
Am 29.3.2024 lädt die Bürgervereinigung zu einer Führung in den Forstbotanischen Garten ein.
Der Forstbotanische Garten in Rodenkirchen ist im Frühjahr ein besonderes Naturerlebnis mit seiner Blütenpracht und den blühenden Rhododendren. Zudem feiern sowohl der Forstbotanische Garten als auch die Bürgervereinigung Rodenkirchen dieses Jahr ihr 60. Jubiläum.
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt am Montag, 29. April 2024 um 11 Uhr zu einer kostenlosen Führung durch den Forstbotanischen Garten ein. Gäste erleben einen leuchtenden Blütenteppich in allen Schattierungen von Rosa, Blauviolett, Weiß und Gelb. Auch die japanische Abteilung mit Azaleen ist zu dieser Jahreszeit besonders sehenswert. Hinzu kommt die spannende Baumartenvielfalt mit Mammutbäumen und zudem die Tierwelt wie Pfaue, exotische Vögel und anderen Wildtiere. Anmeldung zur Führung unbedingt erforderlich.
Ralf Maiwald von der städtischen Forstverwaltung und sein Kollege werden die Führung in zwei Gruppen leiten und auch über die Geschichte des Forstbotanischen Gartens berichten. Im 1. Weltkrieg war hier ein Infanterie-Stützpunkt, genau da, wo heute die Rhododendronschlucht ist. Die Grundideen Konrad Adenauers zur Grüngestaltung Kölns nach dem Krieg gingen mit in die Planung ein. Die Einweihung und Eröffnung der botanischen Gartenanlage fanden im Jahr 1964 statt. Erst fast 20 Jahre später wurde der angrenzende Friedenswald als Naherholungsgebiet mit vielen Bäumen aus Staaten, zu denen die Bundesrepublik diplomatische Beziehungen pflegte, gepflanzt. Neben geschichtlichem und botanischem Wissen gibt es auch Tipps zur Pflanzung und Pflege von Gehölzen im eigenen Garten.
Treffpunkt am 29.4.2024 um 10.45 Uhr am Unterstellpilz im Forstbotanischer Garten Köln, Schillingsrotter Str. 100, 50996 Köln-Rodenkirchen. Die Führung beginnt um 11 Uhr und dauert ca. 1,5 Stunden, festes Schuhwerk empfehlenswert, die Wege sind nicht barrierefrei.
Kostenlos, maximal 50 Personen. Anmeldung erforderlich.
Hinweis: Da das Frühjahr 2024 mit milden Temperaturen schon sehr zeitig begonnen hat, kann somit keiner garantieren, dass alle Rhododendren-Arten noch in voller Pracht blühen.
60 Jahre Forstbotanischer Garten und Bürgervereinigung Rodenkirchen
Im frühen Herbst wird es eine große Jubiläumsveranstaltungen mit Programm im Forstbotanischen Garten geben, an der sich auch die Bürgervereinigung Rodenkirchen beteiligt. Die Bürgervereinigung wird ihren 60. Geburtstag am 21. Juni im Rahmen ihres traditionellen Festes zur Sommersonnenwende bei Vita Verde feiern.
(Fotos: Beatrix Polgar-Stüwe)
Mehr über den Forstbotanischen Garten auf www.stadt-koeln.de/artikel/05258/index.html



Blick in die Englische Siedlung
Am Samstag, 28. Oktober 2023 um 14:30 Uhr laden wir zu einem geführten Spaziergang durch die denkmalgeschützte, sogenannte „Englische Siedlung“ am Volkspark in Köln-Raderthal ein. Es führt Angelika Lehndorff-Felsko durch die architektonisch spannende englische Gartenstadt, die auch als Siedlung Volkspark in der Heidekaul bekannt ist. Eigentlich war die Führung nur für Mitglieder vorgesehen, aber wir haben noch acht Plätze frei.
Die Kosten betragen für Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen 10 €, für Nicht-Mitglieder 15 €. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Anmeldung
Treffpunkt ist um 14:15 Uhr in Köln-Raderthal, Heidekaul/Ecke Bonner Straße (vor dem Verteilerkreis).
Die denkmalgeschützte Englische Siedlung
Die Heidekaul war die frühere Wohnsiedlung des englischen Militärs und liegt im Kölner Süden am äußeren Grüngürtel. Vom Verteilerkreis Köln-Süd sind das siebenstöckige Hochhaus (Wilhelm Riphahn) sowie die vier dreistöckigen Wohnblöcke, westlich entlang der Militärringstraße gut zu erkennen. Die Siedlung steht unter Denkmalschutz. An der Straße Heidekaul liegt der fast vergessene Friedhof von Bayenthal, von dem noch ein denkmalgeschütztes Hochkreuz Nachweis über den 1876 angelegten Friedhof gibt. Er wurde 1914 stillgelegt.
Die Englische Gartenstadt am Grüngürtel von Köln

Torbogen Fritz-Encke-Park (Volkspark Köln)
Hier im äußeren Grüngürtel des Kölner Südens wurde 1923/24 ein größeres Parkareal angelegt. Der später nach seinem Erbauer Fritz Encke benannte Park (Fritz-Encke-Park) ist heute um zwei Drittel seiner ursprünglichen Größe kleiner. Denn dort wurde in den Jahren 1949 bis 1952 auf Veranlassung der britischen Militärverwaltung eine zusammenhängende Siedlung, bekannt auch unter dem Namen „Englische Siedlung“, für die britische Besatzungsmacht errichtet. Dabei entstand eine Gartenstadt nach englischem Vorbild mit rund 140 freistehenden Häusern und einigen Mehrfamilienhäusern, geschwungenen Straßen- und Fußwegnetz sowie Versorgungseinrichtungen. Es gab auch ein Kino und eine Schule.
Berühmte Architekten bauten die englische Siedlung
Berühmte Architekten wie Wilhelm Riphahn, Fritz Schaller, Hans Schilling und Hans Lohmeyer waren an den Bauprojekten beteiligt. Für Familien wurden Vier-Zimmer-Wohnungen mit zwei Badezimmern gebaut. Die verschiedenen Bauten – ein Wohnhochhaus, mehrgeschossige Zeilenbauten, Reihenhäuser und freistehende Einfamilienhäuser – spiegelten die militärische Rangordnung ihrer Bewohner wider. Erst im Jahr 2005 ging die englische Wohnsiedlung in das Eigentum der Bundesrepublik Deutschland über. Bereits seit den 1970er Jahren fanden dort viele deutsche Soldatenfamilien ein neues Zuhause. Jedoch gab es zahlreiche Skandale, Begehrlichkeiten und durchaus auch „Kraut und Rüben“ beim Denkmalschutz.

Führung durch die Kirche Alt Sankt Maternus in Rodenkirchen am 13.8.23 Foto: Iris Ebel-Philippi (edited)
Die Kirche Alt Sankt Maternus, in Rodenkirchen auch als „Kapellchen“ benannt, liegt direkt am Rheinufer inmitten des Ensembles alter Fachwerkhäuser. Am Sonntag, 13. August 2023 öffnet Alt Sankt Maternus seine Türen für eine Führung der Bürgervereinigung Rodenkirchen. Kunsthistorikerin Angelika Lehndorff-Felsko führt durch das Rodenkirchener „Kapellchen“ und berichtet über die Geschichte der romanischen Kirche, deren Ursprünge wohl bis zum 4. Jahrhundert zurück gehen.
Die Kirche Alt Sankt Maternus ist dem heiligen Maternus gewidmet, dem ersten historisch nachweisbaren Bischof von Köln. Zahlreiche Legenden, viele Überlieferungen, aber auch Fakten ranken sich um den heiligen Mann und um die jahrhundertealte Geschichte der Kirche. Ein besonderer Schwerpunkt der Führung liegt bei der Erklärung der Baugeschichte und möglicher Vorgängerbauten von Alt Sankt Maternus sowie wie sich die Kirche mit seinem Haupt- und Nebenschiff im Laufe der Zeit verändert hat.
Was hat es mit den heute eingemauerten Memoriensteinen auf sich, die erst im Jahr 1925 erst wiederentdeckt wurden? Wer hat den modernen Altar mit dem kostbaren Kreuz aus dem 16. Jahrhundert angefertigt? Seit wann ist die alte Maternus-Statue verschollen? Wann wurde sie durch eine neue imposante Figur von Bildhauer Elmar Hillebrand ersetzt? Was hat es mit dem kleinen Friedhof auf dem Kirchhof auf sich?
Fachkundige Antworten gibt es in der Führung von Angelika Lehndorff-Felsko am Sonntag, 13. August 2023 von 10:30 bis 12:30 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Anmeldung
Die Kosten betragen 10 Euro für Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen, 15 Euro für Nicht-Mitglieder, maximale 25 Personen.
Alle Teilnehmenden erhalten ein Exemplar des kleinen Buchs „Die Kirche Alt St. Maternus Köln-Rodenkirchen“. Die Broschüre wurde von der Bürgervereinigung Rodenkirchen in einer überarbeiteten und ergänzten Auflage im Jahr 2018 herausgegeben. Es enthält 20 Seiten mit vielen Fotos und historischen Abbildungen.

Diese Skulptur ziert ein Grab am Melaten-Friedhof in Köln. Foto: Monika Rosenbaum / Pixabay
Eine Führung über den Melaten-Friedhof bietet die Bürgervereinigung am Samstag, 20. Mai 2023 um 14 Uhr an. Günter Leitner wandert mit der Gruppe zu den eher unbekannten Grabstätten in abgelegenen Fluren. Dabei erörtert er die reichen Facetten Kölner Lebens. Dazu zählen u.a. Personen aus der Universität, Politik und Kultur ab dem 19. Jahrhundert bis heute.
Treffpunkt ist um 13.45 Uhr an der Trauerhalle (Eingang Piusstraße) am Melaten Friedhof (Aachener Str. 204, 50931 Köln-Lindenthal).
Die Führung kostet p.P. 10 € für Mitglieder, 15 € für Nicht-Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen. Es können maximal 30 Personen teilnehmen.
Anmeldung
Die elektronische Anmeldung (Kartenkauf) ist erforderlich! Teilnehmende erhalten eine automatisch erzeugte elektronische Bestätigung. Sobald die Führung ausgebucht ist, können keine Karten mehr erworben werden. Andere Anmeldeformen wie Mail oder Telefon von Nicht-Mitgliedern der Bürgervereinigung Rodenkirchen können nicht berücksichtigt werden.
Der Melaten-Friedhof: Kölner Geschichte erleben
Der Melaten-Friedhof ist weit über die Grenzen Kölns bekannt. Hier gibt es sehr unterschiedlich gestaltete Gruften, Skulpturen und Grabsteine in vielfältigen Stilrichtungen der Vergangenheit und Moderne. Viele Prominente sind hier begraben, wie Guido Westerwelle, Gisela Uhlen, Dirk Bach, Willi Ostermann, Alfred Biolek und Willy Millowitsch. Bei der Führung von Günter Leitner geht es aber auch um diejenigen Personen, an die man sich vielleicht weniger erinnert, aber dennoch bekannt sind Der Rundgang überrascht mit interessanten und weitgehend unbekannten Details aus der Geschichte Kölns und über Kölner Menschen, die hier gelebt haben.
Anfahrt ÖPNV: Straßenbahnlinien 1 oder 7 (Haltestelle: Universitätsstraße) oder Straßenbahnlinie 3 und 4 (Haltestelle: Piusstraße). Am Eingang Piusstraße befindet sich ein großer Parkplatz. Weitere PKW-Parkplätze liegen an der Straße.
Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe
Mehr auf www.stadt-koeln.de/artikel/05317/index.html
Lageplan: www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf67/friedhofsplaene/friedhofsplan-melaten.pdf

Am 24.5. laden wir zur Führung und zum Gespräch mit Eileen Woestmann in den Landtag nach Düsseldorf ein. Foto: Pixabay
Mitglieder und Nicht-Mitglieder der Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt die Landtagsabgeordnete Eileen Woestmann am Mittwoch, 24. Mai 2023 von 13:30 bis 17 Uhr herzlich in den Landtag NRW ein. Nach dem Sicherheitscheck am Eingang startet das Programm mit einer halbstündigen Einführung. Danach verfolgen die Teilnehmenden die Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus. Im Anschluss stellt sich MdL Eileen Woestmann (Bündnis 90/Die Grünen) den Fragen der Gäste aus Rodenkirchen. In einer Snackpause gibt es Kaffee und Kuchen. Um 17 Uhr endet der Besuch im Landtag Nordrhein-Westfalen.
Treffpunkt: Landtag NRW, Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf. Die Anreise erfolgt in Eigenregie. Wir empfehlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.
Die Anmeldung ist unbedingt erforderlich mit Vor- und Nachnamen von jeder Person mit kompletter Adresse.
Anmeldung
WICHTIGE HINWEISE
- Personalausweis mitbringen!
- Keine Waffen (dazu zählen auch Scheren!)
- Taschen, die ein größeres Format als DIN A4 haben, müssen aus Sicherheitsgründen während des Besuchs an der Garderobe deponiert werden.
Infos für die Anreise mit Auto, Bus oder Bahn finden Sie hier: https://www.landtag.nrw.de/home/service/anfahrt.html
Programm Landtag NRW am 24.5.2023
- 13:30 Uhr – Ankunft und Sicherheitscheck
- 14:00 Uhr – Einführung
- 14:30 Uhr – Tribüne
- 15:30 Uhr – Diskussion mit Eileen Woestmann
- 16:30 Uhr – Kaffee + Kuchen
- 17:00 Uhr – Programmende
Die Gruppe wird von der Bürgervereinigung Rodenkirchen begleitet. Telefonnummer folgt in Kürze.
Weitere Hinweise der Landtagsverwaltung zum Landtagsbesuch:
Während des Programms finden ggf. Film-, Ton-, oder Fotoaufnahmen statt. Mit der Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass Sie ggf. auf Aufnahmen zu sehen sind, die im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landtags verwendet werden.
Alle wichtigen Informationen zum Datenschutz auf https://www.landtag.nrw.de/home/footer/datenschutz.html
Bei Ankunft im Landtag erhält Ihre Besuchergruppe einen Antrag auf Gewährung eines Fahrtkostenzuschusses. Die Berechnungssätze finden Sie hier: https://www.landtag.nrw.de/home/besuch/besuchsprogramme/fahrtkostenzuschuss.html