Neujahrsempfang 2020

Neujahrsempfang 2020

Neujahrsempfang 2020 der Bürgervereinigung Rodenkirchen

v.l.: Mike Homann, Bezirksbürgermeister Rodenkirchen, Dieter Maretzky, 1. Vors. Bürgervereinigung Rodenkirchen, Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Wolfgang Behrendt, 2. Vors. und Jakub Wawrzyniak, Generalkonsul der Republik Polen.
Foto: Beatrix Polgar-Stüwe

Der Neujahrsempfang 2020 der Bürgervereinigung Rodenkirchen fand in der Alteburger Mühle statt auf Einladung des Generalkonsuls der Republik Polen, Jakub Wawrzyniak. Der historische Ort aus dem 18. Jahrhundert in Köln-Marienburg beherbergte früher die Handelsabteilung des Generalkonsulats der Republik Polen.

Zahlreiche Vereinsmitglieder, Gäste aus der Landespolitik, Ratsmitglieder der Stadt Köln, Bezirksvertreter von Rodenkirchen, Mitarbeiter der Verwaltung der Stadt Köln, Vertreter der Wirtschaft, Bürgervereine und Mitglieder der Stadtgesellschaft waren anwesend. Der Generalkonsul der Republik Polen Jakob Wawrzyniak, eröffnete den Empfang und sprach über die große Verbundenheit mit Köln.

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin Stadt Köln spricht auf dem Neujahrsempfang 2020

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin Stadt Köln
Foto: Beatrix Polgar-Stüwe

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hob in ihrem Grußwort die Wichtigkeit der bürgerschaftlichen Partizipation hervor, welche auch die Bürgervereinigung Rodenkirchen zum Wohle des Bezirkes ausübt. Sie lobte die ehrenamtliche Arbeit, die die Stadt lebenswert mache, Identität stifte und Solidarität schaffe. „Sie machen sich um das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt verdient“, dankte Henriette Reker dem Team der Bürgervereinigung Rodenkirchen. Die Oberbürgermeisterin übermittelte ihren besonderen Dank für die Gastfreundschaft des Generalkonsul Jakub Wawrzyniak und der Bürgervereinigung. Sie hob hervor, dass der Zivilgesellschaft in Köln die Tore geöffnet würden und lobte die erstklassige Zusammenarbeit zwischen Köln und Polen.

Dieter Maretzky und Wolfgang Behrendt (2. Vorsitzender) sprachen in ihrem Dialog zuerst Themen an, die sich für die Bürger des Kölner Südens zur Zufriedenheit entwickelt hatten. Sie äußerten sich anerkennend, dass endlich das lang verfolgte Ziel der Rettung des Naturschutzgebietes Sürther Aue erreicht sei. Sie freuten sich, dass nun bald der erste Spatenstich für den Bau der Ortsumgehung Meschenich beginnen wird. Aber für die Jugendlichen in Rodenkirchen gebe es noch keinen Ort, wo sie unter sich sein können. Infrastruktur, Schulen, Sürther Feld und das Hallenbad waren weitere wichtige Themen, die angesprochen wurden.

Konsul Jakub Wawrzyniak, Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Dieter Maretzky auf dem Neujahrsempfang 2020

Konsul Jakub Wawrzyniak, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Dieter Maretzky Foto: Laura Maretzky

Dieter Maretzky trägt sich in das Buch des Bezirks Rodenkirchen ein mit Mike Homann und Wolfgang Behrendt

Dieter Maretzky trägt sich in das “Rote Buch” des Bezirks Rodenkirchen ein. Foto: Beatrix Polgar-Stüwe

Eine besondere Überraschung und Ehrung hatte Mike Homann, Bezirksbürgermeister für Dieter Maretzky vorgesehen. Homann lobte das 40jährige große Engagement des 1. Vorsitzenden und hatte eigens das „Rote Buch“ des Stadtbezirks Rodenkirchen mitgebracht. Er bat Dieter Maretzky, sich in das Buch einzutragen. Minutenlang gab es Applaus für diese besondere Ehrung.

Als Gastgeber sorgte das Generalkonsulat der Republik Polen für ein original polnisches Buffett unter anderem mit einer köstlichen Barszcz (Rote-Bete-Suppe) und gefüllten Piroggen. Generalkonsul Jakub Wawrzyniak und Vizekonsulin Anita Mikolajczak freuten sich über das große Interesse der Gäste des Empfangs. Die freundschaftliche, charmante Art der Gastgeber wurde von allen Gästen sehr gelobt. Polen und Deutschland verbindet die gemeinsame Geschichte und somit eine Verpflichtung, sich gemeinsam für ein Miteinander einzusetzen.

Dieter Maretzky dankte Generalkonsul Wawrzyniak, Vizekonsulin Mikolajczak und dem Team für die große Unterstützung sowie dem Vorstand der Bürgervereinigung für ihre Hilfe beim Neujahrsempfang. Er sagte: “Wir hoffen und wünschen uns, dass unserer Nachbarland Polen sich weiterhin für Europa, Gerechtigkeit und für den Frieden einsetzt. Denn das ist für unsere gemeinsame Zukunft in Europa und unsere gemeinsame Sicherheit von größter Bedeutung.”

 

Vorstand Bürgervereinigung Rodenkirchen

Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen auf dem Neujahrsempfang
Foto: Laura Maretzky

 

Konsul Jakub Wawrzyniak bei seiner Ansprache au dem Neujahrsempfang 2020

Konsul Jakub Wawrzyniak bei seiner Ansprache
Foto: Beatrix Polgar-Stüwe

Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang vom Duo „Bridges“ Alexandra Stegh (Gesang) und Olaf Absalon (Gitarre). Sie sangen stimmungsvoll polnische und international bekannte Lieder.

Das Duo Bridges sorgte für die Musik auf dem Neujahrsempfang 2020 der Bürgervereinigung Rodenkirchen

 

 

 

 

 

 

 

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Silvesterball am 31. Dezember 2019

Silvesterball am 31. Dezember 2019

Silvesterball 2019 Bürgervereinigung RodenkirchenAuch in diesem Jahr lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen zum Silvesterball am 31. Dezember ins Restaurant Palladio ein.

Karten gibt es bei es beim 2. Vorsitzenden der Bürgervereinigung, Wolfgang Behrendt, im Juwelier-Geschäft, Maternusstr. 14a. (nur Barzahlung möglich).

Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen zahlen 80 Euro, Nichtmitglieder 100 Euro, Kinder bis 12 Jahre 20 € inklusive 4-Gänge-Menü, Aperitif und Silvester-Prosecco. Alle weiteren Getränke werden selbst bezahlt.

Die Vorspeisen und die Desserts gibt es als Buffet, alle anderen Gänge werden am Tisch serviert. Um Mitternacht wollen wir mit Prosecco das neue Jahr begrüßen.  Die Tanzfläche und die Band Natalie Noll & Friends sind im Thekenbereich zu finden.

Das Palladio-Team freut sich, seine Gäste an dem Abend zu verwöhnen und sorgt für besondere kulinarische Überraschungen. Die Gäste werden gebeten, in festlicher Kleidung zu kommen. Auch Kinder sind willkommen.

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen ist sich sicher, dass die Gäste auch in diesem Jahr einen wunderschönen, stimmungsvollen Abend bei einem vorzüglich angerichteten Festmenü und guter Stimmung im Kreis von netten Menschen verbringen werden.

Einlass zum Ball ist ab 19 Uhr / Beginn um 19.30 Uhr, Ende 2 Uhr

Impressionen von unserem ersten Silvesterball 2017 sehen Sie in der Galerie.

Abgesagt – Betriebsbesichtigung: Cyklop in Rodenkirchen am 20. März

Abgesagt – Betriebsbesichtigung: Cyklop in Rodenkirchen am 20. März

Maschine bei Cyklop

Urheber: Cyklop GmbH

Die geplante Betriebsbesichtigung der Firma Cyklop in Rodenkirchen im Industriegebiet  am Freitag, 20. März 2020 um 10 Uhr wurde abgesagt. Wir informieren Sie rechtzeitig über einen Nachholtermin.

Zur Geschichte der Firma Cyklop: Mit Ideen, Mut und Pioniergeist fing alles an: Im Jahre 1912 gründete Emil Hoffmann in Köln die Firma Cyklop. Zahlreiche Produktinnovationen und patentierte Erfindungen waren die Grundlage für ein rasches Wachstum und eine gezielte Expansionsstrategie des jungen Unternehmens für Verpackungen.

Heute ist Cyklop mit Niederlassungen, Fertigungsstätten und Vertretungen auf allen fünf Kontinenten in über 50 Ländern präsent und beschäftigt weltweit über 1.100 Mitarbeiter. Cyklop sorgt mit seinen vielseitigen Maschinen für die Transportgutsicherung, der Begriff: vielfältige und innovative Formen der Verpackung sind das Spezialgebiet, auf dem die Firma weltweit an der Spitze steht, dank eigener Forschung und Entwicklung, die hier in Rodenkirchen geschieht.

Info: www.cyklop.com

 

Frank Behrendt im spannenden Lesedialog rund um Winnetou

Frank Behrendt im spannenden Lesedialog rund um Winnetou

Lesedialog mit Frank Behrendt in Rodenkirchen im Lesefest

Dieter Maretzy und Frank Behrendt

Wer am 12. November beim Lesedialog mit Frank Behrendt und Dieter Maretzky nicht dabei war, hat etwas verpasst! Frank Behrendt, Kommunikationsberater und „Guru der Gelassenheit“ bot ein unterhaltsames Live-Entertainment. Der Autor ist seit seiner Jugend leidenschaftlicher Winnetou-Fan. Er ließ sich in vielen Lebenslagen von dem stolzen Apachen-Häuptling und anderen Figuren des Schriftstellers Karl May inspirieren. Ihre Haltung, Klugheit, (Alters)Weisheit, der Wunsch nach Freiheit, interkulturelles Denken, die Abkehr von Rassismus und Hass, das alles hat er übernommen und für seine Wege adaptiert.

Dieter Maretzky zeigte auf, warum Winnetou in autoritären Regimen zwiespältig gesehen wurde. So war die Karl-May-Rezeption in der DDR geprägt von einer heiklen Ambivalenz: Karl May war lange Zeit nicht verboten, aber auch nicht erlaubt. Erst 1982 wurde seine Bücher in der DDR wieder gedruckt. Während Hitler in Winnetou ein Vorbild für die deutsche Jugend als “heldenhaften Kompanieführer” sah, wurde May auf der anderen Seite von NS-Pädagogen als Pazifist und Antirassist bekämpft. Etliche seiner Werke wurden verboten oder im nationalsozialistischen Sinne verändert.

Beatrix Polgar-Stüwe las Winnetou auf Ungarisch

Beatrix Polgar-Stüwe und Frank Behrendt

Doch in vielen osteuropäischen Staaten waren Karl Mays Bücher vor und nach den Weltkriegen sehr beliebt. Das spiegelte den Wunschtraum nach Freiheit sowie das Interesse an fremden Ländern und Kulturen wider. Die Gäste des Lesefestes erlebten auch die sprachliche Vielfalt, um die es im Lesaefest geht. Denn Karl May wurde in über 40 Sprachen übersetzt. Beatrix Polgar-Stüwe las in ihrer Muttersprache Ungarisch einen kurzen Auszug aus Winnetou III. Für die anwesenden Ohren klang das gewiss fremd. Auch wenn Ungarisch seit 2004 eine Amtssprache der EU ist, sprechen diese finno-ugrische Sprache weltweit nur 14 Millionen Menschen.

Und wer auf Deutsch die zehn Tipps lesen möchte, wie man sein Leben nach dem Winnetou-Prinzip gestaltet, der sollte sich das lesenswerten Buch von Frank Behrendt “Liebe dein Leben und nicht deinen Job” im Buchhandel oder über https://frankzdeluxe.de/ besorgen. Danke Franky für den tollen Abend!

 

Alle Fotos in unserer Bildergalerie:

Fotos: Beatrix Polgar-Stüwe und Robert Stüwe

Weitere Informationen finden Sie hier:

Lesedialog mit Frank Behrendt am 12.11.19: Lesefest Rodenkirchen  

 

 

Benefizkonzert “Concert de Sens” am 22. November in Rodenkirchen

Benefizkonzert “Concert de Sens” am 22. November in Rodenkirchen

Benefizkonzert am 22. November 2019 in Rodenkirchen

Am 22. November 2019 um 18 Uhr findet ein Benefizkonzert in Köln-Rodenkirchen statt.

Zu dem besonderen Benefizkonzert „Concert de Sens“ lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen am Freitag, 22.November 2019 um 18 Uhr interessierte Gäste ein. Es findet statt im Gemeindesaal der Erlöserkirche Köln-Rodenkirchen (Sürther Straße 34). Die erblindete Diplom-Repetitorin für Ballett, Ellen Greiner, und Musiktheaterproduzent Ulrich Steiner (Sprecher) bereiten seit zwei Jahren in Folge auch vielen sehenden Besucher mit ihren Konzerten viel Freude. Auf Wunsch des Vorstandes der Deutschen Blindenstudienanstalt e. V. Marburg und der Bürgervereinigung Rodenkirchen e. V. findet das Konzert nun auch in Köln statt. Die Erlöse des Eintritts in Höhe von 5 Euro kommen der Blindentechnischen Grundrehabilitation (BtG) zugute.

Benefizkonzert “Gut oder Bös”

Das 90-minütige Konzert ohne Pause trägt den Untertitel „Gut, oder Bös?“ Es setzt sich künstlerisch mit Janusfiguren von der Antike bis zum 20. Jahrhundert auseinander, die mal Gutes oder auch mal Schlechtes im Schilde führen können. Im Fokus sind dabei Darstellungen bedeutender Tanzdramen und Literaturbeispiele, die im unmittelbaren Zusammenhang zur Musik stehen. Jeder kann die Originalgeschichten nach kurzer literarischer Einführung ohne besondere Vorkenntnisse mitverfolgen. Von Sagen aus dem Schwarzwald zu Lande (Wilhelm Hauff: „Das kalte Herz“), von Sagen zu Wasser um das Nordkap und vom „Der Fliegende Holländer“ aus gleichnamiger Oper von Richard Wagner wird musikalisch berichtet. Auch das Tanzdrama der ahnungslos verliebten Winzertochter Giselle kann mitverfolgt werden.

Die Künstlerin will mit dem Konzert vermitteln, wie Pantomimik des Tanzes im „inneren Auge“ für Blinde, Sehbehinderte und Sehende sichtbar gemacht werden kann.

Anmeldung / Platzreservierung bitte mit Zahl der gewünschten Karten per Mail an  events@buergervereinigung-rodenkirchen.de

Ort: Erlöserkirche Köln-Rodenkirchen, Gemeindesaal, Sürther Straße 34, 50996 Köln-Rodenkirchen.

Eintrittspreis p.P. Benefizkonzert: 5 Euro, zahlbar an der Abendkasse. Ihre zusätzliche Spende ist willkommen.

Blindenführhunde oder Begleithunde sind willkommen, soweit sie nicht schreckhaft auf laute Einsätze reagieren. Rückfragen bitte per E-Mail an Ellen Greiner greiner-e@gmx.de