Literatur zum Rheinbogen

bildschirmfoto-2016-10-03-um-22-00-18Das reich bebilderte Buch widmet sich der wechselvollen Geschichte des uneingemeindeten Kölner Vorortes Rodenkirchen zwischen 1926 und 1946. Grundlage des Werkes sind die von der Initative „Rodenkirchen erinnert sich“ zusammengebrachten Materialien. Somit sind auch die seit 2007 zunächst als Südlese des Fördervereins Literamus in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen angeboteten Veranstaltungen dokumentiert.

Am Mittwoch, den 4. Dezember 2013, 19.30 Uhr, wurde das 252 Druckseiten und 145 Abbildungen umfassende Buch „Rodenkirchener erinnern sich“ im Zuge der 22. Veranstaltung in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen vorgestellt.

Zeitzeugen berichten darin sowohl ¸ber das öffentliche wie auch das private Leben in Rodenkirchen, über das Hochwasser von 1926 und den Anfang des „Tausendjährigen Reichs“ mit der Verfolgung und Deportation der Rodenkirchener Juden und politisch Andersdenkenden.

Die Kriegsereignisse mit den nicht enden wollenden Bombenangriffen, die der Rodenkirchener Autobahnbrücke galten, und der dadurch nahezu vollständigen Zerstörung des Ortes (1939 hat der Ort 6864 Einwohner, 1945 sind es noch 944) sind ein weiterer Schwerpunkt.

Berichte über die folgende Evakuierung der Überlebenden, Rückkehr und Neuanfang in Rodenkirchen vervollständigen die Rückschau auf die Ereignisse der Zeit.

Trotz Zerstörung und dem Ausfall des Historischen Archivs der Stadt Köln zeichnet das kollektive Gedächtnis der Überlebenden mit den von ihnen bewahrten Erinnerungen und Andenken ein Gesamtbild dieser wechselvollen zwanzig Jahre.

ISBN 978-3-930620-67-8
Hardcover, Preis: € 28,90
Bezugsmöglichkeiten:
direkt beim Ralf Reglin Verlag, Köln
Tel. 0221 – 35 08 648, Fax 0221 – 35 08 649, Email: reglin.verlag@t-online.de

Mayersche Buchhandlung Köhl
am Rathausplatz, Hauptstr. 81-83, 50996 Köln-Rodenkirchen
Tel. 0221 – 39 44 05


 

Cornelius Steckner: Rodenkirchen 1950 bis 1975

96 Seiten, 160 Bilder (Schwarz-Weiß), Maße: 165 x 235 mm, Broschur, ISBN: 978-3-95400-117-0, 1. Auflage Sutton Verlag 2012. 18.95 € Die Reihe Archivbilder / Nordrhein-Westfalen

Nach dem großen Erfolg seines 2010 erschienenen Bildbandes „Köln-Rodenkirchen“ begibt sich der renommierte Kulturwissenschaftler Cornelius Steckner erneut auf eine kurzweilige Reise in die Vergangenheit der einst selbstständigen Stadt, die 1975 nach Köln eingemeindet wurde.

Rund 150 bislang zumeist unveröffentlichte historische Fotografien aus privaten Sammlungen präsentieren spannende Ansichten aus den für Rodenkirchen bewegenden Jahren zwischen 1950 und 1975. Die einmaligen Aufnahmen dokumentieren nicht nur die städtebaulichen Veränderungen, sondern spiegeln vor allem den Alltag der Rodenkirchener zwischen Arbeit und Freizeit wider. Faszinierende Fotografien erinnern an das rege Vereinsleben, beliebte Gaststätten, unvergessene Persönlichkeiten und denkwürdige Ereignisse, die das Leben vor Ort bis heute prägen.

Cornelius Steckner: Köln-Rodenkirchen

96 Seiten, 160 Bilder (Schwarz-Weiß), Maße: 165 x 235 mm, Broschur, ISBN: 978-3-86680-627-6, 1. Auflage  Sutton Verlag 2010. 17.90 € (vergriffen) Die Reihe Archivbilder / Nordrhein-Westfalen

Rodenkirchen, der südlichste linksrheinische Stadtteil Kölns, blickt auf eine wechselvolle Vergangenheit zurück. Seit der ersten Erwähnung als Hofgut Rodenkirchion des Stiftes Groß St. Martin im Jahre 989 hat sich der in einem wunderschönen Grüngürtel gelegene Stadtbezirk 2, mit seinen alten Straßen, Gassen und Höfen zu einem beliebten Wohnviertel und zum Sportzentrum Süd-Kölns entwickelt, das mit zahlreichen Tennis- und Golfplätzen aufwartet. Um gerade nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs im März 2009 ein Verständnis für Vergangenheit und Gegenwart Rodenkirchens zu schaffen, hat der Kulturwissenschaftler Cornelius Steckner mehr als 150 bislang zumeist unveröffentlichte historische Bilder zusammengetragen.

Die faszinierenden Aufnahmen zeigen die Entwicklung der Gartenstadt zwischen dem frühen 20. Jahrhundert und den 1960er-Jahren. Die Fotos zeigen den Bau der Reichsautobahnbrücke, den Verlauf der Umwidmung des Festungsgeländes zu Sport- und Freizeitanlagen oder historische Ereignisse wie die Hochwasserkatastrophen der 1920er-Jahre. Nicht zuletzt lassen die Bilder den Alltag zwischen Arbeit und Freizeit sowie das rege Treiben in Sportvereinen und Schulen in dieser Oase am Rhein wieder lebendig werden.

Dieser Bildband lädt dazu ein, sich an Vergangenes zu erinnern und das alte Rodenkirchen neu zu entdecken.

Cornelius Steckner: Rodenkirchen – 125 Jahre Klassenfotos: Eine Bevölkerungsgeschichte 222 Seiten. ISBN-10: 3930620642 ISBN-13: 978-3930620647 Verlag: Reglin, R 2011. 26.80 €

Schuljahrgang für Schuljahrgang dokumentieren die Klassenfotos die im Alter von sechs Jahren schulpflichtig gewordenen Kinder. Durch die Rekonstruktion des Fotobestandes entstand eine Bildgeschichte der Bevölkerung des im Zweiten Weltkrieg untergegangenen alten Rodenkirchen.

Menschen mit und ohne Behinderung haben sich auf den Weg gemacht, sich umgesehen und beschrieben, welche Orte für den Alltag wichtig sind. So z.B. ist die „City von Rodenkirchen“ beschrieben, ob der Ort barrierefrei frei ist und wie man hinkommt. Große Fotos zeigen die wichtigen Orte und so wird auch gesagt, dass die Post in Rodenkirchen nicht leicht zu finden ist – Da stimmen wir zu!

Herausgeber: www.kokobe-koeln.de Januar 2013  /  38 Seiten

 

Ralf Reglin: Rodenkirchen und mehr

Ralf Reglin: „Rodenkirchen und mehr…“ Eine Entdeckungsreise durch den Kölner Süden von B bis Z. 382 S., 575 Abbildungen und 15 Karten. Ralf Reglin Verlag (Rodenkirchen, Adamstr. 8) 2017. ISBN 978-3-930620-73-9, 22,80 Euro

.„Rodenkirchen und mehr…“ bietet eine informative Entdeckungsreise durch die Stadtteile im Kölner Süden. Auf 382 Seiten mit vielen Fotos gehört die Publikation als Kompendium in jeden Haushalt. Ob Neu- oder Altbürger im Süden Kölns – alle erfahren hier in dem mit zahlreichen Fotos illustrierten Werk – viel Wissenswertes über die Geschichte und Entwicklung ihres Ortsteils, alphabetisch geordnet von B wie Bayenthal, R wie Rodenkirchen bis Z wie Zollstock.

Auf rund 150 Seiten beschreibt der Autor nach einem kurzen Überblick die Ortsgeschichte sachlich und knapp und auch alle Sehenswürdigkeiten in Rodenkirchen. Auch die Legende über den Heiligen Maternus, die Grünanlagen und der „Lüchbaum“ und seine wechselhafte Geschichte sind zu entdecken.

Auf die Darstellung von Vereinen, Politik und aktuellen Ereignisse hat Reglin bewusst fast vollkommen verzichtet, um den Rahmen nicht zu sprengen. Jedoch findet der Kölner Ruderverein von 1877, seit 1902 in Rodenkirchen, eine Würdigung, ebenso die in Rodenkirchen verlegten Stolpersteine und die Diskussion um das Rathaus.

Im Text sind alle Sehenswürdigkeiten mit grün unterlegten Nummern versehen, so dass die Leser ihre Lage in den drei Übersichtsplänen (Ort Rodenkirchen, südliche Ortsteile und nördliche Ortsteile) leicht auffinden können. Ein Index und Personenregister helfen darüber hinaus bei der Suche nach einem bestimmten Thema.

Der Autor hat die Sehenswürdigkeiten sehr sorgfältig ausgewählt und gründlich recherchiert. Das Buch ist mit 575 aktuellen und historischen Bildern reich ausgestattet und gut geeignet, bestimmte Orte wie z.B. Raderberg mit dem Herz-Jesu-Kloster oder auch den Judenbüchel zu entdecken.