Andy Warhol Now – Zwei geplante Führungen im Februar

Andy Warhol Now – Zwei geplante Führungen im Februar

Andy Warhol Selbstportät

Self-Portrait 1986
Tate, © 2020 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. Licensed by Artists Rights Society (ARS ), New York

Soweit im Februar wieder möglich, bietet die Bürgervereinigung Rodenkirchen zwei Führungen durch die mit großer Spannung erwarteten „Andy Warhol Now“-Ausstellung im Museum Ludwig an.

Für Mittwoch, 10.2. und Mittwoch 17.2.2021 hat die Bürgervereinigung eine Führung durch die Ausstellung mit Mareike Fänger vereinbart. Beginn der einstündigen Führung ist jeweils um 14.30 Uhr. Zum Datum der Reservierung waren Corona-bedingt neun Personen für eine Führung zugelassen. Daher sind Änderungen vorbehalten.

Anmeldung 10.2.21 Hier anmelden 10.2. Andy Warhol

Anmeldung 17.2.21 Hier anmelden 17.2. Andy Warhol

Andy Warhol gilt unbestritten als der bekannteste Vertreter der Pop Art. Seine Motive wie Marilyn, Campell‘s Suppendose oder Coca-Cola-Flaschen kennt jeder. Dreißig Jahre nach seiner letzten Retrospektive in Köln stellt die Ausstellung Andy Warhol als einen Künstler vor, dessen innovatives Schaffen es neu zu entdecken gilt.

Andy Warhol

„Altered Image“ 1981 von Christopher Makos, Foto: Christopher Makos, makostudio.com, 1981

The King of Pop-Art: Andy Warhol

Andy Warhol (*1928 in Pittsburgh, † 1987 in New York) hat mit seiner Persönlichkeit Menschen in seinen Bann gezogen, aber auch polarisiert. Seine Kunst hat ein ganzes Zeitalter geprägt. Auch seine Annäherung zur Welt des Kommerz, der Werbung, Mode, Celebrities, seine Faszination für populäre Massenkultur und alternative Lebensführung machten ihn erfolgreich. Unverkennbar wurden seine farbenfrohen Siebdruckbildern zum Inbegriff der neuen Pop-Art-Bewegung. Aber Warhol hielt gleichzeitig der amerikanischen Gesellschaft einen Spiegel vor. Er steht bis heute für eine diverse, queere Gegenkultur, die er in seinem New Yorker Studio, der Factory auslebte. Im Jahr 1967 produzierte er mit The Velvet Underground & Nico das Debütalbum der experimentellen Rockband The Velvet Underground mit der Sängerin Nico Päffgen aus Köln. Das Album gilt als eines der bedeutendsten Alben der Musikgeschichte.

Die groß angelegte Ausstellung nimmt mit über 100 Werken in vielfältigen künstlerischen Medien diese Spur auf. Sie beleuchtet Warhols künstlerische Praxis vor dem Hintergrund drängender gesellschaftlicher Fragen. Berühmte Schlüsselwerke wie die Elvis Presley-Reihen oder die Farbvariationen eines Elektrischen Stuhls sind ebenso vertreten wie weniger beachtete Aspekte, die einen aktuellen Blick auf einen Künstler in einer Zeit politischer und kultureller Umbrüche ermöglichen.

„Andy Warhol Now“ ist eine Kooperation des Kölner Museum Ludwig und der Londoner Tate Modern.

Termine und Kosten:

Führung 10.02.21, 14.30 bis 15.45 Uhr, Treffpunkt: 14.15 Uhr, 5 € (Mitglieder/Nicht-Mitglieder + 5 €)) für die Führung, Eintritt 13 €

Führung 17.02.21, 14.30 bis 15.45 Uhr, Treffpunkt: 14.15 Uhr, 5 € (Mitglieder/Nicht-Mitglieder + 5 €)) für die Führung, Eintritt 13 €

Ort: Museum Ludwig Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

Der Nikolaus kommt zu Dir per Zoom ins Haus! Kinder-Videochat in Rodenkirchen am 6. Dezember

Der Nikolaus kommt zu Dir per Zoom ins Haus! Kinder-Videochat in Rodenkirchen am 6. Dezember

Der Nikloaus kommt per Zoom

Am 6.12. um 15 Uhr kommt der Nikolaus per Zoom zu den Kindern in Rodenkirchen!

Die Corana-Krise macht auch vor unserem Nikolaus nicht halt. Leider kann er Euch Kinder dieses Jahr nicht auf dem Maternusplatz persönlich begrüßen. Aber der Nikolaus der Bürgervereinigung Rodenkirchen ist modern. Er kommt mit dem Engelchen per Video-Chat zu Euch Kindern im Kölner Süden. Der Live-Chat aus dem „Homeoffice“ des Nikolaus findet am Sonntag, 6. Dezember 2020 um 15 Uhr statt.

 

Es geht ganz einfach: Klicke am 6.12. kurz vor 15 Uhr auf den Link

https://us02web.zoom.us/j/82050533079?pwd=NGNwUEltTmlMRWlaZDJyTmFCRE9FUT09

Der Nikolaus kommt dieses Jahr per Zoom zu den Kindern in Rodenkirchen

Der Nikolaus und das Engelchen bei der Kutschenfahrt durch Rodenkirchen im letzten Jahr. Am 6.12.20 kommt er per Zoom zu den Kindern

Dann lassen der Nikolaus (hier auf dem Bild vom letzten Jahr) oder sein Moderator Dich in das vorweihnachtliche Zoom-Meeting ein und begrüßen Dich. Auch das Engelchen ist dabei.

Du bereitest dem Nikolaus Freude mit einem Gedicht oder einem schönen Lied. Jedes Kind, das mit dem „Heiligen Mann“ gesprochen hat, kann sich vom 7. bis 12.12. einen leckeren Schoko-Nikolaus beim 2. Vorsitzenden der Bürgervereinigung Rodenkirchen im Juweliergeschäft Behrendt (Maternusstraße 14a, Rodenkirchen) abholen.

Falls es technisch nötig sein sollte und Zoom danach fragt: Die Meeting-ID lautet 820 5053 3079, der Kenncode ist 064848.

 

Gelungene Premiere: Erste digitale Mitgliederversammlung der Bürgervereinigung Rodenkirchen

Gelungene Premiere: Erste digitale Mitgliederversammlung der Bürgervereinigung Rodenkirchen

Erste Zoom-Mitgliederversammlung der Bürgervereinigung Rodenkirchen

Der Vorstand der Bürgervereinigung in der ersten digitalen Mitgliederversammlung am 12.11.20

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. hat am 12. November 2020 ihre erste digitale Mitgliederversammlung abgehalten. Aufgrund der aktuellen Corona-Regeln und bestehenden Versammlungsbeschränkungen hatte der Vorstand entschieden, zu einer Mitgliederversammlung in einer Video-Konferenz einzuladen. Die Mitglieder hatten die Alternative: Sie konnten entweder live an der Online-Versammlung teilnehmen oder ersatzweise vorab schriftlich anhand aller Tagungsunterlagen ihre Mitgliederrechte ausüben.

Zahlreiche Mitglieder bevorzugten die schriftliche Antwort per Formular. Im elektronischen Konferenzsystem Zoom nahmen 28 Mitglieder teil und gaben ihr Votum in der elektronischen Mitgliederversammlung ab. Der Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen wurde einstimmig mit insgesamt zwei Enthaltungen für das Geschäftsjahr 2019 entlastet.

Positive Resonanz auf digitale Mitgliederversammlung

Das Format digitale Mitgliederversammlung stieß bei den Anwesenden und den Vorstandsmitgliedern einhellig auf sehr positive Resonanz und ermöglichte eine rege Diskussion. „Obwohl ich erst sehr skeptisch war, ob eine solche Online-Versammlung gut zu handhaben ist, haben wir bewiesen, dass es auch digital ausgesprochen gut laufen kann,“ bekräftigte Dieter Maretzky, 1. Vorsitzender der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. „Denn durch unsere Online-Konferenz haben wir eine erfolgreiche Möglichkeit gefunden, ohne Präsenzveranstaltung den Kontakt zu unseren Mitgliedern zu wahren, uns rege auszutauschen, Fragen zu beantworten und darzustellen, was unseren Verein bewegt.“

Der Vorsitzende dankte seinen Vorstandskollegen Wolfgang Behrendt, den Co-Moderatorinnen Silvia Behrendt und Beatrix Polgar-Stüwe für die intensive inhaltliche und technische Vorbereitung der elektronischen Mitgliederversammlung. Als 2. Vorsitzender moderierte Wolfang Behrendt den Abend und führte gekonnt durch die Sitzung. Dieter Maretzky eröffnete die Videokonferenz mit dem Rechenschaftsbericht des Vorstands. Silvia Behrendt stellte als Schatzmeisterin den detaillierten Finanzbericht 2019 vor.  Kassenprüfer Dr. Peter Wohlleben legte seinen Prüfbericht für das Geschäftsjahr 2019 schriftlich eingeblendet vor. Zudem wurde der Bericht, der keine Beanstandungen ergab, verlesen.

Rechenschaftsbericht des Vorstands

In seinem Rechenschaftsbericht für den Vorstand berichtete Dieter Maretzky über die Themen und Aktivitäten im vergangenen und laufenden Jahr. Besonders hob er den Erfolg beim Erhalt des Naturschutzgebiets „Sürther Aue“ hervor und die endgültigen Absage des Hafenausbaus Godorf. Das Thema beschäftigt die Bürgervereinigung Rodenkirchen seit dem Jahr 1986. Noch ungeklärt sei allerdings die umstrittene Ansiedlung der Schrottfirma Steil im Hafengebiet. Zum Abriss und Neubau des Rodenkirchener Rathauses zeigte Maretzky nur vorsichtigen Optimismus, ob das neue Rathaus in einem überschaubaren Zeitrahmen vollendet würde. Als besondere Highlights hob der Vorsitzende das von der Bürgervereinigung restaurierte Wegekreuz „An den vier Linden“ hervor, die Anschaffung von zwei Parkbänken im Weißer Bogen sowie im südlichen Rodenkirchen und die Produktion eines Films über die Maternus-Kirche zum Tag des Denkmals, der nur online stattfinden konnte.

Zudem wurde ein neuer Infoflyer für den Verein gestaltet und gedruckt. Er liegt zum Mitnehmen im Juweliergeschäft Behrendt aus. Anstelle des traditionellen Neujahrsempfang, der seit Jahren immer im Januar an einem besonderen Ort stattfindet, plant die Bürgervereinigung eine besondere Videoproduktion mit Rück- und Ausblicken. Hier zum kompletten Rechenschaftsbericht.

Weitere Themen und Diskussion der digitalen Mitgliederversammlung

Nach dem offiziellen Teil entstand eine rege Diskussion mit Wortmeldungen, die zuvor eher selten war bei Präsenzmitgliederversammlungen. Ein Mitglied begrüßte, dass er nun anhand der Zoom-Videofotos sehen könne, dass es der Bürgervereinigung offensichtlich gelungen sei, auch jüngere Rodenkichener/innen für eine Mitgliedschaft und Mitarbeit zu begeistern. Ein anderes Mitglied dankte der Bürgervereinigung Rodenkirchen, dass ihr trotz der derzeitigen Pandemie-Beschränkungen erfolgreich gelungen sei, das Vereinsleben mit verschiedenen Aktivitäten und aktuellen Informationen aufrechtzuhalten.

Blumenbeete Hauptstraße

Ehrenmitglied und ehemaliger Schatzmeister Hanspeter Hienzsch fragte nach dem Stand der Dinge bei der Gestaltung der Blumenbeete entlang der Hauptstraße. Jürgen Müller vom Vorstand berichtete, dass auch in Zukunft die Beete von der Bürgervereinigung bepflanzt werden. Der Vorstand habe aber beschlossen, dieses Jahr – auch Corona-bedingt – die Pflege in die Hände der Gärtnerei Jürgl auszulagern und den Zuschuss der Stadt Köln für eine pflegeleichte, professionelle Neuanlage zu nutzen. Ende November, spätestens im Dezember würden die Beete fertig erstellt sein, so Jürgen Müller.

Verzögerungen bei Terminen im Rathaus Rodenkirchen

Ein Mitglied fragte, ob sich die Corona-bedingten langen Verzögerungen im Rathaus Rodenkirchen entspannt hätten. Trotz mehrfacher Versuche sei es ihm nicht gelungen, telefonisch einen Termin im Rathaus auszumachen. Dieter Maretzky bestätigte, dass es beim Schalterdienst im Rodenkirchener Rathaus zu Verzögerungen kommen kann, da zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden vor allem online oder telefonisch Termine vereinbart werden. Zudem können laut Stadt Köln derzeit noch nicht für alle Dienstleistungen elektronisch Termine vereinbart werden. Wann wieder alle Dienststellen den Betrieb fürs Publikum anbieten können, sei leider nicht bekannt und von den Entwicklungen der Covid-19-Situation abhängig.

Der Vorsitzende dankte allen Gästen und Beitragenden für ihre aktive Teilnahme sowie Unterstützung. Er wünschte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gute Gesundheit und hoffte, dass man sich bald wieder persönlich treffen könne. Besonders dankte er der Schriftführerin Iris Ebel-Philippi für die Führung des Protokolls.

In einer kurzen Nachbesprechung im Vorstandskreis kam man überein, dass sich das Format der Videokonferenz bewährt habe. Daher wolle man in Kürze eine Online-Veranstaltung planen mit Gastrednern zu aktuellen Themen, die Rodenkirchener Bürgerinnen und Bürger bewegen.

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

Neuer Flyer 2020

Neuer Flyer 2020

Neuer Flyer Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V.Unser neuer Flyer enthält in kompakter Form alle Informationen zum Engagement der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V.

Sie finden im neuen Flyer aktualisierte Informationen über

  • unsere Themen im Bezirk Rodenkirchen
  • unsere Ziele für den Bezirk Rodenkirchen
  • unsere Aktionen
  • und warum Sie Mitglied werden sollten

 

Neuer Flyer Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V.Als zusätzlichen Einleger gibt es in der Druckversion zum Ausfüllen den Mitgliedsantrag, das Sepa-Lastschrift-Mandat und die Einwilligung zum Datenschutz.

Unsere Devise: Gemeinsam leben – Gemeinsam gestalten – Gemeinsam verändern ist geblieben.
Denn bereits seit 1964 vertreten wir die Interessen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in Rodenkirchen und im Kölner Süden.
Wir setzen und ein, kritisch, konstruktiv und überparteilich.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten.
Wer die Beitrittserklärung am PC oder handschriftlich ausfüllen und unterschreiben möchte, findet diese drei Blätter als PDF auf www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/beitrittserklaerung

 

18. Kunstmeile Rodenkirchen: Absage Führung mit Bürgervereinigung

18. Kunstmeile Rodenkirchen: Absage Führung mit Bürgervereinigung

Leider müssen wir die Führung am 31.10. anlässlich der 18. Kunstmeile in Rodenkirchen wegen der aktuellen Corona-Bestimmungen absagen. Der Vortrag am 8.11. in der Weinkiste muss ebenfalls abgesagt werden. Die Kuratorin Alexa Jansen wird versuchen, diesen Termin in den Dezember zu verschieben. Sobald es einen neuen Termin für den Vortrag in der Weinkiste gibt, werden wir Sie hier informieren.

Abgesagt: KunstmeilenFührung am 31.10. mit Kuratorin

Die Führung am Samstag, 31. Oktober 2020 mit Kuratorin Alexa Jansen in der Zeit zwischen 11 und 13 Uhr zu ausgewählten Ausstellungsorten auf der Kunstmeile muss leider entfallen.

Abgesagt/Verschoben: Vortrag am 8.11. “Et kölsche Büdchen” 

Führung Kunstmeile 2020 Rodenkirchen

Foto: © Nicole Compère “Kölsches Büdchen” aus der Serie Kioske-Insellichter

Leider muss der der Vortrag von Stadtführer Bruno Knoop und Künstlerin Nicole Compère um Kiosk-Kulturgeschichte: Et kölsche Büdchen – Heimat op dr Eck am Sonntag, 8. November 2020 um 16 Uhr abgesagt werden. Soweit möglich, werden wir versuchen, den Termin in den Dezember zu verschieben.

 

 

 

Der gedruckte Katalog zur 18. Kunstmeile liegt in Geschäften in Rodenkirchen aus. Digital zu blättern auf https://treffpunkt-rodenkirchen.koeln/kunstmeile-2020

Wegekreuz „An den Vier Linden“ frisch restauriert

Wegekreuz „An den Vier Linden“ frisch restauriert

Übergabe Wegekreuz in Rodenkirchen nach Restaurierung

Restaurator Stefan Gloßner (m.) übergibt das wiederhergestellte Wegekreuz an Dieter Maretzky (l.) und Jürgen Müller (r.) aus dem Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen. Foto: Jutta Maretzky

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen ist seit 1977 Pate des Ensembles der vier Linden und des Wegekreuzes. Verschiedene Maßnahmen zur Substanzerhaltung des Wegekreuzes wurden nun nötig. Denn im Laufe der Zeit entstanden verschiedene Schäden durch Risse und Verwitterung an dem Denkmal. In Absprache mit dem Amt für Denkmalschutz der Stadt Köln übernahm die Bürgervereinigung Rodenkirchen die Kosten für die nötigen Restaurierungsarbeiten und betreute die Restaurierung. Am 16. Oktober 2020 übergab nun der ausführende Diplom-Restaurator Stefan Gloßner das erfolgreich wiederhergestellte Kreuz an Dieter Maretzky und Jürgen Müller aus dem Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen.

Zur Geschichte des Wegekreuz “An den Vier Linden”

Bereits Ende der 1970ger Jahre erfolgte die erste sachgemäße Sicherung des Denkmales durch einen Restaurator. Nachdem 1990 die alten Linden wegen fehlender Standsicherheit gefällt werden mussten, ließ im Jahr 1993 die Bürgervereinigung mit Hilfe einer Stiftung und der Förderung durch die Bezirksvertretung Rodenkirchen neue Bäume in einer beachtlichen Größe pflanzen.

Das Wegekreuz in der Straße „An den vier Linden“ wurde 1840 errichtet. Es besteht aus rotem Sandstein. Die Inschrift „Jos. Manbach fec.“ am Sockel ist heute kaum mehr lesbar: Nachweisbar ist aber ein ähnliche Name: Johann Joseph Mannebach, der nach seiner Steinmetz- und Bildhauerausbildung zunächst in Wien tätig war, bevor er in Köln ein Atelier für Bildhauerarbeiten eröffnete. Laut Kölner Adressbücher hatte er 1822 bis 1835 eine Werkstatt in der Severinstraße 203. Als er im Alter von 67 Jahren verstarb, ging seine Werkstatt an seinen Sohn, den Bildhauer Johann Louis Peter Mannebach (1797–1842) über.

In einer Niederschrift vom 11. März 1968 berichtet der Beigeordnete Franz Josef Fleissig (Gemeinde Rodenkirchen) über ein Gespräch mit Landwirt Anton Einhoff. Dieser erzählte, dass es sich um ein Feldkreuz handele, das an dieser Stelle wegen eines bestimmten Ereignisses errichtet worden wäre. In der Regel wird es aus Anlass eines Unfalles oder Mordes zum Gedenken aufgestellt.

Der Hauptlehrer Joseph Wirtz aus Godorf schrieb in seinem Heft „Aus Rodenkirchens Heimatgeschichte“, dass es sich um das „Linnartz-Kreuz“ handele. Der Linnartzhof, heute in Wohnungen umgewandelt, liegt nahe an der Römerstr. (Denkmalverzeichnis: Hofanlage Lennartzhof, Römerstr. 85). Je nach dem Eigentümer änderte sich der Name: So hieß er einmal Hof Röttgen zu Schillingsrott (später Lennartzhof). Das einzige Hofgut aus alter Zeit, Gut Schillingsrott, eine der letzten historischen Hofanlagen in Rodenkirchen, wurde 1997 zu Wohnzwecken umgebaut. Bis dahin bestand die Anlage aus dem Herrenhaus, einem Südtrakt sowie aus den Nord- und Osttrakten. Sie hatte eine Grundstücksgröße von 7000 Quadratmetern.

Restaurierung 2020

So sah das Wegekreuz vor der Restaurierung aus

Wegekreuz vor der Restaurierung

Wegekreuz nach der Restaurierung

Wegekreuz nach der Restaurierung

Über den zuständigen Sachbearbeiter Roland Krapp vom Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege erhielt die Bürgervereinigung den Kontakt zu Diplom-Restaurator Stefan Gloßner aus Bergisch Gladbach.  Er prüfte den Zustand des Denkmales und erstellte ein Angebot.

Der starke biogene Bewuchs wurde schonend entfernt, die Fugen restauriert, alte, fehlerhafte Reprofilierungen erneuert, Risse durch Injektion gesichert und verschlossen, die komplette Restaurierung dokumentiert. Diese Arbeiten wurden im Oktober mit 40 Arbeitsstunden durchgeführt. Die Kosten in Höhe von 2.600 Euro übernahm die Bürgervereinigung Rodenkirchen.

Das Ensemble Vier Linden

Seit einiger Zeit ist die Bürgervereinigung Rodenkirchen im Gespräch mit dem Forst- und Grünflächenamt der Stadt Köln, um die Sichtbarkeit des Ensembles zu verbessern. Linden gehören zur Baumart, die traditionell in solchen Zusammenhängen gepflanzt werden. Denn Linden strahlen Geborgenheit aus und aus ihrem Holz werden bevorzugt sakrale Bildwerke gestaltet. Deshalb spricht man auch vom heiligen oder heilsamen Holz. Die Bedeutung der Vier Linden wird noch durch den Straßennamen „An den Vier Linden“ unterstrichen. Im Kölner Straßennamen-Lexikon ist zu lesen, dass diese Straße eine Länge von 150 Metern hat und die „Anpflanzung von vier Holländischen Linden, die eine natürliche Kapelle darstellen sollten“.

Eine wilde Hecke zur Industriestraße hin wurde schon beseitigt. Einige angrenzende Bäume, die in die Kronen der vier Linden ragen, müssten noch gefällt oder beschnitten werden. Zu den geplanten Verschönerungsmaßnahmen gehört auch die Erneuerung der Ruhebank, die mit etwas mehr Abstand zur stark befahrenen Industriestraße und Blick auf das Wegekreuz errichtet werden soll. Ein interessierter Rodenkirchener Bürger hat sich als Spender zur Verfügung gestellt. Eine kleine, wichtige Ergänzung wäre ein Schild, das auf dieses Denkmal und die Patenschaft der Bürgervereinigung Rodenkirchen hinweist.

Informationen über den Restaurator auf http://www.stein-wand-restaurierung.de/

Bericht und Bilder: Dieter Maretzky, Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V.