Führung Forstbotanischer Garten: Rhododendren und Tiere

Pfau im Forstbotanischen Garten in Rodenkirchen

Pfau im Forstbotanischen Garten in RodenkirchenDer Forstbotanische Garten ist im Frühjahr ein besonderes Naturerlebnis. Darüber waren sich die rund 30 Teilnehmer der Führung einig, zu der die Bürgervereinigung Rodenkirchen eingeladen hatte. Das sonnige Wetter spielte mit, als Ulrich Hensel von der Forstverwaltung der Stadt Köln am 13. Mai 2019 der Gruppe die blühenden Rhododendren und Azaleen zeigte mit ihren hunderten verschiedenen Arten in allen Schattierungen von Rosa, Blauviolett, Weiß und Gelb. Der Förster berichtete zuerst über die Geschichte des Forstbotanischen Gartens. Im 1. Weltkrieg war hier ein Infanterie-Stützpunkt, da wo heute die Rhododendronschlucht ist. Die Grundideen Konrad Adenauers zur Grüngestaltung Kölns nach dem Krieg gingen mit in die Planung ein. Der Bau der botanischen Gartenanlage begann aber erst Anfang der 60er Jahre. Im Jahr 1964 fand die Eröffnung statt.

Neben geschichtlichem und botanischem Wissen erwähnte Ulrich Hensel auch aktuelle Probleme. Es sei zu wenig Grundwasser da, so dass die Bäume und Pflanzen leiden und daher sehr anfällig werden für allerei Krankheiten wie Pilzbefall, wie beispielsweise die Mammutbäume. Der heiße und trockene Sommer 2018 und die letzten Stürme hätten leider auch einigen Schaden angerichtet.

Besonders sehenswert ist auch die Tierwelt. Neben etwa acht Pfauen Hennen gibt es mindestens zwei Pfaue Hähne, die überhaupt nicht schüchtern waren und die Führung teilweise begleiteten. Leider wollten sie für die Gruppe kein Rad schlagen, aber die herrlich bunte Schleppe ist auch geschlossen ein farbenprächtiges Erlebnis.  Andere hier lebende Wildtiere wie Füchse oder Kaninchen waren aber deutlich scheuer und zeigten sich nicht in der Öffentlichkeit.

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Fotos: Beatrix Polgar-Stüwe