
Das Online-Quiz über Rodenkirchen ist nun beendet. Die Auslosung fand am 6. September 2024 statt. Wir gratulieren den drei Gewinnerinnen ganz herzlich und danken allen anderen für das eifrige Mitmachen beim Quiz.
Der 1. Preis (Parfümerie Douglas-Gutschein im Wert von 100 Euro) geht an Sophie W., der 2. Preis an Stefanie M. (Gutschein Kochen & Wohnen im Wert von 50 Euro) und der 3. Preis an Ruth E. (Gutschein Buchhandlung über 30 Euro). Wir wünschen den Gewinnerinnen viel Freude an ihren Gutscheinen.
Insgesamt hatten 67 Personen am Rodenkirchen-Quiz teilgenommen, das gar nicht so einfach war. Sie alle konnten ihr Wissen über Rodenkirchen in unserem Online-Quiz unter Beweis stellen. Es gab drei gespendete Gutscheine im Gesamtwert von 180 € zu gewinnen (Parfümerie, Kochgeschäft, Buchhandlung).
Hier finden Sie die Lösungen zur Ansicht oder zum Download
Der 1. Preis, ein Parfümerie-Gutschein über 100 Euro, wurde von Team Hinckeldey gestiftet. Den 2. Preis, ein Gutschein über 50 Euro für einen Einkauf in einem Rodenkirchener Kochgeschäft, spendete Juwelier Behrendt. Der 3. Preis war ein Büchergutschein von der Bürgervereinigung im Wert von 30 € für einen Einkauf in der hiesigen Buchhandlung.
Das Quiz lief bis zum 31. August 2024. Da es mehrere Gewinner als Preise gab, entschied das Los.
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen wollte mit dem digitalen Quiz das Wissen über die Heimatgeschichte Rodenkirchens fördern. Sie hat es zu ihrem 60. Vereinsjubliläum in Leben gerufen.
Wie es auf dem Vereinsgeburtstagsfest am 21.6.2024 war, erfahren Sie hier im Link
Bürgervereinigung Rodenkirchen feiert 60-jähriges Bestehen mit Jubiläumsveranstaltung
Die Teilnahme am Online-Quiz war ab 18 Jahren möglich! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre Daten speichern wir nur für die Quiz-Auslosung unter Einhaltung des Datenschutzes. Sie werden nach der Benachrichtigung der Gewinnenden bzw. nach Abholung der Preise gelöscht.
Bei nicht abgeholten Preisen werden wir einen neuen Gewinner auslosen.

Am Tag des offenen Denkmals 2024 führt Günter Leitner am Samstag, 7.9.24 durch die Villenkolonie. Foto: Haus Seewald
Am Tag des offenen Denkmals 2024 veranstaltet die Bürgervereinigung Rodenkirchen am Samstag, 7. September 2024 von 16 bis 18 Uhr eine Führung durch die Villenkolonie in Rodenkirchen am Rhein.
Der bekannte Stadtführer Günter Leitner geht mit der Gruppe auf Spurensuche in Köln-Rodenkirchen und zeigt, wie harmonisch die Moderne aus dem 20. Jahrhundert neben klassischen Villen aus der gleichen Zeit hier im Einklang stehen.
An der Führung können 40 Personen teilnehmen. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich!
Treffpunkt Villenführung: Ecke Walther-Rathenau-Straße / Im Park, 50996 Köln-Rodenkirchen um 15:45 Uhr. Teilnahme kostenlos. !! Wenn keine verfügbaren Karten angezeigt werden, ist die Führung ausverkauft!!
Grundgedanken des Bauhaus-Stils in der Villenkolonie Rodenkirchen

Haus Hillebrand
Bekannte Architekten wie Theodor Merrill, Josef Op Gen Oorth oder Hans Schumacher bauten ab 1929 bis 1933 in Rodenkirchen sechs Villen im Stil des Neuen Bauens, von denen heute noch fünf erhalten sind. Die Architektur des fortschrittlichen Bauens und die Bauhaus-Idee sind hier deutlich erkennbar. Bei der Führung ermöglicht Künstler und Kirchenmaler Clemens Hillebrand einen Rundgang durch sein weitgehend original erhaltenes Haus, das Josef Op Gen Oorth 1929 für die Familie Hillebrand baute. Der Künstler lebt hier bereits in dritter Generation. Des Weiteren besichtigt die Gruppe den Garten von Haus Hussmann, das von Hans Schumacher ebenso im funktionalistischen Baustil der Architektur des Neuen Baues im Jahr 1930 gebaut wurde.

Haus Hussmann
Während des Rundgangs entlang der Villenkolonie berichtet Günter Leitner über die Geschichte jedes einzelnen Hauses, deren Architekten und Bewohner. Hier entstanden auf großen Grundstücken mit altem Baumbestand die modernen Villen, die auch Künstlerkolonie bezeichnet wird. Alle Villen zeichnet somit u.a. der Hang zur Avantgarde, zum Fortschritt, zur Eleganz und Moderne aus. Als Kontrastprogramm dient daher ein kurzer Abstecher zu einigen klassischen Villen im Auenviertel bzw. am Rhein.
Sonstiges: Gut zwei Stunden zu Fuß, das Haus Hillebrand ist nicht barrierefrei.
Tag des offenen Denkmals 2024
Das Motto zum Tag des Offenen Denkmals 2024 lautet „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“. Es will damit zeigen, dass unter dem Begriff Wahrzeichen nicht nur die bekannten, großen Denkmale Deutschlands gehören und was genau diesen Begriff ausmacht.
1993 wurde erstmals der Tag des offenen Denkmals ins Leben gerufen und bundesweit öffneten schon zum Start 3.500 Denkmale. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz erschuf so ein besonderes Netzwerk an Denkmalengagierten bundesweit. Seit 1999 steht das größte Kulturevent Deutschlands somit unter einem jährlich wechselnden Motto.
Weitere Informationen:
Für Köln mit https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/tag-des-offenen-denkmals
und das Gesamtprogramm Köln auf https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf480/tag-des-offenen-denkmals-2024.pdf
Bundesweit: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/
Redaktion und Fotos: Beatrix Polgar-Stüwe
In der malerischen Kulisse des Naturgartens Vita Verde kamen Mitglieder und geladene Gäste der Bürgervereinigung Rodenkirchen zusammen, um sechs Jahrzehnte aktiver Bürgervertretung bei bester Stimmung zu feiern. Das Geburtstagsfest war ein schöner Abend, darüber waren sich die 160 Gäste und der Vorstand überdies einig. Wolfgang Behrendt, 1. Vorsitzender, begrüßte die Anwesenden und ließ die Geschichte des Vereins in einer Talkrunde mit dem ehemaligen Vorsitzenden Dieter Maretzky Revue passieren.
Auszeichnungen für die Bürgervereinigung Rodenkirchen für ihr Engagement

Die Vorsitzenden Wolfgang Behrendt & Beatrix Polgar-Stüwe nahmen dankend die Glückwünsche des Bezirks von Manfred Giesen & Christoph Schykowski an.
Bezirksbürgermeister Manfred Giesen überreichte die Glückwünsche des Bezirks Rodenkirchen zusammen mit Christoph Schykowski, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung. Giesen lobte die wertvolle Vereinsarbeit und das große Engagement jedes einzelnen Vorstands- und Vereinsmitglieds, „die sich mit Energie, Einsatz und Zeit für den gemeinsamen Vereinserfolg stark gemacht haben.“ „Beleben Sie bitte weiterhin mit Ihrem Engagement unser Rodenkirchen“, sagte Giesen darüber hinaus. Als Auszeichnung kündigte er einen Förderbeitrag in Höhe von 1.200 Euro anlässlich des 60. Vereinsjubiläums an. Sichtlich erstaunt und sehr erfreut nahmen die beiden Vorsitzenden Wolfgang Behrendt und Beatrix Polgar-Stüwe das Schreiben des Bezirksbürgermeisters entgegen und dankten ihm herzlich.

Bundestagsabgeordneter Sven Lehmann und Landtagsabgeordnete Eileen Woestmann richteten ihre Gratulation und Anerkennung auf einer Glückwunschkarte aus und ließen ein besonderes Geschenk übergeben: Eine einjährige Baumpatenschaft für eine Buche im Kölner Zoo. Darüber freute sich das Team der Bürgervereinigung Rodenkirchen sehr, auch über kleine wertschätzende Aufmerksamkeiten u.a. von Bürgervereinen und Mitgliedern.
Highlight: Combo der Bürgervereinigung mit Hits aus den 1960er Jahren
Die Gäste führten gute Gespräche und hatten viel Spaß. Der Live-Auftritt der Vorstandscombo mit Evergreens aus der Gründungszeit des Vereins zählte zu den Höhepunkten. Der singende Vorstand mit Wolfgang Berendt am Piano und Markus Sauer an der Gitarre, Silvia Behrendt und Mechthild Post als Lead-Sängerinnen und die Chor-Sängerinnen bekamen großen Applaus. Zahlreiche Gäste sangen mit und freuten sich über die musikalischen Show.
Quiz über Rodenkirchen: Glückwünsche an die vier Champions
Zudem konnten die Gäste in einem Quiz ihr Wissen über das Veedel Rodenkirchen unter Beweis stellen. Eifrig widmeten sie sich der Beantwortung der gar nicht so einfachen Fragen. Ob in der Gruppe oder allein: Viele stellten fest, dass nicht alle Antworten im Internet zu finden waren.

v.l., Mechthild Posth, Vorstandsmitglied Bürgervereinigung und das Gewinner-Team mit Veit Otto, Ildiko Mermagen und Dr. Karsten Heppner, Ortsverbandsvorstand der Grünen Rodenkirchen
Den ersten Preis, einen Parfümerie-Gutschein über 100 Euro, gestiftet von Team Hinckeldey, gewann das Team der Grünen Rodenkirchen. Der zweite Preis, ein Gutschein für einen Einkauf in einem Rodenkirchener Kochgeschäft, wurde von Juwelier Behrendt gespendet. Er ging an Mitglied Gabriele Schwieren. Der dritte Preis, ein Büchergutschein von der Bürgervereinigung (30 €) für einen Einkauf in der hiesigen Buchhandlung, blieb in der Familie: Ehemann Werner Schwieren war der glückliche Gewinner. Karl Jürgen Klipper, früheres Ratsmitglied der Stadt Köln, freute sich über den vierten Preis, einen 50-Euro-Gutschein. Diesen hatte Walterscheidts Bistro Verde spontan am Abend ausgelobt.
Wer gewinnt im Online-Quiz der Bürgervereinigung über Rodenkirchen?
Alle, die ihr Wissen über Rodenkirchen unter Beweis stellen möchten, finden hier
eine etwas abgewandelte Online-Version des Rodenkirchen-Quiz. Es gibt drei gespendete Gutscheine im Gesamtwert von 180 € zu gewinnen (Parfümerie, Kochgeschäft, Buchhandlung). Wer dann möchte, hinterlässt im Quiz-Formular Namen und E-Mail.
Das Quiz läuft bis zum 31. August 2024. Die Gewinner der Auslosung werden im September benachrichtigt. Die Teilnahme am Online-Quiz ist ab 18 Jahren möglich! Die Bürgervereinigung Rodenkirchen möchte mit dem digitalen Quiz das Wissen über die Heimatgeschichte Rodenkirchens fördern. Alternativ folgen Sie dem Kurzlink zum Quiz: https://forms.office.com/r/bTw1TG5KEG
Frage-und-Antwort-Talkrunde zwischen Wolfgang Behrendt und Dieter Maretzky

Dieter Maretzky und Wolfgang Behrendt im Talk
Wolfgang Behrendt dankte in seiner Ansprache allen Mitgliedern und Gästen für ihr zahlreiches Kommen, ihre Glückwünsche und ihre langjährige Unterstützung des Vereins. Ihm fiel auf: Als die Bürgervereinigung gegründet wurde, waren im Vorstand vor allem Geschäftsinhaber vertreten. Das sollte sich später ändern, doch wann, das wurde Dieter Maretzy gefragt. Denn als die Bürgervereinigung Rodenkirchen 1964 von Buchhändler Rudolf Köhl – damals als Wählervereinigung für den Gemeinderate der ehemaligen Altgemeinde Rodenkirchen gegründet wurde – fungierten im ersten Vorstand vor allem Geschäftsleute. Neben Gründungsmitglied Buchhändler Rudolf Köhl sind altbekannte Geschäftsnamen zu finden: So z.B. Parfümerieinhaber Michael Schnitzler, Willi Keuser (Metallwaren), Mathias Reucher (Lederwaren), Heinrich Hoss (Spielwaren), Eugen Morchel (Fotogeschäft) und Heinz Müller (Schuhwaren) sowie als Freiberufler Rechtsanwalt Bernhard Manstein.
Dieter Maretzky konnte zwar nicht Tag genau sagen, ab wann der Vereinsvorsitz sich vom kaufmännischen ins „bürgerliche“ Lager änderte. Der Trend müsse soetwa Mitte der 1970er Jahre begonnen haben. Damals wurde Dieter Maretzky, Diplom-Bibliothekar Mitglied der Bürgervereinigung und zum Geschäftsführer gewählt. Nach dem Tod von Rudolf Köhl wurde Dieter Maretzky 1981 zum 1. Vorsitzenden und Walter Renkawitz, Schulrektor, zum 2. Vorsitzenden bestellt. Weitere Vorstandsmitglieder folgten aus angestellten Berufen.
Viel Frauen-Power erst ab 2019 bei der Bürgervereinigung
Einziges weibliches Vorstandsmitglied war 1974 Frau Huisken, die die Protokolle führte, so erinnert sich Maretzy. Die Rodenkirchenerin war Chefsekretärin. Erst seit Ende der 1990er Jahre waren deutlich mehr Frauen im Vorstand vertreten, u.a. eine Schrift- und eine Geschäftsführerin sowie eine Künstlerin im Beirat. Nach der Jahrtausendwende engagierten sich immer mehr Frauen im Vorstand. Seit 2019 sind im Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen sogar mehr Frauen als Männer vertreten, worüber sich Maretzy und Behrendt sehr freuten.
Mehr über die Geschichte der Bürgervereinigung Rodenkirchen in der Chronik.
Dauerthema Verkehr seit 60 Jahren
Das Thema „Verkehr“ ist seit 60 Jahren ein brennendes Anliegen der Bürgervereinigung Rodenkirchen geblieben. Anfangs war es die Verkehrssituation entlang der Hauptstraße, wo noch die Straßenbahnlinie 16 fuhr, später der Jahre u.a. der lang geforderte Kreisverkehr, der erst vor wenigen Jahren realisiert wurde, erinnert sich Dieter Maretzky. Er hatte über 40 Jahre den Vorsitz des Vereins inne. Die im wahrsten Sinne des Wortes festgefahrene Verkehrssituation rund um das Neubaugebiet Sürther Feld mit mittlerweile vier Schulen und Berufsausbildungsstätten ist ein Dauerthema, das leider zu wenig Gehör in der Bezirkspolitik findet, bedauerte der 1. Vorsitzende Wolfgang Behrendt.
60 Jahre Bürgervereinigung Rodenkirchen
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen ist somit eine Gemeinschaft für die Bürgerinnen und Bürger von Rodenkirchen und Köln-Süd. Der Verein hat über 620 Mitglieder und setzt sich parteipolitisch und weltanschaulich neutral für die Interessen der Menschen in Rodenkirchen und Köln-Süd ein. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es daher, die Lebensqualität zu verbessern und auf Fehlentwicklungen in Stadtplanung und Umwelt hinzuweisen. Die Vereinigung erarbeitet Vorschläge und Empfehlungen und unterstützt deshalb konstruktive Initiativen. Wichtige Themen waren und sind unter anderem: Kultur, Verkehr, Jugend, Umwelt und ein nachhaltiger Ansatz bei Stadtplanung für die Lebensqualität in Rodenkirchen und dem Kölner Süden.
Die Jubiläumsfeier, die zur Sommersonnenwende am 21. Juni 2024 stattfand, brachte genauso Mitgliedern und Gästen aus der örtlichen Politik wie auch Organisationen und Bürgervereinen eine Gelegenheit, sich bei Snacks und Getränken auszutauschen.
„Dieses Jubiläum bietet uns folglich die Möglichkeit, uns bei all denjenigen zu bedanken, die uns über die Jahre unterstützt haben“, sagte der 1. Vorsitzende Wolfgang Behrendt. 
Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe
Fotos: Dieter Maretzky, Ralf Perey, Beatrix Polgar-Stüwe, Mechthild Posth, Heinz Stüwe
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Hier sehen Sie zwei Videos von den Auftritten
Video 1
Video 2
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen feiert dieses Jahr ihr 60. Jubiläum. Wir hatten unsere Mitglieder eingeladen zu einem interaktiven Spaziergang durch Rodenkirchen mit der Stadtführerin Anne Colonia am Donnerstag, 23. Mai 2024.
Kurzbericht Führung mit Anne Colonia
Traumhafte Blicke über Rodenkirchen, Historisches, auch gänzlich Unbekanntes und Geschichten zum Nachdenken bot unsere Jubiläumsführung für unserer Mitglieder. Anne Colonia – im kölschen Outfit in rut wiess – führte liebenswert die 25 Gäste durch das Rodenkirchener Veedel. Ins Reich der Anekdoten gehöre, dass das alte Rodenkirchen ein Fischerdorf gewesen sei. Vielmehr war das frühere Leben von der Land- und Weidewirtschaft geprägt, das schon zur Römerzeit. Ein Unikat: Die eingemauerte Flasche an einer Hauswand zum Andenken an das Weihnachtshochwasser im Jahr 1993. Wo genau die eingemauerte Flasche mit Rheinwasser steht, bleibt ein „Geheimnis“ der Teilnehmenden. Das interaktive Format gefiel den Gästen gut. Viele teilten ihre persönliche Erinnerungen, sei es zum Hochwasser, zur Alt-Gemeinde oder wo was früher in Rodenkirchen war.
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen dankt Anne Colonia für den spannenden und vergnüglichen Nachmittag und allen Teilnehmenden, die ihre persönlichen Erinnerungen und Aktuelles über Rodenkirchen eingebracht haben.
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60. Jubiläum Bürgervereinigung Rodenkirchen – Was passierte 1964?
Was passierte so alles im Jahr 1964 – als die Bürgervereinigung Rodenkirchen von Buchhändler Rudolf Köhl als Wählervereinigung für die Gemeinde Rodenkirchen gegründet wurde? Der 1. FC Köln feierte die deutsche Meisterschaft in der Bundesliga. Ludwig Erhard war Bundeskanzler. Die Beatles gewannen einen Chart-Hit nach dem anderen. Zudem wurde der Grundstein für das Rodenkirchener Rathaus gelegt. Auf der Hauptstraße fuhr noch die Straßenbahn Linie 16 nach Köln. Die Post war ebenfalls auf der Hauptstraße, im Haus, wo heute das Schreibwarengeschäft ist.
Wie ging es mit Rodenkirchen nach der Eingemeindung 1975 weiter? Was bewegt die Menschen heute?
Anne Colonia führt teils in kölscher Sprache durch Rodenkirchen. Es handelt sich jedoch nicht um eine „klassische“ Geschichtsführung mit wissenschaftlicher Betrachtung einzelner Bauten! Der Spaziergang soll vor allem Spaß machen, zum Mitmachen und Miterzählen bewegen. Er ist mit allerlei Anekdoten gespickt, die auch zum Nachdenken anregen.
Treffpunkt ist um 15.45 Uhr am Sommershof an der Ecke Hauptstraße/Barbarastraße (Barbaraplätzchen). Es folgt u.a. ein Besuch der Dachterrasse Sommershofs. Weiter geht es durch die Friedensstraße zum Lüchbaum, an den Rhein, zum Treppchen, Kapellchen, zur Alten Liebe bis zur Rodenkirchener Brücke, wo der Spaziergang endet. Update: Wegen des Rheinhochwassers wird sich der Weg geringfügig ändern.
Der Rundgang ist nicht barrierefrei (u.a. Treppen zum Rhein) und dauert zu Fuß 2,5 Stunden. Ein kleiner Klapphocker ist empfehlenswert für alle, die nicht so lange stehen möchten. Bitte etwas gegen Durst und ggf. Hunger mitbringen.
Kosten: Für Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen kostenlos, Nicht-Mitglieder zahlen 10 €.
Maximal 25 Personen, Anmeldung unbedingt erforderlich!
Link zur Chronik der Bürgervereinigung Rodenkirchen
Chronik

Am 29.3.2024 lädt die Bürgervereinigung zu einer Führung in den Forstbotanischen Garten ein.
Der Forstbotanische Garten in Rodenkirchen ist im Frühjahr ein besonderes Naturerlebnis mit seiner Blütenpracht und den blühenden Rhododendren. Zudem feiern sowohl der Forstbotanische Garten als auch die Bürgervereinigung Rodenkirchen dieses Jahr ihr 60. Jubiläum.
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt am Montag, 29. April 2024 um 11 Uhr zu einer kostenlosen Führung durch den Forstbotanischen Garten ein. Gäste erleben einen leuchtenden Blütenteppich in allen Schattierungen von Rosa, Blauviolett, Weiß und Gelb. Auch die japanische Abteilung mit Azaleen ist zu dieser Jahreszeit besonders sehenswert. Hinzu kommt die spannende Baumartenvielfalt mit Mammutbäumen und zudem die Tierwelt wie Pfaue, exotische Vögel und anderen Wildtiere. Anmeldung zur Führung unbedingt erforderlich.
Ralf Maiwald von der städtischen Forstverwaltung und sein Kollege werden die Führung in zwei Gruppen leiten und auch über die Geschichte des Forstbotanischen Gartens berichten. Im 1. Weltkrieg war hier ein Infanterie-Stützpunkt, genau da, wo heute die Rhododendronschlucht ist. Die Grundideen Konrad Adenauers zur Grüngestaltung Kölns nach dem Krieg gingen mit in die Planung ein. Die Einweihung und Eröffnung der botanischen Gartenanlage fanden im Jahr 1964 statt. Erst fast 20 Jahre später wurde der angrenzende Friedenswald als Naherholungsgebiet mit vielen Bäumen aus Staaten, zu denen die Bundesrepublik diplomatische Beziehungen pflegte, gepflanzt. Neben geschichtlichem und botanischem Wissen gibt es auch Tipps zur Pflanzung und Pflege von Gehölzen im eigenen Garten.
Treffpunkt am 29.4.2024 um 10.45 Uhr am Unterstellpilz im Forstbotanischer Garten Köln, Schillingsrotter Str. 100, 50996 Köln-Rodenkirchen. Die Führung beginnt um 11 Uhr und dauert ca. 1,5 Stunden, festes Schuhwerk empfehlenswert, die Wege sind nicht barrierefrei.
Kostenlos, maximal 50 Personen. Anmeldung erforderlich.
Hinweis: Da das Frühjahr 2024 mit milden Temperaturen schon sehr zeitig begonnen hat, kann somit keiner garantieren, dass alle Rhododendren-Arten noch in voller Pracht blühen.
60 Jahre Forstbotanischer Garten und Bürgervereinigung Rodenkirchen
Im frühen Herbst wird es eine große Jubiläumsveranstaltungen mit Programm im Forstbotanischen Garten geben, an der sich auch die Bürgervereinigung Rodenkirchen beteiligt. Die Bürgervereinigung wird ihren 60. Geburtstag am 21. Juni im Rahmen ihres traditionellen Festes zur Sommersonnenwende bei Vita Verde feiern.
(Fotos: Beatrix Polgar-Stüwe)
Mehr über den Forstbotanischen Garten auf www.stadt-koeln.de/artikel/05258/index.html



Bürgervereinigung übergibt Spende für die vom Sturm beschädigte Fähre „Krokolino“ an Fährmann Niklas Thiel
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen hatte auf ihrem Neujahrsempfang Spenden gesammelt für die großen Reparaturen an der Fähre „Krokolino“. Denn die von Jung und Alt heiß geliebte Fähre wurde vom Sturmtief „Zoltán“ besonders hart getroffen. Die Vorstandmitglieder ergänzten die Sammlung nochmals mit eigenen Spenden. Heute übergab Vorstandsmitglied Mechthild Posth am Weißer Rheinufer dem neuen Fährmann Niklas Thiel einen Spendenscheck über 500 Euro, der sich sichtlich über die Unterstützung freute.
Denn die Versicherung wird den Schaden und die teuren Reparaturen nicht komplett ersetzen. Eine große wirtschaftliche Katastrophe für den neuen jungen Fährmann.

Heiko Dietrich an den umgestürzten Pappeln
Was war am 21.12.2023 passiert? Zwei riesige, etwa 50 bis 60 Jahre alte Pappeln waren auf die Fähre „Krokolino“ im Sturm gefallen, berichtet Heiko Dietrich, der alte Fährmann, der am 1.1.24 den Fährbetrieb seinem jüngeren Kollegen übergeben hat. „Bis auf die Elektrik ist nicht viel heil geblieben“, bestätigt Niklas Thiel. Das Dach, die Reeling und vieles mehr wurden zerstört. Nun heißt es reparieren und reparieren.
Fortschritte sind schon zu sehen, aber die Zeit drängt. Ein Platz in der Werft, wo die Arbeiten einfacher zu bewältigen wären, war nicht zu bekommen. Hinzukommt: Bestimmte Fachkräfte wie Schlosser und Schweißer sind ausgebucht sind. Die Fährsaison soll aber pünktlich im März beginnen, wohl dann zuerst mit dem kleinen Schiff „Krokodil“.
Thiel hofft nun, dass das beschädigte „Krokolinio“, das Platz für bis zu 40 Personen an Bord hat, und der große Bruder vom kleinen „Krokodil“ ist, bis April fertig wird.
Mehr Infos zur Weißer Fähre auf https://www.faehre-koelnkrokodil.de

Der neue (Niklas Thiel) und der alte Fährmann (Heiko Dietrich) mit Mechthild Posth von der Bürgervereinigung Rodenkirchen bei der Spendenübergabe.
Fotos: Beatrix Polgar-Stüwe