Edgar Franzmann liest aus seinem Roman ‚68‘ zur Studentenrevolte am 10.10.2018 in Rodenkirchen

Edgar Franzmann liest am 10.10.2018 aus seinem Roman ‚68‘

Edgar Franzmann liest am 10.10.2018 aus seinem Roman ‚68‘ Foto: ©Britta Schmitz, Buch: Emons-Verlag

Auf Einladung der Bürgervereinigung Rodenkirchen liest Edgar Franzmann aus seinem Roman „68“ am Mittwoch, 10. Oktober um 19.30 Uhr im Kammermusiksaal Köln-Rodenkirchen. 50 Jahre nach 1968 wird in vielen Artikeln und Ausstellungen an die Studentenbewegung von 1968 erinnert. Den passenden Kriminalroman, der im heutigen Köln spielt, hat Franzmann zu diesem Thema geschrieben. Denn er war mit dabei. Die Besonderheit des Buchs: Manche handelnden Personen im Krimi haben eine auffallende Ähnlichkeit mit den echten Protagonisten der 68er-Bewegung in Köln und gar auch im Kölner Süden. Der Roman ist spannend: Die alten Rebellen der Studentenbewegung beschließen, Köln noch einmal aufzumischen, um einen Mörder und Brandstifter zu überführen, der die Stadt terrorisiert. Georg Rubin, Chefreporter des “Blitz”, ist dem Täter auf den Fersen – und die heißeste Spur führt ausgerechnet zu seinem eigenen Vater.

Edgar Franzmann, 1948 in Krefeld geboren, lebt als Schriftsteller und Journalist in Köln. An der Kölner Universität war er Teil der Studentenbewegung, ehe er die Journalistenlaufbahn einschlug und u.a. als Redakteur beim Express und als Chefredakteur von koeln.de arbeitete. Sein Buch „68“ ist im Emons-Verlag erschienen.

Die Lesung mit anschließender Diskussion findet statt am Mittwoch, 10. Oktober 2018 um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) im Kammermusiksaal MuR, Hauptstr. 128, 50996 Köln-Rodenkirchen (vor Rewe). Eintrittskarten zum Preis von 8 Euro gibt es im Vorverkauf in der Mayerschen Buchhandlung Köhl in Rodenkirchen, die den Büchertisch organisiert, und bei Juwelier Behrendt am Maternusplatz.

Am Abend wird Musik aus der Flower-Power-Zeit eingespielt und auch der kurze ZDF-Beitrag „Love, Peace und 68“, in dem der Autor und seine damalige Kommilitonin Angelika Lehndorff-Felsko zum Protestjahr 1968 interviewt wurden.

Mit Sprüchen wie „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“ stellten Studenten damals die gesellschaftlichen Verhältnisse zum ersten Mal nach dem Krieg provokant in Frage.

Und 50 Jahre später? Was hat sich verändert? Wie wurden die Einstellungen – auch der weniger politisch Aktiven – nachfolgender Generationen beeinflusst? Die Bürgervereinigung lädt im Anschluss an die Lesung zur Diskussion ein, gerne auch jünger Leute, die schon immer mal wissen wollten, was ihre Eltern und Großeltern damals gedacht haben.

Passend zu dem Thema veranstaltet die Bürgervereinigung im November eine Führung durch die Ausstellung „Köln 68! PROTEST. POP. PROVOKATION“ im Kölnischen Stadtmuseum.