Zu den Rhododendren: Führung Forstbotanischer Garten Rodenkirchen am 29. April 2026

Zu den Rhododendren: Führung Forstbotanischer Garten Rodenkirchen am 29. April 2026

Blühende Rhododendren im Forstbotanische Garten Roddenkirchen

Blühende Rhododendren und Azaleen sehen die Gäste bei unserer Führung im Forstbotanische Garten
Foto: Beatrix Polgar-Stüwe

Auch dieses Jahr lädt die Bürgervereinigung  zu den blühenden Rhododendren in den Forstbotanischen Garten (kurz FoBo) in Rodenkirchen ein. Im Frühjahr bietet der FoBo immer ein besonderes Naturerlebnis mit seiner Blütenpracht und den blühenden Rhododendren, Azaleen und der spannenden Tierwelt.

Interessierte heißt der Verein zur kostenlosen Führung am Mittwoch, 29. April 2026 um 14 Uhr willkommen. Die Gruppe trifft sich um 13.45 Uhr am Unterstellpilz (im botanischen Teil an der Brunnenanlage, vgl. Bild unten). Die Führung dauert gut 1,5 Stunden, festes Schuhwerk empfehlenswert, die Wege sind nicht alle barrierefrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich auf

Anmeldung / Ticket

Die Plätze sind begrenzt! Wenn es hier keine Tickets mehr gibt, ist die Führung ausgebucht.

Ralf Maiwald von der städtischen Forstverwaltung und sein Kollege werden die Führung leiten. Sie berichten über die Geschichte des Forstbotanischen Gartens, die Tierwelt und geben auch Tipps für den eigenen Garten.

Rhododendren im Forstbotanischer Garten: Bunte Blütenpracht & Tiere

Unsere Gäste erleben einen leuchtenden Blütenteppich in allen Schattierungen von Rosa, Blauviolett, Weiß und Gelb. Auch die japanische Abteilung mit Azaleen ist zu dieser Jahreszeit besonders sehenswert.

Pfau im Forstbotanischen Garten RodenkirchenBeachtenswert ist zudem die Baumartenvielfalt, u.a. mit Mammutbäumen und auch die Tierwelt wie Pfaue, exotische Vögel und andere Wildtiere. Wie Fuchs und Kaninchen zusammenleben, auch darüber berichtet der Förster.

Auch die Geschichte des Forstbotanischen Gartens in Rodenkirchen ist spannend: Denn hier war im 1. Weltkrieg ein Infanterie-Stützpunkt, genau da wo heute die Rhododendronschlucht ist.

Wie immer gilt: Keiner kann garantieren, dass alle Rhododendren-Arten (noch) in voller Pracht blühen!

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen bietet diese Führung im Rahmen der 24. Kunstmeile an. Die Kunst, Musik und Kulturmeile Rodenkirchen wird vom Treffpunkt Rodenkirchen organisiert und findet dieses Jahr vom Freitag, 24. April bis 9. Mai 2026 statt. Informationen https://kunstmeile-rodenkirchen.de/

 

Hier sehen Sie die Anfahrtsskizze zum Treffpunkt am Unterstellpilz (Quelle: Stadt Köln):

Treffpunkt Führung FoBo

Kohl & Sohn formt Ideen

Kohl & Sohn formt Ideen

Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen besuchen Kohl & Sohn

Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen bei Kohl & Sohn in Rodenkirchen

Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung der Bürgervereinigung Rodenkirchen zur Besichtigung der Firma Kohl & Sohn. Ursprünglich hatte die Firma ihren Sitz gegenüber des Rodenkirchener Bahnhofs, wo jetzt die Alexianer im Begardenhof ein Hotel und eine Tagesklinik betreiben. Seit 1997 – genau 100 Jahre nach Gründung durch Hermann Kohl – befindet sich Kohl & Sohn im Gewerbegebiet Rodenkirchen.

Das Familienunternehmen ist seit 2015 nun in den Händen der vierten Generation und wird von dieser geleitet.

Die unternehmerische Tätigkeit startete damals 1897 mit zehn Mitarbeitenden und der Produktion von Milchkannen. Heute werden ca. 280 Mitarbeitende beschäftigt. Es gibt jährlich neue Ausbildungsplätze als Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d), Werkzeugmechaniker (m/w/d) und für Industriekaufleute. Das Press- und Ziehwerk ist spezialisiert auf die Fertigung von Metallteilen, die anschließend zur weiteren Bearbeitung in vielen Branchen gebraucht werden. So konnten in den weitläufigen Hallen nach einer Einführung durch Werksleiter Alexander Pawlowski und Produktionsleiter Vitali Krischkowski die großen Hallen mit ihren vielen Maschinen besichtigt werden.

Stahlverarbeitung für die Bedürfnisse der Kundschaft bei Kohl & Sohn

Werksleiter Alexander Pawlowski und Produktionsleiter Vitali Krischkowski

Werksleiter Alexander Pawlowski und Produktionsleiter Vitali Krischkowski erklären die Produktion

Die Stahlverarbeitung, die hier im Dreischichtbetrieb stattfindet, produziert überwiegend für den Bereich Gabelstapler, aber auch für die Gastronomie, Großküchen, Medizintechnik und neuerdings auch Besprechungskabinen für einen ganz neuen Kundenkreis.

Wie wichtig die Qualität des zu verarbeitenden Stahls dabei ist, konnte dabei an den großen Pressen demonstriert werden. Geliefert wird fast nur im europäischen Raum, da sonst die Transportkosten zu hoch wären. Nach Aussage der Firmenleitung beruht der Erfolg der Firma auf der Nische, die man kontinuierlich weiterentwickelt hat: „Wir machen das, was die Großen nicht wollen und die Kleinen nicht können.“ 2009 wurde ein weiterer Standort in Slubice (Polen) eröffnet, um noch besser auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können.

 

Führung bei Kohl & SohnEin informativer und spannender Nachmittag mit Einblicken in ein Umfeld, das man nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Wir danken den Mitarbeitenden der Firma Kohl & Sohn sehr herzlich für diese interessante Führung.

Redaktion: Mechthild Posth

Fotos: Dieter Maretzky und Mechthild Posth

 

 

Mehr auf https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/betriebsbesichtigung-bei-kohl-sohn-am-15-4-2026

und auf der Homepage der Firma https://www.kohl-gruppe-ag.de/de/

Weitere Fotos:

Dr. Elke Ohrem berichtet über die Geschichte des Unternehmens

Dr. Elke Ohrem berichtet über die Geschichte des Unternehmens

 

Stahlpresse bei Kohl & Sohn

Im Lager bei Kohl und Sohn

 

 

Bürgervereinigung übergibt Spende für Studierende an der CBS

Bürgervereinigung übergibt Spende für Studierende an der CBS

Vertreter der Bürgervereinigung über geben Spende an CBS Studierende

(v.r.) Wolfgang Behrendt, 1. Vorsitzender, Nicole Bednarczyk, Präsidentin StuPa und Mechthild Posth, Beisitzende Bürgervereinigung Rodenkirchen
Foto: Annika Zaeske

Die Bürgervereinigung bedankte sich mit einer Spende an Studierende der CBS University of Applied Sciences. Denn im Januar durfte der Verein seinen traditionellen Neujahrsempfang in den großzügigen Räumen der CBS an ihrem neuen Standort am Campus in Rodenkirchen ausrichten.

Nun überreichten der 1. Vorsitzende Wolfgang Behrendt und die Beisitzerin Mechthild Posth als Dankeschön für die große Gastfreundschaft einen Gutschein für die Studierenden. Darüber freute sich sichtlich die Präsidentin des Studierendenparlaments (StuPa), Nicole Bednarczyk. Die Zuwendung (500 €) nahm sie dankend im Namen der Studierenden an. Unter anderem werde das Geld zur Unterstützung von Veranstaltungen wie z.B. das Kennenlernen der Erstsemester genutzt.

Am 18. Januar 2026 waren über 200 Gäste der Einladung in die modernen Räume der CBS ganz in der Nähe des Bahnhofs in Rodenkirchen gefolgt. Wie es auf dem Neujahrsempfang war und was besprochen wurde, finden Interessierte hier https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/neujahrsempfang-2026-klare-worte-zum-wert-der-demokratie-buergervereinigung-fordert-mehr-miteinander-und-kritisiert-lokale-missstaende

Die CBS ist eine staatlich anerkannte private Hochschule mit rund 4.000 Studierenden an neun Standorten in Deutschland. Unter dem Credo „Creating Tomorrow“ bietet sie Studienprogramme in den Themenfeldern Wirtschaft, Soziales, Gesundheit sowie Pädagogik an.

In seiner Ansprache am Neujahrsempfang hob der CBS-Geschäftsführer Prof. Dr. Christoph Willers deshalb hervor, dass die CBS mehr sein wolle als nur eine reine Bildungsstätte. Durch die Öffnung des Campus für Veranstaltungen wie den Neujahrsempfang solle somit ein lebendiger „Ort des Austauschs“ entstehen. Dabei würdigte er das Engagement der Bürgervereinigung Rodenkirchen, die sich seit Jahrzehnten für die Lebensqualität im Kölner Süden einsetzt, und bot überdies an, die Expertise der Hochschule in lokale Projekte – etwa in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Stadtteilentwicklung – verstärkt einzubringen.

 

Frohe Osterfeiertage!

Frohe Osterfeiertage!

Frohe Osterfeiertage! Blühende Narzissen zeigen den Kölner Dom in Finkens Garten.

Frohe Osterfeiertage! Blühende Narzissen in Form des Kölner Doms in Finkens Garten

 

Frohe Osterfeiertage! Das wünscht Ihnen und Ihren Familien das Team der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. von Herzen.

Mit dem Foto aus Finkens Garten in Rodenkirchen hoffen wir, dass Sie geruhsame, zufriedene Osterfeiertage und frühlingshaften Sonnenschein erleben werden.

Das Foto mit dem Narzissen-Beet in Form des Kölner Doms ist aus Finkens Garten. Aber es wurde mit Künstlicher Inteligenz (KI) verschönert.

Die anderen Einzel-Fotos des Vorstands am Rheinufer hat die Fotografin Ulrike Fackert aus Rodenkirchen (Spiegelbild Köln) gemacht.

Urhebervermerke:

Portraitfotos Vorstand ©Ulrike Fackert

Narzissen-Beet in Form des Kölner Doms @Beatrix Polgar-Stüwe (mit KI bearbeitet)

 

Neujahrsempfang 2026: Klare Worte zum Wert der Demokratie – Bürgervereinigung fordert mehr Miteinander und kritisiert lokale Missstände

Neujahrsempfang 2026: Klare Worte zum Wert der Demokratie – Bürgervereinigung fordert mehr Miteinander und kritisiert lokale Missstände

Neujahrsempfang 2026 mit Vorsitzenden und Dreigestirn

Gruppenbild mit Rodenkirchener Dreigestirn und den beiden Vorsitzenden der Bürgervereinigung Rodenkirchen.

Der Neujahrsempfang 2026 der Bürgervereinigung Rodenkirchen bot beste Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und einen regen Austausch zu pflegen. Auch die karnevalistische Stimmung, kölsche Töne und das Schunkeln kamen dank des stimmungsvollen Auftritts des Dreigestirns der Altgemeinde Rodenkirchen nicht zu kurz. Zwischendurch erfreuten sich die Anwesenden an den sanften Balladen von Hanna Jaksch. Sie ist Sängerin und Songwriterin, die eigene Lieder schreibt und sich mit der Gitarre begleitet.

Über 200 Gäste waren der Einladung am 18. Januar 2026 in die großzügigen Räume der CBS University of Applied Sciences am Campus Köln in Rodenkirchen gefolgt. Unter ihnen waren u.a. Eileen Woestmann (MdL), die Bezirksbürgermeisterin Sabine Müller, zahlreiche Politikerinnen und Politiker aus dem Rat der Stadt Köln, aus der Bezirksvertretung Rodenkirchen sowie die Leitung des Bezirksamts Köln-Rodenkirchen. Zu Gast waren aber auch viele Bürgervereine aus dem Kölner Süden, Menschen aus der Stadtgesellschaft, kirchliche, soziale und künstlerische Organisationen, Schulen und vor allem zahlreiche Mitglieder der Bürgervereinigung.

Reden auf dem Neujahrsempfang 2026

Durch alle Reden zog sich wie ein roter Faden der Wunsch, gemeinsam die Zukunft Rodenkirchens zu gestalten und unsere demokratischen Werte zu schützen.

Unter dem zentralen Leitmotiv „Gemeinsam“ begrüßte Wolfgang Behrendt, 1. Vorsitzender der Bürgervereinigung Rodenkirchen, die Gäste zum traditionellen Neujahrsempfang. In seiner Grundsatzrede zog Behrendt eine Bilanz zwischen weltpolitischer Verunsicherung und dem dringenden Handlungsbedarf vor der eigenen Haustür.

Fokus auf den lokalen Zusammenhalt

Angesichts globaler Krisen und des zunehmenden „Rechts des Stärkeren“ in der Weltpolitik plädierte Behrendt leidenschaftlich für eine Besinnung auf das Engagement im lokalen Bereich. „Da wir die Weltgeschehnisse nicht ändern können, sollten wir uns deshalb auf die Dinge besinnen, die in unserem Einflussbereich liegen“, so Behrendt. Er betonte, dass Bürgerbeteiligung kein Störfaktor, sondern ein „Schatz“ sei. Während der persönliche Austausch mit Politik und Verwaltung auf Bezirksebene gut funktioniere, kritisierte er die Zusammenarbeit mit der „anonymen Stadtverwaltung“ als zunehmend mühselig.

Kritik an den vier Schandflecken von Rodenkirchen

Wofgang Behrendt bei seiner Rede am Neujahrsempgfang 2026

Wofgang Behrendt, 1. Vorsitzender der Bürgervereinigung, redet am Neujahrsempfang 2026

Deutliche Worte fand der Vorsitzende für den Zustand prominenter Immobilien im Ortskern. Behrendt bezeichnete das „Treppchen“, die „Rheinstation/Kahlshof“, die Baulücke an der Barbarastraße sowie den „Sommershof“ als die „vier Schandflecke“ Rodenkirchens. Er erinnerte die Eigentümer an ihre soziale Verpflichtung gemäß Grundgesetz: „Eigentum verpflichtet.“ Die Problematik am Sommershof und der Zustand des Barbaraplätzchens seien für die Bürgerinnen und Bürger so nicht länger hinnehmbar. Auch hier müssen die Stadt und ihre Ämter endlich aktiv werden, so der Vorsitzende.

 

Sorge um Schulwegsicherheit und körperliche Unversehrtheit

Ein weiteres Kernthema der Rede war die Sicherheit der rund 6.000 Schülerinnen und Schüler, die tagtäglich zu den Schulen am Sürther Feld unterwegs sind. Behrendt kritisierte die Einschätzung der Polizei, die das Gebiet nicht als Unfallschwerpunkt sieht und somit keinen Handlungsbedarf erkennt. „Jeder, der morgens um 8 Uhr zwischen EMA und Gesamtschule unterwegs ist, sorgt sich um seine körperliche Unversehrtheit“, entgegnete Behrendt und forderte einen parteiübergreifenden Ortstermin sowie die längst versprochenen Verkehrskonzepte.

Zukunftsvision und Vereinsbelange

Bei aller Kritik hob Behrendt auch positive Entwicklungen hervor, wie den zügigen Ausbau der Kreuzungen an der Weißer und Sürther Straße, wobei es durchaus noch Verbesserungsmöglichkeiten gebe. Für die eigene Vereinsarbeit äußerte er einen dringenden Wunsch: Die Bürgervereinigung sucht weiterhin nach einem zentralen, bezahlbaren Raum in Rodenkirchen für Bürgersprechstunden und Archivzwecke.

Wolfgang Behrendt schloss seine Rede mit einem Appell an die Generationen, wieder mehr ohne digitale Ablenkung in den Dialog zu treten, dies besonders in den Familien.

Er beendete seine Rede mit dem Motto: „Gemeinsam schaffen wir mehr als allein!“

Hier finden Sie die ganze Rede von Wolfgang Behrendt

CBS-Geschäftsführer Prof. Willers: Bedeutung von Bildung und lokaler Vernetzung

 

Professor Willers bei seiner Neujahrsansprache in der Mensa der CBS in Rodenkirchen

Prof. Dr. Christoph Willers, Geschäftsführer der CBS, hieß die Gäste willkommen.

In seiner Begrüßungsrede unterstrich Prof. Dr. Christoph Willers, Geschäftsführer der CBS, die Rolle der Hochschule als aktiver Teil der Rodenkirchener Gemeinschaft und Impulsgeber für gesellschaftlichen Wandel.

Verantwortung über den Campus hinaus: Unter dem zentralen Credo der Hochschule, „Creating Tomorrow“, schlug Prof. Willers die Brücke von der akademischen Ausbildung zur lokalen Verantwortung. Er betonte, dass die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt – von der Digitalisierung bis zur Nachhaltigkeit – nur durch einen engen Dialog zwischen Wissenschaft und Bürgerschaft bewältigt werden können. „Wir bilden hier die Gestalter von morgen aus, aber die Zukunft beginnt vor unserer Haustür in Rodenkirchen“, so Willers.

 

Hochschule als Ort der Begegnung

Prof. Willers hob hervor, dass die CBS mehr sein wolle als eine reine Bildungsstätte. Durch die Öffnung des Campus für Veranstaltungen wie den Neujahrsempfang solle ein lebendiger „Ort des Austauschs“ entstehen. Er würdigte das Engagement der Bürgervereinigung, die sich seit Jahrzehnten für die Lebensqualität im Kölner Süden einsetzt, und bot an, die Expertise der Hochschule in lokale Projekte – etwa in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Stadtteilentwicklung – verstärkt einzubringen.

Positive Impulse für das Jahr 2026

Trotz globaler Unsicherheiten blickte Willers optimistisch auf das neue Jahr. Man solle nicht nur auf das Vergangene schauen. Er verwies auf die wachsende Zahl von rund 4.000 Studierenden an den CBS-Standorten, unter ihnen Studierende aus 75 Nationen an der Business School in Köln, und die Bedeutung von Bildung als wichtigste Ressource für eine stabile Demokratie und einen starken Wirtschaftsstandort. Sein Appell an die Gäste: „Lassen Sie uns gemeinsam den Wandel gestalten, mutig neue Wege gehen und die Stärken unseres Viertels nutzen.“

Hier lesen Sie die ganze Rede von Prof. Willers 

Rede der Bezirksbürgermeisterin Sabine Müller

Bezirksbürgerneisterin Sabine Müller bei Rede auf dem Neujahresempfang 2026

Bezirksbürgermeisterin Dr. Sabine Müller bei ihrer Rede auf dem Neujahrsempfang 2026 in Rodenkirchen

Frau Dr. Sabine Müller (Die Grünen), seit 2025 neue Bezirksbürgermeisterin Rodenkirchen, hielt in Vertretung von Oberbürgermeister Torsten Burmester eine Ansprache. Wie die anderen Redner beschrieb sie die Wichtigkeit des gemeinsamen Engagements für die Demokratie. Sie freute sich über die Frauen-Power in der Bezirksvertretung Rodenkirchen mit Petra Müller (CDU) als 1. und Elisabeth Sandow (SPD) als 2. stellvertretende Bezirksbürgermeisterin.

Frau Müller berichtete, dass sie bereits seit rund 20 Jahren Mitglied in der Bürgervereinigung Rodenkirchen ist. Sie freue sich über die Einladung und besonders über den Austausch mit dem Verein und den Gästen. „Ich habe ein offenes Ohr. Wenn Sie Anliegen haben, sprechen Sie mich einfach an oder stellen sie einen Antrag für unsere Sitzungen“, bot Sabine Müller sowohl dem Verein als auch den Bürgerinnen und Bürgern im Bezirk an.

Handlungsbedarf in Rodenkirchen

Die Bezirksbürgermeisterin sieht bei einigen Punkten in Rodenkirchen Handlungsbedarf. So hob sie u.a. die Sauberkeit und Sicherheit hervor. Obwohl das Ordnungsamt sehr aktiv sei, gebe es durchaus Verbesserungsmöglichkeiten. Die Verschönerung des Veedels sei ihr auch wichtig. So kann sie sich mehr Grün z.B. in Blumenkübeln, die derzeit verwaist sind, gut vorstellen.

An einigen Stellen in Rodenkirchen müsste mehr für die Verkehrssicherheit von Kindern und Senioren getan werden. Rücksichtloses Verhalten im Straßenverkehr müsse deshalb sanktioniert werden, forderte die Bezirksbürgermeisterin.

Auch der Klimawandel macht natürlich keinen Halt vor Rodenkirchen. So gibt es eine Karte mit den kühlen und heißen Orten im Bezirk. Der sonnige und beliebte Maternusplatz, wo sich Jung und Alt gerne aufhalten, zählt zu den heißen Orten. Hier wünschte sich die Bezirksbürgermeisterin mehr Schatten und regte einen Vorort-Termin an. Straßen und Plätze kühlen könne man beispielsweise durch geeignete Entsiegelungsmaßnahmen, sogar bei kleinen Flächen und Anpflanzungen.

Sabine Müller freute sich über die starke Wahlbeteiligung im Bezirk II bei der Kommunalwahl 2025 und dass hier so viele Menschen demokratische Parteien wählten.

Highlight: Auftritt des Dreigestirns

Gruppenbild Dreigestirn Rodenkirchen mit zwei Damen aus dem Vorstand, die einen Karnevalsorden als Auszeichung erhielten.

Das Dreigestirn Rodenkirchen ehrte Beatrix Polgar-Stüwe und Barbara Brunotte aus dem Vorstand mit Karnevalsorden für ihr Engagement.

Krönender Abschluss des Neujahrsempfangs war der Einzug des Dreigestirns der Rodenkirchener Altgemeinde. In dieser Session verkörpern Prinz André Skibbe, Bauer Alexander Reimer und Jungfrau Berthold Tobjinski die traditionellen Rollen des Dreigestirns.

Das Dreigestirn gab sein Bestes, nicht nur für die karnevalistische Stimmung! Prinz André, selbst Mitglied der Bürgervereinigung, hielt eine sehr gelungene Rede und lobte den Einsatz der Bürgervereinigung Rodenkirchen für den Ort.

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen dankt der CBS, besonders Prof. Willers, Frau Zaeske, dem gesamten Hochschulteam und allen helfenden Händen für das großartige Gelingen des Neujahrsempfangs 2026. Dankbar sind wir der CBS, dass wir ihre Räumlichkeiten nutzen durften! Merci an die Sängerin Hanna! Großes Dankeschön an die Bezirksbürgermeisterin Sabine Müller für ihre Rede! Danke an Herrn Bolg, der für die leckeren Suppen sorgte! Lieben Dank an die Helferinnen und Helfer bei den Getränken und an der Garderobe! Wir danken herzlich dem Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen, allen voran Prinz André Skibbe, der mit nachdenklichen, aber mutmachenden Worten das Programm wundervoll abrundete.

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

Gäste auf dem Neujahrsempfang 2026

Über 200 Gäste waren zum Neujahrsempfang 2026 in die CBS gekommen

 

Dreigestirn Rodenkirchen auf dem Neujahrsempfang 2026

Highlight: Das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen

 

Sängerin Hanna sang Balladen und begleitete sich mit der Gitarre

Stimmungsvolle Balladen von Sängerin Hanna Jaksch vorgetragen

 

Gruppenfoto mit VIPs aus Politik und dem Dreigestirn Rodenkirchens

Am Ende des Empfangs ging es zum Gruppenfoto mit dem Rodenkirchener Dreigestirn, VIPs aus der Politik und den Vereinsvorsitzenden

 

Neuer Vorstand bei der Bürgervereinigung

Wolfgang Behrendt stellte den neuen Vorstand der Bürgervereinigung vor

Videos:

 

 

 

 

Mit Foto/Videos von Elke Ohrem, Beatrix Polgar-Stüwe, Stephan Kaschny, Heinz Stüwe

Mehr Fotos hier in unserer Galerie

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