
Brunnentempel im Volkspark (Fritz-Encke-Park)
Die Führung Siedlung Volkspark mit englischer Gartenstadt am 26. Juli ist ausgebucht. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt zu einer besonderen Führung durch die denkmalgeschützte Siedlung Volkspark ein. Am Sonntag, 26. Juli führt Angelika Lehndorff-Felsko die Gruppe ab 14 Uhr durch die architektonisch spannende englische Gartenstadt in der Heidekaul im Stadtteil Köln-Raderthal und berichtet viel Aufschlussreiches aus der Geschichte der „Englischen Siedlung“.
Denkmalgeschütze Siedlung Volkspark
Die Heidekaul war die frühere Wohnsiedlung des englischen Militärs und liegt im Kölner Süden, im bebauten südöstlichen Gebiet des Stadtteils Raderthal am äußeren Grüngürtel. Vom Verteilerkreis Köln-Süd sind das siebenstöckige Hochhaus (Wilhelm Riphahn) sowie die vier dreistöckigen Wohnblöcke, westlich entlang der Militärringstraße gut zu erkennen. Die Siedlung steht unter Denkmalschutz. An der Straße „Am Heidekaul“ liegt der fast vergessene Friedhof von Bayenthal, von dem noch ein denkmalgeschütztes Hochkreuz Nachweis über den 1876 angelegten Friedhof gibt. Er wurde 1914 stillgelegt.
Sehr lesenswert ist der Bericht über die Führung von Stephanie Broch im Kölner Wochenspiegel: https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner-wochenspiegel/rodenkirchen/viel-gruen–viel-platz-und-beeindruckende-architektur-fuehrung-durch-englische-siedlung-37101734

Torbogen Fritz-Encke-Park (Volkspark Köln)
Die Englische Gartenstadt Volkspark am Grüngürtel von Köln
Hier im äußeren Grüngürtel des Kölner Südens wurde 1923/24 ein größeres Parkareal angelegt. Der später nach seinem Erbauer Fritz Encke benannte Park (Fritz-Encke-Park) ist heute um zwei Drittel seiner ursprünglichen Größe kleiner. Denn dort wurde in den Jahren 1949 bis 1952 auf Veranlassung der britischen Militärverwaltung eine zusammenhängende Siedlung, bekannt unter dem Namen „Englische Siedlung“, für die britische Besatzungsmacht errichtet. Dabei entstand eine Gartenstadt nach englischem Vorbild mit geschwungenem Straßen- und Fußwegenetz, Versorgungseinrichtungen und eine Schule.
Grüner Siedlungsbau von bedeutenden Architekten
Berühmte Architekten wie Wilhelm Riphahn, Fritz Schaller und Hans Schilling waren an den Bauprojekten beteiligt. Für Familien wurden Vier-Zimmer-Wohnungen mit zwei Badezimmern gebaut. Die verschiedenen Bauten – ein Wohnhochhaus, mehrgeschossige Zeilenbauten, Reihenhäuser und freistehende Einfamilienhäuser – spiegelten die militärische Rangordnung ihrer Bewohner wider. Erst im Jahr 2005 ging die englische Wohnsiedlung in das Eigentum der Bundesrepublik Deutschland über. Bereits seit den 1970er Jahren fanden dort viele deutsche Soldatenfamilien eine neue Heimat.
Die Grünzüge und die vier beeindruckenden Alleen, die das Gebiet erschließen, der Brunnentempel, die Lauben- und Familiengärten sollten einen sozialen Treffpunkt mit viel Freiraum an der frischen Luft gestatten.
Obwohl die Kirche All Saints Church in Marienburg gegenüber dem alten Bayenthaler Friedhof liegt, gehört sie zur englischen Siedlung. Der Architekt Rudolf Schwarz – Stadtbaumeister von 1946 bis 1952 – plante die 1951 geweihte Kirche als Teil der Volksparksiedlung. Dieser beinahe einmalige Verbund von Bau- und Gartenarchitektur steht unter Denkmalschutz.
Ortsbezeichnung Köln-Raderthal
Das Raderthal gehörte ursprünglich zur Gemeinde Rondorf und wurde 1888 nach Köln eingemeindet. Der Name Raderthal bezeichnet das an den Raderberg anschließende Tal, ein ehemaliges Flussbett des Rheins. Als Flurbezeichnung erscheint dieser Name schon in den Kölner Schreinsbüchern des 13. Jahrhunderts, den Vorgängern der heutigen Grundbücher. Als Ortsbezeichnung wird Raderthal dagegen erstmalig 1838 im Sterberegister der Pfarrkirche zu Immendorf erwähnt.

Angelika Lehndorff-Felsko führt durch die Siedlung Volkspark
Angelika Lehndorff-Felsko, Kunsthistorikerin, führt die Gruppe. Kosten: 10 € Mitglieder/Gäste 15 € pro Person, maximal 25 Teilnehmer. Bitte die aktuellen Pandemievorschriften einhalten (derzeit u.a. Mindestabstand 1,5 Meter, Nasen-Mund-Schutz)!
Treffpunkt: Ecke Bonner Str./Heidekaul um 13.45 Uhr.

Mitgliederversammlung 2019
Die Mitgliederversammlung 2020 der Bürgervereinigung Rodenkirchen findet am Donnerstag, 12. November 2020 (abends) im Restaurant des Kölner Ruderverein von 1877 statt, soweit es die Regelungen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus erlauben. Wir werden unsere Mitglieder rechtzeitig informieren und fristgerecht einladen. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich und nur über unsere Homepage im Anmeldesystem möglich. Weitere Informationen und der Anmelde-Button folgen in Kürze.
Der urspüngliche Termin für die Mitgliederversammlung im April wurde wegen der Corona-Pandemie bereits im März abgesagt.

Auf dem Neujahrsempfang 2020 der Bürgervereinigung Rodenkirchen werden u.a. Dieter Maretzky, 1. Vereinsvorsitzender, und der Generalkonsul der Republik Polen, Jakub Wawrzyniak, sprechen. (Foto: B. Polgar-Stüwe)
Wir bedauern, mitteilen zu müssen, dass der Neujahrsempfang 2020 der Bürgervereinigung Rodenkirchen ausgebucht ist. Aus Platzgründen können wir leider keine weiteren Anmeldungen mehr annehmen, außer es sagen angemeldete Gäste ab.
Der Neujahrsempfang 2020 der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. findet statt am 19. Januar um 11.30 Uhr in der Alteburger Mühle auf Einladung des Generalkonsuls der Republik Polen, Jakub Wawrzyniak. Dieser historische Ort in Köln-Marienburg beherbergte die Handelsabteilung des Generalkonsulats der Republik Polen. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen freut sich, dass Oberbürgermeisterin Henriette Reker ihre Teilnahme zugesagt hat. Sie wird ein Grußwort sprechen. Die Gäste erwartet eine Neujahrsansprache über vielfältige Themen in Köln-Süd und weitere spannende Dialoge.
Erforderlich ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail an events@buergervereinigung-rodenkirchen.de mit Angabe der Vor- und Nachnamen der Teilnehmer.
Ohne vorherige schriftliche Anmeldung und erfolgter Bestätigung durch die Bürgervereinigung ist leider kein Zugang in das Generalkonsulat möglich! Wir bitten um Ihr Verständnis. Aus Platzgründen ist die Anzahl der Teilnehmer begrenzt.
Der Neujahrsempfang bietet neben guten Gesprächsmöglichkeiten mit dem Vorstand der Bürgervereinigung, dem Gastgeber sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft auch spannende Einblicke in die ansonsten nicht öffentlich zugängliche Mühle.
Musikalisch begleitet wird der Neujahrsempfang 2020 vom Duo „Bridges“ Alexandra Stegh, die auch auf Polnisch singt und Olaf Absalon (Gitarre). Unsere Mitglieder und unsere Kontakte haben eine gedruckte Einladung im Dezember erhalten.

Neujahrsempfang der Bürgervereinigung Rodenkirchen in der Alteburger Mühle am 19.1.20
Ort: Alteburger Mühle, Generalkonsulat der Republik Polen in Köln, Abteilung für Handel und Investitionen, 50968 Köln-Marienburg, An der Alteburger Mühle 6
Hier finden Sie eine blätterbare Version unserer Einladung.
Zeit: 11.30 Uhr bis ca. 13 Uhr
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. setzt sich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in Rodenkirchen parteipolitisch und weltanschaulich neutral ein. Der Verein ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt und wurde im Jahr 1964 gegründet. Als Lobby für Rodenkirchen und Köln-Süd weist der Verein auf Fehlentwicklungen hin. Zudem nimmt er Stellung zu aktuellen Fragen der Stadtplanung, erarbeit Vorschläge und Empfehlungen. Die Förderung der Stadtteilkultur, des Umwelt- und Naturschutzes und der Lebens- und Wohnqualität sind weitere wichtige Schwerpunkte. Derzeit engagieren sich über 600 Mitglieder in unserem Verein. Für unsere Mitglieder und Gäste organisieren wir ein anspruchsvolles Veranstaltungsprogramm. Mehrmals im Jahr erstellen wir Mitgliederbriefe, die über aktuelle Nachrichten in Köln-Rodenkirchen und im ganzen Stadbezirk des Kölner Südens informieren.
Auch in diesem Jahr lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen zum Silvesterball am 31. Dezember ins Restaurant Palladio ein.
Karten gibt es bei es beim 2. Vorsitzenden der Bürgervereinigung, Wolfgang Behrendt, im Juwelier-Geschäft, Maternusstr. 14a. (nur Barzahlung möglich).
Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen zahlen 80 Euro, Nichtmitglieder 100 Euro, Kinder bis 12 Jahre 20 € inklusive 4-Gänge-Menü, Aperitif und Silvester-Prosecco. Alle weiteren Getränke werden selbst bezahlt.
Die Vorspeisen und die Desserts gibt es als Buffet, alle anderen Gänge werden am Tisch serviert. Um Mitternacht wollen wir mit Prosecco das neue Jahr begrüßen. Die Tanzfläche und die Band Natalie Noll & Friends sind im Thekenbereich zu finden.
Das Palladio-Team freut sich, seine Gäste an dem Abend zu verwöhnen und sorgt für besondere kulinarische Überraschungen. Die Gäste werden gebeten, in festlicher Kleidung zu kommen. Auch Kinder sind willkommen.
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen ist sich sicher, dass die Gäste auch in diesem Jahr einen wunderschönen, stimmungsvollen Abend bei einem vorzüglich angerichteten Festmenü und guter Stimmung im Kreis von netten Menschen verbringen werden.
Einlass zum Ball ist ab 19 Uhr / Beginn um 19.30 Uhr, Ende 2 Uhr
Impressionen von unserem ersten Silvesterball 2017 sehen Sie in der Galerie.

St. Maria im Kapitol (Foto: Dieter Maretzky)
Ausgebucht – Am Samstag, 4. Januar 2020 um 11 Uhr laden wir ein zur Besichtigung verschiedener Kölner Krippen. Unser diesjähriger Krippengang führt uns von der Weihnachtskirche St. Maria im Kapitol, die für die Geschichte der Weihnacht große Bedeutung hatte, nach Groß Sankt Martin. Weiter geht es nach St. Madonna in den Trümmern und St. Maria in der Kupfergasse und zu der Apostelnkirche. Über die Krippen hinaus wird das adventliche und weihnachtliche Brauchtum in Köln vorgestellt. Es führt uns Günter Leitner.
Treffpunkt: St. Maria im Kapitol, Casinostr. 6, 50676 Köln. 25 Personen, Kosten 10 €.
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Die Veranstaltung ist ausgebucht nach dem heutigen Bericht im Kölner Stadt-Anzeiger. Sie können über den Warenkorb keine Anmeldungen mehr tätigen, außer wir erhalten noch Absagen.

Visonen zur Rheinspange visualisiert. Urheber: StraßenNRW
Im Bürgertreff am Dienstag, 4. Februar 2020 um 19 Uhr geht es um das hochaktuelle Thema „Rheinspange A553“, welches die Bürger in Rodenkirchen und im Kölner Süden besonders betrifft. Über den Stand der Planung für die „Rheinspange A553“ wird als Experte Rüdiger Däumer, Projektleiter beim Landesbetrieb Straßenbau NRW, informieren. Die Veranstaltung findet statt im Brauhaus “Quetsch”, Hauptstr. 7, 50996 Köln. Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Bekanntlich wächst Köln um viele Einwohner, auch im Umland. Köln ist eine Pendlerstadt, deshalb ist der Ausbau der Infrastruktur für die Mobilität inzwischen mit hohen Prioritäten versehen. So wird das Land NRW eine Autobahnbrücke und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH eine kombinierte Bahn-Radfahrer/Fußgängerbrücke zwischen Godorf und Wesseling bauen. Über die Trassenführungen wird noch diskutiert, aber 2020 sollen darüber die Entscheidungen fallen.
Über die Details der Planungen für die „Rheinspange A553“ wird Rüdiger Däumer, Projektleiter, Planungsabteilung, Landesbetrieb Straßenbau NRW berichten und Fragen beantworten. Seine Kollegin Britta Dierke referiert über den Sachstand zum 8-streifigen Ausbau der Autobahn, insbesondere der Rodenkirchener Brücke und gibt einen Überblick über das geplante Beteiligungskonzept. Auch sie steht für Fragen zur Verfügung.
Erläuterung zum Bild: Die Ideen für Linienführungen der Rheinspange wurden visualisiert. Jede Gruppe hat dabei eine Farbe genutzt. Die blauen Rheinquerungen waren erste Ideen von Straßen.NRW, die vorab in die Diskussion gegeben wurden. Die grauen Linien sind Überlegungen zur Bündelung mit geplanten Schienentrassen in der Region, die einige Gruppen bereits mitdenken wollten.
Weitere Infos auf: https://rheinspange.nrw.de/
https://www.sbahnkoeln.de/start/