Rodenkirchen und 100 Jahre Bauhaus: Führung am 19.5.2019

Bauhaus und Rodenkirchen

Bauhaus und Rodenkirchen

Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Bauhauses bietet die Bürgervereinigung Rodenkirchen im diesjährigen Kulturfrühling@Rodenkirchen eine besondere Führung am Sonntag, 19. Mai 2019 um 14 Uhr an. Die erfahrene Stadtführerin Angelika Lehndorff-Felsko wird die Gruppe knapp drei Stunden durch die Bauhaussiedlung in Rodenkirchen und das Villenviertel entlang des Rheins führen.

Die Bauhaus-Siedlung in Rodenkirchen ist international bekannt. Bei dieser Führung, welche die städtebauliche Entwicklung Rodenkirchens vom Dorf zum beliebten Vorort Kölns im Blick hat, erhalten Gäste Antworten auf diese Fragen:

Warum hat man im konservativen Köln so modern gebaut? Ging es nur um die Abwendung vom historistischen Stil des preußischen Kaiserreiches? Wollte man der rückständigen Ideologie etwas Neues entgegenstellen?

In Rodenkirchen und Umgebung gut zu beobachten ist die Wiederaufnahme der Bauhausgedanken nach dem Zweiten Weltkrieg und die Verbindung mit anderen modernen Strömungen. Nach 1945 griff man gerne vor allem auf das Bauhaus zurück, weil diese Ideen gut zur Erneuerung des Lebens nach dem Faschismus zu passen schien. Dennoch gab es große Widerstände unter den Architekten und dieser Streit sagt ebenfalls wieder einiges über die ideologischen Hintergründe aus.

Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen. Kosten 10 €

Treffpunkt 13.45 Uhr in der Straße “Im Park”, 50996 Köln-Rodenkirchen.

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Bild: Dieter Maretzky, Teilansicht des Hauses „Hussmann“