Mit der Kölner U-Bahn in den Atombunker? Dokumentationsstätte Kalter Krieg

Schleuse Nordtor © 2015 R.Schwienbacher / Dokumentationsstätte Kalter Krieg e.V. DOKK.

Schleuse Nordtor © 2015 R.Schwienbacher / Dokumentationsstätte Kalter Krieg e.V. DOKK.

Am Samstag, 27. Januar 2018 um 14 bis 15.30 Uhr lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen in die Dokumentationsstätte Kalter Krieg DOKK zur Führung in den Atombunker in der U-Bahn Köln ein. Aus der Sicht der 70erJahre mutete es schon ein wenig nach Science-Fiction an, wenn die schutzsuchende Bevölkerung per U-Bahn in den Atombunker einfährt. Heutzutage fahren hingegen täglich etliche tausende Fahrgäste durch den Bunker, steigen aus und um – und nahezu niemand ahnt etwas davon, in einem Bunker zu sein. Verkleidet hinter Stahllamellen verbergen sich tonnenschwere Schiebetore, seinerzeit gefertigt aus Spezialstahl, den nur eine einzige Firma in Deutschland herstellen konnte – oder auch Luftdrucktüren zu den Schleusen und Verbandsräumen. Doch wer hinter eine der zahlreichen Türen blickt, die von außen völlig unscheinbar wirken, ahnt sofort, dass es sich hier nicht um eine normale U-Bahn-Station handelt…

Die Führung inkl. Lichtbildvortrag dauert 1,5 Stunden, maximal können 60 Personen teilnehmen. Der Zugang ist in der sogenannte Mittelebene der U-Bahn-Station. Es gibt dorthin Rolltreppen, jedoch keinen Aufzug! Innerhalb der Anlage ist alles eben. Bitte warme Bekleidung anziehen!

Kosten: keine, Spende vor Ort ist erwünscht.

Besucheradresse: U-Bahn-Station Kalk Post, 51105 Köln U-Bahn-Station Kalk Post, Robertstraße 2, 51105 Köln-Kalk

Kölner Festungsmuseum e.V. / Dokumentationsstätte Kalter Krieg e.V., Cologne Research – Institut für Festungsarchitektur (CRIFA) www.do-kk.de

Anmeldung: Eintrag in die Liste bei der Buchhandlung Mayersche Köhl in Rodenkirchen oder im Eventkalender http://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/events