Die Künstlerin Yayoi Kusama bei der Arbeit

Yayoi Kusama bei der Arbeit an My Eternal Soul (2009-21), 2017
© YAYOI KUSAMA
Courtesy of Ota Fine Arts, David Zwirner

Die Werke der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama und die Jubiläumsausstellung im Museum Ludwig wollten so viele Mitglieder sehen, dass unsere Führung in wenigen Stunden ausgebucht war.

Der Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen hat es nun möglich gemacht, eine zweite Führung anzubieten. Er lädt interessierte Mitglieder am Dienstag, 7. Juli 2026 von 11 bis 12.30 Uhr ein, um die spektakulären Werke von Yayoi Kusama zu sehen.

Treffen ist um 10.45 Uhr im Foyer des Museums. Maximal 20 Personen können teilnehmen. Die Gruppe führt wieder Mareike Fänger. Adresse: Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

Die Veranstaltung ist ausgebucht!

Anmeldung / Ticket

Kosten & Konditionen Führung Yayoi Kusama:

Mitglieder der Bürgervereinigung zahlen insgesamt 19,40 €. Im Preis sind 5 € als übliche Führungskosten für Mitglieder und der Gruppen-Eintritt 14,40 € enthalten.

Nicht-Mitglieder zahlen 24,40 (enthält Führungskosten 10 €  für Nicht-Mitglieder und Eintritt 14,40 €).

WICHTIG: Der Eintritt beträgt für alle pro Person in der Gruppe 14,40 €, egal ob ermäßigungsberechtigt oder ob ein Ausweis für das Museum vorhanden ist. Der Eintritt kann nicht vor Ort bar gezahlt werden, sondern wird von uns beim Mitglied (ggf. auch für seinen persönlichen Gast) in Rechnung gestellt und abgebucht!

ZAHLART:  Bei Ihrem Ticket-Kauf auf unserer Homepage klicken Sie als Mitglied (wie immer) auf Zahlart „Überweisung / Rechnung„.

Die BVR hat die Karten inkl. Führung online geordert und bereits bezahlt.

Fremde Nicht-Mitglieder füllen Lastschrift aus und geben ihre Bankverbindung beim Ticketkauf für die Abbuchung an.

Unsere Tickets sind personalisiert; ein Weiterverkauf (z.B. auf Ebay) ist nicht gestattet!  Denn alle Online-Tickets für die spektakuläre Kusama-Schau sind beim Museum Ludwig derzeit vergriffen.

Sollten hier keine Tickets mehr kaufbar sein, schreiben Sie uns bitte eine Mail oder sprechen uns über das Kontaktformular an. Wir werden eine Warteliste anlegen, falls jemand absagt.

Yayoi Kusama: Die letzte lebende Pop-Art-Künstlerin? 

Kusama, geboren 1929 im japanischen Matsumoto,  zählt zu den bekanntesten Künstlerinnen unserer Zeit. Ihre ikonischen Polka Dots, ihre Kürbisskulpturen und ihre verspiegelten lnfinity Rooms sind zu einer Art Markenzeichen geworden und tauchen millionenfach in den Sozialen Medien auf. Die Ausstellung nimmt die Besuchenden mit auf eine spannende Reise durch Kusamas gesamtes Schaffen. Dazu zählen über 300 Arbeiten, von der ersten Zeichnung von ca. 1934 bis heute, aber auch eine Vielzahl künstlerischer Medien, wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Mode, Performance sowie Literatur.

Über die gesamte Wechselausstellungsfläche des Museum Ludwig hinaus wird die groß angelegte Ausstellung auch weitere Bereiche des Hauses wie die Dachterrasse mit Domblick bespielen. Eine neue, eigens für die Ausstellung konzipierte immersive Rauminstallation mit integriertem lnfinity Mirror Room wird den größten Saal des Museums füllen. Darüber hinaus sehen Gäste auch frühe Arbeiten, wie Kusamas erste im Jahr 1963 entstandene Installation Aggregation: One Thousand Boats Show.

Das Leben von Yayoi Kusama

Nach Kindheit und Jugend im ländlichen, patriarchalisch geprägten Japan der Nachkriegszeit entflieht Kusama der Enge. Sie geht in den 1960er Jahren ins New York der Flower Power-Bewegung und des Vietnamkriegs. Dort bezieht sie politisch Stellung und macht Schlagzeilen mit provokanten Happenings. 1973 kehrt Kusama nach Japan zurück und verarbeitet ihre existentiellen Ängste in oft schonungslosen Romanen und Gedichten. In ihrem kraftvollen Alterswerk erschafft sie wiederum lebensvolle und farbenprächtige Bilderzyklen.