Besichtigung des Rheinischen Bildarchivs am Mittwoch, 8.2.17 um 11 Uhr

©Waechter + Waechter Architekten 3D Visualisierung des Neubaus

©Waechter + Waechter Architekten: 3D Visualisierung des Neubaus am Eifelwall

Das Rheinische Bildarchiv (RBA) ist eines der großen öffentlichen kunsthistorischen Bildarchive in Deutschland und bietet mit seinen etwa 5,4 Millionen analogen und digitalen Bildern eine umfangreiche, wissenschaftlich erschlossene Grundlage für Forschung und Wissenschaft wie auch kommerzielle Bildverwerter und private Nutzer. Es ist Dienstleister der Stadt Köln für anspruchsvolle fotografische Sachaufnahmen von Kunst und Architektur in Köln.
Das Archiv wurde im Mai 1926 als Abteilung des Rheinischen Museums in Köln-Deutz auf Anregung des damaligen Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer gegründet. Seit dem Jahr 1955 war das Rheinische Bildarchiv im Kölnischen Stadtmuseum untergebracht, 1974 wurde es der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln organisatorisch angegliedert und seit 2012 ist es dem Kulturdezernenten unterstellt.
In den 89 Jahren seines Bestehens ist der Bestand auf ca. 725.000 Schwarzweiß- und Color-Negative angewachsen – darunter zahlreiche Aufnahmen bekannter Kölner Fotografen wie Theodor Creifelds, Anselm Schmitz, August Sander, August Kreyenkamp, Chargesheimer, H. Peter Fürst.
Am 30. Januar 2013 hat die Stadt Köln die neue wissenschaftliche Bilddatenbank „Kulturelles Erbe Köln“ mit ungefähr 300.000 Fotos von etwa 200.000 Objekten, Ausstellungen und Ereignissen freigeschaltet. Ein thematischer Schwerpunkt des Portals des Rheinischen Bildarchivs liegt auf den Kölner Museen. Weitere Schwerpunkte bilden die Aufnahmen verschiedener Fotografen und Architekturdokumentationen.
Treffpunkt 8. Februar 2017 um 11 Uhr: Kattenbug 18-24, 50667 Köln. Frau Dr. Johanna Gummlich, Leiterin, und ihre Vertreterin, Dr. Evelyn Bertram-Neunzig werden uns begrüßen, das Bildarchiv vorstellen und spezielle Bilder zu Rodenkirchen vorlegen. 20 Personen, die Teilnahme ist kostenfrei.