streifigen Ausbau der Rodenkichener Brücke / A4

Britta Dierke, Projektingenieurin beim Landesbetrieb Straßenbau NRW, referierte über den Sachstand zum 8-streifigen Ausbau der Autobahn zwischen AK Süd und AK Gremberg, insbe­sondere der Rodenkirchener Brücke und stellte in einen Überblick das geplante Beteiligungs­konzept vor. Auch sie beantwortete viele Fragen der anwesenden Gäste. Der Planungsprozess steht noch ganz am Anfang und bedingt eine Anpassung der vorhandenen Bauwerke oder deren Neubau, wenn notwendig. Der Satz „Der Verlauf des Ausbaus der A4 ist im Wesentlichen von der Lage des Ersatzneubaus für die Rheinbrücke abhängig“ verdeutlicht, dass alle Optionen geprüft werden, auch ein Neubau der Rodenkirchener Brücke, die als Denkmal geschützt ist, könnte möglich sein.

Eine Umweltverträglichkeitsstudie wurde im September 2019 beauftragt, ein Straßenplanerischer Variantenentwurf und die Tragwerksplanung wurden im August 2019 in Auftrag gegeben und die Verkehrsuntersuchung im Januar 2018, wobei sie von der endgültigen Lage von der Rheinspange abhängig ist. Die Varianten, die vertieft untersucht werden sollen, werden festgelegt (Bund-Länder-Abstimmungsprozess), nach dem Abstimmungsvorgang zur Umweltverträglichkeitsstudie wird die Vorzugsvariante festgelegt, anschließend Fertigstellung der Vorplanung, dann folgt ab ca. 2022 die Entwurfsplanung, 2024 die Genehmigungsplanung und 2026 die Ausführungsplanung & Bau.

Bildrechte der Graphiken:  Landesbetrieb Straßen.NRW

Fotos/Text: Dieter Maretzky

Weitere Infos auf: https://rheinspange.nrw.de/

Neujahrsempfang 2020

Neujahrsempfang 2020

Neujahrsempfang 2020 der Bürgervereinigung Rodenkirchen

v.l.: Mike Homann, Bezirksbürgermeister Rodenkirchen, Dieter Maretzky, 1. Vors. Bürgervereinigung Rodenkirchen, Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Wolfgang Behrendt, 2. Vors. und Jakub Wawrzyniak, Generalkonsul der Republik Polen.
Foto: Beatrix Polgar-Stüwe

Der Neujahrsempfang 2020 der Bürgervereinigung Rodenkirchen fand in der Alteburger Mühle statt auf Einladung des Generalkonsuls der Republik Polen, Jakub Wawrzyniak. Der historische Ort aus dem 18. Jahrhundert in Köln-Marienburg beherbergte früher die Handelsabteilung des Generalkonsulats der Republik Polen.

Zahlreiche Vereinsmitglieder, Gäste aus der Landespolitik, Ratsmitglieder der Stadt Köln, Bezirksvertreter von Rodenkirchen, Mitarbeiter der Verwaltung der Stadt Köln, Vertreter der Wirtschaft, Bürgervereine und Mitglieder der Stadtgesellschaft waren anwesend. Der Generalkonsul der Republik Polen Jakob Wawrzyniak, eröffnete den Empfang und sprach über die große Verbundenheit mit Köln.

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin Stadt Köln spricht auf dem Neujahrsempfang 2020

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin Stadt Köln
Foto: Beatrix Polgar-Stüwe

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hob in ihrem Grußwort die Wichtigkeit der bürgerschaftlichen Partizipation hervor, welche auch die Bürgervereinigung Rodenkirchen zum Wohle des Bezirkes ausübt. Sie lobte die ehrenamtliche Arbeit, die die Stadt lebenswert mache, Identität stifte und Solidarität schaffe. „Sie machen sich um das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt verdient“, dankte Henriette Reker dem Team der Bürgervereinigung Rodenkirchen. Die Oberbürgermeisterin übermittelte ihren besonderen Dank für die Gastfreundschaft des Generalkonsul Jakub Wawrzyniak und der Bürgervereinigung. Sie hob hervor, dass der Zivilgesellschaft in Köln die Tore geöffnet würden und lobte die erstklassige Zusammenarbeit zwischen Köln und Polen.

Dieter Maretzky und Wolfgang Behrendt (2. Vorsitzender) sprachen in ihrem Dialog zuerst Themen an, die sich für die Bürger des Kölner Südens zur Zufriedenheit entwickelt hatten. Sie äußerten sich anerkennend, dass endlich das lang verfolgte Ziel der Rettung des Naturschutzgebietes Sürther Aue erreicht sei. Sie freuten sich, dass nun bald der erste Spatenstich für den Bau der Ortsumgehung Meschenich beginnen wird. Aber für die Jugendlichen in Rodenkirchen gebe es noch keinen Ort, wo sie unter sich sein können. Infrastruktur, Schulen, Sürther Feld und das Hallenbad waren weitere wichtige Themen, die angesprochen wurden.

Konsul Jakub Wawrzyniak, Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Dieter Maretzky auf dem Neujahrsempfang 2020

Konsul Jakub Wawrzyniak, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Dieter Maretzky Foto: Laura Maretzky

Dieter Maretzky trägt sich in das Buch des Bezirks Rodenkirchen ein mit Mike Homann und Wolfgang Behrendt

Dieter Maretzky trägt sich in das “Rote Buch” des Bezirks Rodenkirchen ein. Foto: Beatrix Polgar-Stüwe

Eine besondere Überraschung und Ehrung hatte Mike Homann, Bezirksbürgermeister für Dieter Maretzky vorgesehen. Homann lobte das 40jährige große Engagement des 1. Vorsitzenden und hatte eigens das „Rote Buch“ des Stadtbezirks Rodenkirchen mitgebracht. Er bat Dieter Maretzky, sich in das Buch einzutragen. Minutenlang gab es Applaus für diese besondere Ehrung.

Als Gastgeber sorgte das Generalkonsulat der Republik Polen für ein original polnisches Buffett unter anderem mit einer köstlichen Barszcz (Rote-Bete-Suppe) und gefüllten Piroggen. Generalkonsul Jakub Wawrzyniak und Vizekonsulin Anita Mikolajczak freuten sich über das große Interesse der Gäste des Empfangs. Die freundschaftliche, charmante Art der Gastgeber wurde von allen Gästen sehr gelobt. Polen und Deutschland verbindet die gemeinsame Geschichte und somit eine Verpflichtung, sich gemeinsam für ein Miteinander einzusetzen.

Dieter Maretzky dankte Generalkonsul Wawrzyniak, Vizekonsulin Mikolajczak und dem Team für die große Unterstützung sowie dem Vorstand der Bürgervereinigung für ihre Hilfe beim Neujahrsempfang. Er sagte: “Wir hoffen und wünschen uns, dass unserer Nachbarland Polen sich weiterhin für Europa, Gerechtigkeit und für den Frieden einsetzt. Denn das ist für unsere gemeinsame Zukunft in Europa und unsere gemeinsame Sicherheit von größter Bedeutung.”

 

Vorstand Bürgervereinigung Rodenkirchen

Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen auf dem Neujahrsempfang
Foto: Laura Maretzky

 

Konsul Jakub Wawrzyniak bei seiner Ansprache au dem Neujahrsempfang 2020

Konsul Jakub Wawrzyniak bei seiner Ansprache
Foto: Beatrix Polgar-Stüwe

Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang vom Duo „Bridges“ Alexandra Stegh (Gesang) und Olaf Absalon (Gitarre). Sie sangen stimmungsvoll polnische und international bekannte Lieder.

Das Duo Bridges sorgte für die Musik auf dem Neujahrsempfang 2020 der Bürgervereinigung Rodenkirchen

 

 

 

 

 

 

 

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In eigener Sache: Online-Anmeldeverfahren Veranstaltungen

In eigener Sache: Online-Anmeldeverfahren Veranstaltungen

Für Veranstaltungen haben wir ein modernes Online-An­mel­de­verfahren auf unserer Homepage entwickelt. Die gleichzeitigen Anmeldungen auf Papier-Listen in der Buchhandlung und auf unserer Homepage haben zu Problemen und viel Mehrarbeit geführt. Deshalb hat der Vorstand beschlossen, künftig An­mel­dun­gen zu kostenpflichtigen Veranstaltungen nur in einem Online-Warenkorb-System anzubieten. Für Sie hat das den Vor­teil, dass Sie sich bequem von zu Hause mit wenigen Klicks zu einer Veran­stal­tung anmelden können. Zudem erhalten Sie sofort eine Bestätigung/Quittung per E-Mail zum Ausdrucken mit allen Angaben zur Veranstaltung. Sie müssen aber auf den Link in der E-Mail klicken! Das Bestellsystem erkennt, ob die Ver­anstaltung ausgebucht ist. Dann ist keine Anmeldung mehr möglich oder nur eine geringere Kartenzahl bestellbar, außer es sagen Teilnehmer später ab.

Hier eine kostenlose, unverbindliche  >>> Test-Veranstaltungsanmeldung zum Probieren.

Wir haben für Sie einen bebilderten >>> Leitfaden erstellt.  Am 9. April 2019 haben wir Ihnen auf unserer Mitgliederversammlung die neue Anmeldemöglichkeit vorgestellt.

WICHTIG: Sie erhalten immer eine Bestätigung per Mail. Hier in dieser E-Mail müssen Sie auf das Wort LINK klicken. Ohne klicken, keine Bestellung!

 

Hilfe in der Buchhandlung und bei Juwelier Behrendt

Keine Sorge. Wer sich mit dem Computer nicht so gut auskennt oder keine E-Mail hat, kann die Hilfe der Mitarbeiter in der Buchhandlung Mayerschen Köhl in Anspruch nehmen und die Anmeldung dort tätigen. Neu: Zusätzlich hilft bei Ihrer Anmel­dung auch bei Juwelier Behrendt am Maternusplatz. Sie können auch jemanden aus der Familie/aus dem Bekanntenkreis bitten, die Anmeldung für Sie zu übernehmen. Bitte lassen Sie sich möglichst die E-Mail-Bestätigung ausdrucken oder notieren den Termin in Ihrem Kalender.

Das Bestellsystem ist sehr einfach und übersichtlich. Es läuft über unsere Homepage www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/ und dort auch im Terminkalender beim jeweiligen Monat auf www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/events.

Sie sehen eine Veranstaltung. Sie klicken auf der Homepage auf „Anmelden“. Sie können bis zu 4 Eintrittskarten/Reservierungen im Warenkorb tätigen.

Möglichkeit 1 im Bestellsystem: Zahlart: Überweisung/Rechnung

Das bedeutet, beim Mitglied werden die Kosten abgebucht. Das Nicht-Mitglied (Gast) zahlt vor Ort.

Möglichkeit 2 im Bestellsystem: Sie wählen Lastschrift. Dann müssen Sie Ihre Bankverbindung angeben und helfen uns bei der Abwicklung. IBAN bitte ohne Leerzeichen und BIC angeben.

Der Warenkorb läuft über unsere Vereinssoftware Sewobe. Er entspricht den Anforderungen des Datenschutzes. Mit jeder Kartenbestellung erhalten Sie in Ihrem persönlichen E-Mail-Postfach eine Bestätigung. Der letzte und wichtigste Schritt: Sie müssen auf den Link in Ihrer E-Mail klicken. Ohne Klick auf den Link, keine Bestellung! Dann erst sehen Sie am Bildschirm, dass Ihre Buchung erfolgreich war. AGB und Widerruf liegen als Anhang unserer Mail bei.

Änderung: Sie können Ihre Anmeldung 1 Woche vor der Veranstaltung stornieren/widerrufen. Dann können andere nachrücken. Anmeldungen, die Sie nicht 1 Woche vorher als E-Mail-Antwort in Ihrer Bestätigungsmail absagen, werden Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern (Gästen) in Rechnung gestellt bzw. abgebucht. Sollten Sie Ihre Anmeldungsbestätigung verloren habe, senden Sie Ihre Absage per Mail an events@buergervereinigung-rodenkirchen.de

Nachwievor haben Sie bei kostlosen Veranstaltungen die Möglichkeit, wenn so ausgewiesen, sich über unsere E-Mail-Adresse events (at) buergervereinigung-rodenkirchen.de anzumelden.

Für Ihre Fragen und Anregungen stehen die Vorstandsmitglieder Dieter Maretzky, Wolfgang Behrendt, Silvia Behrendt (abends) und Beatrix Polgar-Stüwe auch telefonisch zur Verfügung.

Karneval in Rodenkirchen: Bürgervereinigung mit Bierwagen am Maternusplatz

Karneval in Rodenkirchen: Bürgervereinigung mit Bierwagen am Maternusplatz

Karnevalssonntag, am 23. Februar 2020 hat die Bürgervereinigung Rodenkirchen wieder einen Bierwagen am Maternusplatz. Unter dem Motto „Drink doch eine met“ laden wir alle Karnevalisten am Tag des Rodenkirchener Karnevalszugs herzlich zum Bierwagen ein. Ab 12.30 Uhr sind alle Jecken willkommen. Es gibt Kölsch, Selters und Limonaden zu volkKarneval in Rodenkirchen mit Toiletten gesponsert von der Bürgervereinigung Rodenkirchenstümlichen Preisen und auch Sitzplätze rund um den Stand. Am Bierwagen bietet sich eine gute Gelegenheit, sich vor und nach dem Zug mit Freunden zu treffen und mit dem Vorstand der Bürgervereinigung zu plaudern.

Wir lassen – wie im letzten Jahr – Toiletten aufstellen am Maternusplatz und entlang des Zugwegs, die von allen Besuchern genutzt werden können. Die Toilettenkabinen werden aus den Erlösen des Stands und aus Mitteln der Bürgervereinigung Rodenkirchen gesponsert. Sie sind mit verschiedenen lustigen Plakaten beschildert.

Aktuelles zum Karnevalszug 2020 in Köln-Rodenkirchen gibt es auf www.karneval-rodenkirchen.de/Zugteilnahme/Aktuelles-zum-Zug-2020/index.php/

 

 

 

 

 

 

Führung Römisch-Germanisches Museum im neuen Domizil am 28.2

Führung Römisch-Germanisches Museum im neuen Domizil am 28.2

Im früheren Belgischen Haus befindet sich nun das Römisch-Germanische-Museum in Köln

Römisch-Germanisches Museum im ehemalige Belgische Haus (Foto: U. Hölz)

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt am Freitag, 28. Februar 2020 um 16 Uhr zu einer besonderen Führung ins Römisch-Germanische Museum (RGM) ein. Im November 2019 bezog das RGM ihr Interimsquartier im ehemaligen „Belgischen Haus“ am Neumarkt in der Cäcilienstraße. Das Museum musste umziehen, weil das Stammgebäude neben dem Dom in den kommenden sechs Jahren saniert wird.

Anmeldung: Hier klicken

Die Führung leitet die in Rodenkirchen wohnende Dr. Friederike Naumann-Steckner mit größter Expertise. Denn bis zu ihrem Ruhestand im März 2919 war sie stellvertretende Direktorin am Römisch-Germanischen Museum in Köln. Die Archäologin präsentiert unserer Gruppe die schönsten Ausstellungsstücke und gewährt auch Einblicke in das denkmalgeschützte 1950 gebaute „Belgische Haus“.

Repräsentative Auswahl aus der römischen Zeit im Belgischen Haus

Exponate im Römisch-Germanischen Museum

Exponate im Römisch-Germanischen Museum (Foto: U. Hölz)

Das Römisch-Germanische Museum besitzt nicht nur viele Stücke zur Geschichte Kölns und des Umlandes von der Ur- und Frühgeschichte bis zum Mittelalter, es hat auch die weltweit größte Sammlung an römischen farbenprächtigen Gläsern. Im neuen Übergangsdomizil steht nun deutlich weniger Fläche zur Verfügung, um alle Objekte, die derzeit in den Depots lagern, zu zeigen.

Daher wird nun eine kleine, aber besonders repräsentative Auswahl der insgesamt mehr als zehn Millionen Objekte den Besuchern gezeigt. Schwerpunktmäßig zählen zu den Objekten Funde aus römischer Zeit, die in Köln ausgegraben wurden. Hinzu kommen historische Luxus- und Handelsgüter, Kunsthandwerk und Alltagsgegenständen, die nun ein neues Dach über dem Kopf erhielten.

Zugleich ermögliche die neue Präsentation auch einen anderen Blick auf die Dinge, schrieb das RGM in einer Presseinformation. Das finge schon auf dem Bürgersteig an – durch große Schaufenster können Passanten beim Shoppen einen Blick auf Ausgrabungen aus Köln werfen. „Köln ist die einzige Millionenstadt in Deutschland mit 2000 Jahren Stadtgeschichte“, sagte RGM-Direktor Prof. Dr. Marcus Trier. „Und wir haben die Taschen – zumindest archäologisch – mehr als voll.“

RGM nun im früheren Belgischen Haus

lm Februar 1950 wurde das „Belgische Haus“ als erstes ausländisches Kulturinstitut in Köln eröffnet. Der von Johannes Schüller entworfene und von dem Innenarchitekten Hans Hansen ausgestattete Bau verfügte neben Büros für die Verwaltung auch über Räumlichkeiten für Ausstellungen, einen Vortrags- und Kammermusiksaal und eine Bibliothek.

Ort: RGM im ehemaligen „Belgischen Haus“, Cäcilienstraße 46, 50667 Köln

Um 15.45 Uhr, Beginn 16 Uhr

Eintritt 6 Euro (vor Ort zahlen), Führung ohne Kosten, Nicht-Mitglieder zahlen einen Aufpreis über 5 €.

Teilnehmer: maximal 25 Personen

Anmeldung: Hier klicken

Führung Max Ernst Museum in Brühl am 12.3.: Wundervolle Liebesgeschichte

Führung Max Ernst Museum in Brühl am 12.3.: Wundervolle Liebesgeschichte

Max Ernst und Dorothea Tanning

Max Ernst und Dorothea Tanning, 1948, Foto: Robert Bruce Inverarity mit freundlicher Genehmigung des Max Ernst Museum Brühl des LVR

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt ins Max Ernst Museum nach Brühl ein. Am Donnerstag, 12. März 2020 um 15 Uhr schauen wir uns die Neupräsentation der 36 „D-paintings“ von Max Ernst im Brühler Museum an. Was hat es mit dem „D“ auf sich? Jedes Jahr schenkte Max Ernst seiner vierten Frau, der amerikanischen Künstlerin Dorothea Tanning, zum Geburtstag ein Werk, in dem er fast immer den Buchstaben „D“ für Dorothea versteckte, ein sogenanntes „D-painting“.

Daher behandelt die Ausstellung vor allem die kreative Liebesgeschichte in Form der 36 Geburtstaggeschenke, die Max Ernst für seine Frau Dorothea Tanning (1910–2012), malte. Ergänzt wird das Ensemble mit Porträtaufnahmen und erstmals veröffentlichte Dokumente seiner Ehefrau.

Anmeldung erforderlich: Hier anmelden

Treffpunkt: 14.45 Uhr im Max Ernst Museum, Comesstr. 42/Max-Ernst-Allee 1, 50321 Brühl

Start: 15 Uhr

Dauer 1 Stunde

Eintritt 7 Euro (ab 10 Personen 6 €)

Führung 4 Euro, maximal 25 Personen

Max Ernst Museum Brühl