Karnevalssonntag, am 23. Februar 2020 hat die Bürgervereinigung Rodenkirchen wieder einen Bierwagen am Maternusplatz. Unter dem Motto „Drink doch eine met“ laden wir alle Karnevalisten am Tag des Rodenkirchener Karnevalszugs herzlich zum Bierwagen ein. Ab 12.30 Uhr sind alle Jecken willkommen. Es gibt Kölsch, Selters und Limonaden zu volk
stümlichen Preisen und auch Sitzplätze rund um den Stand. Am Bierwagen bietet sich eine gute Gelegenheit, sich vor und nach dem Zug mit Freunden zu treffen und mit dem Vorstand der Bürgervereinigung zu plaudern.
Wir lassen – wie im letzten Jahr – Toiletten aufstellen am Maternusplatz und entlang des Zugwegs, die von allen Besuchern genutzt werden können. Die Toilettenkabinen werden aus den Erlösen des Stands und aus Mitteln der Bürgervereinigung Rodenkirchen gesponsert. Sie sind mit verschiedenen lustigen Plakaten beschildert.
Aktuelles zum Karnevalszug 2020 in Köln-Rodenkirchen gibt es auf www.karneval-rodenkirchen.de/Zugteilnahme/Aktuelles-zum-Zug-2020/index.php/

Römisch-Germanisches Museum im ehemalige Belgische Haus (Foto: U. Hölz)
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt am Freitag, 28. Februar 2020 um 16 Uhr zu einer besonderen Führung ins Römisch-Germanische Museum (RGM) ein. Im November 2019 bezog das RGM ihr Interimsquartier im ehemaligen „Belgischen Haus“ am Neumarkt in der Cäcilienstraße. Das Museum musste umziehen, weil das Stammgebäude neben dem Dom in den kommenden sechs Jahren saniert wird.
Anmeldung: Hier klicken
Die Führung leitet die in Rodenkirchen wohnende Dr. Friederike Naumann-Steckner mit größter Expertise. Denn bis zu ihrem Ruhestand im März 2919 war sie stellvertretende Direktorin am Römisch-Germanischen Museum in Köln. Die Archäologin präsentiert unserer Gruppe die schönsten Ausstellungsstücke und gewährt auch Einblicke in das denkmalgeschützte 1950 gebaute „Belgische Haus“.
Repräsentative Auswahl aus der römischen Zeit im Belgischen Haus

Exponate im Römisch-Germanischen Museum (Foto: U. Hölz)
Das Römisch-Germanische Museum besitzt nicht nur viele Stücke zur Geschichte Kölns und des Umlandes von der Ur- und Frühgeschichte bis zum Mittelalter, es hat auch die weltweit größte Sammlung an römischen farbenprächtigen Gläsern. Im neuen Übergangsdomizil steht nun deutlich weniger Fläche zur Verfügung, um alle Objekte, die derzeit in den Depots lagern, zu zeigen.
Daher wird nun eine kleine, aber besonders repräsentative Auswahl der insgesamt mehr als zehn Millionen Objekte den Besuchern gezeigt. Schwerpunktmäßig zählen zu den Objekten Funde aus römischer Zeit, die in Köln ausgegraben wurden. Hinzu kommen historische Luxus- und Handelsgüter, Kunsthandwerk und Alltagsgegenständen, die nun ein neues Dach über dem Kopf erhielten.
Zugleich ermögliche die neue Präsentation auch einen anderen Blick auf die Dinge, schrieb das RGM in einer Presseinformation. Das finge schon auf dem Bürgersteig an – durch große Schaufenster können Passanten beim Shoppen einen Blick auf Ausgrabungen aus Köln werfen. „Köln ist die einzige Millionenstadt in Deutschland mit 2000 Jahren Stadtgeschichte“, sagte RGM-Direktor Prof. Dr. Marcus Trier. „Und wir haben die Taschen – zumindest archäologisch – mehr als voll.“
RGM nun im früheren Belgischen Haus
lm Februar 1950 wurde das „Belgische Haus“ als erstes ausländisches Kulturinstitut in Köln eröffnet. Der von Johannes Schüller entworfene und von dem Innenarchitekten Hans Hansen ausgestattete Bau verfügte neben Büros für die Verwaltung auch über Räumlichkeiten für Ausstellungen, einen Vortrags- und Kammermusiksaal und eine Bibliothek.
Ort: RGM im ehemaligen „Belgischen Haus“, Cäcilienstraße 46, 50667 Köln
Um 15.45 Uhr, Beginn 16 Uhr
Eintritt 6 Euro (vor Ort zahlen), Führung ohne Kosten, Nicht-Mitglieder zahlen einen Aufpreis über 5 €.
Teilnehmer: maximal 25 Personen
Anmeldung: Hier klicken

Dieter Maretzy und Frank Behrendt
Wer am 12. November beim Lesedialog mit Frank Behrendt und Dieter Maretzky nicht dabei war, hat etwas verpasst! Frank Behrendt, Kommunikationsberater und „Guru der Gelassenheit“ bot ein unterhaltsames Live-Entertainment. Der Autor ist seit seiner Jugend leidenschaftlicher Winnetou-Fan. Er ließ sich in vielen Lebenslagen von dem stolzen Apachen-Häuptling und anderen Figuren des Schriftstellers Karl May inspirieren. Ihre Haltung, Klugheit, (Alters)Weisheit, der Wunsch nach Freiheit, interkulturelles Denken, die Abkehr von Rassismus und Hass, das alles hat er übernommen und für seine Wege adaptiert.
Dieter Maretzky zeigte auf, warum Winnetou in autoritären Regimen zwiespältig gesehen wurde. So war die Karl-May-Rezeption in der DDR geprägt von einer heiklen Ambivalenz: Karl May war lange Zeit nicht verboten, aber auch nicht erlaubt. Erst 1982 wurde seine Bücher in der DDR wieder gedruckt. Während Hitler in Winnetou ein Vorbild für die deutsche Jugend als „heldenhaften Kompanieführer“ sah, wurde May auf der anderen Seite von NS-Pädagogen als Pazifist und Antirassist bekämpft. Etliche seiner Werke wurden verboten oder im nationalsozialistischen Sinne verändert.

Beatrix Polgar-Stüwe und Frank Behrendt
Doch in vielen osteuropäischen Staaten waren Karl Mays Bücher vor und nach den Weltkriegen sehr beliebt. Das spiegelte den Wunschtraum nach Freiheit sowie das Interesse an fremden Ländern und Kulturen wider. Die Gäste des Lesefestes erlebten auch die sprachliche Vielfalt, um die es im Lesaefest geht. Denn Karl May wurde in über 40 Sprachen übersetzt. Beatrix Polgar-Stüwe las in ihrer Muttersprache Ungarisch einen kurzen Auszug aus Winnetou III. Für die anwesenden Ohren klang das gewiss fremd. Auch wenn Ungarisch seit 2004 eine Amtssprache der EU ist, sprechen diese finno-ugrische Sprache weltweit nur 14 Millionen Menschen.
Und wer auf Deutsch die zehn Tipps lesen möchte, wie man sein Leben nach dem Winnetou-Prinzip gestaltet, der sollte sich das lesenswerten Buch von Frank Behrendt „Liebe dein Leben und nicht deinen Job“ im Buchhandel oder über https://frankzdeluxe.de/ besorgen. Danke Franky für den tollen Abend!
Alle Fotos in unserer Bildergalerie:
Fotos: Beatrix Polgar-Stüwe und Robert Stüwe
Weitere Informationen finden Sie hier:
Lesedialog mit Frank Behrendt am 12.11.19: Lesefest Rodenkirchen

Dialog mit Frank Behrendt Lesefest Rodenkirchen © Serviceplan

Lesefest in Köln-Rodenkirchen
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt zu einem Lesedialog mit Bestseller-Autor Frank Behrendt ein am Dienstag, 12. November 2019 um 19 Uhr. Dieter Maretzky wird mit dem Autor („Liebe dein Leben und NICHT deinen Job“), Kommunikationsberater und „Guru der Gelassenheit“ Frank Behrendt einen unterhaltsamen Dialog führen, der Themen wie Hass, Rassismus, Nationalität, Freude, Gelassenheit und Mut umfassen wird. Dann geht es um die Fragen: Kann Karl Mays literarische Figur Winnetou für uns ein Vorbild sein? Wie wird unsere Gesellschaft toleranter und offener?
„Die Wirkung von Karl Mays Figuren beruht darauf, dass sie unsere Phantasie anregen. Sie treffen unsere Sehnsucht nach exotischer Ferne und einer besseren Welt“, schrieb Norbert Blüm (Quelle Mittelbayerische Zeitung, 22.2.1992). Dennoch findet man aus heutiger Sicht umstrittene Formulierungen in Mays Büchern, beeinflusst durch die Strömungen seiner Zeit. So war in den 20er Jahren war Karl May ein beliebter „Jugend- und Volksschriftsteller“. Von den Nazis wurde er zwiespältig gesehen. Während Hitler in Winnetou ein Vorbild für die deutsche Jugend und das „Musterbeispiel eines Kompanieführers“ sah, wurde May auf der anderen Seite von NS-Pädagogen als Pazifist und Antirassist bekämpft. Etliche seiner Werke wurden verboten oder im nationalsozialistischen Sinne verändert. Aber gerade die pazifistischen und antirassistischen Aussagen seiner Bücher hatten aber damals wohl einen großen Einfluss auf die jugendlichen Widerstandsgruppen in der NS-Zeit.
Der Abend findet im Rahmen des Lesefestes Rodenkirchen (06.11.-15.11.2019) der Stadt Köln statt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto: „Wir feiern die sprachliche Vielfalt in unserer Stadt“. Bislang sind Übersetzungen von Texten Karl Mays in über 40 Sprachen bekannt. Beatrix Polgar-Stüwe liest einen kurzen Auszug aus Winnetou IV auf Ungarisch, und zwar „Kirándulás Kaliforniába“. Eher ins Reich der Illusionen gehört allerdings Mays Behauptung, er verstände 1200 Sprachen und Dialekte.
Mit Frank Behrendt, der gerade sein drittes Buch schreibt, kann man viel über Lesen, Bücher, Lieblingsbücher, wie er zu Karl May gekommen ist, seine Kindheit in Brasilien, das Leben, die Gelassenheit und Liebe zu Rodenkirchen sprechen. So wird den Gästen unterhaltsames Live-Entertainment geboten.
Frank Behrendt wird dabei lustige, nachdenkliche und inspirierende Geschichten erzählen. Es wird für jeden etwas dabei sein.
Ort: Bistro Verde, Maternusstr. 6, 50996 Köln (Eingang an der Commerbank), Eintritt frei.
Platzreservierung erforderlich per E-Mail an events@buergervereinigung-rodenkirchen.de
Eine weitere Lesung im Lesefest Rodenkirchen bietet die Bürgervereinigung Rodenkirchen für Kinder am 14.11.2019. Infos auf: www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/interaktive-kinderlesung-im-lesefest-rodenkirchen-mit-gerlis-zillgens-am-14-11-19
Infos auch hier: ki-koeln.de/aktuelles/neue-blog-eintrag-77/
Über Frank Behrendt
Frank Behrendt, geb. 1963, ist seit gut 25 Jahren ausgewiesener PR- und Kommunikationsfachmann mit intensiven Kontakten zu Medien, Wirtschaft und Politik. Nach Stationen bei BILD, Dornier, Henkel, RTL Television und Universal Music war der Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München Deutschland-Chef bei der Agentur KetchumPleon, bevor er 2011 als Vorstand zur Kommunikationsberatung fischerAppelt AG wechselte. Seit Februar 2017 ist er als Senior Advisor in der Serviceplan-Agenturgruppe tätig. 2017 wurde er von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) als „PR-Kopf des Jahres“ ausgezeichnet. Frank Behrendt lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Rodenkirchen.


Lesefest in Köln Rodenkirchen: Gerlis Zillgens liest am 14.11. für Grundschulkinder © Südpol Verlag
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen unterstützt das im November stattfindende Lesefest im Bezirk Rodenkirchen und hat dazu Gerlis Zillgens, Kinderbuchautorin, zu einer Lesung für Kinder eingeladen. In der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen (Schillingsrotter Str. 38, 50996 Köln) liest die bekannte Kölner Kinderbuchautorin um 16.30 Uhr aus ihrem Buch „Der Rattenfänger von Hameln – was wirklich geschah: Romeo, der Zaubertrommler“. Die Lesung richtet sich an Grundschulkinder ab sieben Jahren. Passend zum diesjährigen Motto (Fremd)sprache im Lesefest bringt Gerlis Zillgens einen unveröffentlichten Text mit, in dem eine „fremde Sprache“ eine große Rolle spielt. Die Kinder dürfen dann überlegen, wie diese Geschichte weitergeht.
An dem Nachmittag sind viel Spannung und kreative Interaktion garantiert. Bei den Lesungen von Gerlis Zillgens sind die Kinder allein schon durch das schauspielerische Können der Autorin und durch den witzigen Ton ihrer Geschichten schnell begeistert. In ihren Geschichten dreht sich alle um Themen wie Angst vor Fremden, Toleranz und wie man sich besser versteht.
Passend zum Lesefest Rodenkirchen: Denn hier geht es vor allem darum, das Bewusstsein für die positiven Aspekte der sprachlichen Vielfalt zu fördern und viele Bürgerinnen und Bürger – ob jung oder alt – unterschiedlicher ethnischer Herkunft zu erreichen.
Es findet eine Auftaktveranstaltung zum Lesefest im Bezirk Rodenkirchen am 6.11.2019 statt, die ebenfalls von der Bürgervereinigung unterstütz wird. Das Lesefest endet am bundesweiten Vorlesetag am 15.11. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen bietet eine zweite Lesung im Rahmen des Lesefestes am 12.11. mit Frank Behrendt. https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/lesedialog-mit-frank-behrendt-am-12-11-19-lesefest-rodenkirchen
Kinderlesung am Donnerstag, 14.11.2019 um 16.30 Uhr
Ort: Stadtteilbibliothek Köln-Rodenkirchen, Schillingsrotter Str. 38, 50996
Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

Gerlis Zillgens liest für Kids (Foto: privat)
Informationen über Gerlis Zillgens auf http://www.zillgens.de/

Das Bild zeigt unsere Pflanzaktion im letzten Herbst.
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen bepflanzt am Samstag, 12. Oktober 2019 ab 11 Uhr wieder die Beete rund um das Rathaus. Helfende Hände sind gesucht, um ein schönes und gepflegtes Stadtbild im Zentrum auch für die Herbst- und Wintermonate zu unterstützen.
Die drei Beete in der Straßenmitte werden im November von einem uns beauftragten Fachbetrieb erneuert und mit einer blühenden Dauerbepflanzung versehen. Da im Jahr 2020 voraussichtlich das Rathaus abgerissen wird, die Baustelle eingerichtet wird, werden wahrscheinlich dann die Beete an der Bushaltestelle Rathaus verloren gehen. Denn dort soll der neue Zugang zum Parkhaus unter dem Rathaus entstehen.
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen pflegt seit 2002 die Blumenbeete rund um das Bezirksrathaus, um einen sichtbaren Beitrag für ein attraktives Rodenkirchen beizutragen. Dazu zählen auch die städtischen Blumenkübel vor dem Rathaus. Zweimal jährlich wird neu gepflanzt mit der Hilfe von Mitgliedern und anderen engagierten Menschen.