Absage aller Veranstaltungen bis 24. April 2020 wegen Corona-Virus

Absage aller Veranstaltungen bis 24. April 2020 wegen Corona-Virus

Absage Veranstaltugen bis 10.4.20 wegen Corona-VirusBis einschließlich Freitag, 24. April 2020 entfallen alle angekündigten Veranstaltungen und Führungen bei der Bürgervereinigung Rodenkirchen.

Aufgrund der aktuellen Situation wegen des Corona-Virus hat die Stadt Köln alle Veranstaltungen verboten, die nicht zum Erhalt der Versorgung und der öffentlichen Ordnung dienen.

Über Nachholtermine und spätere Veranstaltungen informieren wir Sie auf unserer Webseite so schnell wie möglich.
Ihre bereits getätigten Anmeldungen zu allen abgesagten Veranstaltungen verfallen. Es entstehen Ihnen keine Kosten

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Mitgliederbrief.

Bleiben Sie gesund!
Ihre Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V.
(Stand 17.3.2020)

Absage Mitgliederversammlung Bürgervereinigung Rodenkirchen am 22.4.20

Absage Mitgliederversammlung Bürgervereinigung Rodenkirchen am 22.4.20

Mitgliederversammlung Gastredner Wawrzyniak

Mitgliederversammlung im Jahr 2020

Auf Basis der veröffentlichten Risikoeinschätzungen der Stadt Köln und als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 hat der Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen beschlossen, die Mitgliederversammlung am 22. April 2020 abzusagen. Der neue Termin für die Mitgliederversammlung wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die Mitglieder werden entsprechend informiert, dass die Mitgliederversammlung der Bürgervereinigung Rodenkirchen am 22. April nicht im Restaurant des Ruderclubs 1877 stattfinden kann.

Spätere Veranstaltungen wie z.B. Führungen oder Besichtigungen finden nach derzeitigem Stand wie geplant statt.

 

Bürgertreff am 5. Mai 2020

Bürgertreff am 5. Mai 2020

Der Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen bietet eine gute Diskussionsplattform

Der Bürgertreff ist ein offenes Diskussionsforum und findet in regelmäßigen Abständen statt.

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt zum offenen Bürgertreff in das Brauhaus Quetsch am Dienstag, 5. Mai 2020 um 19 Uhr ein. Der Bürgertreff findet regelmäßig in Form eines offenen Diskussionsforums statt. Er bietet Gelegenheit, mit Vorstandsmitgliedern der Bürgervereinigung, Experten und Gästen aus dem Kölner Süden ins Gespräch zu kommen und Lösungen zu besprechen. Hier können Sie ihre Themen, Fragen, Anliegen und Anregungen persönlich einbringen oder auch gerne schon vorab als E-Mail an info[at]buregervereinigung-rodenkirchen.de schicken.

Keine Anmeldung erforderlich. Falls der Bürgertreff nicht stattfinden kann, werden wir Sie hier informieren.

Ort: Brauhaus Quetsch, Hauptstraße 7, 50996 Köln-Rodenkirchen

Führung Kirche Sankt Maria Königin am 26.4.

Führung Kirche Sankt Maria Königin am 26.4.

Kirche St. Maria Köngin

Kirche St. Maria Königin (Foto: Dieter Maretzky)

Am Sonntag, 26. April 2020 lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen um 14 Uhr zur Führung in die Kirche Sankt Maria Königin ein. Wir geben Ihnen hier Bescheid, ob die Führung stattfinden kann.

Der in Marienburg wohnende Architekt Dominikus Böhm plante schon vor dem zweiten Weltkrieg für seinen Stadtteil eine katholische Kirche. die jedoch erst 1953/1954 erbaut wurde und der quadratische Turm wurde 1959/60 von Gottfried Böhm angebaut. Wie ein „Zelt Gottes“ erhebt sich der Kircheninnenraum auf quadratischem Grundriss.  Die Fenster der Maria Königin geweihten Kirche beeindrucken auf den ersten Blick. Dominikus Böhm und Heinz Bienefeld schufen die Südwand als große Glaswand, deren Bildsymbole orientieren sich an den Sprachbildern der Lauretanischen Litanei. Die kreisrunde Taufkapelle, deren Außenwände aus hohen Fenstern bestehen und der Glockenturm sind mit dem zentralen Bau als Campanile und Baptisterium nach italienischem Vorbild nur lose verbunden.

 

In der Kirche St. Maria Königin

In der Kirche St. Maria Königin (Foto Dieter Maretzky)

Es führt uns Angelika Lehndorff-Felsko. 25 Personen, 10 € Kosten.  Der Treffpunkt ist vor der Kirche, Goethestraße 84, 50968 Köln – Marienburg

Anmeldung: Hier anmelden

Führung durch die Kirche St. Maternus am 17. Mai um 14 Uhr

St. Maternus Kirche in Köln Rodenkirchen

Führung am 17. Mai 2020 durch die St. Maternus Kirche in Köln-Rodenkirchen (Foto: Dieter Maretzky)

Am Sonntag, 17. Mai 2020 lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen zu einer Führung durch die St. Maternus Kirche um 14 Uhr ein (Hauptstr. 21, 50996 Köln-Rodenkirchen).

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Der Kölner Baumeister Vincenz Statz (1819–1898) wurde mit der Planung beauftragt und im Jahre 1865 begannen die Bauarbeiten zur Maternuskirche, die schon in nur zwei Jahren, 1867, zu Ende geführt werden konnten. Am 6. Juni 1867 wurde die neue Pfarrkirche St. Maternus durch Weihbischof Johann Anton Friedrich Baudri konsekriert.

Die St. Maternus Kirche wurde für die damalige Zeit ihrer Erbauung sehr großzügig konzipiert. So beträgt ihre Gesamtlänge 47,40 Meter, die Breite 19,10 Meter. Das Mittelschiff misst 7,84 und die Seitenschiffe je 4,06 Meter.

Die im Jahr 2017 begonnene Sanierung der Kirche konnte 2018 abgeschlossen werden und nun präsentiert sie sich in der Farbgebung und in der Neuordnung der Heiligenfiguren sehr gelungen. Die Orgel wurde 1869 für die Methodistische Kirche in Keene, New Hampshire, erbaut und stand dort vor einigen Jahren zum Verkauf. Da sie optisch wie klanglich hervorragend zur Maternuskirche von 1867 passt und die alte Seifert-Orgel nicht mehr reparabel war, wurde sie gekauft, überholt und in Rodenkirchen eingebaut.

Zur Kunst: So hat Elmar Hillebrand die Altäre entworfen, die Fenster stammen von Hanns Kirchner. Im Chor sind Bilder aus der Johannesoffenbarung und dem Bombenkrieg zu sehen. Angelika Lehndorff-Felsko hat uns viel zu erzählen und zu zeigen. Maximal 30 Personen, 10 € Führungsgebühr für Mitglieder, 15€ für Nicht-Mitglieder, Treffpunkt vor der Kirche. Sollte die Führung abgesagt werden müssen, geben wir Ihnen hier Bescheid.

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Besonders lesenwert ist die Chronik, die von Pfarrer Peter Nüsser verfasst wurde: https://www.rheinbogen-kirche.de/kirchen/st-maternus/

Führung mit Günter Leitner über den Neuen Friedhof Rodenkirchen am 10. Mai

Eingang zum Neuen Friedhof Rodenkirchen

Eingang zum Neuen Friedhof Sürther Straße in Rodenkirchen

Ein Friedhof ist ein Orte der Ruhe und Besinnung, aber zugleich lassen Grabsteine die Geschichte der Stadt, der Kunst und vieler Menschen nachvollziehen. Am Sonntag, 10. Mai 2020 um 11 Uhr lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen zu einer Führung mit Günter Leitner über den Neuen Friedhof Rodenkirchen an der Sürther Straße ein.

Die Führung verspricht interessante Einblicke in rund 80 Jahre Geschichte von Rodenkirchen. Denn der Friedhof wurde mit den älteren, der Sürther Straße zugewandten Teilen bereits im Jahr 1941 angelegt. Die Kriegsgräberstätten mit Opfern des 2. Weltkriegs aus Rodenkirchen sind die ältesten Gräber. Zahlreiche Familiennamen dürften Rodenkirchener Bürgern bekannt sein. Viele bekannte Menschen des Kölner Kulturlebens und Prominente sind hier begraben. So beispielsweise der Bildhauer Theo Heiermann oder der bekannte Journalist Werner Höfer aus der Diskussionsrunde „Internationaler Frühschoppen“ (verstorben 1997). An den Begründer und Leiter der Stiftung Coenaculum in Michaelshoven, Ehrenbürger der Altgemeinde Rodenkirchen, erinnert die Grabstätte von Pfarrer Erwin te Reh (1911 bis 1991).

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Alte Kriegsgräber am Neuen Freidhof in Köln Rodenkirchen

Die Kriegsgräberstätten mit Opfern des 2. Weltkriegs aus Rodenkirchen sind die ältesten Gräber.

Zum Nachdenken: Werke von Bilderhauer Willy Meller

Erwähnenswert ist die Grabstätte des Bildhauers Willy Meller (1887 bis 1974). Drei Frauen sind übereinandersitzend wiedergegeben. Es scheint sich um die drei Moiren (Schicksalsgöttinnen) zu handeln, die eine, die den Lebensfaden spinnt, die zweite, die ihn abmisst und die dritte, die ihn abschneidet.

Jedoch muss Mellers Rolle im Nationalsozialismus kritisch gesehen werden und regt zum Nachdenken an. Denn Meller gehörte bereits ab 1933 zu den vielbeschäftigten Architekten und Bildhauern der NS-Zeit. Er baute zahlreiche Baudenkmäler in der Formensprache der Nationalsozialisten. Wegen seiner Arbeiten für die Nationalsozialisten erhielt Meller von Seiten der Stadt Köln nach dem Krieg zunächst keine Aufträge mehr. Dennoch stehen bundesweit zahlreiche seiner Werke bis heute unkommentiert im öffentlichen Raum. So beispielsweise auch das um 1950 erstellte großformatige Denkmal Willy Mellers am Neuen Friedhof Rodenkirchen, das eindrucksvoll an die Opfer der Gewaltherrschaft mahnt. Diese 1968 aufgestellten fünf Liegefiguren symbolisieren den Schmerz, die Trauer und Brutalität des Kriegs.

Treffpunkt: Neuer Friedhof Rodenkirchen, Eingang Sürther Straße. 30 Personen. Kosten 10 € pro Person für Mitglieder, Nicht-Mmitglieder 15 €.

Lageplan zum Neuen Friedhof Rodenkirchen: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/friedhoefe/rodenkirchen-neu