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Neujahrsempfang in der Feuerwache Marienburg: Miteinander

Neujahrsempfang in der Feuerwache Marienburg: Miteinander

Neujahrsempfang in der Feuerwache Marienburg: Bürgervereinigung Rodenkirchen setzt sich für das Miteinander ein

Auch für die Zukunft: Demokratisch – aber ohne Blaulicht – wird sich die Bürgervereinigung Rodenkirchen Gehör verschaffen für Bürgerwünsche

Es gibt noch viel zu tun für die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. Denn Verbesserungs­bedarf in Rodenkirchen und im Kölner Süden besteht weiterhin in mehrfacher Hinsicht. Das hat Dieter Maretzky, der erste Vorsitzende der Bürgervereinigung Rodenkirchen in seiner Rede auf dem traditionellen Neujahrsempfang deutlich gemacht. Obwohl der Verein mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten und Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene, dem hartnäckigen, kritischen Nachfragen und politischer Lobby-Arbeit bereits viele gute Lösungen für die Bürger anregen und durchsetzen konnte, blieben für die Zukunft noch zahlreiche Aufgaben. Bei all den nötigen Veränderungen sei entscheidend, dass der Austausch mit den Initiativen wie den Bürger- und Dorfgemeinschaften in der IG Süden, den politischen, umweltschützenden, karitativen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Gruppen weiterhin gut funktioniere und noch stärker werde. „Die Betonung liegt auf dem Miteinander,“ stellte Maretzky heraus. Denn die Herausforderungen, die Zukunft unserer Stadt zu gestalten, würden am besten gemeinsam gelöst. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen versteht sich als die Lobby für Rodenkirchen und für den Kölner Süden. „Auch in Zukunft werden wir uns demokratisch, aber ohne Blaulicht Gehör verschaffen,“ bekräftigt Maretzky. Dabei wolle man sich besonders für ein gemeinsames, friedliches Europa einsetzen. Das war die Quintessenz der Neujahrsrede von Dieter Maretzky auf dem Neujahrsempfang der Bürgervereinigung Rodenkirchen.

Gäste Neujahrsempfang Bürgervereinigung Rodenkirchen

Der Empfang fand am Sonntag, 20. Januar 2019 in der Feuer- und Rettungswache Marienburg statt und war mit rund 400 Gästen gut besucht.

Maretzky dankte in besonderem Maße allen Feuerwehrleuten, Rettungsdienstlern, Notärzten, Piloten und allen Beteiligten. „Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann zu sein ist kein alltäglicher Job. Diese Arbeit verlangt viele Fähigkeiten: Fachwissen, Umsicht, Mut, Behutsamkeit, Entscheidungskraft, Sportlichkeit, Teamgeist und vieles mehr. Es heißt auch gute Nerven behalten, wenn Helfer sogar tätlich angegriffen werden und die Rettungsarbeit behindert wird“, merkte Maretzky an.

Wolfgang Behrendt

Wolfgang Behrendt, zweiter Vorsitzender der Bürgervereinigung, moderierte die Veranstaltung und dankte der Berufsfeuerwehr Köln für ihre Gastfreundschaft.

Stefan Lakenbrink

 

Stefan Lakenbrink, Abteilungsleiter Gefahrenabwehr III und Informationssysteme bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln, berichtete in seiner Rede über die Entstehungsgeschichte der Feuer- und Rettungswache Marienburg, die 2003 in Betrieb genommen wurde. Als Besonderheiten im Kölner Süden für Einsätze der Feuerwache 2 nannte er das Containerterminal Eifeltor, die Gefährdung durch Hochwasser, die chemische und petrochemische Industrie sowie den Hafen in Godorf.

Henriette Reker, OB Stadt Köln, richtet das Wort an die Gäste auf dem Neujahrsempfang der Bürgervereinigung Rodenkirchen

Oberbürgermeisterin Henriette Reker wurde herzlich willkommen geheißen. Ihre Ansprache thematisierte die Ziele der Stadt Köln für 2019. Sie nahm Bezug zum letzten Stadtgespräch im Bezirk und zum Stadtteil Rodenkirchen, unter anderem zu den Themen Mobilität und Wohnungsbau.

Themen der Neujahrsansprache: Es gibt noch viel zu tun

In seiner Neujahrsrede stellte der Vorsitzende der Bürgervereinigung Rodenkirchen die Arbeit des Vereins, der derzeit 572 aktive Mitglieder hat, in den Vordergrund. Er sprach über das breite Engagement sowie über die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen lokalen Interessens- und Hilfsorganisationen, Bürgervereinen, Initiativen, Politikern sowie kulturellen und sozialen Funktionsträgern. „Das Miteinander ist uns wichtig“, sagte Maretzky. So sei beispielsweise die Zusammenarbeit mit Literamus, der Hochwasserinitiative, der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, den Kirchengemeinden und die Förderung des Sports durch Spenden zu erwähnen. „Aktuell unterstützen wir die Organisation des Rodenkirchener Karnevalzuges und werden am Zugweg mobile WCs aufstellen“.

Politiker am Neujahrsempfang

Der Vorsitzende sprach in seiner Rede unter anderem folgende Themen an: Ein neues Gerätehaus und der Neubau einer Rettungswache mit zwei Rettungswagen für die Freiwillige Feuerwehr auf dem Sürther Feld seien erforderlich, um den gestiegenen Bedarf durch den Zuzug von vielen Neubürgern zu decken. Ein Jugendzentrum oder ein Jugendschiff in Rodenkirchen müsse in Angriff genommen werden. Die Schulplatzsituation sei unerfreulich. Die Ernst-Moritz-Arndt-Schule (EMA) und der Neubau der Offenen Schule Köln müssen endlich auf dem Sürther Feld realisiert werden. Auch die Sanierungen z.B. an der Europaschule Zollstock oder der Spothalle des Gymnasiums Rodenkirchen sollten endlich in Gang kommen.

Es sei nötig, auch den ÖPNV im Süden Kölns weiter zu verbessern. Zwar führe jetzt die neue Linie 130 über das Sürther Feld, aber fahrplanzeitlich gesehen, habe sich insgesamt die Versorgung des Rodenkirchener Südens, speziell in Weiß und Sürth verschlechtert und nicht verbessert, rechnete Maretzky vor. Denn die Busse fahren morgens teils später und abends enden sie – verglichen mit den alten Fahrplänen – früher. „Die Versorgung durch den ÖPNV im Kölner Süden muss nachgebessert werden. Die Linie 134 soll einen zeitlich erweiterten Service bieten,“ lautete die Forderung von Maretzky an die KVB Köln.

Wenn denn das Bezirksrathaus neu gebaut werde, sollte sinnvoller Weise dort ein Bürgersaal und ein Jugendraum für Rodenkirchen geschaffen werden, sagte Maretzky. In diesem Zusammenhang bat er darum, dass während der Bauphase das geplante Parkraumkonzept Rodenkirchen noch nicht realisiert wird, sondern erst nach der Fertigstellung des Rathausneubaus. Denn während des Abbruchs und der Bauzeit werden alle um das Rathaus gelegenen Parkplätze wegfallen.

Gruppenfoto Berufsfeuerwehr und Gäste aus der Politik

An den Rat der Stadt Köln richtete Dieter Maretzky die Bitte, die Pläne für den Ausbau des Godorfer Hafens zurückzunehmen, wie es die Fraktionen von CDU, Grünen und FDP in der Bezirksvertretung Rodenkirchen gemeinsam beantragten.

Forderungen der Bürgervereine im Süden von Köln

Maretzky begrüßte herzlich die Gäste des Bürgervereins Köln-Bayenthal-Marienburg e.V. und der anderen Bürgervereine. Er sprach über die an ihn gerichteten Anliegen des Vorsitzenden Dr. Hartmut Hammer (Marienburg). Dazu zählte unter anderem der Vorschlag, eine Troglösung bei der Querung des Verteilerkreises und eine weitere für den Autoverkehr Richtung A 555 zu schaffen. Außerdem müsse die Rheinuferstraße zwischen Bismarcksäule und Militärring durchgehend vierspurig ausgebaut werden. Bei der Parkstadt-Süd sollten die Bauhöhen der Umgebung berücksichtigt werden. Drei bis sechs Stockwerke wären angemessen. Das Thema Durchgangsverkehr sei für alle Stadtteile wichtig. Dazu hätten der Bürgerverein Rondorf/Hochkirchen/Höningen Vorschläge erarbeitet. Die Planungen für die Fortführung der Nord-Süd-Stadtbahn vom Verteilerkreis bis Meschenich/Brühl haben begonnen. Maretzky verwies auf die Forderung der Bürgervertreter aus Meschenich, dass die Bahn durch Meschenich hindurch fahren müsse und südlich von Meschenich ein P+R-Platz sinnvoll und notwendig wäre.

Andreas Montasser, Vorsteher der Feuer- und Rettungswache 2

Spende an FFW

Maretzky begrüßte auch herzlich Andreas Montasser als Vorsteher der Feuer- und Rettungswache 2 und seine anwesenden Kollegen. Von der Freiwilligen Feuerwehr Köln-Rodenkirchen war Oberbrandmeister Tobias Schmickler anwesend. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen übergab der Löschgruppe Rodenkirchen eine Spende über 1000 Euro als Anerkennung für ihren großen Einsatz.

 

 

 

 

 

Dreigestirn Rodenkirchen

Mit großem Applaus wurde das amtierende Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen Prinz Jörg I. (Albert Lyon), Bauer Ulli Klein und sein Bruder Achim Klein als Jungfrau Johanna willkommen geheißen.

Die Gäste hatten im Anschluss die Gelegenheit, an einer Führung durch die Feuerwache II teilzunehmen und beim Imbiss Gespräche zu führen.

 

 

 

 

 

OB Henriette Reker mit Berufsfeuerwehr und Vorstandsvorsitzenden Bürgervereinigung Rodenkirchen Neujahrsempfang

Der Dank der Bürgervereinigung Rodenkirchen gilt ganz besonders Oberbürgermeisterin Henriette Reker, dem Team der Feuerwache II, der Löschgruppe Rodenkirchen für den Shuttle-Service sowie den zahlreich anwesenden Mandatsträgern aus dem Bezirk II, dem Bezirksbürgermeister Mike Homann, dem Rat der Stadt Köln, den Abgeordneten aus dem Land- und Bundestag, Jakub Wawrzyniak als Generalkonsul der Republik Polens, Hubertus Tempski als Leiter des Bürgeramtes Rodenkirchen, dem Dreigestirn Rodenkirchens sowie den vielen Mitgliedern und interessierten Gästen. “Wir verstehen Ihr zahlreiches Kommen als Anerkennung unserer Arbeit”, sage Dieter Maretzky.

Zum diesjährigen Team aus dem Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen am Neujahrsempfang zählten Dieter Maretzky, 1. Vorsitzender, Wolfgang Behrendt, 2. Vorsitzender, Silvia Behrendt, Schatzmeisterin, Iris Ebel-Philippi, Schriftführerin, Beatrix Polgar-Stüwe, Beisitzerin Presse- u. ÖA, Barbara Brunotte, Beisitzerin Kultur und Helferinnen und Helfer.

 

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe / Fotos: Laura Maretzky und Beatrix Polgar-Stüwe

Weitere Fotos:

 

Informationen auf www.buergervereinigung-rodenkirchen.de sowie auf Facebook www.facebook.com/groups/buergervereinigung.rodenkirchen/ und Twitter https://twitter.com/BuergervereinR

Neujahrsempfang Bürgervereinigung Rodenkirchen

Neujahrsempfang Bürgervereinigung Rodenkirchen

Feuerwache Köln-Marienburg (Foto: Stadt Köln)

Der traditionelle Neujahrsempfang der Bürgervereinigung Rodenkirchen findet am Sonntag, 20. Januar 2019 um 11.30 Uhr in der Feuer- und Rettungswache Marienburg statt. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen freut sich, dass Oberbürgermeisterin Henriette Reker ihre Teilnahme zugesagt hat.

Bereits seit 1978 stellt die Bürgervereinigung bei ihrem Neujahrsempfang besondere soziale und kulturelle Einrichtungen für die Bürgerschaft vor. Dazu zählen gewiss auch die Berufsfeuerwehr Köln und die dazugehörige Löschgruppe Rodenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Kölns. Der Stadtbezirk Rodenkirchen mit seinen inzwischen fast 110.000 Einwohnern hat auch risikoreiche Bereiche wie beispielsweise die chemische Industrie oder die Gefährdung durch Hochwasser.

Im Jahr 1990 hatte die Bürgervereinigung Rodenkirchen in der Wache an der Schillingsrotter Straße bereits einen kleinen Empfang veranstaltet, um auf die nicht ausreichende Notarztversorgung hinzuweisen. Mit der Eröffnung der Feuerwache 2 in Marienburg wurden dann hier ein Notarzt und ein RTW in Betrieb genommen. Das noch in Rodenkirchen bestehende alte Gebäude müsse dringend auf dem Sürther Feld durch ein Gerätehaus für die FFW und eine Rettungswache für zwei Rettungsfahrzeuge mit Notärzten ersetzt werden. Das fordert der Vorsitzende der Bürgervereinigung, Dieter Maretzky. Die gestiegenen Anforderungen an die Berufsfeuer sehen einen Personalmehrbedarf von rund 160 Mitarbeitern vor. Ziel ist die Besetzung dieser zusätzlichen Stellen bis Ende 2020.

Die Berufsfeuerwehr Köln als Amt der Stadtverwaltung hat vor allem folgende Aufgaben: Brandbekämpfung, Brandverhütung, Hilfeleistung, Rettungsdienst für Menschen und Tiere sowie Katastrophen- und Zivilschutz. Sie ist dem Dezernat I Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht beim Stadtdirektor Dr. Stephan Keller zugeordnet.

Laut Jahresbericht der Berufsfeuerwehr für 2017 gingen in dem Jahr 376.191 Notrufe ein, 2.108 Brandeinsätze fielen an und 151 Menschen wurden durch die Feuerwehr bei Bränden gerettet. Dazu kamen 188.965 Rettungsdiensteinsätze und 7.816 Hilfeleistungseinsätze, bei denen 1.334 Personen durch die Feuerwehr gerettet wurden. Der Tiertransportwagen hatte 1.058 Einsätze.

Die Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr Köln liegt am Schillingsrotter Weg im Stadtteil Marienburg. Sie wurde 2003 in Dienst genommen und hat die Wache Vondelstraße in der Neustadt Süd ersetzt. Auf der Feuerwache 2 sind neben dem Löschzug und dem Rettungsdienst ein Rüstzug für umfangreiche technische Hilfeleistungen, ein Fahrzeug des Führungsdienstes sowie die Notleitstelle der Feuerwehr Köln untergebracht.

Die Freiwillige Feuerwehr Köln verfügt über 27 Löschgruppen in Köln, die 1.791 Einsätze mit 27.544 Einsatzstunden – ehrenamtlich – leisteten. Im Stadtbezirk Rodenkirchen ist die Löschgruppe Rodenkirchen die einzige Einrichtung. Sie ist mit über 125 Jahren aktiver Arbeit die älteste Löschgruppe Kölns und bietet für Kinder und Jugendliche die Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr an.

Die Löschgruppe Rodenkirchen erhielt im Oktober 2018 ein neues Löschfahrzeug, das mehr Feuerwehrkräfte transportieren kann und auch über eine höhere Löschleistung verfügt.

Foto: Stadt Köln

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. begrüßt die Initiative der Stadt Köln, das Ehrenamt insbesondere bei der Feuerwehr deutlich zu unterstützen und zu fördern. Zum Ehrenamtskonzept gehören viele verschiedene Maßnahmen, die entscheidende Weichen für eine gute Feuerwehrzukunft stellen.

Weitere Informationen zum Empfang:

Da die Feuerwache in Marienburg mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht zu erreichen ist und die Parkplätze begrenzt sind, werden Pendelbusse vom P+R-Platz Heinrich-Lübke-Ufer eingesetzt. Eine vorherige Anmeldung zum Empfang und ggf. für den Shuttle-Service sind unbedingt erforderlich an info(@)buergervereinigung-rodenkirchen.de oder im Terminkalender auf www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/event-neujahrsempfang-2019. Die Fahrzeughalle, wo der Empfang stattfindet, ist beheizt.

Ort: Feuerwache Marienburg, Schillingsrotter Weg 8-12, 50968 Köln (Seiteneingang, nicht die Zufahrt über den Militärring zur Wache benutzen!)

 

Updates

Gegen 12.30 Uhr: Einzug des Rodenkirchener Dreigestirns

Ab 13 Uhr Führungen durch die Feuerwache und Besichtigung der Fahrzeuge in kleinen Gruppen bis maximal 15-20 Personen. Treffpunkt: Foyer. Bitte Jacke/Mantel anziehen, es geht auch nach draußen.