
Am 15.7.26 gibt es einen Infonachmittag Reanimation üben. Ort: Köln-Rodenkirchen Sommershof. Bild: Symbolfoto mit KI
Leben retten mit Reanimation! Im Ernstfall können Kenntnisse der Wiederbelebung Schlimmes verhindern. Jedoch zählt jede Sekunde! Deshalb laden die Bürgervereinigung Rodenkirchen und das Gesundheitsnetzwerk Köln-Süd (GSK) am Mittwoch, 15. Juli 2026 von 15 bis 17 Uhr zum Informationsnachmittag Reanimation ein.
Ort: Sommershof Rodenkirchen, Erdgeschoss, Geschäftsraum an der Rolltreppe (50996 Köln, Hauptstr. 71–73) Es können maximal 25 Personen teilnehmen. Der Informationsnachmittag richtet sich an medizinische Laien. Anmeldung erforderlich! Maximal 25 Personen, kostenlos.
Reanimation üben und Leben retten!
Es geht um die Reanimation, d.h. die Wiederbelebung bei einem plötzlichen Herzstillstand. Ziel ist es, das Wissen zu vertiefen, sowohl bei der Wiederbelebung ohne Hilfsmittel als auch mit Unterstützung eines Defibrillators (Automatisierter Externer Defibrillator, kurz AED).
Anhand von Reanimationspuppen demonstrieren ein Rettungsdienst und Ärzte aus Rodenkirchen u.a. aus Innere/Kardiologie und Intensivmedizin den Ablauf. Teilnehmende haben die Möglichkeit, die Herzdruckmassage und den Umgang mit einem Defibrillator unter Anleitung zu üben. Damit soll die weitverbreite Angst genommen werden, bei einer Reanimation alles falsch zu machen. Die wichtigste medizinische Erkenntnis lautet nämlich: Der einzige Fehler ist, nichts zu tun.
Die vier Schritte der Reanimation und Leben retten
Helfen vor Ort: Häufig sind es medizinische Laien, also Angehörige, Freunde und Freundinnen, Personen aus dem näheren Umfeld der Betroffenen, die sofort handeln und nach Absetzen des Notrufs (112) mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen müssen.
Der Merksatz zur Reanimation heißt: „Prüfen, Rufen, Drücken, Schocken“. Das heißt nach Prüfen (u.a. Atmung, Heben des Brustkorbs?) und Rufen nach Hilfe (Telefon 112) sind die nächsten Schritte Drücken (Herzdruckmassage) und wenn ein Defi vorhanden ist, Schocken.
Weitere Informationen finden Interessierte auch auf Gesundheitsnetzwerk Köln-Süd