Digitaler Bürgertreff mit FDP-Kommunalpolitikern

Digitaler Bürgertreff mit FDP-Kommunalpolitikern

Am 1. Juli fand ein digitaler Bürgertreff mit Kommunalpolitikern der FDP statt.

Screenshot: Digitaler Bürgertreff mit FDP-Kommunalpolitikern

Wie kann Rodenkirchen für Einwohner und Besucher attraktiv bleiben und die Vielfalt des Einzelhandels am Ort erhalten werden? Auf diese Frage führte die Diskussion beim digitalen Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. mit Kommunalpolitikern der FDP am 1. Juli 2021 immer wieder zurück. Joachim Krämer, Bundestagskandidat der Liberalen für den Wahlkreis Köln II, präsentierte zudem Vorschläge, um die Schulen bei der Herausforderung Digitalisierung besser zu unterstützen.

Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat und Sprecher für Stadtentwicklung, erläuterte die Bedeutung von Großbauprojekten für den Stadtbezirk. Dabei erwähnte er das Neubaugebiet Rondorf-Nord-West mit der wichtigen Verlängerung der Nord-Süd-Stadtbahn bis Meschenich, die Parkstadt Süd und das Waldviertel in Rodenkirchen. Die über Jahre umstrittene Neugestaltung am Maternusplatz in Rodenkirchen betrachtet Sterck als gelungen, sie könne beispielhaft für andere Plätze sein.

Hier geht es zur Präsentation von Ralph Sterck “Köln baut Rodenkirchen”.

Parkleitsystem für Rodenkirchen vorgeschlagen

Mit Blick auf Großprojekte wie den Ausbau der Rodenkirchener Brücke und eine zusätzliche Brücke („Rheinspange“) sowie generell die Gestaltung des innerörtlichen Straßenraums gehen die FDP-Politiker davon aus, dass der Individualverkehr keineswegs ein auslaufendes Modell ist, sondern weiter wachsen wird. Deshalb hält Karl Wolters, Vorsitzender der FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Rodenkirchen und stellvertretender Bezirksbürgermeister, nichts davon, öffentliche Parkplätze ersatzlos wegfallen zu lassen. In der Bahnhofstraße in Sürth sei genau das geschehen. Wolters: „Eine Verkehrswende ohne Alternative? Das kann nicht gut gehen.“ Die FDP will erreichen, dass öffentliche Parkplätze, die wegfallen, im Umkreis von 500 m ersetzt werden, etwa durch den Bau von „Quartiersgaragen“, also Parkhäusern. Dass es für diesen Vorschlag in der Bezirksvertretung bisher keine Unterstützung gab, beklagt Wolters auch mit Blick auf die Perspektiven der vielen inhabergeführten Geschäfte in Rodenkirchen. „Ich will nicht, dass Kundinnen und Kunden wegbleiben, weil sie keinen Parkplatz finden.“ Eine „schleichende Verödung“ des Zentrums müsse vermieden werden.

Wolters vermisst ein Parkleitsystem in Rodenkirchen, das freie Parkplätze anzeige. Außerdem könnten Unternehmen wie Lidl angesprochen werden, ob sie die Mitnutzung ihres Parkraums gestatteten. Dazu will die FDP einen Arbeitskreis ins Leben rufen. Der Vorsitzende der Bürgervereinigung, Dieter Maretzky, befürwortete ein Parkleitsystem. Er erinnerte daran, dass es ein Parkraumkonzept für Rodenkirchen gebe. Nach einem Appell der Bürgervereinigung Rodenkirchen an die Stadt Köln soll das Parkraumkonzept aber erst realisiert werden, wenn das neue Rathaus steht. Denn während der Bauzeit werden die Parkplätze rund ums Rathaus entfallen.

FDP sorgt sich um die schönen Ladengeschäfte in Rodenkirchen

Mitglieder der Bürgervereinigung sprachen das triste Erscheinungsbild des Sommershofs und den dortigen Leerstand an. „Das ist ein Problem. Die Visitenkarte Rodenkirchens macht keinen guten Eindruck“, sagte auch Rüdiger Nies, FDP-Mitglied in der Bezirksvertretung. Nies und Wolters sorgen sich generell um die Zukunft der inhabergeführten Geschäfte in Rodenkirchen. Wenn Vermieter zu wenig investierten oder Ladenfläche lieber leer stehen ließen, als die Miete zu senken, sei der Einfluss der Kommunalpolitik aber begrenzt. Verhindern könnten sie auch nicht, dass sich, wie ein Diskussionsteilnehmer beklagte, viele Maklerbüros oder Nagelstudios in Rodenkirchen breit machten. „Das Ladensterben aufhalten können wir alle, indem wir in den örtlichen Geschäften einkaufen“, stellten die FDP-Politiker heraus.

Sterck erinnerte daran, dass der Trend zu größeren Geschäften im Lebensmitteleinzelhandel dem Kaufverhalten der Kunden folge. Daher ist seine Zuversicht begrenzt, dass auf dem Sürther Feld das den Bewohnern versprochene Nahversorgungszentrum entstehen wird: „Die Stadt kann das nicht verordnen.“ In der Diskussion wurde ein Bio-Supermarkt für die geplante Nahversorgung auf dem Sürther Feld vorgeschlagen. Denn die Eygelshovener Straße im Sürther Feld wäre ein guter Standort, darüber waren sich alle einig.

Zu einer besseren Aufenthaltsqualität in Rodenkirchen, Sürth und Weiß würden auch mehr öffentliche Toiletten beitragen, sagte Wolters. Zwar hat sich die Aufstellung werbefinanzierter Toilettenhäuschen als nicht realisierbar erwiesen. Die FDP werde aber an dem Thema dranbleiben, versprach Wolters. Für die Idee, wie in den USA ehrenamtliche „Toiletten Ranger“ als Paten für öffentliche Toiletten zu gewinnen, zeigte er sich offen.

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen setzt sich seit Jahren für längere Öffnungszeiten des Hallenbads an der Mainstraße für alle ein. Dass dieses derzeit nur für Schwimmkurse und die Nutzung durch Vereine geöffnet ist, will Nies nicht hinnehmen. Es sei nicht einzusehen, wieso das Bad mit schöner Liegewiese nicht stärker genutzt werden könne. Nies appellierte an alle, gemeinsam den Druck auf die KölnBäder GmbH zu erhöhen. Die Bürgervereinigung beklagte ferner, dass das Hallenbad in den Sommerferien geschlossen ist.

Never Ending Story um das Rathaus in Rodenkirchen

Zu den unbeantworteten Fragen im Bezirk Rodenkirchen gehört, wann der Neubau des Rathauses startet. Sterck sprach von einer „never ending story“. Die Verwaltung hätte schon längst die Bauvoranfrage und die Planung des Rathaus-Abrisses vorlegen müssen. „Wir wollen das beschleunigen. Am Stadtrat liegt es nicht.“

Beim Breitbandausbau und schnellen Internet passiere viel, und Köln sei unter den Top Hotspots in Deutschland, stellte Bundestagskandidat Joachim Krämer, Pressesprecher, stellvertretender Vorsitzender des FDP-Kreisverbands und Mitglied im Bezirksvorstand, heraus. Auch die Schulen würden versorgt, Engpass sei nun oft aber das schulinterne Netz. Dafür müsse der Bund Geld bereitstellen. Krämer, der als Studienrat arbeitet, schlug „digitale Hausmeister“ für die Schulen vor, die sich um die   technischen Fragen des Netzzugangs kümmerten. Diese Idee fand bei den 18 Gästen des digitalen Bürgertreffs Anklang. Die Veranstaltung wurde von Beatrix Polgar-Stüwe, Pressesprecherin der Bürgervereinigung Rodenkirchen, moderiert

Autor: Heinz Stüwe

Gegen den Abriss der Rodenkirchener Brücke! Unveröffentlichte Fotos vom Brückenbau 1940

Gegen den Abriss der Rodenkirchener Brücke! Unveröffentlichte Fotos vom Brückenbau 1940

Die Rodenkirchener Brücke – So wie wir sie lieben. © B. Polgar-Stüwe

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen ist gegen den Abriss der Rodenkirchener Brücke. Zwar stellt sie sich keinesfalls gegen die Erweiterung der Brücke, denn sie ist wegen der überlasteten Verkehrssituation auf dieser wichtigen europäischen Verkehrsachse  der A4 nötig. Aber trotz der Erweiterungspläne ist sie der Meinung, dass die denkmalgeschützte Rodenkirchener Brücke erhalten bleiben muss.

Argumente gegen den Abriss

Die Rodenkirchener Brücke gilt als eingetragenes Baudenkmal . Sie hat ihren besonderen Wert als anerkanntes Kulturgut, das sogar international. Das macht die Brücke zu einem bewahrens- und schützenswerten Bauwerk. Zudem prägt die Brücke das Ortsbild und gilt als das Wahrzeichen von Rodenkirchen. Daher sind die Bürgerinnen und Bürger in Rodenkirchen auch emotional stark mit “ihrer” Brücke verbunden. Seit Beginn der Planung ist die Bürgervereinigung Rodenkirchen vertreten im Dialog Forum A4plus zum geplanten Ausbau. Als Mitglied im Forum haben wir auf konkrete Informationen im Treffen am 16. Februar 2021 über angekündigten bauliche Alternativen gehofft. Leider hat der Tagesordnungspunkt unserer Erwartungen nicht erfüllt. Denn es wurde nur dargestellt, was nicht geht. Zudem wurde das Gutachten immer noch nicht veröffentlicht. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen wünscht sich, dass eine gute Lösung im Dialog gefunden wird, damit die Rodenkirchener Rheinbrücke erhalten bleibt. Es muss möglich sein, Alternativen zum Abriss zu finden, diese zu prüfen und zu bewerten.

Rarität: Historische Fotos vom Bau der Brücke in Rodenkirchen

Bau der Rodenkirchener Brücke ca. 1940

Eindrucksvolles Foto vom Bau der Brücke in Rodenkirchen (ca. 1940) © Walter Stübner

Hoch spannende, außergewöhnliche historische Einblicke vom Brückenbau in Rodenkirchen Anfang der 1940er Jahren stellte Heinz Rheinfeld der Bürgervereinigung Rodenkirchen aus dem Nachlass der Familie Stübner zur Verfügung. Die unveröffentlichten Fotos von Walter Stübner, die unten in der Galerie zu sehen sind, zeigen eindrucksvoll die fortschreitenden Bauarbeiten während des 2. Weltkriegs. Der Hobbyfotograf mit eigenem Fotolabor fertigte diese Fotos mit seiner Leica-Kamera an.

Jedoch stürzte vor dem Ende des zweiten Weltkriegs im Januar 1945 die Rodenkirchener Brücke ein, nachdem sie durch Bombenangriffe beschädigt wurde. Anfang der 1950er Jahre erfolgte der Wiederaufbau der Überquerung. Am 9. Dezember 1954 fuhren endlich die ersten Autos wieder über die Brücke. In der Zeit von 1990-1994 wurde die Rodenkirchener Brücke mit einem “Zwillingsbau” auf sechs Fahrspuren ausgebaut. Nun ist der Ausbau auf acht Spuren geplant.

 

Copyright Fotos vom Brückenbau 1940: Walter Stübner

Wichtiger Hinweis:

Ohne schriftliche Zustimmung der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. dürfen diese Fotos von Walter Stübner in keiner Form reproduziert, elektronisch verarbeitet, kopiert oder verteilt werden. Gerne können Sie aber zu dieser Web-Seite verlinken oder diesen Beitrag in den Social Media teilen.

Ausführliche geschichtliche Informationen mit alten und neuen Fotos hat Thomas Gaida zusammengetragen unter:
https://www.gaidaphotos.com/blog/2019/09/10/die-autobahnbruecke-in-koeln-rodenkirchen/

Geschichtswerkstatt 2016 Dr. Cornelius Steckner zum Bau der Rodenkirchener Brücke

Geschichtswerkstatt 2016 zum Bau der Rodenkirchener Brücke © Dr. Cornelius Steckner

Zum 75. Geburtstag der Rodenkirchener Brücke referierte Dr. Cornelius Steckner in der 34. Folge der Geschichtswerkstatt „Rodenkirchen erinnert sich“ über interessante Fakten rund um die Entstehung der Brücke. Eine Zusammenfassung gibt es auf https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner-wochenspiegel/rodenkirchen/rodenkirchen–75-jahre-autobahnbruecke-25474234 und im Bild links.

 

 

 

 

 

 

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

 

Mitglied werden ist ganz einfach!

Mitglied werden ist ganz einfach!

Mitglied werden bei der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V.

Einfach die Beitrittserklärung ausfüllen!

Mitglied werden bei der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. ist ganz einfach! Sie möchten sich im Bezirk Rodenkirchen für mehr Lebens- und Wohnqualität einsetzen? Auch für mehr Kultur, Bildung und Sport für alle? Für Gute Verkehrs- und Stadtentwicklung? Natur-, Klima und Umweltschutz ist auch Ihre Herzensangelegenheit?

Dann sind Sie bei uns, der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V., genau richtig!

Wir freuen uns auf Sie!

Es ist ganz einfach: Sie füllen unser neues Formular “Beitrittserklärung” auf Ihrem PC aus und speichern es. Sie unterschreiben elektronisch. Danach senden Sie uns das Dokument zu per E-Mail an info@buergervereinigung-rodenkirchen.de

Alternativ können Sie das Formular ausdrucken und handschriftlich ausfüllen. Dann scannen Sie die Seiten und senden sie per E-Mail an info@buergervereinigung-rodenkirchen.de. Oder Sie schicken den Mitgliedsantrag per Briefpost an Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V., c/o Mayersche Buchhandlung Köhl, Hauptstraße 81-83, 50996 Köln.

 

Beitrittserklärung

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen hat rund 600 Mitglieder. Wir finden, dass es ein Paar mehr werden können!

Denn durch jedes weitere Mitglied wird unsere Stimme gewichtiger im Bezirk Rodenkirchen!

Dementsprechend lautet unser Motto: Gemeinsam leben, gemeinsam gestalten, gemeinsam verändern. Dabei können Sie uns helfen!

Über unsere Themen und Aktionen erfahren Sie mehr in den weiteren Artikeln auf unserer Homepage und im Flyer.

Top besucht: Digitaler Bürgertreff Rodenkirchen mit neuem Bezirksbürgermeister Manfred Giesen

Top besucht: Digitaler Bürgertreff Rodenkirchen mit neuem Bezirksbürgermeister Manfred Giesen

Manfred Giesen digitaler Bürgertreff Rodenkirchen

Manfred Giesen Bezirksbürgermeister Rodenkirchen

Der digitale Bürgertreff  mit Manfred Giesen, neuer Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk Rodenkirchen, traf auf große Resonanz. Am Abend des 7. Januars waren rund 80 Gäste an 72 Bildschirmen dem Zoom-Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen zugeschaltet. Trotz der großen Teilnehmerzahl war eine gute Diskussion möglich. Die Rede-Disziplin war ausgezeichnet. Denn viele Teilnehmer stellten im Chat-Fenster schriftlich ihre Fragen oder meldeten sich mit Handzeichen.

Manfred Giesen dankte allen für ihre rege Beteilung und für die gute Struktur des Abends. Der digitale Bürgertreff wurde von Dieter Maretzky und Wolfgang Behrendt moderiert.

Der neue Bezirksbürgermeister zeigte sich positiv überrascht von der breit gefächerten Diskussion, der Themenvielfalt und lobte die große Disziplin der Teilnehmer. Da nicht alle Themen, die Bürger des Bezirks Rodenkirchen bewegen, aus Zeitgründen an diesem Abend besprochen werden konnten, erklärte der neue Bezirksbürgermeister sich bereit, an einem weiteren digitalen Bürgertreff Rede und Antwort zu stehen.

Themen des digitalen Bürgertreff mit Manfred Giesen

  • Sürther Feld / das wahrscheinlich nicht realisierbare Versorgungszentrum an der Ecke Eygelshovener/Sürther Straße / Weiter Durchfahrtsverbot Sürther Feldallee?
  • Infrastruktur, ÖPNV und das geplante Verkehrskonzept (u.a. Kreisverkehre Sürther Straße)
  • der schlechte Zustand der Radfahrwege (u.a. Industriestraße, Kreuzung Unterbuschweg)
  • die geplante Entlastungsstraße in Rondorf
  • die neuen Planungen mit Umgehungsstraße in Immendorf
  • weitere Einkaufmöglichkeiten in Godorf (Edeka), Rondorf und Immendorf
  • die Verkehrssituation vor der Brüder Grimm Schule und auf der Sürther Straße zwischen Gesamtschule und Aral-Tankstelle
  • Anpassung und Teilverlegung der ehemaligen Kiesgrubenfläche Galgenbergsee bei Rondorf bzw. Hochkirchen
  • Zebrastreifen Gebrüder-Grimm-Schule, Sürth
Rund 80 Teilnehmer beim digitalen Bürgertreff mit Manfred Giesen

Rund 80 Gäste nahmen am digitalen Bürgertreff mit Manfred Giesen teil.

Ich finde, dass unser Bürgertreff einen ausgezeichneten Austausch ermöglicht hat“, resümierte Dieter Maretzky, 1. Vorsitzender der Bürgervereinigung Rodenkirchen. Das Interesse sei erstaunlich stark gewesen. Es gab viele Fragen, die Manfred Giesen, soweit es ihm möglich war, beantworten konnte. Zahlreiche Anregungen und Bitten wurden seitens der Gäste an die Bezirksvertretung gerichtet. „Deutlich zu spüren war, wie groß der Bedarf nach Austausch, guter Diskussion und Zusammentreffen in der durch Beschränkungen geprägten Corona-Zeit ist“, bemerkte Maretzky. Deshalb wird die Bürgervereinigung Rodenkirchen in den nächsten Monaten weitere digitale Austauschmöglichkeiten zu unterschiedlichen Themen anbieten. Der nächste Online-Bürgertreff findet am Mittwoch, 13. Januar um 19.30 Uhr statt zum Thema „Corona und Psyche“. Dann spricht als Experte Dr. Christian Prüter-Schwarte, Chefarzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der LVR-Klinik. Mehr: digitaler-buergertreff-corona-und-psyche-mit-dr-prueter-schwarte

Der Vorstand der Bürgervereinigung dankte Manfred Giesen für seine Bereitschaft, als Gastredner am digitalen Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen teilzunehmen und auf die vielfältigen Fragen der Bürger Antworten zu geben. Mehr über Manfred Giesen, seine Vita und Prioritäten auf www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/digitaler-buergertreff-am-7-1-mit-rodenkirchens-neuem-bezirksbuergermeister-manfred-giesen

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

Bürgertreff digital mit SPD-Fraktion in Bezirksvertretung Rodenkirchen

Bürgertreff digital mit SPD-Fraktion in Bezirksvertretung Rodenkirchen

Zum digitalen Bürgertreff lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. am Dienstag, 4. Mai 2021 um 19 Uhr ein. Auf der Online-Veranstaltung können sich Gäste diesmal mit der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Rodenkirchen austauschen. Die 1. Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Sandow, Fraktionsvorsitzender Bezirk II, Dr. Jörg Klusemann und Bezirksvertreter sowie Geschäftsführer der Jusos Köln, Timon Marland, stehen Rede und Antwort.

Während dieser digital stattfindenden Veranstaltung können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtbezirk II ihre Fragen an die Vertreter der Politik stellen. Zudem erfahren sie Wissenswertes, welche Probleme im gesamten Kölner Süden im Focus der Arbeit der SPD-Fraktion stehen und welche Lösungsvorschläge erarbeitet wurden.

Der Zugangslink zum Bürgertreff lautet: https://us02web.zoom.us/j/82492180073?pwd=QlphSTExMXYza2E0Q1RuQWg1N3RMdz09

Über die Gäste aus der Bezirksvertretung Rodenkirchen im Bürgertreff

Dr. Jörg Klusemann, Vorsitzender SPD-Fraktion Bezirksvertretung Rodenkirchen, stellt sich Fragen auf digitalem Bürgetreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen

Dr. Jörg Klusemann, Vorsitzender der SPD-Fraktion Bezirksvertretung Rodenkirchen

Dr. Jörg Klusemann (60) ist Vorsitzender der SPD-Fraktion Bezirksvertretung Rodenkirchen seit 2014, Ratsmandatsträger und sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss des Kölner Stadtrats sowie Vorsitzender des Ortsvereins der SPD in den Kölner Stadtteilen Bayenthal, Marienburg, Raderberg und Raderthal. Er ist Diplombiologe und Gymnasiallehrer für Biologie und Chemie in Köln. Ihm liegt daher die Erziehungs- und Bildungspolitik besonders am Herzen.

Für die vielen auch hinzukommenden Familien in unseren Veedeln fordert er, dass bestehende Schulen saniert und neue gebaut werden. Zu seinen Schwerpunkten für die nahe Zukunft zählen unter anderem:

Die Parkstadt Süd. Hier wird mit 3500 Wohnungen und 4000 Arbeitsplätzen auf dem Areal des Großmarktes und auf dem Brauereigelände ein neues Stadtquartier geplant. Dr. Klusemann setzt sich dort ein für sozial verträglichen Wohnungsbau und die rechtzeitige Fertigstellung einer Grundschule sowie einer weiterführenden Schule in der Parkstadt Süd. Auch der Bau einer Gesamtschule in Rondorf zählt zu seinen Anliegen.

Zudem befände sich die Europaschule in Zollstock in einem beengten, und desolaten Zustand. Sie müsse umgehend saniert werden.

Die Verkehrswende müsse eingeleitet werden. Dazu gehöre – neben sicheren Radverbindungen und dem Stadtbahnausbau – die lange geplante S-Bahn über die Südbrücke, um den Berufspendlern eine Alternative zum Auto zu bieten. Fußgängern sollte eine deutlich größere Bedeutung gegeben werden wie Barrierefreiheit, Sicherheit und kürzere Wartezeiten an Verkehrsampeln, so Dr. Klusemann.

Elisabeth Sandow, 1. Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Rodenkirchen im digitalen Bürgertreff

Elisabeth Sandow, 1. Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Rodenkirchen

Elisabeth Sandow (37), 1. Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, ist seit 2005 Mitglied der SPD. Sie ist Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Zollstock hat Politik, Geschichte und Philosophie in Bonn studiert. Sie arbeitet in Köln als Leiterin Lernmanagementsysteme bei einer internationalen Bildungsgruppe für Studien- und Ausbildungsgänge. Zuvor war sie IT-Projektmanagerin bei einer Hochschule der Bildungsgruppe und E-Learning-Autorin.

Ihre Schwerpunkte liegen bei den Themen Bildung und Außenpolitik. Zudem ist für sie die Verbesserung der Kommunikation zwischen der Partei und den Bürgerinnen und Bürgern für sie ein dringendes Anliegen. Im Stadtbezirk Rodenkirchen ist ihr der Ausbau des ÖPNV und des Radverkehrs besonders wichtig. Zusammen mit der Bürgervereinigung Rodenkirchen setzte sie sich für ein Jugendzentrum im Ort ein.

 

Timon Marland, Bezirksvertreter BV Rodenkirchen im digitalen Bürgertreff zu Gast

Timon Marland, Bezirksvertreter in der BV Rodenkirchen.

Timon Marland (23) ist seit 2020 Bezirksvertreter in der BV Rodenkirchen und Geschäftsführer der Jusos Köln und im Vorstand seit dem Jahr 2019. Derzeit studiert er an der Universität zu Köln Jura. Ehrenamtlich ist er seit mehreren Jahren als Schiedsrichter im Fußball aktiv. Seine Schwerpunktthemen sind die Kommunal- und Außenpolitik. Kommunalpolitisch setzt er sich ein für eine bessere ÖPNV und Fahrradinfrastruktur, bezahlbaren Wohnraum und eine gute Sportinfrastruktur ein. Außenpolitisch wirbt er für ein solidarisches Europa und eine Welt, die nicht durch ein Gegeneinander, sondern durch ein Miteinander geprägt ist.

Zoom-Einladungslink für Bürgertreff 4. Mai 2021 um 19 Uhr

Der Zugangslink zum Bürgertreff lautet: https://us02web.zoom.us/j/82492180073?pwd=QlphSTExMXYza2E0Q1RuQWg1N3RMdz09

Meeting-ID: 824 9218 0073 / Kenncode: 862901

Über zahlreiche interessierte Gäste freut sich der Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen und später wieder auf persönliche Begegnungen.

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe und Dieter Maretzky, Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V.

Fotos mit freundlicher Genehmigung der Abgebildeten (©).

Adresse SPD-Fraktion in der BV Rodenkirchen
Bezirksrathaus Rodenkirchen (Ersatzquartier in der Industriestr. 161)
Ruf: 0221/ 221-92303
Fax: 0221/ 221-92302
Mail: SPD-BV2@stadt-koeln.de

Online-Mitsingkonzert mit Stefan Knittler am 29. April: Bei Pop op Kölsch singend zusammen kommen

Online-Mitsingkonzert mit Stefan Knittler am 29. April: Bei Pop op Kölsch singend zusammen kommen

Zum Mitsingkonzert mit Stefan Knittler lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen am 29.4.21 ein

Stefan Knittler mit Pop op Kölsch/Foto © Kay-Uwe Fischer

Zum Online-Mitsingkonzert „Pop op Kölsch“ mit Stefan Knittler lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen am Donnerstag, 29. April 2021 um 19 Uhr in Zoom ein. Der Kölner Komponist und Sänger Stefan Knittler, Mitstreiter von „Loss mer singe“, ist weit über Köln hinaus bekannt, auch außerhalb der Karnevalssession. Nun fordert der Kölsch-Pop-Musiker aus Rodenkirchen zur musikalischen Begegnung via Zoom zum Mitsingen und Swingen auf. Im Online-Wohnzimmerkonzerte kann jeder der mag bei den kölschen Songs mitmachen und so ein wenig die soziale Distanz und Ausgangsbeschränkungen singend überbrücken. So sind alle Arten von musikalischer Unterstützung erlaubt. Ob der Kochtopf zum Schlagzeug umfunktioniert wird, um die rockige Rhythmen mitzuschlagen, der Kreativität ist nur eine Grenze gesetzt: Das eigene Mikrophon muss im Zoom-Konzert stummgeschaltet bleiben. Ansonsten kommt es zu Rückkopplungen, und die Störgeräusche nehmen überhand.

„Wenn wir in der Corona-Krise schon nicht live zusammen kommen können, um Musik zu machen und uns zu treffen, so machen wir es eben digital zusammen“ erklärt Wolfgang Behrendt, 2. Vorsitzender der Bürgervereinigung Rodenkirchen, der das Online-Mitsingkonzert initiiert hat.

Die Gesamt-Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt.

Der Zugangslink zum Mitsingkonzert „Pop op Kölsch“ am 29. April 2021 um 19 Uhr lautet:

https://us02web.zoom.us/j/87205405687?pwd=QUNNUlk5YlRWclJNZzYxRDJBZUVZQT09

Meeting-ID: 872 0540 5687 / Kenncode: 781147

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

Mehr Informationen über den Musiker gibt es auf seiner Homepage http://stefan-knittler.de/

Einfach mal reinhören beim einem schönen alten irischen Shanty mit kölschem Text auf  https://youtu.be/LbWyWimNrqM

Foto: Stefan Knittler mit Pop op Kölsch   © Kay-Uwe Fischer

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe